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Anspruchsvolle Grafik im Browser mit WebGL

Was machen Web-Programmierer und Webdesigner, wenn der Kunde anspruchsvolle Grafiken auf den Internetseiten zeigen möchte? Sie greifen zu WebGL, das sich immer mehr als Standard auf allen Plattformen durchsetzt. Google Chrome und Firefox unterstützen WebGL nativ, und über Google’s ANGLE kann man auch den Internet Explorer über DirectX dazu bringen.

Jetzt gibt es eine neue Spielwiese, den WebGL Playground, auf der sich Webdesigner und Programmierer ohne nennenswerten Aufwand experimentell an WebGL versuchen können. Auf der Seite steht links ein Quellcodebereich und rechts das grafische Resultat, das dieser Quellcode ausgibt.

Das Beispiel, das beim Aufruf der Seite schon geladen ist, zeigt seine Potenz, wenn man mit dem Mauszeiger wie mit einer Taschenlampe die Grafik ausleuchtet. Empfehlenswert!

Facebook-Seite von Merck gekapert

Von Domains kennt man das ja als Internetschaffender. Es kommt immer mal wieder vor, dass eine Domainadresse plötzlich von einem Dritten übernommen wird, und man mühsam feststellen muss, wie das passieren konnte und was man bzw. der Kunde dagegen tun kann.

Solche Dinge passieren jetzt auch bei Facebook, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Das deutsche Unternehmen Merck KGaA hat seine bei Facebook an einen Konkurrenten aus den USA verloren. Es handelt sich dabei um eine frühere Tochtergesellschft von Merck mit dem gleichen Namen, die nach dem Ersten Weltkrieg in den USA enteignet wurde und heute ein Konkurrent für das deutsche Unternehmen ist.

Merck lässt die Angelegenheit jetzt vor einem New Yorker Gericht klären, weil Facebook nicht bereit war, die Sache aufzuklären.

Ein Android-Rechner im USB-Stick für Entwickler

Als Webentwickler kommt man ja an Google’s mobilem Betriebssystem Android kaum noch vorbei. Immer mehr Kunden haben Wünsche zur Anzeige ihrer Internetseiten auf Smartphones und Tablets. Aber auch für andere Zwecke läßt sich das mobile Betriebssystem gut einsetzen.

Jetzt ist unter der Bezeichnung “Cotton Candy” von der Firma FXI ein USB-Stick auf dem Markt, der einen kleinen Rechner mit HD-Videointerface, Bluetooth- und WLAN-Schnittstelle mit dem Betriebssystem Android eingebaut hat. Als Speicher kann man eine Micro-SD-Karte mit maximal 32 GB einsetzen. Ein interessantes Produkt für Entwickler, die sich näher mit Android beschäftigen möchten oder müssen.

Der USB-Stick-Rechner hat neben dem USB-Stecker auch einen HDMI-Stecker, über den man ihn direkt an einen Fernseher anschließen und zum Beispiel mit einem Smartphone über Bluetooth steuern kann. So läßt sich ein Monitor oder ein Fernseher mit einem Internetzugang versehen oder als Medienplayer nutzen.

Steckt man den Stick in einen PC oder einen Mac, können Monitor, Tastatur und Maus bzw. Touchpad zur Steuerung des Kleinrechners benutzt werden. Dabei läuft Android in einem Bildschirmfenster.

Sehen und Hören per Browser vom W3C geplant

Zum Bereich Real Time Communication (RTC) zwischen Browsern gibt es jetzt einen neuen Entwurf des W3C. Danach sollen die Browser in Zukunft auf die Audio- und Video-Streams des Computers zugreifen und diese streamen können.

Das navigator-Objekt soll um die getUserMedia-Methode erweitert werden. Beim Aufruf fragt diese nach der Erlaubnis des Benutzers, die Webcam oder das Mikrofon benutzen zu dürfen. Bei einer positiven Antwort erhält die aufrufende Instanz einen Handler vom MediaStream-Objekttyp.

Es sollen dabei mehrere Kanäle verwaltet werden können. Der Entwurf enthält auch das Objekt peerConnection, mit dem zwei Browser direkt zu einem Videotelefonat verknüpft werden können. Die verwendbaren Formate sind allerdings noch nicht konkret aufgeführt.

Preiswerte Smartphones von Huawei für den Einstieg in die App-Entwicklung

Wer als Programmentwickler oder Seitenersteller ohne zu große Investitionen in das relativ neue Arbeitsgebiet der App-Entwicklung einsteigen oder Internetseiten für Smartphones optimieren will, sollte sich die preisgünstigen Geräte von Huawei anschauen.

Das Ideos X3 wurde vor zwei Monaten als Aldi-Schnäppchen unter 100 € bekannt und soll auch wieder von Fonic vertrieben werden. Dieser Provider ist auch der erste, der das neue Huawei Vision in Deutschland anbietet. Dann soll das neue Huawei-Smartphone Vision für 300 € bei Fonic zu haben sein.

Google bringt Entwicklungs-Kit für Android 4

Passend zur Vorstellung seines neuen mobilen Betriebssystems Android 4 auf dem ebenfalls ganz neuen Samsung Galaxy Nexus-Smartphone hat Google jetzt die Werkzeuge zur Software-Entwicklung für Android 4-Software veröffentlicht. Das neue Software-Entwicklungs-Kit mit dem Namen SDK r14 gibt dem Entwickler alle neuen Möglichkeiten des Betriebssystems zum Schreiben von Apps in die Hand.

Provider mit entsprechenden Rechten für ContactContract und CalenderContract gestatten die Benutzung von Daten aus sozialen Netzen und Kalendern und erlauben Termineinträge. Per API

Für Videos und Bilder sind Kontrast- und Helligkeitsänderungen, ja sogar ein Fischaugen-Effekt möglich. Der drahtlose Datenaustausch via NFC (Near Field Communication) über kurze Strecken kann auch genutzt werden.

Das SDK r14 gibt es kostenlos in Versionen für Windows, Mac OS und Linux. Per Plugin läßt es sich auch in die IDE Eclipse einbinden.

Die Bundesjustizministerin würdigt die Arbeit des CCC

Es tut den Code-Analysatoren des CCC sicher ganz gut, auch mal etwas Positives zu ihrer Arbeit an den vor einer Woche aufgetauchten Schnüffelprogrammen namens “Staatstrojaner” zu hören. Nachdem Innenminister Friedrichs sie ja auch am Wochenende wieder als “Chaoten” beschimpft und verunglimpft hat, konnte man von Innenministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP im Focus lesen: “Selten waren die Einschätzungen der Techniker so wichtig für den Gesetzgeber”.

Für sie sind die CCC-Mitglieder keine Chaoten, sondern Experten. Die Ministerin will die rechtliche “Grauzone” rund um die Spionagesoftware ausräumen und einheitliche, verfassungskonforme Regeln für Bund und Länder erarbeiten.

Javascript – vom Kinderkram zur Universal-Scriptsprache

Unter dem Titel “Vom Kinderkram zur universellen Scriptsprache” hat Golem ein Interview mit dem Erfinder der Sprache, Brendan Eich, veröffentlicht. 1995 wollte Netscape mit Javascript nur etwas Dynamik in die Webseiten bringen. Für die erste Version hatte Eich genau 10 Tage Zeit zur Verfügung. Aber schon mit Netscape 2.0 wurden erste Anwendungen in Javascript erstellt. Und heute wird Javascript in allen Browsern unterstützt.

Das Interview ist in Englisch geführt, die Fragen werden in Deutsch eingeblendet.

Firefox 7 startet schneller ohne Windows Prefetch

Im Blog des Mozilla-Entwicklers Taras Glek kann man nachlesen, dass die Startbeschleunigung von Firefox 7 durch Vorladen von Bibliotheken unter Linux und Mac gut funktioniert. Bei Windows verhindert das aber der Prefetcher, der ja eigentlich dafür gedacht ist, häufig aufgerufene Programme schneller zu laden.

Nach Mozillas Auswertungen haben ungefähr ein Viertel aller Nutzer der Windows/Firefox-Kombination den Windows Prefetcher ausgeschaltet, um die Ladezeit des Browsers deutlich zu verkürzen.

Ein einfacher Trick reicht aber auch häufig, damit Firefox 7 nicht vom Prefetcher ausgebremst wird: Wenn man Firefox 7 neu installiert, sollte man den Browser nicht sofort starten, sondern erst einen Neustart durchführen. Wenn man nach dem Neustart Firefox 7 aufruft, arbeiten FF7 und Windows Prefetch so zusammen, dass man den Startvorteil auch merkt.