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Linux-Subsystem für Windows ist fertig

Die Betatestphase für das Windows Subsystem für Linux (WSL) wurde mit dem aktuellen Insider-Build 16251 von Windows 10  offiziell beendet. Die Entwickler dieser Funktion, die das Ausführen von Linux-Anwendungen unter Windows gestattet, ist das WSL jetzt stabil genug für die tägliche Nutzung. Außerhalb der Windows-Insider-Builds soll das stabile WSL mit dem Fall Creators Update (FCU) im Herbst erscheinen.

Nach der Ankündigung ändert sich technisch mit dem Ende der Betaphase fast nichts. Die Ankündigung soll lediglich ein Hinweis für solche Entwickler sein, die bisher wegen noch fehlender Stabilitätsgarantien WSL noch nicht genutzt haben.

Das Team weist aber erneut explizit darauf hin, dass diese Umgebung nicht etwa für den produktiven Einsatz, beispielsweise zum Hosten von Anwendungen, geeignet ist. Auch grafische Anwendungen werden zumindest offiziell nicht unterstützt. Das System soll nur eine interaktive Hilfe für Entwickler bei der Erstellung ihrer Anwendungen sein.

c’t-Sonderheft „Programmieren“ im Handel

Programmierer müssen immer auf dem Laufenden sein, was aktuelle Entwicklungen in der Programmierung von Anwendungen (Programme bzw. Apps) angeht. Eine gute Quelle für Informationen zu aktuellen Trends, neuen Techniken mit Tutorials und Programmier-Projekten ist das gerade erschienene Sonderheft „Programmieren“ der führenden Computerzeitschrift c’t aus dem Hause Heise.

Zu einem der Schwerpunkte des Sonderhefts zählen mobile Apps für Android und iOS, denn viele Android-Entwickler suchen nach Alternativen zu Java wie beispielsweise JetBrains „Kotlin“. Kotlin bringt uns das Heft in einem dreiteiligen Tutorial (Einführung, Testmöglichkeiten und Architektur) näher.

Für Apple-Programmierer gibt es einen Zweiteiler zum Thema Sicherheit, der ihnen zeigt, wie sie sich gegen Angriffe auf ihre Apps wehren können.

In anderen Beiträgen werden komplexe Anwendungen mithilfe von Facebooks JavaScript-Framework React zerlegt und praktische Anwendungsbeispiele für einfache und komplexere Aufgaben unter Python behandelt.

Auch der Frage, wie progressive Web-Apps die Grenzen zwischen responsivem Webdesign und hybriden Apps verwischen könnten, wird in dem Sonderheft nachgegangen.

Ab sofort kann das 9,90 Euro teure Heft „c’t Programmieren 2017“ über den heise Shop vorbestellt werden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Versand bis zum 26. März 2017 versandkostenfrei.

Als digitale Version kostet das Heft nur noch 8,99 Euro; bestellen kann man es über die c’t-App für Android oder iOS sowie im PDF-Format als E-Book. In der nächsten Woche (ab dem 20. März) ist das Sonderheft dann auch im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Raspberry bringt das Compute Module 3

Soeben hat die Raspberry Pi Foundation ihr Compute Module 3 vorgestellt. Das ist eine verkleinerte Variante des Einplatinen-Computers Raspberry Pi 3, die in Consumer-Elektronik-Geräten wie Fernsehern und Medienplayern oder auch Industriesteuerungen zum Einsatz kommen soll.

Im Vergleich zu dem 2014 veröffentlichten ersten Raspberry Pi-Kleinstcomputer hat das neue Modell die zehnfache Rechenleistung und einen doppelt so großen Arbeitsspeicher.

Die Entwickler setzen genau wie beim Raspberry Pi 3 auch beim Compute Module 3 auf den 64-Bit-Prozessor BCM2837 von Broadcom, der bis zu 1,2 GHz takten kann. Dazu kommen 1 GByte RAM-Arbeitsspeicher und ein 4 GByte große Flash-Massenspeicher. Um die Größe des Einplatinenrechners zu reduzieren und den Anforderungen an Industrie-Anwendungen gerecht zu werden, wurde dabei auf sämtliche Anschlüsse verzichtet.

Zend Server beherrscht jetzt PHP 7

Nach der Übernahme von Zend im Oktober 2015 hat Rogue Wave jetzt das erste große Zend Server Release bekannt gegeben.

Die Version 9 des Applikationsservers kann mit dem im Dezember 2015 veröffentlichten PHP 7 umgehen, was die Anwendungen merklich schneller machen soll.

Weitere Neuerungen sind Möglichkeiten zum Code Tracing und Black Box Recording, die bei der Entwicklung und im Betrieb helfen können, Fehlerquellen schneller zu finden.

Mit diesem Update stellt Rogue Wave außerdem Zend Server Professional Plus und Zend Server Enterprise Edition vor. Abonnenten dieser beiden Dienste können sich nicht nur bei Fragen zu Zend Server selbst an den Support des Unternehmens wenden, sondern sie haben auch Zugriff auf Experten zu weiteren Themen wie beispielsweise CentOS, Apache, MySQL und PHP.

Damit will Rogue Wave Hilfe beim Umgang mit dem Open-Source-Stack unter auf Zend Server gehosteten PHP-Anwendungen bieten.

Javascript-Engine Chakra unter Windows 10 für alle Anwendungen

Das haben sich viele Programmierer gewünscht, und Microsoft erfüllt den Wunsch nun endlich: Die Javascript-Engine Chakra, die mit HTML, CSS und JavaScript geschriebene Browser-Anwendungen in Windows 10 ausführt, kann unter dem kommenden Windows Programme auch außerhalb des Browsers ablaufen lassen.

Chakra kann unter Windows 10 sowohl in klassischen Win32-Programmen als auch in Verbindung mit Universal Windows Applications. Die geänderten APIs unterstützen die Universal Windows Platform (UWP) sowie ECMAScript 6 nativ und werden in einem Blogbeitrag der Entwickler im Detail beschrieben.

Bisher ließ sich Chakra außerhalb des Browsers nur für besondere serverseitige Anwendungsfälle in Verbindung mit Microsoft-Produkten wie Outlook.com und DocumentDB, Microsofts eigener NoSQL-Datenbank auf Azure nutzen.

Screenshot: thewindowsclub.com

 

Microsoft gibt Development-Kit für Windows 10 frei

Gerade hat Microsoft seine Entwicklerwerkzeuge (Development Kit) für die Technical Preview des neuen Betriebssystems Windows 10 freigegeben.

Interessierte Entwickler können ab sofort mit den Visual Studio Tools for Windows 10 Technical Preview und mit Visual Studio 2015 CTP6 Apps für die neue Windows Universal App Platform (UAP) von Windows 10 erstellen.

Wer diese Vorabversionen als Entwickler nutzen möchte, muss sich aber vorher für das Windows-Insider-Programm registriert haben. Außerdem braucht er dazu die seit letzter Woche verfügbare aktuelle Build 10041 von Windows 10.

Seit heute gibt es die neuen Amazon Coins

amazon-coinDer Onlinehändler Amazon hat seine Ankündigung vom Anfang des Jahres wahr gemacht und seine eigene virtuelle Währung, die Amazon Coins,  eingeführt, mit der die Kunden Apps und Spiele einkaufen können.

Zur Einführung seiner Amazon Coins teilte das Unternehmen mit, dass jeder Besitzer oder Käufer des Tablets Kindle Fire kostenlos 500 Coins erhalte – im Gegenwert von genau fünf Dollar (also 3,85 €).

Also hat die neue Amazon-Währung einen Wert von 0,77 Eurocent pro Amazon Coin. Diese Kunstwährung wird zunächst bei amazon.com, dem Amazon-Portal in den USA eingeführt.

Für die Amazon-Kunden seien die Coins ein einfaches Mittel für Käufe von Apps oder aus Apps heraus, erklärte das Unternehmen.

Für Entwickler von Anwendungen für das Kindle-Tablet sei das Zahlungssystem eine weitere Möglichkeit, Reichweite und Downloads der eigenen Angebote zu erhöhen. Wie bisher schon geht vom Erlös für die Anwendungen 70 Prozent an die jeweiligen Anbieter und 30 Prozent an Amazon.

Windows 8 meldet alle installierten Programme an Microsoft

Planen Sie auch schon, Windows 8 auf Ihrem Entwicklungsrechner zu nutzen? Sollten Sie sich als Programmierer oder Ersteller von Internetseiten bei Microsoft bewerben wollen, brauchen Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr in der Bewerbung darstellen, denn Windows 8 meldet jedes auf Ihrem PC installierte Programm direkt an den Softwareriesen, so dass der sich leicht ein Bild von Ihren Tätigkeiten machen kann.

Als ernsthaftes Sicherheitsproblem sieht Sicherheitsexperte Nadim Kobeissi die bei Windows 8 immer eingeschaltete Smartscreen-Filter-Funktion an. Die meldet jede Software-Installation auf einem Gerät direkt nach dem Download der Installationsdateien aus dem Internet an Microsoft.

Damit soll angeblich das Installieren von Schadsoftware auf diesem PC verhindert werden.

Unbefugte könnten Zugang zu diesen gesammelten Daten erhalten und so erfahren, welche Anwendungen auf einem bestimmten Computer installiert wurden. Das ist ein gravierendes Datenschutz- und Sicherheitsproblem, insbesondere, weil für die Übertragung der ausspionierten Daten zu Microsoft eine veraltete und unsichere Methode zur https-Verschlüsselung genutzt wird.

Es steht auch zu befürchten, dass Regierungen nicht nur von nichtdemokratischen Ländern an diese Daten gelangen könnten, um so Informationen über politisch unliebsamen Menschen zu sammeln.

Glücklicherweise lässt sich die Smartscreen-Funktion auch abschalten.

PHP-Code mit php.js als Javascript im Browser ausführen

Von Niklas von Hertzen stammt php.js, eine Virtuelle Maschine (VM), die PHP-Code im Browser ausführen kann. Die Bibliothek liest den PHP-Code ein und wandelt ihn in Javascript-Code um, der dann von der PHP VM ausgeführt wird.

Standardmäßig wird der Code synchron ausgeführt. Dadurch sind die Ausgaben direkt nach der Ausführung sichtbar. Man kann die VM aber auch via Callback-Funktion von einem Webworker ausführen lassen.

Für komplexe Anwendungen auf Produktivsystemen ist die PHP-VM schon aus Sicherheitsgründen kaum geeignet, Trotzdem ist sie ganz brauchbar, wenn man nur ein wenig PHP für einen bestimmten Zweck braucht und zum Beispiel der Hoster kein PHP zur Verfügung stellt.

Hier ein einfaches Anwendungsbeispiel:

var engine = new PHP ('<?php echo "Eine Bildschirmausgabe"; ?>');
console.log( engine.vm.OUTPUT_BUFFER);