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Kommt als nächstes PHP 6 oder gleich PHP 7?

phpmarginDas ist mal wieder eine Diskussion, so unnötig wie ein Kropf: Die Entwickler der Skriptsprache PHP diskutieren gerade intensiv, ob die nächste Hauptversion der meistgenutzten Scriptsprache PHP 7 statt PHP 6 heißen soll.

Denn weil es schon gescheiterte Versuche für eine Version 6 gab, fürchtet ein Teil der PHP-Entwickler Verwirrung bei den Nutzern.

Ich denke, dass man die Leute mit solchen Diskussionen und sogar Abstimmungen dazu noch weitaus mehr verwirrt, als mit einer normal weiterlaufenden Versionsnummer.

Hätte man auch so viel Sorgfalt auf die Implementierung von Unicode in PHP gelegt, an der man ja schon seit 2005! werkelt, um die Unicode-Version dann als PHP 6 zu veröffentlichen, gäbe es doch keinen Grund für solche Fragen.

Den Fehler, aus PHP 6 dann 5.3 und später 5.4 zu machen, nur weil man die Unicode-Verarbeitung nicht rechtzeitig hineingebacken gekriegt hat, kann man auch mit einem Versionssprung nicht wirklich wieder gut machen.

Google-Browser Chrome saugt Laptop-Akkus leer

ChromeSucksDas Betriebssystem Windows erzeugt 64 mal pro Sekunde einen Timer-Interrupt, entsprechend einem Intervall von 15,6 ms. Dieser Wert soll sicherstellen, dass die CPU nicht durchgehend beschäftigt ist. Auf Notebooks soll dadurch vor allem  Strom gespart werden.

Schon vor Jahren  warnte der Chef-Entwickler von Windows 7, Steven Sinofsky, in einem Blogbeitrag davor, dies Intervall auf 1 ms zu verkürzen, denn das könne bis zu 25 Prozent der Akkulaufzeit kosten. Während des Timer-Interrupts sendet das Betriebssystem Ereignisse (Events) wie beispielsweise Mausklicks an laufende Programme.

Chrome erzeugt aber dummerweise 1000 Interrupts pro Sekunde, also einen pro Millisekunde – mit der Folge, dass die Akkulaufzeit von Notebooks durch den Browser deutlich verkürzt wird. Nach dem schon zweiten Fehlerbericht  dazu im Jahr 2010 wurde das Verhalten angeblich korrigiert.

Aber 2012 kamen erneut Beschwerden, Chrome setze das Intervall während seiner Laufzeit immer auf 1 ms herab. Nun scheint ein Artikel im US-Wirtschaftsmagazin Forbes dazu zu führen, dass die Google-Entwickler das Problem endlich und auch endgültig beheben wollen. Die Energieschluckerei soll jetzt angeblich mit höchster möglicher Priorität behoben werden.

WebIDE von Mozilla in Firefox-Browser integriert

MozillaWebIDEFür die Entwicklung von Webanwendungen braucht man nicht unbedingt verschiedene Werkzeuge und Vorlagen, die man extra irgendwo herunterladen muss? Dafür reicht schließlich auch der Browser, meint Mozilla.

Das Unternehmen teilt mit, eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) sei jetzt Bestandteil der Nightly-Builds von Firefox. Sie nennt sich einfach nur WebIDE.

Damit die Entwickler bei der Benutzung der WebIDE nicht ganz von vorn anfangen müssen, ist eine Beispiel-App als Vorlage enthalten, die im Grunde nur einen kleinen Button zeigt.

Mit den Werkzeugen der DIE kann man dann die eigentliche Entwicklung vornehmen. Die WebIDE erlaubt neben dem Schreiben auch das Testen direkt im Browser. Die Anwendung kann man aber auch einfach auf Firefox OS Geräten oder Simulatoren installieren. Mit den bekannten Entwicklerwerkzeugen im Firefox-Browser kann das erstellte Programm dann wie gehabt debuggen.

Google Chrome 35 kommt mit mehr Möglichkeiten für Entwickler

Chrome35okGoogles neuester Browser Chrome 35 bringt weniger offensichtliche Neuerungen, die aber für Entwickler sehr interessant sind.

Neben neuen JavaScript-Funktionen unterstützt der Browser zusätzliche APIs. In der neuen Version wurden auch 23 Sicherheitslücken gestopft.

Google hat jetzt die fertige Version 35 seines Chrome-Browsers veröffentlicht. Die Neuerungen dürften besonders Programmierer und Ersteller von Internetseiten sehr interessieren: Die Kontrollmöglichkeiten für Touch-Eingaben wurden verbessert und Chrome unterstützt jetzt neue JavaScript-Funktionen, zusätzliche APIs (Programmierschnittstellen) und das Shadow-DOM-API ohne Präfix.  Mit CSS Font Loading, kann Chrome 35 jetzt auch dynamisch Web-Fonts nachladen.

Chrome 35 steht in Versionen für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Die Android-Version gibt es bei Google Play.

Gratis-Font Source Serif Pro von Adobe ohne Umlaute

AdobeSourceSerifProAdobe hat jetzt seine hundertste Schrifttype vorgestellt und sie unter einer Open-Source-Lizenz verfügbar gemacht. Damit feiert der Hersteller offiziell 25 Jahre digitale Schriftarten. Die Schrift heißt Source Serif Pro.

Source Serif Pro gibt es in den drei Schriftstärken Standard, Halbfett und Fett.

adobe-source-serif-pro-demoDie neue Schrift kommt mit den wichtigsten Ligaturen und Ziffern sowohl im modernen als auch im alten Stil mit unterschiedlicher Höhe.

Leider gibt es einen dicken Haken, der Source Serif Pro für deutsche Entwickler und Programmierer völlig uninteressant macht: Zumindest zunächst gibt es die kostenlose Schrift nur für das lateinische Alphabet – also ohne Umlaute.

Skype leert unter Android 4.4.2 KitKat den Akku

android-kitkatNicht nur bei Entwicklern von Internetseiten ist Skype immer noch das meistgenutzte Tool für die Kommunikation zwischen Designer, Programmierer und Kunden. Mit Smartphones aller Hersteller unter dem aktuellen Android 4.4.2 (KitKat) klappt das aber nicht besonders lange, bis der Akku nachgeladen werden muss.

Der Fehler steckt in der Kamerasoftware der Android-Version 4.4.2 KitKat. Bis Google einen bereinigten Treiber verfügbar macht, dahin empfiehlt der Hersteller des Betriebssystems die Deinstallation des Microsoft-Programms Skype, was die Auswirkungen des Fehlers “deutlich reduzieren” könne.

Einen Termin für den Patch konnte Google noch nicht nennen.

Entwicklungsumgebung Netbeans 7.4 mit mehr HTML5 und JavaScript

netbeans7.4Oracle hat nach einem Bericht von Heise die von vielen erwartete Open-Source-Entwicklungsumgebung NetBeans in der neuen Version 7.4 freigegeben. Mit dieser beliebten IDE arbeiten viele Webdesigner – ich übrigens auch.

Im Zentrum der Neuerungen dieses Updates steht offensichtlich die mit der Vorgängerversion eingeführte Unterstützung für HTML5 und JavaScript.

Die ursprünglich als Java-IDE entstandene Programmierumgebung unterstützt schon länger die Entwicklung mit anderen Programmiersprachen wie PHP, Ruby , C, C++ und Groovy.

Die Unterstützung von HTML5 und JavaScript zeigt sich jetzt in einer überarbeiteten Einbindung von HTML5 in Java EE und PHP über Wizards und Auto-Code-Completion (automatische Codevervollständigung), in der neuen Editier-Unterstützung für die JavaScript-Frameworks Knockout.js und AngularJS sowie in der Auswahl des Ziel-Browsers inklusive der Mobilversionen für Android und iOS direkt aus dem Menü heraus.

Darüber hinaus können Entwickler NetBeans 7.4 jetzt auch für das Erstellen von Cordova/PhoneGap-Anwendungen benutzen.

SSH-Client Putty 0.63 veröffentlicht

putty63Fast jeder, der mit Internetservern arbeitet oder Internetseiten erstellt, kennt den beliebten SSH-Client Putty als optimales Tool für die Remote-Wartung und Pflege.

Insgesamt vier Sicherheitslücken waren in Putty 0.62 sowie den meisten Vorläufern des SSH- und Telnet-Clients bekannt.

Deshalb hat Entwickler Simon Tatham eine neue Version erzeugt und jetzt veröffentlicht.

Putty und die anderen dazugehörigen Tools stehen in der neuen Version 0.63 als Download zur Verfügung.

Jeder Nutzer sollte seine alte Putty-Installation möglichst bald gegen Putty 0.63 austauschen.

Seit heute gibt es die neuen Amazon Coins

amazon-coinDer Onlinehändler Amazon hat seine Ankündigung vom Anfang des Jahres wahr gemacht und seine eigene virtuelle Währung, die Amazon Coins,  eingeführt, mit der die Kunden Apps und Spiele einkaufen können.

Zur Einführung seiner Amazon Coins teilte das Unternehmen mit, dass jeder Besitzer oder Käufer des Tablets Kindle Fire kostenlos 500 Coins erhalte – im Gegenwert von genau fünf Dollar (also 3,85 €).

Also hat die neue Amazon-Währung einen Wert von 0,77 Eurocent pro Amazon Coin. Diese Kunstwährung wird zunächst bei amazon.com, dem Amazon-Portal in den USA eingeführt.

Für die Amazon-Kunden seien die Coins ein einfaches Mittel für Käufe von Apps oder aus Apps heraus, erklärte das Unternehmen.

Für Entwickler von Anwendungen für das Kindle-Tablet sei das Zahlungssystem eine weitere Möglichkeit, Reichweite und Downloads der eigenen Angebote zu erhöhen. Wie bisher schon geht vom Erlös für die Anwendungen 70 Prozent an die jeweiligen Anbieter und 30 Prozent an Amazon.

RIM stellt heute Nachmittag Blackberry 10 vor

rim_blackberry_10_os„Und noch ein mobiles Betriebssystem, das wir beim Erstellen von Internetseiten berücksichtigen müssen“, mag so mancher Web-Entwickler bei der Nachricht von der heutigen Vorstellung von RIM’s neuem Mobilbetriebssystem Blackberry 10 denken.

Blackberry 10 gilt als letzte Chance für RIM, das Ruder noch einmal herumzureißen und wieder in die Gewinnzone vorzustoßen. Deshalb hat der Blackberry-Hersteller auch mit allen möglichen Aktionen wie Entwickler-Wettbewerben versucht, Interesse bei Unterstützern zu finden.

Ob das wirklich funktioniert, ist allerdings sehr fraglich – RIM hat sich nun mal zu lange auf alten Lorbeeren ausgeruht und dabei die Entwicklung schlicht verschlafen.