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Linux-Subsystem für Windows ist fertig

Die Betatestphase für das Windows Subsystem für Linux (WSL) wurde mit dem aktuellen Insider-Build 16251 von Windows 10  offiziell beendet. Die Entwickler dieser Funktion, die das Ausführen von Linux-Anwendungen unter Windows gestattet, ist das WSL jetzt stabil genug für die tägliche Nutzung. Außerhalb der Windows-Insider-Builds soll das stabile WSL mit dem Fall Creators Update (FCU) im Herbst erscheinen.

Nach der Ankündigung ändert sich technisch mit dem Ende der Betaphase fast nichts. Die Ankündigung soll lediglich ein Hinweis für solche Entwickler sein, die bisher wegen noch fehlender Stabilitätsgarantien WSL noch nicht genutzt haben.

Das Team weist aber erneut explizit darauf hin, dass diese Umgebung nicht etwa für den produktiven Einsatz, beispielsweise zum Hosten von Anwendungen, geeignet ist. Auch grafische Anwendungen werden zumindest offiziell nicht unterstützt. Das System soll nur eine interaktive Hilfe für Entwickler bei der Erstellung ihrer Anwendungen sein.

Kostenlose SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt

Eine Kooperation der Internetpioniere Mozilla, Cisco und Akamai hat sich zusammengefunden, um das Internet besser vor Mitlauschern wie BND, NSA, CIA, Konkurrenten oder Politikern zu schützen.

Ziel ist, dass verschlüsselte Verbindungen zum Standard im Netz werden. Um das zu erreichen, stellt die gemeinsame Initiative „Let’s Encrypt“ kostenlos und auch unbürokratisch SSL-Zertifikate aus. Dazu gibt es auch ein Software-Werkzeug, das Internetservern im Handumdrehen https:// beibringt.

Die gute Neuigkeit dazu für Internetschaffende: Let’s Encrypt startet am 3. Dezember einen öffentlichen Betatest. Ab übernächster Woche kann also jedermann ein solches kostenloses Zertifikat beantragen, das man zur TLS-Verschlüsselung von Internetseiten benutzen kann. Die bisherige Anforderung, sich für das Betaprogramm erst zu registrieren oder auf eine Einladung zu warten, entfällt damit.

Das eigentliche Bonbon an SSL-verschlüsselten Seiten ist aber nicht unbedingt die kostenlose Abgabe der Zertifikate: Die Suchmaschine Google bewertet nämlich SSL-verschlüsselte Internetseiten deutlich höher als unverschlüsselte.