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Seit heute gibt es die neuen Amazon Coins

amazon-coinDer Onlinehändler Amazon hat seine Ankündigung vom Anfang des Jahres wahr gemacht und seine eigene virtuelle Währung, die Amazon Coins,  eingeführt, mit der die Kunden Apps und Spiele einkaufen können.

Zur Einführung seiner Amazon Coins teilte das Unternehmen mit, dass jeder Besitzer oder Käufer des Tablets Kindle Fire kostenlos 500 Coins erhalte – im Gegenwert von genau fünf Dollar (also 3,85 €).

Also hat die neue Amazon-Währung einen Wert von 0,77 Eurocent pro Amazon Coin. Diese Kunstwährung wird zunächst bei amazon.com, dem Amazon-Portal in den USA eingeführt.

Für die Amazon-Kunden seien die Coins ein einfaches Mittel für Käufe von Apps oder aus Apps heraus, erklärte das Unternehmen.

Für Entwickler von Anwendungen für das Kindle-Tablet sei das Zahlungssystem eine weitere Möglichkeit, Reichweite und Downloads der eigenen Angebote zu erhöhen. Wie bisher schon geht vom Erlös für die Anwendungen 70 Prozent an die jeweiligen Anbieter und 30 Prozent an Amazon.

RIM stellt heute Nachmittag Blackberry 10 vor

rim_blackberry_10_os„Und noch ein mobiles Betriebssystem, das wir beim Erstellen von Internetseiten berücksichtigen müssen“, mag so mancher Web-Entwickler bei der Nachricht von der heutigen Vorstellung von RIM’s neuem Mobilbetriebssystem Blackberry 10 denken.

Blackberry 10 gilt als letzte Chance für RIM, das Ruder noch einmal herumzureißen und wieder in die Gewinnzone vorzustoßen. Deshalb hat der Blackberry-Hersteller auch mit allen möglichen Aktionen wie Entwickler-Wettbewerben versucht, Interesse bei Unterstützern zu finden.

Ob das wirklich funktioniert, ist allerdings sehr fraglich – RIM hat sich nun mal zu lange auf alten Lorbeeren ausgeruht und dabei die Entwicklung schlicht verschlafen.

Entwickler mit einer Haltbarkeitsdauer von nur 15 Jahren

Fünfzehn Jahre im Beruf, und wie bei einem Profisportler ist nach Ansicht des Managing Directors bei SAPs India R&D Labs V.R. Ferose die Haltbarkeitsdauer eines Entwicklers überschritten.

In einem Interview mit dem indischen Wirtschaftsblatt Economic Times meinte er: “Die Nutzungszeit eines Software-Entwicklers ist heute nicht höher als die eines Kricketspielers und liegt bei rund 15 Jahren. 20-jährige Jungs bringen mehr ein als 35-jährige”.

Mit der Erfahrung eines Programmierers steigt auch seine Bezahlung bis zum Maximum, was mit ungefähr 52 Jahren erreicht wird. Eine Auswertung der Jobbörse Gulp ergab, dass die Forderungen bei über 60-jährigen Programmierern wieder zurückgehen.

Firefox Android-Auroraversion kann auf Marketplace zugreifen

Wer Webseiten erstellt, checkt neue Browser in aller Regel, sobald die ersten Betas verfügbar sind. Mit der aktuellen Aurora-Version von Firefox für Android hat man ab sofort Zugriff auf den Firefox Marketplace. Das Angebot ist noch in der Entwicklung, und Mozilla erwartet, dass Leute, die den Marketplace testen, den Entwicklern auch ein Feedback dazu geben, um Design, Leistung und Benutzerfreundlichkeit zu optimieren.

Zurzeit findet man im Marketplace nur ein paar Apps aus den Bereichen Soiele, News und Produktivität, die man installieren und nutzen kann. Dazu gehört zum Beispiel auch ein Twitter-Client.

Später soll der Marketplace auch für andere Plattformen als Android freigegeben werden. Wann das sein wird, ist aber noch nicht bekannt.

Twitter-Entwickler immer unsicherer

Twitter will die Regeln für seine Kurzmitteilungs-Plattform verschärfen, damit der Nutzer eine “konsistentere Erfahrung” angeboten bekommt. Wenn man das in Klartext übersetzt, könnte es heißen: Die Benutzer sollen die Originalfunktionen von Twitter nutzen, wo das Unternehmen auch Werbung schalten kann.

Das sagt natürlich noch nicht genau, was sich bei Twitter ändern wird. Aber die ersten Entwickler sind schon abgesprungen oder haben Probleme, weiteres Geld für Twitter-Projekte aufzutreiben. Es wurde sogar schon eine Petition dazu gestartet, weil Twitter hartnäckig zu den Fragen schweigt.

Also seine Sie vorsichtig bei der Erstellung von Internetseiten mit Twitter-Funktionen, denn es könnte sein, dass die bald nicht mehr funktionieren.

Der Metro-Startbildschirm kann nicht abgeschaltet werden

Wer als Entwickler von Software oder Internetseiten schon mit der endgültigen Windows 8 –Version arbeitet, hat das Problem, immer über den Metro-Startbildschirm mit den bunten Kacheln gehen zu müssen.

Das Umgehen mit einfachen Tricks, das noch in den Vorversionen möglich war, klappt bei der finalen Version nicht mehr und deshalb sieht der Benutzer immer zuerst die Metro-Oberfläche. Man kann nicht mehr direkt in den Desktop booten.

Nach einem Bericht von Golem hält der Buchautor Rafael Rivera, der zurzeit an dem Buch “Windows 8 Secrets” (Geheimnisse von Windows 8) arbeitet, es aber nicht für ganz unmöglich. Allerdings ist bisher noch keine einfache Lösung bekannt.

HTML5 – Tags audio und video

Zum ersten Mal in der Geschichte von HTML erlauben es die neuen HTML5-Tags <audio> und <video>, Audio- und Videoinhalte direkt im Browser wiederzugeben. Dabei muss man weder auf Flash noch auf Javascript zurückgreifen.

HTML5-Browser müssen einen Player als Standard definiert haben, der diese Inhalte wiedergibt.

Als Entwickler einer Internetseite, die diese Multimedia-Tags nutzt, kann man aber durchaus seine eigene bevorzugte Methode der Wiedergabe einsetzen.

Da die aktuellen Browser von Firefox und Chrome über Internet Explorer bis zu Opera, Safari und SeaMonkey HTML5 immer besser unterstützen, kann man den Einsatz der Multimedia-Tags heute durchaus schon empfehlen.

Wie man ein Video mit dem neuen HTML5-Tag einbindet, haben wir schon in einem früheren Artikel gezeigt.

Ein Android-Rechner im USB-Stick für Entwickler

Als Webentwickler kommt man ja an Google’s mobilem Betriebssystem Android kaum noch vorbei. Immer mehr Kunden haben Wünsche zur Anzeige ihrer Internetseiten auf Smartphones und Tablets. Aber auch für andere Zwecke läßt sich das mobile Betriebssystem gut einsetzen.

Jetzt ist unter der Bezeichnung “Cotton Candy” von der Firma FXI ein USB-Stick auf dem Markt, der einen kleinen Rechner mit HD-Videointerface, Bluetooth- und WLAN-Schnittstelle mit dem Betriebssystem Android eingebaut hat. Als Speicher kann man eine Micro-SD-Karte mit maximal 32 GB einsetzen. Ein interessantes Produkt für Entwickler, die sich näher mit Android beschäftigen möchten oder müssen.

Der USB-Stick-Rechner hat neben dem USB-Stecker auch einen HDMI-Stecker, über den man ihn direkt an einen Fernseher anschließen und zum Beispiel mit einem Smartphone über Bluetooth steuern kann. So läßt sich ein Monitor oder ein Fernseher mit einem Internetzugang versehen oder als Medienplayer nutzen.

Steckt man den Stick in einen PC oder einen Mac, können Monitor, Tastatur und Maus bzw. Touchpad zur Steuerung des Kleinrechners benutzt werden. Dabei läuft Android in einem Bildschirmfenster.

Firebug – das Must-Have-Add-On für Webentwickler

Als Webentwickler kommt man an Firebug fast nicht vorbei. Es ist eine sehr leistungsfähige und auch sehr beliebte Entwicklungsumgebung für Internetseiten und Anwendungen, die man mit eigenen Programmen erweitern kann. Die Software hat eine eigene Schnittstelle, an die Entwickler ihre Programme anbinden können.

Firebug erhalten Sie kostenlos auf der Addon-Seite von Mozilla. Wenn das Add-On in Firefox eingebunden ist, kann es mit Klick auf den kleinen Käfer (Bug) in der Statusleiste aufgerufen werden. Dann wird das aktuelle Dokument komplett eingelesen und analysiert.

Besonders geeignet ist Firebug für die Analyse eigener und fremder Webseiten. Ein integrierter Editor hilft bei der Bearbeitung von HTML-Seiten und CSS-Stylesheets.

MySQL Engines

Die meisten Web-Entwickler nutzen seit über einem Jahrzehnt MySQL als Datenbank. Im Grunde ist das auch eine gute Wahl, die dem Entwickler viele Möglichkeiten eröffnet. Insbesondere unterstützt MySQL mehrere Engines, von denen InnoDB und MyISAM wohl die wichtigsten und meist verwendeten sind.

Die Engines legen die Art und Weise der physikalischen Speicherung der Tabellen fest. Dabei bietet der Typ InnoDB Transaktionen und Foreign Key-Regeln bei optimaler Performance, ist also in aller Regel die bessere Wahl. MyISAM ist beispielsweise dann vorzuziehen, wenn man eine Volltextsuche in der Tabelle machen will oder GIS-Dateien durchsuchen möchte.

Unter Linux wird bis einschließlich Version 5.1 standardmäßig MyISAM bei der Anlage einer Tabelle ausgewählt. Möchte man als Vorgabe die InnoDB – Engine wählen, trägt man in der Konfigurationsdatei my.cnf die Zeile default_storage_engine = InnoDB ein.