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c’t-Sonderheft 3-2017 Makro-Fotografie

Webdesigner und Grafiker, die viel mit eigenen Fotos arbeiten, und Nutzer von Photoshop könnten die neue Ausgabe 3 der Zeitschrift c’t Digitale Fotografie mit dem Schwerpunkt Makro-Fotografie interessant finden.

Fünfzehn Objektive werden in dieser Ausgabe getestet: Normalbrennweite (50 mm) für Pflanzen, die nicht weglaufen können, wenn man sich anschleicht, für scheue Tiere, die das sehr wohl machen, wenn auch nur ein Ästchen in Hörweite knackt mittlere (Brennweiten zwischen 90 mm und 105 mm) und auch Teleobjektive mit Brennweiten bis zu 200 mm.

Es werden aber auch noch einige weitere Themen behandelt:

  • Emotionale Kinderfotos
  • Fotobücher mit Scribus gestalten
  • RAW-Fotografie mit Smartphones
  • Optimale Farben mit Photoshop
  • Kameratests Fujifilm X100F, Canon G9 Mark II, Leica M10
  • Tipps zu Bilderrahmen
  • Zusatzmaterial auf DVD

Das Sonderheft 3/2017 können Sie ab sofort für 9,90 Euro bestellen – bis zum 8. Mai kommt es dann sogar versandkostenfrei. Seit Montag gibt es das Heft auch am Kiosk zu kaufen.

Fotos für die Webseite

Wer eine Webseite erstellt oder gar einen Blog betreibt, ist ja fast immer auf der Suche nach guten Fotos. Am wenigsten rechtliche Fallstricke gibt es dabei, wenn man eigene Bilder nutzt – allerdings gehen einem da auch mal schnell die Ideen für ansprechende Motive oder Settings aus.

Eine gute Anregung findet man dann in der Liste der Top 100 Fotografen im Netz, die das Berliner Fotolabor XXLPIX aus Social Media-Kennzahlen erstellt hat.

Die Einstufung in die Top-100 geht nach Kriterien wie zum Beispiel der Anzahl der Follower, nach der Social-Media-Resonanz und nach den Suchergebnissen im World Wide Web.

XXLPIX nennt die dabei genutzte Methode „Web-Popularitäts-Index“ (WPI). Das Unternehmen bewertet für die Erstellung des Rankings „tausende Social Media- und Web-Kennzahlen populärer Fotografen der Gegenwart im Erhebungszeitraum” und erstellt daraus den WPI-Score.

Und Webschaffenden mit Fotobedarf können die Bilder der Spitzenfotografen hilfreiche Anregungen für Motive und Settings eigener Fotos geben.

Picasa wird von Google eingestampft

PicasaLogoGoogles Picasa setzt sich aus einer Bildbearbeitungssoftware und einem Webdienst zusammen, bei dem die Anwender ihre Fotos im Internet veröffentlichen können. Beide Picasa-Komponenten werden noch in diesem Jahr eingestellt. Die Desktop-Software wird es ab dem 15. März 2016 nicht mehr geben, die Picasa-Webalben werden dann im Mai 2016 geschlossen. Die Benutzer sollen auf Google Fotos wechseln, wo sie aber keine so umfassende Bearbeitungssoftware mehr erhalten.

Wer seine Fotos und Videos in den Picasa-Webalben gespeichert hat, muss sich aber keine Sorgen machen: Google Fotos übernimmt die Onlinespeicherfunktion. Bilder und Videos wurden schon dorthin kopiert. Außer der Webanwendung von Google Fotos gibt es noch je eine iOS- und Android-App für diesen Dienst.

Die Desktop-Software Picasa für Windows und OS X lässt sich zwar weiter verwenden, Updates dazu soll es aber nicht mehr geben.

Adobe nimmt Änderung des Lightroom-Imports zurück

Lightroom_rollback_bWer sich als Designer oder Ersteller von Webseiten auch über die Änderung der Importfunktion in Lightroom geärgert hat, kann sich jetzt freuen:

Adobe hat jetzt passend  auf die zahlreichen Kundenproteste reagiert und soeben angekündigt, die vor knapp zwei Wochen in dem Bildbearbeitungsprogramm eingeführten Änderungen wieder rückgängig zu machen.

Mit dem Update auf Version 2015.10.2 der Creative-Cloud-Ausgabe bzw. Version 6.2 für Lizenzkunden hatte der Hersteller unter anderem die Importmethode für Fotos geändert – angeblich, um die Bedienung des Programms zu erleichtern. Dadurch gingen aber zahlreiche nützliche Funktionen verloren, und die Bestandskunden beschwerten sich lautstark.

Nach der kommenden Rückabwicklung sollen auch die verschwundenen Funktionen wieder verfügbar sein. Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit, Bilder schon beim Import von Schlieren zu befreien und Linsenprobleme zu korrigieren.

Mit Chrome OS Android-Dateien manipulieren

ChromeOSAndroidDas angekündigte Update des Algorithmus der Suchmaschine Google legt den Schwerpunkt darauf, wie Internetseiten auf Mobilgeräten aussehen.

Passend dazu hat Google jetzt sein Betriebssystem Chrome OS durch ein Update dazu befähigt, Fotos und andere Dateien auf einem über USB verbundenen Android-Smartphone oder -Tablet zu verändern.

Noch ist es eine “experimentelle Funktion“, unterstreicht Google-Mitarbeiter François Beaufort bei seiner Vorstellung des Features auf Google+. Deshalb ist sie auch zunächst nur in der Entwickler-Version von Chrome OS integriert.

Lebensmittel optimal fotografieren

Für viele Webschaffende, die mit der Erstellung von Internetseiten zu tun haben, sind gute Fotos einer der Schlüssel für den Erfolg – auch für mich. Deshalb lese ich auch regelmäßig die Fachzeitschrift c’t Fotografie, die sich in der neuen Ausgabe 1/2015 der Lebensmittel-Fotografie widmet.

Wie macht man appetitanregende Fotos von kulinarischen Leckerbissen auch ohne Haarspray oder Lack? Das beginnt schon beim Einkauf frischer, fehlerfreier Lebensmittel in ihrer typischen Form und geht über die sorgfältige Komposition bis zur passenden Beleuchtung.

Weitere Themen des Foto-Specials aus dem Heise-Verlag sind unter anderem das Comeback der bisher rückläufigen Kompaktkameras, 4k-Videos und Fotoserien.

Fotoverwaltung und -bearbeitung geht jetzt auch ohne Google+

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg will Internetriese Google die Fotoverwaltungs- und Bearbeitungsfunktionen, die bisher fest mit Google+ verknüpft sind, aus der Zwangskopplung mit dem sozialen Netzwerk befreien.

Warum der Suchmaschionen-Konzern die Verknüpfung jetzt nur noch optional machen will, geht aus dem Bloomberg-Bericht nicht direkt hervor.

Man kann aber davon ausgehen, dass bisher viele Anwender, die sich für die Bearbeitung und Verwaltung ihrer Fotos interessierten, lieber zu Wettbewerbern wie Flickr und 500px gingen , weil sie dort keine unfreiwillige Verknüpfungen ihrer Bilder mit sozialen Netzwerken fürchten mussten.

Wie auch immer, es ist gut zu wissen, dass die durchaus brauchbaren Bildbearbeitungs- und Verwaltungs-Funktionen von Google, in Zukunft auch von professionellen Internetseiten-Erstellern genutzt werden können, ohne Gefahr zu laufen, dass Bilder aus den Projekten plötzlich für Werbung in Google+ missbraucht werden.

JPG-Bildformat von Mozilla verbessert

Bildformate_Wikipedia-psnrhvsm-9583fc51868edeb5Ungefähr  fünf Prozent Platzersparnis soll eine verbesserte Version des vor allem für Fotos eingesetzten Komprimierungsverfahrens bringen. Facebook beteiligt sich ebenfalls an der Weiterentwicklung.

Eigentlich geht es hier um, oder besser: gegen das von Google gepushte neue Bildformart WebP. Mozilla vertrat die Ansicht, dass WebP zum Komprimieren von Bilddaten keine Vorzüge gegenüber dem etablierten JPEG bringe.

Jetzt stellt Mozilla seine eigene JPEG-Bibliothek mozjpeg 2 vor, die bei gleicher Qualität durchschnittlich 5 Prozent kleinere Bilder erzeugen soll.

Parallel erschien eine neue Untersuchung, die die Bildgrößen mit JPEG, JPEG XRHVEC-MSP, WebP und dieser neue Bibliothek vergleicht. Danach hat  mozjpeg 2 in fast allen Fällen die Nase vorn. Mit ihrer neuen Bibliothek wollen die Firefox-Entwickler hauptsächlich Google Paroli bieten.

Auch Facebook unterstützt die Mozilla Foundation in Sachen JPEG-Format. Es testet gerade die neue Bibliothek und fördert die weitere Entwicklung mit 60.000 Dollar. Weil Bilder einen großen Teil der im Internet übertragenen Daten ausmachen, dürften auch relativ kleine Gewinne bei der Dateigröße große Auswirkungen sowohl bei der Übertragungszeit als auch beim nötigen Speicherplatz haben.

Fotos für die Website

Hier im Forum wurde schon mehrfach darauf hingewiesen, dass man auf keinen Fall Bilder aus dem Internet für seine Website benutzen soll, ohne eine Erlaubnis des Rechte-Inhabers zu besitzen. Das ist nicht fair gegenüber den Inhabern der Rechte und kann auch zu sehr teuren Abmahnungen durch Rechtsanwälte führen.

Die Drittel-Regel (Goldener Schnitt)

Die Drittel-Regel (Goldener Schnitt)

Eine Lösung für dies Problem ist der Ankauf von Bildern von den großen Anbietern, zum Beispiel Fotolia. Der günstigste Weg, zu seinen Bildern zu kommen, ist aber immer noch, die Fotos selbst zu machen. Wer gewerblich Webseiten für Dritte erstellt, wird sowieso nicht daran vorbei kommen, Fotos für die Internetpräsenz direkt bei seinem Kunden zu machen. Der Internet-Dienstleister möchte ja nicht irgendein Geschäft, sondern das seines Kunden auf den Internetseiten zeigen.

Deshalb wollen wir hier die wichtigsten Tipps für brauchbare Fotos zusammenfassen:

  • Prüfen Sie die Funktion der Kamera und den Ladestand der Akkus, bevor Sie zum Kunden fahren. Nehmen Sie auch einen zweiten Akkusatz mit.
  • Achten Sie darauf, dass das Licht von der Seite oder von vorne auf die Szene fällt. Fotografieren Sie nicht gegen das Licht. Lassen Sie Personen nicht in die Sonne schauen, mit zusammengekniffenen Augen sehen die auf den Fotos nicht mehr natürlich aus.
  • Setzen Sie das Hauptmotiv nicht in die Mitte des Bildes. Am besten denken Sie sich Linien in das Foto, die das Bild horizontal und vertikal dritteln und legen das Kernmotiv auf einen der sich ergebenden Schnittpunkte. Diese Aufteilung hat eine deutlich höhere Dynamik.
  • Versuchen Sie, eine Komposition für Ihr Bild zu finden. Es sollten nicht zu viele Objekte und auch nicht zu viele Farben im Bild sein. Der richtige Ausschnitt ist nicht nur ein Fall fürs Teleobjektiv, die Veränderung des eigenen Standortes hat oft einen deutlich größeren Effekt.
  • Diskutieren Sie mit Kollegen oder Freunden über Ihre Fotos. Daraus lernt man, immer bessere Aufnahmen zu machen und schlechte Fotos zu vermeiden.
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