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Apple auf dem Weg zu Swift 5

Version 4 der von Apple gepushten Programmiersprache Swift ist noch nicht heraus, soll aber noch in 2017 kommen. Bei Swift 4 werden gerade die letzten Arbeiten an der Finalversion durchgeführt.

Parallel dazu hat jetzt Ted Kremenek, Apples Senior Manager in Sachen Programmiersprachen und Laufzeitumgebungen, schon die Roadmap für die danach folgende Version Swift 5 bekannt gegeben. Sollte der in der „Swift Evolution“-Mailingliste präsentierte Plan aufgehen, wird das übernächste Release von Swift Ende nächsten Jahres erscheinen.

Dabei liegt der Schwerpunkt auf der ABI-Stabilität, um so zu erreichen, dass in Swift geschriebene Programme nicht wieder neu kompiliert werden müssen, um Sprachänderungen einzuführen – eine wichtige Eigenschaft wirklich hoch entwickelter, moderner Computersprachen.

Weitere Details zum Weg in Richtung Swift 5 finden Sie in einem aktuellen Artikel bei Heise.

Linux-Subsystem für Windows ist fertig

Die Betatestphase für das Windows Subsystem für Linux (WSL) wurde mit dem aktuellen Insider-Build 16251 von Windows 10  offiziell beendet. Die Entwickler dieser Funktion, die das Ausführen von Linux-Anwendungen unter Windows gestattet, ist das WSL jetzt stabil genug für die tägliche Nutzung. Außerhalb der Windows-Insider-Builds soll das stabile WSL mit dem Fall Creators Update (FCU) im Herbst erscheinen.

Nach der Ankündigung ändert sich technisch mit dem Ende der Betaphase fast nichts. Die Ankündigung soll lediglich ein Hinweis für solche Entwickler sein, die bisher wegen noch fehlender Stabilitätsgarantien WSL noch nicht genutzt haben.

Das Team weist aber erneut explizit darauf hin, dass diese Umgebung nicht etwa für den produktiven Einsatz, beispielsweise zum Hosten von Anwendungen, geeignet ist. Auch grafische Anwendungen werden zumindest offiziell nicht unterstützt. Das System soll nur eine interaktive Hilfe für Entwickler bei der Erstellung ihrer Anwendungen sein.

Die Performance von Firefox 55

Firefox-Entwickler Dietrich Alaya berichtet in seinem Blog von der angeblich drastischen Performanceverbesserung des 55er Feuerfuchses. Mit viel Aufwand lädt der Mann ein Profil von ca. 1.700 Internetseiten – allerdings ohne mit dem Internet verbunden zu sein – und freut sich dann, dass das relativ wenig Speicher verbraucht…

Dieser Test zeigt zwar bei den unterschiedlichsten Firefox-Versionen gemäß der Grafik eine Super-Performance an, aber alle üblichen Tests wie beispielsweise Speedometer, Motion Mark oder ARES 6 zeigen nach einem Bericht von ZDNet, dass der Mozilla-Browser nicht wirklich nennenswert an Performance gewonnen hat und Firefox schneidet dabei auch im Vergleich mit Googles Chrome deutlich schwächer ab.

Es bleibt also für Mozilla noch einiges zu tun.

Erstes Update für Firefox Klar

Seit einem Monat ist die Android-Version des Privatsphäre-Browsers Firefox Focus unter dem Namen Firefox Klar veröffentlicht.

Firefox Klar kann man kostenlos bei Google Play (Android) und bei iTunes (iOS) herunterladen. Für die nächsten Monate hat Mozilla weitere „tolle Updates“ angekündigt.

Nachdem im letzten Monat schon eine Million Nutzer den Browser heruntergeladen haben, gibt Mozilla jetzt ein Update mit drei von den Usern gewünschten neuen Funktionen heraus.

Nicht für alle, aber für „die meisten Video-Seiten“ bietet Firefox Klar einen Vollbild-Videomodus – dummerweise funktioniert das aber ausgerechnet beim weltweit meistgenutzten Video-Portal YouTube noch nicht.

Ein Fehler bei Google stört die Funktion. Sie soll aber nachgebessert werden, sobald Google die nötige Korrektur realisiert hat, verspricht der Hersteller.

Außerdem kann der Browser mit dem Update „alle Arten von Dateien herunterladen“. Die dritte Neuerung sind die jetzt mit einem Shortcut zu Firefox Klar ausgestatteten Benachrichtigungen. Diese kleinen Hinweise erinnern den Benutzer daran, seinen Suchverlauf zu löschen.

Firefox-Browser trackt seine User mit Google Analytics

Ausgerechnet Mozilla mit seinen erklärten hohen Ansprüchen zum Datenschutz seiner User schlampte laut dem Mozilla-Manifest.

In diesem Paper heißt es in Punkt 4: „Die Sicherheit und der Schutz der Daten einer Person im Internet sind von grundlegender Bedeutung und dürfen nicht als optional betrachtet werden.“

Dummerweise nutzte der Mozilla-Browser Firefox aber offenbar Google Analytics, und zwar ohne seine Nutzer darüber zu informieren.

Das brachte kürzlich unter anderem der Nutzer Nicolas Petton per Twitter ans Licht, berichtet unter anderem Ghacks. Zum Tracking mit Analytics kommt es allerdings nur dann, wenn in den Add-ons des Browsers die Registerkarte Add-ons entdecken angeklickt wird.

Mozilla gibt den Fehler zu und verspricht Besserung

Inzwischen bestätigte Mozilla-Mitarbeiter Matthew Riley MacPherson, dass die Add-on-Verwaltung in der Tat einen iFrame mit Inhalten lade, die auf einer Mozilla-Internetpräsenz gehostet seien, in welcher das Google-Analytics-Skript enthalten sei.

Gemäß einer speziellen Vereinbarung mit Google sollen diese Daten allerdings nur anonymisiert an Mozilla weitergegeben worden. Den Nutzern geht es aber weniger um die unberechtigte Nutzung dieser Daten, sondern mehr um den Bruch des Versprechens von Mozilla auf Datensicherheit.

Problem zum Wochenende beseitigt

Firefox bietet zwar eine Option, die Google Analytics deaktivieren soll – den Tracking-Schutz Do Not Track. MacPherson gibt aber in einem Beitrag auf Github zu, dass die Add-ons-Website bisher die Do-Not-Track-Anforderung des Browsers schlichtweg ignoriert habe. „Wir haben heute einen Hotfix für die Add-ons-Website ausgeliefert, der Do Not Track respektiert“, ergänzte Mozilla-Mitarbeiter MacPherson (GitHub-Nick „tofumatt“).

Vivaldi 1.10 dockt Entwickler-Tools an

Neben neuen Möglichkeiten zur Gestaltung der Startseite kommt die neue Version des Browsers Vivaldi 1.10 mit einem besonders für Entwickler und Seitenersteller interessanten Feature daher.

Entwicklungswerkzeuge andockbar

Ab diesem Release kann Vivaldi die beliebten Entwickler-Tools nicht nur wie bisher in einem separaten Fenster aufrufen. Jetzt können die Tools neben oder unter der angezeigten Internetseite andocken, um zum Beispiel Elemente zu inspizieren oder Code zu testen und debuggen.

Neue und verbesserte Funktionen

Außer der Startseite und der Andockbarkeit der Entwicklerwerkzeuge wurden folgende Funktionen neu aufgenommen oder verbessert:

  • Sortierfunktion für Downloads
  • Bilder sichtbar/unsichtbar schalten
  • Schnelle Tastaturbefehle
  • Adressleise überarbeitet
  • Neue Tabs auch für Drittanbieter

Das Ende des Windows App Tools

Zum Ende des Jahres 2017 schließt Microsoft die kostenlose Online-Anwendung Windows App Studio. Wer das beliebte Werkzeug zur einfachen Erstellung von UWP(Universal Windows Platform)-Anwendungen  auf Basis von Vorlagen noch nutzt, kann seine Projekte und Daten bis zum 1. Dezember 2017 von dort herunterladen.

Ab dem 15. Juli, also in 12 Tagen, können Sie sich beim Windows App Studio nicht mehr als neuer Benutzer registrieren. Der Online-Application Editor selbst funktioniert sogar nur noch bis zum 15. September.

Windows Template Studio ersetzt Windows App Studio

Microsoft hat das Werkzeug aber nicht ersatzlos gestrichen, sondern empfiehlt stattdessen jetzt den Umstieg der Benutzer auf das Windows Template Studio, das gerade erst in Version 1.1 erschienen ist.

Nach einem Blogbeitrag zum Ende von Windows App Studio ist das neue Tool eine Weiterentwicklung des Windows App StudioWindows Template Studio ist jetzt auch anders als sein Vorgänger Open-Source-Software. Einzelheiten zu dem Migrationsprozess will Microsoft den Benutzern jetzt per Email mitteilen.

Anfangs hieß das Windows App Studio noch Windows Phone App Studiound hatte seine Wurzeln in den Bemühungen von Microsoft um eine übergreifende Entwicklung für alle Windows-Plattformen. Damals waren das Windows Phone 8.1 und Windows 8.1.

Mit dem Tool lassen sich nicht nur einfache Apps komplett erstellen, sondern auch auch Gerüste dazu, die Software-Entwickler dann in Visual Studio um weitere Funktionen erweitern können.

Formen und Funktionsweise der Cloud – Technologie


Der Online Speicher – Die Cloud

Die Cloud ist zukunftsweisend und in aller Munde. Es gibt immer mehr Dienstleister, die diese Art der Online – Datenspeicherung anbieten. Einige Unternehmen sind dabei kostenfrei, während andere monatlich ein kleines Entgelt verlangen. Der Cloud Speicher wird immer populärer und immer mehr nutzen die Möglichkeit, ihre Dateien überall online abzurufen. Doch die Cloud schützt nicht nur vor Datenverlust, sie ist auch insgesamt sicherer geworden.  Im Gegensatz zur üblichen lokalen Datenspeicherung, liegt sie bei einer Cloud in professionellen Händen mit doppeltem Backup. Bei deutschen Dienstleistern werden die Daten nach dem deutschen Datenschutzgesetz geschützt und sind mit SSL  verschlüsselt. So sind die Daten gegen Zugriffe von außen geschützt und das Risiko, dass die Dateien in die falschen Hände geraten, halten sich sehr in Grenzen.

Welche Formen der Cloud – Technologie gibt es?

Die Cloud – Technologie gibt es in unterschiedlichen Formen. Welche das sind und worin sich diese unterscheiden, erfahren Sie hier bei uns. Zum einen gibt es die Software-as-a-Service, kurz SaaS, Technologie. Hier bietet das virtuelle Rechenzentrum Speicherkapazitäten und Anwendungsprogramme an, die Sie über einen Browser nutzen können. Sie können die Progamme und die Software nutzen, ohne diese vorher auf dem eigenen Computer installieren zu müssen. So muss sich der Nutzer auch nicht um Lizenzen oder um Softwareupdates kümmern. Eine weitere Form des Cloud – Computings ist die Platform – as – a – Service (PaaS) Technologie. Diese Technologie stellt Programmierumgebungen mit anpassbaren Rechen – und Datenkapazitäten zur Verfügung. So können die Nutzer auf dieser Plattform ihre eigene Software entwickeln. Die letzte Technologie ist die Infrastructure – as – a – Service (IaaS). Hier kann der Nutzer auf Hardware – Ressourcen, wie Rechner, Speicher und Netzte zugreifen. Bei dieser Version mietet man gewissermaßen einen eigenen Server. Doch was kann man sich überhaupt unter einer Cloud vorstellen? Und wie funktioniert der Online – Speicher?

Funktionsweise des Cloud Speichers

Das System der Cloud ist denkbar einfach. Ein Dienstleister stellt seinen Nutzern seine Server in Form eines virtuellen Rechenzentrums zur Verfügung. So kann der Nutzer seine Daten auf einen Server hochladen. Diese werden dann auf verschiedene Server, die der Dienstleister vorgibt,  verteilt. So sind die gespeicherten Dateien je nach Bedarf abrufbar. Der Kunde kann jederzeit und von jedem Ort online seine Speicher – Ressourcen abrufen. Natürlich unter der Voraussetzung, dass man die Zugangsdaten für den Cloud- Anbieter und den Account  hat. Angebot und Nutzung dieser Dienstleistungen erfolgen ausschließlich über technische Schnittstellen, Protokolle und über Webbrowser. Die Spannweite der im Rahmen des Cloud Computings angebotenen Dienstleistungen umfasst das gesamte Spektrum der Informationstechnik und beinhaltet unter anderem Infrastruktur, Plattformen und Software. Überzeugen Sie sich selbst und werden auch Sie Nutzer des Cloud – Computings.

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Samba-Lücke auf Linux-Servern

Nicht etwa in der Client-Software, sondern in der Datei- und Druckserver-Software Samba auf den Linux-Servern erzeugte eine Änderung an der Version 3.5.0 schon vor 7 Jahren! eine Sicherheitslücke (CVE-2017-7494) auf, die es wirklich in sich hat.

Durch diese Lücke können Angreifer aus der Ferne beliebigen Programmcode auf dem Linux-Server ausführen. Unter Ausnutzung der Lücke könnte man sogar einen Wurm wie  WannaCry, der in den letzten zwei Wochen mehr als 200.000 Rechner lahmgelegt hat, programmieren, der sich dann anstatt von Windows-PC zu Windows-PC von Linux-Rechner zu Linux-Rechner  weiterverbreiten könnte. Ein passender Exploit zu diesem Zweck ist schon im Umlauf.

Die meistverbreiteten Linux-Distributionen von DebianRed Hat, Suse und Ubuntu  haben inzwischen schon Sicherheitsupdates für Samba bereitgestellt, die diese Lücke dicht machen. Admins sollten die Updates auch umgehend installieren. Die Sicherheitslücke steckt nicht nur in den Versionen des alten Samba-Zweigs 3.x, sondern auch in der neueren Hauptversion Samba 4.