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Apple bringt MacOS 10.13 High Sierra

Apple hat jetzt im Mac App Store die nächste MacOS-Version zum kostenlosen Download freigegeben. Die Beta-Phase, die mit dem Goldmaster Candidate erst vor 14 Tagen gestartet wurde, ist damit abgeschlossen.

Die neue Version MacOS 10.13 (High Sierra) bringt im Wesentlichen Neuerungen im Unterbau mit. Dabei wird unter anderem das Dateisystem APFS Pflicht für Nutzer, die eine SSD besitzen. Für Festplatten und Fusion Drives ist das neue System allerdings noch nicht geeignet, deshalb kommt die Unterstützung für diese Datenträger noch nicht mit diesem Update.

Neu in High Sierra ist (nur für neuere Macs) die Unterstützung von High Efficiency Video Encoding (HEVC), wozu  man allerdings einen recht schnellen Prozessor benötigt. Zu den weiteren Neuerungen zählt auch  die Grafikschnittstelle Metal 2 .

Das Update auf High Sierra beseitigt auch viele Sicherheitslücken, die in seinen Vorläufer-Versionen noch vorhanden sind.

Allerdings gibt es auch noch Kompatibilitätsprobleme zum Beispiel mit Wacom-Equipment. Nach Informationen von Macworld UK gibt es auch noch Risiken bei den Programmen AutoCADCivilization 5 und Sophos AV. Diese Software soll im Beta-Betrieb mit High Sierra Probleme machen.

MacOS 10.13 High Sierra wird ab sofort als kostenloses Update angeboten, ist aber aktuell bei vielen Nutzern nur über den manuellen Link in zum App Store zu bekommen. Die Dateigröße des Downloads liegt bei ca. 4,8 GByte.

Firefox Aurora wird eingestellt

Die Firefox-Entwickler räumen die Vorabversionen des Browsers auf und trennen sich vom Aurora Channel, der zwischen den auch künftig weiter verfügbaren Nightly Builds und den Betaversionen lag.

Nach einer Erklärung des Firefox-Teams hat der Test-Channel Aurora seine Erwartungen als erster stabilisierter Kanal nicht wirklich erfüllt. Anwender sollen durch die jetzige Änderung eine klare Auswahl zwischen Nightly mit experimentellen Features und Beta für eine stabilere Vorschau haben.

Die Firefox-Entwickler hatten den Aurora Channel vor sechs Jahren mit dem Wechsel von Version 5 auf kürzere Releasezyklen eingeführt, um dadurch mehr Rückmeldungen der Benutzer vor der jeweiligen Betaphase zu erhalten.

Laut ihrer Erklärung sind die Prozesse inzwischen moderner geworden, so dass sich das Team glaubt, stabilere Varianten des Browsers auch ohne die zusätzliche sechs- bis achtwöchige Aurora-Phase erstellen zu können. Neue Features werden künftig vom Nightly in den Beta Channel hinüberwandern, wenn sie die zuvor festgelegten Kriterien erfüllen.

Beta von Googles Android Studio 2.0 veröffentlicht

AndroidAppsBauenBei Google gibt es jetzt die erste Beta seiner runderneuerten Entwicklungsumgebung Android Studio 2.0. Die aktuelle Version ist schon die Beta 2, weil es einige Probleme mit der ersten Testversion gab.

AndroidStudio2EmulatorNeu in Version 2.0 von Android Studio sind unter anderem die höhere Arbeitsgeschwindigkeit beim Kompilieren von Apps und beim Ausliefern von Paketen über die ADB-Schnittstelle zum neuen, auch deutlich verbesserten Emulator.

Der Emulator wurde in der Beta im Vergleich zur Vorschau aus dem Dezember weiter ausgebaut. Instant Run macht Code-Anpassungen deutlich schneller: Mit der neuen Funktion Cold Swap kann die App jetzt mit einem Klick im Emulator neu gestartet werden, wenn Änderungen am Code gemacht wurden. Die Steuerung der Ausrichtung wurde auch repariert. Die Multi-Touch-Unterstützung ermöglichlaubt es jetzt, solche Zoomgesten zu simulieren.

Sie erhalten die Beta 2 über den Canary-Channel in Android Studio und auf der Projektseite.

Microsofts Visual Studio Code wird Open Source

MicrosoftVisualStudio_LogoMicrosoft will sein Entwicklungswerkzeug Visual Studio Code ab sofort zu Open-Source-Software machen. Das kündigte der Konzern jetzt auf seiner Konferenz Connect(); an.

Außerdem steht wieder eine neue Beta von Visual Studio Code für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit.

Das Entwicklungswerkzeug unterstützt auch Erweiterungen und beinhaltet einen Marktplatz für Addons, den sogenannten Visual Studio Marketplace, in dem sich schon 60 Erweiterungen für Visual Studio Code finden.

Extrem schnelle NoSQL-Datenbank ScyllaDB

Wer als Webentwickler bei schnellen Antwortzeiten mit großen Datenbanken umgehen muss, sollte mal einen Blick auf die neue NoSQL-Datenbank ScyllaDB werfen.

Im Rahmen des Cassandra-Summit stellten die Entwickler mit Scylla ihre „schnellste spaltenorientierte NoSQL-Datenbank der Welt“ vor. Die unter der GNU Affero General Public License v3 geschützte Open-Source-Datenbank soll den Durchsatz stark verbessern und dabei mit sehr niedrigen Latenzen wie Redis aufwarten.

Weil ScyllaDB kompatibel zu Apache Cassandra ist, soll ein Wechsel zwischen den beiden Systemen außerdem recht einfach durchzuführen sein. Aktuell hat das Projekt den Status einer frühen Beta, das erste stabile Release ist für Januar 2016 avisiert.

Hinter ScyllaDB verbirgt sich ein Team, das schon für die Entwicklung des KVM Hypervisor verantwortlich zeichnete. Die NoSQL-Datenbank ist Ergebnis seiner Arbeiten als Cloudius Systems, allerdings hat sich das Unternehmen mittlerweile in ScyllaDB umbenannt.

Apache Cassandra diente als Vorlage und ScyllaDB soll auch eine schnellere Alternative dafür positioniert. Cassandra ist in Java verfasst und wird als eine Art Hybrid zwischen spaltenorientierter Datenbank und Key-Value-Speicher angesehen.

Googles Browser Chrome pausiert seit heute Flash-Inhalte

Schon seit zwei Monaten pausiert die Beta des Browsers Chrome von Google bestimmte Flash-Inhalte automatisch. Diese Flash-Bremse wird seit dem heutigen 1. September auch in der stabilen Version des Browsers aktiv, verrät Googles Werbesystem AdWords.

Die geblockten Inhalte

Vor allem die nervigen Werbeanzeigen sind von der Änderung betroffen, die ja meist noch im proprietären Flash-Format von Adobe ausgeliefert werden. Modernere animierte Werbebanner im HTML5-Format sind von der Zwangspause nicht betroffen.

Eine intelligente Erkennungsfunktion ist dafür zuständig, dass der Browser „zentrale Elemente“ wie beispielsweise Videos nicht automatisch stoppt. Wenn das aber doch einmal passiert, kann der Benutzer die Wiedergabe mit einem Mausklick wieder starten.

Die Stromsparfunktion bei Google Chrome soll den Stromverbrauch bei Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets „signifikant reduzieren„, – das hatte Google schon im Juni versprochen.

Der Flash-Player gilt als unsicher und unbeliebt

Adobe hat es derzeit mit seinem Flash-Player nicht leicht: Regelmäßig gefährden Sicherheitslücken in dem Programm die Rechner seiner Nutzer. Deshalb hatte Firefox das Plug-in Juli dieses Jahres schon kurzerhand blockiert.

Dem verstorbenen früheren Apple-Chef Steve Jobs wäre das nicht weit genug gegangen: Schon 2010 wünschte er Flash ein schnelles Ende. Schließlich gebe es mit HTML5 einen offenen Web-Standard als besseren Ersatz.

Wer noch Internetseiten mit Flash erstellt, wird durch das Verhalten von Chrome erneut darauf hingewiesen, dass Flash keine Zukunft mehr hat und es Zeit für den kompletten Umstieg auf HTML5 wird.

Netbeans 8.1 Beta mit JUnit

Die IDE NetBeans 8.1 hat jetzt ihren Beta-Status erreicht. Nutzer der ursprünglich für die Java-Programmierung gedachten Entwicklungsumgebung können die Vorabversion über die Internetseite des Projekts beziehen und sich bereits mit den neuen Release vertraut machen.

Zu den Neuerungen seit dem letzten Release gehört unter anderem, dass die Bundles für HTML/JavaScript-, PHP- und C/C++-Entwickler jetzt auch das Java Runtime Environment (JRE) enthalten, so daß hier keine eigene Java-Installation mehr nötig ist.

Netbeans8.1BetaEine Zusammenfassung aller Änderungen bringen wie immer die Release Notes. Den Highlights von Netbeans‘ Beta Information kann man entnehmen, daß es auch im Bereich PHP Verbesserungen gibt:

Dazu gehören beispielsweise der Support von Phing, die Integration des Symfony-Installers und die verbesserte Integration mit dem Composer.

Die erste Beta von PHP 7 ist da

phpmarginFür den 12. November ist die endgültige neue Hauptversion 7 der Programmiersprache PHP geplant. Jetzt gibt es die erste Beta-Version von PHP 7.0 zum Download bei php.net.

Die nachfolgenden Releases wie die voraussichtlich noch im Juli kommende zweite Beta und danach dann auch mehrere Release Candidates werden dann wohl nur noch Fehlerbeseitigungen enthalten.

Mit dem neuen PHP 7 werden unter anderem Typsicherheit für skalare Datentypen und auch eine stark überarbeitete Zend Engine kommen. Die neue Version soll gegenüber ihrem Vorgänger PHP 5.6 deutlich schneller sein, in Ankündigungen ist von bis zu doppelter Geschwindigkeit die Rede, im Vergleich zu PHP 5.0 soll das nächste PHP sogar 14-mal schneller sein.

PHP 7 ist jetzt auch 64-Bit-fähig und neue Operatoren wie Null Coalescing (??) und Combined Comparison (<=>) erlauben jetzt auch  kompaktere Schreibweisen komplexer Algorithmen. Dabei bleibt PHP 7 noch abwärtskompatibel zu PHP 5.x – nur mit PHP 4.x entwickelte Programme müssen wohl umgeschrieben werden, weil man sich von einigen älteren und nicht mehr unterstützten APIs mit PHP 7 verabschiedet hat.

Google bringt Betaversion von Chrome 37

chromium_headerDirekt nach der Vorstellung einer neuen Finalversion hat Google wie immer nach dem stabilen Chrome 36 jetzt auch die erste Betaversion von Chrome 37 online gestellt.

Schriften sind unter Windows besser lesbar

Für Nutzer von Windows geht ein lange bestehender Wunsch in Erfüllung. Die Schriften in den Webseiten werden jetzt besser lesbar gerendert. Chrome nutzt jetzt für die Schriften Microsofts Programmierschnittstelle DirectWrite API, die geräteunabhängig ein klareres Schriftbild liefert.

Bis jetzt nutzte Chrome das alte GDI. Windows-Nutzer forderten schon seit Jahren Verbesserungen. Die Umstellung auf DirectWrite hat angeblich so lange gedauert, weil eine umfangreiche Überarbeitung der Font-Rendering-Engine nötig gewesen ist. Mit der endgültigen Version von Chrome 37 sollten alle Windows-Anwender beim Erscheinungsbild von Texten die Verbesserungen deutlich erkennen, verspricht Google.

Neues bei HTML5, CSS Shapes und JavaScript

Ganz neu ist jetzt auch, dass Chrome 37 das HTML-5-Element dialog versteht, mit dem man Dialoge erstellen kann. Das Element kann mit einem form-Element kombiniert werden, so dass Programme Formulare in eigenen Fenstern anzeigen können.

Bisher ging so etwas nur mit JavaScript-Frameworks. Solche Dialoge können auch modal sein, so dass das Weiterarbeiten erst nach ihrem Schließen möglich ist. Dabei liefern sie auch einen Rückgabewert an die Anwendung.

Standardmäßig ist jetzt zum Berechnen von Hashwerten, Signieren und Prüfen von Signaturen sowie zum Ver- und Entschlüsseln die JavaScript Cryptography API aktiviert, ebenso das CSS-Shapes-Modul, mit dem man Text um beliebig geformte Flächen herumfließen lassen kann.

OwnCloud 7 wird cloudfähig

OwnCloud hat jetzt die erste Beta der kommenden Version 7 ihrer Synchronisationssoftware veröffentlicht. Die Lösung läuft auf einem eigenen Server und synchronisiert Dateien, Termine und Adressen zwischen Linux-, OS-X- und Windows-PCs und auch zwischen Mobilgeräten unter Android und iOS.

Die wohl größte Neuerung in Owncloud 7 ist das Server to Server-Sharing: Nutzer einer OwnCloud-Instanz können Dateien direkt mit Nutzern einer anderen OwnCloud-Instanz teilen. Dabei wurde auch die Dateiansicht im Browser überarbeitet und soll bei langen Dateilisten jetzt schneller arbeiten. OwnCloud Documents kann jetzt auch Word-Dokumente bearbeiten. Die Benutzerverwaltung wurde ebenfalls überarbeitet und Dateien und Ordner lassen sich jetzt auch für definierte Benutzergruppen freigeben. Neue Filter- und Sortieroptionen runden die Überarbeitung ab.

Die Daten können jetzt nicht nur lokal und auf Netzwerkspeichern wie Dropbox, Google Drive, (s)FTP, Amazon S3, WebDAV, SMB/CIFS , sondern auch im OpenStack-Object-Store Swift gespeichert werden.

Weitere Details dazu finden Sie unter anderem bei Heise.