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c’t-Sonderheft „Programmieren“ im Handel

Programmierer müssen immer auf dem Laufenden sein, was aktuelle Entwicklungen in der Programmierung von Anwendungen (Programme bzw. Apps) angeht. Eine gute Quelle für Informationen zu aktuellen Trends, neuen Techniken mit Tutorials und Programmier-Projekten ist das gerade erschienene Sonderheft „Programmieren“ der führenden Computerzeitschrift c’t aus dem Hause Heise.

Zu einem der Schwerpunkte des Sonderhefts zählen mobile Apps für Android und iOS, denn viele Android-Entwickler suchen nach Alternativen zu Java wie beispielsweise JetBrains „Kotlin“. Kotlin bringt uns das Heft in einem dreiteiligen Tutorial (Einführung, Testmöglichkeiten und Architektur) näher.

Für Apple-Programmierer gibt es einen Zweiteiler zum Thema Sicherheit, der ihnen zeigt, wie sie sich gegen Angriffe auf ihre Apps wehren können.

In anderen Beiträgen werden komplexe Anwendungen mithilfe von Facebooks JavaScript-Framework React zerlegt und praktische Anwendungsbeispiele für einfache und komplexere Aufgaben unter Python behandelt.

Auch der Frage, wie progressive Web-Apps die Grenzen zwischen responsivem Webdesign und hybriden Apps verwischen könnten, wird in dem Sonderheft nachgegangen.

Ab sofort kann das 9,90 Euro teure Heft „c’t Programmieren 2017“ über den heise Shop vorbestellt werden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Versand bis zum 26. März 2017 versandkostenfrei.

Als digitale Version kostet das Heft nur noch 8,99 Euro; bestellen kann man es über die c’t-App für Android oder iOS sowie im PDF-Format als E-Book. In der nächsten Woche (ab dem 20. März) ist das Sonderheft dann auch im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Facebook bekommt Dislike von belgischen Datenschützern

Mit der Feststellung, dass Facebook „auf EU-Datenschutzgesetzen herumtrampelt“, greift jetzt auch die belgische Datenschutzbehörde CPVP/CBPL das Soziale Netzwerk Facebook an. Die belgischen Datenschützer arbeiten gerade mit Behörden in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Spanien an einer umfassenden Analyse der Praktiken von Facebook und seinen im Januar überarbeiteten Nutzungsbestimmungen.

Konkret wird dem Sozialen Netzwerk vorgeworfen, sowohl eigene User als auch Anwender ohne Facebook-Konto ohne deren Zustimmung zu tracken und den Fragen dazu von Regulierungsbehörden auszuweichen. Facebook berufe sich darauf, es sei ausschließlich  irischen Datenschutzgesetzen verpflichtet, wo seine Europazentrale sitzt, beschweren sich die Datenschützer aus Belgien.

So mancher Ersteller von Internetseiten überdenkt jetzt, ob es noch sinnvoll sein kann, Like-Buttons von Facebook auf den Seiten einzubauen – man will ja nicht zum Mittäter werden…

Facebook-Videos in Internetseite einbinden

FacebookEmbedZu den Neuerungen, die Facebook auf seiner gestern begonnenen Entwicklerkonferenz f8 angekündigt hat, kündigte das Soziale Netzwerk einige interessante neue Funktionen an.

Dazu gehören auch überarbeitete Social Plugins, mit deren Hilfe Betreiber von Internetseiten Inhalte von Facebook auf ihren Seiten anzeigen können.

Zu diesen neuen Plugins gehört jetzt auch ein Video-Player, mit dem sich auf Facebook veröffentlichte Videos jetzt auch auf externen Seiten anzeigen lassen. Viele sehen das als einen Angriff auf Googles Video-Plattform YouTube. Besucher einer Webseite, auf der Facebook-Videos so eingebunden sind, können damit umgehen wie mit einem auf der Facebook-Website selbst eingebetteten Video.

Apache Big Data Project stellt HBase 1.0 vor

HBaseWer Aufgaben im Big Data-Bereich erledigen muss, sollte sich die nach sieben Jahren Entwicklungsarbeit jetzt vorgestellte Hadoop-Datenbank HBase 1.0 der Apache Software Foundation ansehen.

Es handelt sich um eine verteilte NoSQL-Datenbank nach dem Prinzip von Googles BigTable-Technik, die vorrangig im Kontext von Hadoop- und HDFS-Anwendungen (Hadoop File System) zum Einsatz kommt – deshalbn auch als die Datenbank schlechthin für das Big-Data-Framework bezeichnet wird.

Sie kann mit verteilt liegenden Tabellen von Milliarden von Datensätzen uns Millionen von Spalten in Echtzeit sehr performant umgehen. Unternehmen wie Facebook, eBay, Salesforce und Yahoo, die ja sehr große Datenmengen verarbeiten müssen, setzen auf HBase – vielleicht auch für Ihr Projekt?

Einbetten fremder Inhalte verletzt Copyright nicht

In seinem Grundsatzurteil vom 21. Oktober hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass das Einbetten von auf anderen Internetseiten öffentlich zugänglichen geschützten multimedialen Inhalten in die eigene Internetseite per Framing keinen Urheberrechtsverstoß darstellt (Az. C-348/13).

Man versteht darunter das Einbinden von Multimediadateien wie zum Beispiel Videos in einen Frame der eigenen Webseite. Das machen besonders Blogger oder Menschen in Sozialen Netzen häufig mit Youtube-Videos, deren Einbettungscode man zu dem Zweck auch schon direkt per Cut and Paste in die eigene Internetseite kopieren kann. Der multimediale Inhalt (in diesem Fall das Video) wird dabei auch nicht auf den eigenen Server kopiert, sondern von seiner Originaladresse geladen.

Dieses Urteil des EuGHg hat entscheidende Bedeutung für die Sozialen Medien unserer Zeit, die bei einem anderen Urteil hätten geändert werden müssen. Setzt man zum Beispiel auf Facebook oder Twitter einen Link auf ein YouTube-Video, dann wird dort auch gleich das ganze Video eingebettet und angezeigt.

Während das Setzen von Links auf normales urheberrechtlich geschütztes Material in früheren Urteilen schon immer für rechtmäßig gehalten wurde, traute sich der Bundesgerichtshof eine eigene Entscheidung darüber für solche eingebetteten Videos nicht selbst zu, obwohl es technisch gesehen eigentlich nichts anderes ist.

In Einzelfällen hatten deutsche Gerichte darin bis zu diesem Urteil sogar eine Urheberrechtsverletzung gesehen, deshalb war es dringend Zeit für eine höchstrichterliche Entscheidung – die in diesem Fall für das Internet und gegen die Abmahn-Mafia erging.

Dank Facebook bekommt PHP eine saubere Spezifikation

phpZum ersten Mal in ihrer mehr als zwanzigjährigen Entwicklungszeit bekommt die beliebte Programmiersprache PHP jetzt eine offizielle Spezifikation, wie sie auch für die meisten anderen Computersprachen existiert.

Die Arbeit daran wird vor allem von Facebook vorangetrieben, aber auch die PHP-Community unterstützt das Projekt und beteiligt sich an der Ausarbeitung.

Aktuell  beschränkten sich die PHP-Entwickler nur auf Beispiele, die sehr ausführliche Dokumentation und natürlich die plattformübergreifende Standard-Implementierung.

Facebook stellt jetzt aber mit der Hiphop Virtual Machine (HHVM) eine schnellere Alternative zur Original-PHP-Engine bereit. Und auch die Community arbeitet an einer neuen Engine.

Die zu erstellende Spezifikation soll dazu dienen, eine solide Grundlage für das Verhalten neuer Engines zu geben und dadurch zu verhindern, dass sich die Sprache in den diversen Implementierungen auseinander entwickelt, schreibt eine Facebook-Mitarbeiterin.

Die Spezifikation basiert auf den Funktionen von PHP 5.6 und umfasst auch eine Test-Suite, die die Tests der Zend-Engine noch erweitert. Allerdings ist die Spezifikation noch im Aufbau, und auch die Tests enthalten wohl noch einige Fehler.

JPG-Bildformat von Mozilla verbessert

Bildformate_Wikipedia-psnrhvsm-9583fc51868edeb5Ungefähr  fünf Prozent Platzersparnis soll eine verbesserte Version des vor allem für Fotos eingesetzten Komprimierungsverfahrens bringen. Facebook beteiligt sich ebenfalls an der Weiterentwicklung.

Eigentlich geht es hier um, oder besser: gegen das von Google gepushte neue Bildformart WebP. Mozilla vertrat die Ansicht, dass WebP zum Komprimieren von Bilddaten keine Vorzüge gegenüber dem etablierten JPEG bringe.

Jetzt stellt Mozilla seine eigene JPEG-Bibliothek mozjpeg 2 vor, die bei gleicher Qualität durchschnittlich 5 Prozent kleinere Bilder erzeugen soll.

Parallel erschien eine neue Untersuchung, die die Bildgrößen mit JPEG, JPEG XRHVEC-MSP, WebP und dieser neue Bibliothek vergleicht. Danach hat  mozjpeg 2 in fast allen Fällen die Nase vorn. Mit ihrer neuen Bibliothek wollen die Firefox-Entwickler hauptsächlich Google Paroli bieten.

Auch Facebook unterstützt die Mozilla Foundation in Sachen JPEG-Format. Es testet gerade die neue Bibliothek und fördert die weitere Entwicklung mit 60.000 Dollar. Weil Bilder einen großen Teil der im Internet übertragenen Daten ausmachen, dürften auch relativ kleine Gewinne bei der Dateigröße große Auswirkungen sowohl bei der Übertragungszeit als auch beim nötigen Speicherplatz haben.

Facebook statt PayPal als Online-Bezahldienst?

Heute früh machte die Nachricht die Runde in Radio und Fernsehen: Nach einem Bericht von Forbes will Facebook die Onlinezahlung vereinfachen. Sofort wurde das als Konkurrenzdienst zu PayPal interprätiert.

Bevor Sier als Ersteller von Internetseiten nach den Zahlungsdienst- APIs von Facebook googeln, um sich schlau zu machen, sei gleich gesagt, dass es nicht wirklich um einen neuen potenten PayPal-Konkurrenten handelt.

Es geht eigentlich um Folgendes: Bei von Facebook ausgesuchten Partnern soll es zukünftig  möglich sein, mit Daten zu bezahlen, die vorab bei Facebook hinterlegt wurden.

Dies erspart das Eintippen von Kreditkarteninformation und erleichtert und beschleunigt den Einkauf mit mobilen Apps. Ein US-Onlineshop dient dabei als Pilotprojekt zum Test der Bezahlfunktionen.

Aber die eigentliche Abwicklung der Zahlung wird Facebook nicht durchführen. Konkurrenz zu PayPal sei nicht geplant, korrigierte Facebook in einem Statement, aus dem Forbes zitiert. Das Soziale Netzwerk hält nur die Zahlungsdaten bereit, die ein Partnershop auf Wunsch seiner Kunden während des Bezahlens abrufen kann.

Verarbeitet wird die Zahlung weiterhin von den Zahlungsdienstleistern PayPal, Braintree oder Stripe. Viele Facebook-Nutzer in den USA haben Facebook sowieso schon ihre Kreditkartendaten anvertraut, um damit “Gifts” sprich:Geschenke zu kaufen.