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Apple auf dem Weg zu Swift 5

Version 4 der von Apple gepushten Programmiersprache Swift ist noch nicht heraus, soll aber noch in 2017 kommen. Bei Swift 4 werden gerade die letzten Arbeiten an der Finalversion durchgeführt.

Parallel dazu hat jetzt Ted Kremenek, Apples Senior Manager in Sachen Programmiersprachen und Laufzeitumgebungen, schon die Roadmap für die danach folgende Version Swift 5 bekannt gegeben. Sollte der in der „Swift Evolution“-Mailingliste präsentierte Plan aufgehen, wird das übernächste Release von Swift Ende nächsten Jahres erscheinen.

Dabei liegt der Schwerpunkt auf der ABI-Stabilität, um so zu erreichen, dass in Swift geschriebene Programme nicht wieder neu kompiliert werden müssen, um Sprachänderungen einzuführen – eine wichtige Eigenschaft wirklich hoch entwickelter, moderner Computersprachen.

Weitere Details zum Weg in Richtung Swift 5 finden Sie in einem aktuellen Artikel bei Heise.

c’t-Sonderheft „Programmieren“ im Handel

Programmierer müssen immer auf dem Laufenden sein, was aktuelle Entwicklungen in der Programmierung von Anwendungen (Programme bzw. Apps) angeht. Eine gute Quelle für Informationen zu aktuellen Trends, neuen Techniken mit Tutorials und Programmier-Projekten ist das gerade erschienene Sonderheft „Programmieren“ der führenden Computerzeitschrift c’t aus dem Hause Heise.

Zu einem der Schwerpunkte des Sonderhefts zählen mobile Apps für Android und iOS, denn viele Android-Entwickler suchen nach Alternativen zu Java wie beispielsweise JetBrains „Kotlin“. Kotlin bringt uns das Heft in einem dreiteiligen Tutorial (Einführung, Testmöglichkeiten und Architektur) näher.

Für Apple-Programmierer gibt es einen Zweiteiler zum Thema Sicherheit, der ihnen zeigt, wie sie sich gegen Angriffe auf ihre Apps wehren können.

In anderen Beiträgen werden komplexe Anwendungen mithilfe von Facebooks JavaScript-Framework React zerlegt und praktische Anwendungsbeispiele für einfache und komplexere Aufgaben unter Python behandelt.

Auch der Frage, wie progressive Web-Apps die Grenzen zwischen responsivem Webdesign und hybriden Apps verwischen könnten, wird in dem Sonderheft nachgegangen.

Ab sofort kann das 9,90 Euro teure Heft „c’t Programmieren 2017“ über den heise Shop vorbestellt werden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Versand bis zum 26. März 2017 versandkostenfrei.

Als digitale Version kostet das Heft nur noch 8,99 Euro; bestellen kann man es über die c’t-App für Android oder iOS sowie im PDF-Format als E-Book. In der nächsten Woche (ab dem 20. März) ist das Sonderheft dann auch im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Apple wegen fehlender HTML5-Unterstützung verklagt

nexediWer als Webworker auch für die Apple-Welt programmiert, hat sich vermutlich auch schon häufig über die mangelnde HTML5-Unterstützung des Apple-Browsers Safari geärgert.

Die französische Firma Nexedi, die ERP-Software auf HTML5-Basis erstellt, will es jetzt wissen und hat vor einem Zivilgericht in Paris Klage gegen Apple eingereicht. Wie Challenges.fr schreibt, will das Unternehmen damit erreichen, dass Apple seine HTML5-Implementation in Safari unter iOS verbessert.

Das Unternehmen führt dazu auf seiner Website Tests vor, nach denen Apples Safari aktuell gegenüber anderen Browsern wie Chrome, Opera Mobile, Edge oder Firefox Mobile hinterherhinkt.

Unter anderem wird die Klage mit der Argumentation begründet, ein Supermarkt dürfe Marken auch nicht vorschreiben, nur Bohnen zu verkaufen, die mit den Samen des Supermarktes erzeugt worden seien. Die Erfolgsaussichten der Klage sind schwer zu beurteilen – der erste Verhandlungstermin ist für den 4. Februar 2017 anberaumt.

Microsoft macht seine PowerShell Public Domain

PowerShellWebschaffende müssen häufiger auf die Shell zugreifen, was bei Windows seit einiger Zeit nicht nur über die uralte Eingabeaufforderung, sondern inzwischen auch über die hoch überlegene PowerShell funktioniert.

Jetzt hat der Microsoft-Konzern seine taskbasierte Befehlszeilenshell und Skriptsprache PowerShell unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Auf GitHub kann man schon eine erste Alpha-Version von PowerShell Core für die Linux-Distributionen Red Hat, Ubuntu und CentOS und auch für Apples für Mac-Betriebssystem OS X herunterloaden. Außerdem veröffentlicht Microsoft die Quellcodes der Windows- und der Linux-Version von PowerShell.

Aktuelle und neue PowerShell-Nutzer und sogar Anwendungsentwickler können nun unter Windows und Linux eine reichhaltige interaktive Skriptsprache sowie ein heterogenes Automations- und Konfigurationsmanagement erleben, das gut mit den vorhandenen Werkzeugen funktioniert“, schreibt dazu der Technical Fellow Jeffrey Snover von der Microsoft Enterprise Cloud Group in seinem Blogeintrag. „Ihre PowerShell-Kenntnisse lassen sich jetzt noch besser vermarkten, und Ihre Windows- und Linux-Teams, die möglicherweise getrennt voneinander arbeiten mussten, können nun einfacher zusammenarbeiten.

Google verschenkt Bildbearbeitungsprogramme

Die Bildbearbeitungssoftware Nik Collection, die Google bisher für 150 US-Dollar verkaufte, ist jetzt kostenlos verfügbar. Die sieben dazugehörigen Programme Analog Efex Pro, Color Efex Pro, Silver Efex Pro, Viveza, HDR Efex Pro, Sharpener Pro und Dfine laufen unter Windows und OS X.

Der Hersteller Nik Software wurde 1995 in Hamburg gegründet und vor mehr als  drei Jahren von Google übernommen. Das Unternehmen stellte seinerzeit Bildbearbeitungssoftware unter anderem für Apples iPad und iPhone her, die Google heute für Android und iOS immer noch als „Snapseed“ vermarktet.

Außerdem erhielt Google Photos Bildbearbeitungstools von Nik Software. Die Profi-Bildbearbeitungstools der Nik Software Collection wurden dagegen kaum noch gepflegt. Ob das auch heißt, dass in Zukunft keine Aktualisierungen mehr erfolgen, ist nicht sicher.

Gulp-Projekte: Android überholt iOS

Wer häufiger mobile Projekte programmiert, sollte immer die Nachfrage im Auge behalten. Dazu berichtet die Plattform für IT-Freiberufler Gulp, daß Projekte in ihrem Mobilbereich immer häufiger auf Googles Android und nicht auf iOS von Apple basieren. Bei der Nachfrage nach Mobil-IT-Projekten dürfte iOS noch im laufenden Jahr von Android überholt werden.

Das verlautbarte die Freiberufler-Plattform, die nach eigenen Angaben dazu die Projektanfragen der letzten drei Jahre ausgewertet hat, gestern als Pressebericht.

„2015 drehten sich die meisten Mobile-Projekte um iOS. Doch schon beim mittelfristigen Potenzial gewinnt Android. Blackberry ist noch überraschend gut zu monetarisieren, bietet aber wie Windows Mobile in Zukunft keine sichere Auftragslage“, kann man in der Auswertung nachlesen.

Googles Browser Chrome pausiert seit heute Flash-Inhalte

Schon seit zwei Monaten pausiert die Beta des Browsers Chrome von Google bestimmte Flash-Inhalte automatisch. Diese Flash-Bremse wird seit dem heutigen 1. September auch in der stabilen Version des Browsers aktiv, verrät Googles Werbesystem AdWords.

Die geblockten Inhalte

Vor allem die nervigen Werbeanzeigen sind von der Änderung betroffen, die ja meist noch im proprietären Flash-Format von Adobe ausgeliefert werden. Modernere animierte Werbebanner im HTML5-Format sind von der Zwangspause nicht betroffen.

Eine intelligente Erkennungsfunktion ist dafür zuständig, dass der Browser „zentrale Elemente“ wie beispielsweise Videos nicht automatisch stoppt. Wenn das aber doch einmal passiert, kann der Benutzer die Wiedergabe mit einem Mausklick wieder starten.

Die Stromsparfunktion bei Google Chrome soll den Stromverbrauch bei Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets „signifikant reduzieren„, – das hatte Google schon im Juni versprochen.

Der Flash-Player gilt als unsicher und unbeliebt

Adobe hat es derzeit mit seinem Flash-Player nicht leicht: Regelmäßig gefährden Sicherheitslücken in dem Programm die Rechner seiner Nutzer. Deshalb hatte Firefox das Plug-in Juli dieses Jahres schon kurzerhand blockiert.

Dem verstorbenen früheren Apple-Chef Steve Jobs wäre das nicht weit genug gegangen: Schon 2010 wünschte er Flash ein schnelles Ende. Schließlich gebe es mit HTML5 einen offenen Web-Standard als besseren Ersatz.

Wer noch Internetseiten mit Flash erstellt, wird durch das Verhalten von Chrome erneut darauf hingewiesen, dass Flash keine Zukunft mehr hat und es Zeit für den kompletten Umstieg auf HTML5 wird.

Entwicklungsumgebung Eclipse Mars 4.5

eclipse-marsEntwickler wird es freuen: Die integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) Eclipse Mars 4.5 löste jetzt die Vorversion Eclipse Luna ab. Sowohl die Geschwindigkeit als auch die Qualität der IDE wurde nach Angaben der Entwickler deutlich verbessert.

Programmierer, die mit Eclipse unter Apples OS X arbeiten wollen, haben jetzt mit dem Mars-Release erstmals eine echte Mac-Anwendung zur Verfügung, die die Installation deutlich erleichtert und auch dafür sorgt, das Funktionen wie „Öffnen mit“ jetzt auch wie gewünscht funktionieren.

Weitere Details zu den neuen Funktionen sowohl im Projekt Eclipse Mars als auch in den Unterprojekten in Deutsch finden Sie bei Heise. Die diversen Packages von Eclipse Mars 4.5 können Sie von der Eclipse-Downloadseite herunterladen.

WebAssembly – eine schnelle Javascript-Alternative

Schnellere Internetseiten mit WebAssembly: Das neue, schnellere Binärformat für Webinhalte könnte auf lange Sicht JavaScript im Browser ablösen.

WebAssembly besteht aus Bytecode und soll mit Unterstützung der großen Browserhersteller kompilierte Programme ohne Notwendigkeit eines Browser-Plug-ins statt JavaScript-Code im Internet etablieren. Um diesen Anspruch zu verdeutlichen, koordiniert eine Community-Arbeitsgruppe des Internet-Standardisierungsgremiums W3C die Arbeit.

Zum Start des Projekts gab Brendan Eich auf seiner Website zahlreiche Details bekannt. Er gehört zum Entwicklerteam für WebAssembly. Für interessierte Ersteller von Webseiten ist die Web-Assembly-Dokumentation samt FAQ und ersten Code-Experimenten ist auf GitHub zugänglich.

WebAssembly (kurz „wasm“ genannt) kann auf verschiedenen Plattformen laufen: auf den x86-Prozessoren der PCs ebenso wie auf den ARM-CPUs in den Mobilgeräten. Es ist sehr kompakt und kann deshalb schneller geladen werden.

Da das zeitaufwendige Übersetzen im Browser zur Laufzeit wie bei JavaScript entfällt, soll wasm auch deutlich schneller laufen. Zum einfacheren Debuggen durch den Programmierer soll es neben dem Binärcode auch eine Repräsentation des Programmcodes als Text geben.

Ein LLVM-Backend erlaubt es den Entwicklern, C- und C++-Code in wasm zu übersetzen, und weiter Programmiersprachen könnten noch folgen.

Es gab zwar schon früher Versuche in dieser Richtung für schnelleren Code (Java, .Net, TypeScript), aber immer nur als Alleingänge einzelner Firmen, die dann von Plugins in den Browsern abhängig waren und deshalb auch keine nennenswerte Verbreitung erzielten. Dagegen hat WebAssembly, das von Microsoft, Mozilla, Google sowie WebKit, und somit auch Apples Browser Safari unterstützt wird, sich als schnelle und moderne Alternative zu JavaScript entwickeln könnte.

Fünf Sicherheitslücken in Safari für OS X geschlossen

safari-icon-appleNeue Versionen des Apple-Browsers Safari decken insgesamt fünf Schwachstellen unter OS X 10.8.5 Mountain Lion, 10.9.5 Mavericks und 10.10.3 Yosemite ab.

Angreifer könnten diese Sicherheitslücken benutzen, um über eine manipulierte Internetseite die Kontrolle über das System des Benutzers zu übernehmen.

Mehr Details zu den Verbesserungen in der Speicherverwaltung des Apple-Betriebssystems finden Sie in einem  Support-Dokument. Drei der Probleme sind nämlich im Grunde Speicherfehler, dazu kommt eine Lücke in der WebKit History und eine im Ladeprozess der Webseiten in Webkit.

Alle fünf Lücken können über entsprechend präparierte Internetseiten zur Übernahme des Rechners genutzt werden.

Wer Internetseiten mit dem Mac erstellt, sollte deshalb sein System schnellstmöglich mit einer der Versionen Safari 8.0.6, Safari 7.1.6 oder Safari 6.2.6. updaten. Die neuen Versionen von Safari können über die Softwareaktualisierung heruntergeladen und installiert werden.