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Entwicklungsumgebung Eclipse Mars 4.5

eclipse-marsEntwickler wird es freuen: Die integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) Eclipse Mars 4.5 löste jetzt die Vorversion Eclipse Luna ab. Sowohl die Geschwindigkeit als auch die Qualität der IDE wurde nach Angaben der Entwickler deutlich verbessert.

Programmierer, die mit Eclipse unter Apples OS X arbeiten wollen, haben jetzt mit dem Mars-Release erstmals eine echte Mac-Anwendung zur Verfügung, die die Installation deutlich erleichtert und auch dafür sorgt, das Funktionen wie „Öffnen mit“ jetzt auch wie gewünscht funktionieren.

Weitere Details zu den neuen Funktionen sowohl im Projekt Eclipse Mars als auch in den Unterprojekten in Deutsch finden Sie bei Heise. Die diversen Packages von Eclipse Mars 4.5 können Sie von der Eclipse-Downloadseite herunterladen.

SQL-Injection-Lücke in xt:Commerce

xtCommerceSQL-InjectionDie Shop-Software xt:Commerce weist eine Sicherheitslücke auf, die sich zum Einschleusen von SQL-Befehlen ausnutzen lässt, schreiben die Entwickler in ihrem Blog.

Es soll angeblich noch keine Hinweise  darauf geben, dass die Lücke schon aktiv von Kriminellen genutzt wurde. Die inzwischen von den xt:Commerce-Entwicklern bereitgestellten fehlerbereinigten Versionen  4.2.00, 4.1.10 und 4.1.00 beseitigen das Problem.

Wer also Online-Shops mit xt:Commerce betreibt oder verwaltet, sollte möglichst umgehend auf eine dieser aktuellen Versionen umsteigen. Denn jetzt können kriminelle Angreifer ja durch Vergleich einer verwundbaren und einer abgesicherten Version der in PHP geschriebenen Software für ihre kriminellen Zwecke wertvolle Einzelheiten über die SQL-Injection-Lücke herausfinden…

Wolfram Language erkennt Bildinhalte

WolframImageWer häufiger mit der Erstellung von Internetseiten mit Fotos zu tun hat, könnte Interesse für das neue Wolfram Language Image Identification Project haben. Eine neue Funktion der Wolfram Language mit dem Namen ImageIdentify identifiziert dabei die Inhalte eines Fotos, wie unser Artikelbild zeigt.

Auf der Projektseite stehen einige Beispielbilder bereit, die Sie im Browser mit der Maus an den vorgesehenen Platz ziehen können, um den Bildinhalt auszuwerten. Alternativ kann man auch eigene Fotos auswählen und per Drag und Drop oder Image-Browser hochladen.

Angeblich ist das kostenlose Online-Tool schon jetzt in der Lage, mehr als 10.000 alltägliche Objekte zu erkennen. Mit der Zeit soll es dank Nutzer-Feedback immer bessere Resultate liefern.

Stephen Wolfram betont aber in einem Blogbeitrag , dass es derzeit noch nicht in allen Bereichen zuverlässig arbeitet. So habe es noch Probleme mit abstrakter Kunst, bestimmten Personen oder ausgefallenen Objekten.

Google hat mit Goggles auch schon eine App für die visuelle Suche herausgebracht, die Nutzern dabei helfen kann, Landschaften, Gemälde und andere Dinge auf Bildern zu erkennen.

Die Wolfram-Routine geht aber deutlich darüber hinaus. Weil Entwickler mit der Wolfram Language Anwendungen erstellen können, dürfte es auch bald die ersten Apps mit der Funktionalität von ImageIdentify geben, so dass man dafür nicht mehr zwingend die Internetseite des Projektes nutzen muss. Seitenersteller mit programmiertechnischem Background könnten die Bilderkennung auch auf ihren erstellten Internetseiten nutzen.

Der neue Microsoft-Browser Edge

MicrosoftEdgeMicrosoft will seinen gerade vorgestellten neuen Browser Edge für Windows 10 von dem Ballast befreien, der die Ursache für den schlechten Ruf des Vorläufers Internet Explorer bildete.

Dafür werden lange gepflegte Technologien wie beispielsweise ActiveX und Browser Helper Objects (BHO) ausgemustert.

Edge wurde unter dem Codenamen “Spartan” entwickelt, und mit der in wenigen Wochen erscheinenden endgültigen Version (RTM – Release to Manufacturing) von Windows 10 sind noch weitere Features für den Browser geplant.

Dazu gehört natürlich auch die Unterstützung von Erweiterungen (Plugins). Plugins für Skype, Reddit und Pinterest hat Microsoft schon auf mehreren Veranstaltungen für Entwickler gezeigt.

Ein Schwachpunkt des Browsers Edge soll zurzeit die HTML 5-Unterstützung sein, die noch deutlich hinter den HTML5-Fähigkeiten von Firefox und Chrome zurückliegt – da wird Microsoft aber wohl bis zur Veröffentlichung von Windows 10 noch nachlegen…

Mozilla will HTTP nicht mehr unterstützen

HTTP2Erst diskutierten die Mozilla-Entwickler, und dann verkündete Sicherheitschef Richard Barnes offiziell im Mozilla-Blog, dass der Browserhersteller das unsichere, unverschlüsselte HTTP-Protokoll in Zukunft nicht mehr unterstützen will.

Als erstes sollen unverschlüsselt übertragene Inhalten etwa neue Firefox-Funktionen nicht nutzen können, auf die Dauer aber auch bestehende Features des Browsers nur noch sicheren Internetseiten zur Verfügung stehen. Das Ziel sei es, die Betreiber der Webseiten zum Umstieg auf HTTPS zu bewegen und so das Internet sicherer zu machen.

Ein guter Grund, sich für seine Internetseiten jetzt ein entsprechendes Zertifikat – zum Beispiel das kostenlose StartSSL – zu beschaffen und einzusetzen.

Mit Chrome OS Android-Dateien manipulieren

ChromeOSAndroidDas angekündigte Update des Algorithmus der Suchmaschine Google legt den Schwerpunkt darauf, wie Internetseiten auf Mobilgeräten aussehen.

Passend dazu hat Google jetzt sein Betriebssystem Chrome OS durch ein Update dazu befähigt, Fotos und andere Dateien auf einem über USB verbundenen Android-Smartphone oder -Tablet zu verändern.

Noch ist es eine “experimentelle Funktion“, unterstreicht Google-Mitarbeiter François Beaufort bei seiner Vorstellung des Features auf Google+. Deshalb ist sie auch zunächst nur in der Entwickler-Version von Chrome OS integriert.

PHP 7: Ausstieg einer Entwicklerin und die Folgen

phpmarginPer E-Mail mit dem Betreff „I quit – Ich höre auf“ hat Andrea Faulds ihren Rückzug aus der Entwicklung von PHP ankündigt.

In den letzten zwei Jahren hat Faulds an einigen grundlegenden Arbeiten an der nächsten Hauptversion der Programmiersprache mitgearbeitet und umfassende Änderungen für das kommende PHP 7 vorgeschlagen, deren Weiterentwicklung jetzt durch ihren Ausstieg ungewiss ist.

Das betrifft besonders das geplante und kontrovers diskutierte skalare Typensystem in PHP 7. Damit würde die Sprache um die Typen int, float, string und bool erweitert – und auch um eine strikte Überprüfung dieser Typen pro Datei, falls man das wünscht.

Faulds ist bisher auch für den Drei-Wege-Vergleichsoperator, den Void-Rückgabewert sowie die Unterstützung für sogenannte Big-Ints verantwortlich gewesen. Lassen wir uns überraschen, welche der Neuerungen den Weg in PHP 7 noch schaffen…

Das JavaScript-Framework Node.js 0.12 ist veröffentlicht

Node.js.0.12Seit dem letzten Wochenende ist das von vielen Programmierern sehnsüchtig erwartete neue Release 0.12.0 des JavaScript-Frameworks zur Entwicklung serverseitiger Programme verfügbar. Fast zwei Jahre mussten die Entwickler, die Node.js nutzen, auf das Release warten – und so mancher ist auch schon abgesprungen.

Im Dezember 2014 kam es schon zur Abspaltung des Forks io.js. Dessen Entwickler haben relativ schnell eine erste Version veröffentlicht und den dafür vorgesehenen Termin auch eingehalten. Seit letzter Woche ist sogar schon ein Folgerelease von io.js da. 

Weitere Details dazu finden sie bei Heise.

PostgreSQL 9.4 macht JSON schneller

PostgreSQL-9Die Entwickler von PostgreSQL haben die Version 9.4 des quelloffenen, objektrelationalen Datenbankmanagement-Systems veröffentlicht. In dem neuen Release lag der Schwerpunkt unter anderem auf der Verbesserung der JSON-Funktionen (JavaScript Object Notation).

Ein neuer Datentyp namens JSONB (steht für „binary JSON“) soll die Verarbeitung des im Internet verbreiteten Datenaustauschformats beschleunigen. Er macht die Auswahl zwischen relationaler und nichtrelationaler Datenbank unnötig, denn mit JSONB bekommt man beides gleichzeitig

Durch die Einführung sogenannter Generalized Inverted Indices (GIN), versprechen sich die Entwickler von JSONB eine schnellere Suche mit einfacherer Syntax. Andere Funktionen in diesem Bereich ermöglichen es dem Benutzer, in JSON-Daten zu suchen und sie zu manipulieren, und zwar in einer von dokumentenorientierten Datenbanken gewohnten Geschwindigkeit. Darüber hinaus lassen sich mit JSONB strukturierte und unstrukturierte Daten einfach miteinander kombinieren.

Weitergehende Informationen dazu finden Sie auch bei Heise.

Mozilla bringt neuen Firefox für Entwickler

firefox-logoDer Schwerpunkt der Verbesserungen bei der in der nächsten Woche erscheinenden neuen Version des Mozilla-Browsers Firefox zielt auf Entwickler.

Wir haben den Browser überarbeitet, indem wir ihn mit ganz anderen Augen betrachtet haben, um die Interessen von Entwicklern voranzustellen”, liest man dazu in einem Eintrag im Mozilla-Blog. Wer Internetseiten erstellt, wird sich über die vielen Programmiertools freuen, die jetzt in Firefox zur Verfügung stehen.

Dazu gehören Tools wie WebIDE, das eine integrierte Entwicklungsumgebung mit einem Editor für HTML, JavaScript und CSS-Dateien enthält,  und der Firefox Tools Adapter, der es den Programmierern ermöglicht, ihre Internetseiten und Apps mit Browsern anderer Anbieter wie Chrome für PCs, Chrome für Android und Safari für iOS zu testen.