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Keine modalen JavaScripts mehr in Chrome

Googles Browser Chromium soll in Zukunft anders mit JavaScript-Dialogen umgehen. Die Entwickler planen, dass solche Dialoge zumindest nicht mehr modal sind, das heißt, dass sie die JavaScript-Anwendung bis zur Reaktion des Nutzers anhalten. Die Methode ist bei Scammern beliebt, um Anwender beispielsweise auf vermeintliche Infektionen hinzuweisen.

Deshalb sollen über alert(), confirm() oder prompt() erstellte Dialoge demnächst nicht mehr App-modal sein, sondern wie auch schon in Safari 9.1 beim Wechseln des Tabs automatisch geschlossen werden. Ein Beitrag auf Googles Developer Site empfiehlt Entwicklern auch, JavaScript-Dialoge durch andere Methoden zu ersetzen: Für Benachrichtigungen wird die Notifications API empfohlen und für Eingaben des Nutzers das HTML-Element <dialog>.

Die sehr nervige Benutzung von onbeforeunload-Strings, die für Dialoge à laWollen Sie diese Seite wirklich verlassen?“ beliebt sind, funktioniert in den aktuellen Versionen von Chrome, Firefox und Safari sowieso nicht mehr.

Mittelfristig möchte das Chromium-Team in den Google-Browser einen Gate-Mechanismus einbringen, der JavaScript-Dialoge auf Internetseiten komplett unterbindet, die insgesamt nur eine geringe Nutzerinteraktion anbieten.

Die neue Benutzeroberfläche von Firefox 29

FF29ahrensEs ist die größte und vor allem offensichtlichste Änderung am Mozilla- Browser der letzten Jahre: die neue Oberfläche mit dem Codenamen Australis. Diese ist mit der Veröffentlichung der Version 29 von Firefox seit gestern für alle verfügbar.

Die neue “südliche” (australis) Oberfläche von Firefox zeigt eine sehr aufgeräumte Benutzeroberfläche und verringert die Zahl der ständig sichtbaren Knöpfe merklich. Als erstes sieht man: Die Tabs wurden stark verändert und rutschen sehr nah an die Oberkante des Browserfensters. Das spart Platz für die eigentlichen Seiteninhalte.

Das aktive Reiter zeigt deutlich geschwungene Ränder, während die Umrisse der anderen Tabs nur noch sehr schwach angedeutet sind und nur optisch abgegrenzt werden, wenn man mit der Maus darüber fährt. Dadurch wirkt die Oberfläche deutlich aufgeräumter, ohne einen ungewohnten Eindruck zu machen.

Auch die Icons, mit denen man Lesezeichen, Downloads, Homepage und das Hauptmenü aufruft, haben sich geändert. Sie sind jetzt neben der Google-Suchleiste rechts untergebracht. Das Hauptmenü wurde am stärksten geändert und zeigt jetzt erstmals auch in den Desktopversionen Buttons zum Ausschneiden, Kopieren und Einfügen markierter Elemente.