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Microsoft schliesst CodePlex

Zum Monatswechsel hat Microsoft auf die Dominanz von Repositories wie GitHub reagiert und die Schließung seiner Open-Source-Bibliothek CodePlex angekündigt. Seitdem lassen sich keine neuen Softwareprojekte mehr in CodePlex anlegen.

Ab Oktober dieses Jahres soll die Bibliothek in einem Nur-Lese-Modus aufgerufen werden können – ab dem Zeitpunkt können auch dort schon vorhandene Projekte nicht mehr geändert werden. Die komplette und dauerhafte Schließung kommt dann am 15. Dezember 2017.

Danach soll CodePlex nur noch als Archiv genutzt werden. Benutzer können weiterhin alle dort veröffentlichten Projekte einsehen. Darüber hinaus will Microsoft auch noch downloadbare Archivdateien mit alle Inhalten eines Projekts in Formaten wie beispielsweise Markdown und JSON anbieten.

Entwickler, die mit ihren Projekten auf eine andere Plattform wie beispielsweise GitHub umgezogen sind, können vom CodePlex-Archiv aus auch auf die neue Internetadresse ihres Projekts verlinken.

Microsoft gibt Visual Studio Test frei

Microsoft hat jetzt die zentrale Unit-Test-Komponente Visual Studio Test Platform (VS Test) als Open-Source-Software freigegeben. Wie schon bei vielen anderen Software-Entwicklungsprojekten findet sich der Quellcode auf der Hosting-Plattform GitHub. Für VS Test nutzt Microsoft die MIT-Lizenz.

Mit der neuen, in Microsofts Entwicklungsumgebung Visual Studio integrierten Testplattform kann man Unit-Tests für Programmiersprachen wie C#, C++, JavaScript und Python laufen lassen, darüber hinaus Testdaten sammeln und Testberichte dazu ausgeben. Außerdem gibt es Erweiterungen für andere wichtige Testframeworks wie beispielsweise NUnit, xUnit, Google Tests, Jasmine und Karma, Code Coverage und Test-Impact-Analysen.

Das obige Diagramm zeigt, dass jetzt auch die zentralen Komponenten Cross-Platform-Runner und Host-Prozess zum Erkennen, Laden und Ausführen der Tests Open Source geworden sind. Ganz links stehen Visual Studio und Visual Studio Code als die wichtigsten Clients, aber die Tests kann man auch von der Befehlszeile aus durchführen.

Neue Testadapter hat Microsoft leider nicht quelloffen zur Verfügung gestellt. aber die überwiegende Mehrzahl dieser Adapter stamme sowieso nicht von Microsoft, meint dazu Brian Harry, Microsoft Corporate Vice President, in seiner Ankündigung zur Open-Source-Legung.

Der wichtigste Adapter von Microsoft selbst, MSTestV2, soll aber auch schon bald Open-Source-Software werden. Weiterführende Informationen zu Microsofts Strategie für VS Test können Sie in einem Dokument zur Roadmap nachlesen.

HTML 5.1 ist fertig geworden

html51Die Web Platform Working Group des World Wide Web Consortium (W3C) hat die W3C Recommendation von HTML 5.1 (HyperText Markup Language) nach vier Jahren Bearbeitungszeit soeben veröffentlicht. „Recommendation“ heißt in diesem Kontext, dass das die Überarbeitung der HTML-Spezifikation jetzt fertig ausgearbeitet ist. Ihr Vorläufer HTML5 war Ende Oktober 2014 nach langer Entwicklungszeit finalisiert worden. Am neuen HTML 5.1 wird auch schon seit 2012 gearbeitet.

Stabile Updates der Sprachspezifikation HTML sollen künftig im Jahresrhythmus kommen. Für die Beschleunigung des Veröffentlichungsprozesses soll unter anderem die Entscheidung sorgen, die Standardisierung öffentlich über die speziell in Sachen Web populäre Hosting-Plattform GitHub zu betreiben. Zusätzlich wurde noch festgelegt, dass neue Features in mindestens zwei aktuellen Browsern funktionieren müssen, ansonsten würden sie entfernt werden.

Entrümpelung und neue Features

Zum einen wurde der Übergang zu HTML 5.1 genutzt, die Sprachspezifikation zu entrümpeln, zum anderen gibt es aber auch neue Features darin. Den Aufräumarbeiten fielen Elemente wie context attribute, contextmenu, date-time, date-time-localdialog, inputmode attribute, menu und menuitem zum Opfer.

Die meisten Neuerungen werden schon in den wichtigsten Browsern unterstützt und erhalten jetzt in der Finalisierung der Spezifikation einen offiziellen Charakter. Dazu gehören beispielsweise das Element picture, mit dem sich verschiedene Bilder über je ein eigenes source-Element auszeichnen lassen. Das srcset-Attribut zeichnet hingegen Bilder für besonders hochauflösende Bildschirme aus.

Die Elemente week und month lassen die Seitenbauer einen Monat oder eine Kalenderwoche auswählen. Bei Datumsangaben für input konnte man bis jetzt nur Tage und Uhrzeiten auswählen.

Microsoft macht seine PowerShell Public Domain

PowerShellWebschaffende müssen häufiger auf die Shell zugreifen, was bei Windows seit einiger Zeit nicht nur über die uralte Eingabeaufforderung, sondern inzwischen auch über die hoch überlegene PowerShell funktioniert.

Jetzt hat der Microsoft-Konzern seine taskbasierte Befehlszeilenshell und Skriptsprache PowerShell unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Auf GitHub kann man schon eine erste Alpha-Version von PowerShell Core für die Linux-Distributionen Red Hat, Ubuntu und CentOS und auch für Apples für Mac-Betriebssystem OS X herunterloaden. Außerdem veröffentlicht Microsoft die Quellcodes der Windows- und der Linux-Version von PowerShell.

Aktuelle und neue PowerShell-Nutzer und sogar Anwendungsentwickler können nun unter Windows und Linux eine reichhaltige interaktive Skriptsprache sowie ein heterogenes Automations- und Konfigurationsmanagement erleben, das gut mit den vorhandenen Werkzeugen funktioniert“, schreibt dazu der Technical Fellow Jeffrey Snover von der Microsoft Enterprise Cloud Group in seinem Blogeintrag. „Ihre PowerShell-Kenntnisse lassen sich jetzt noch besser vermarkten, und Ihre Windows- und Linux-Teams, die möglicherweise getrennt voneinander arbeiten mussten, können nun einfacher zusammenarbeiten.

Gleich zwei neue Releases von Symfony

Das  PHP-Framework Symfony, dessen Entwicklung vor ca. zehn Jahren im Rahmen der Begeisterung für Ruby on Rails startete, ist jetzt in gleich zwei neuen Releases veröffentlicht worden.

Funktionell sind die beiden Versionen 2.8 und 3.0 komplett gleich. Das Release 3.0 wirft aber zusätzlich auch Altlasten über Bord und wird so einfach schneller.

Wie Ruby baut auch Symfony auf die Model View Controller (MVC)-Architektur. Symfony wurde in PHP 5 geschrieben und wird zurzeit unter der Leitung von Fabien Potencier entwickelt und gepflegt, der jetzt im Blog die Veröffentlichung von Symfony 2.8 und 3.0 ankündigte.

Neue Funktionen in Symfony

Zu den neuen Funktionen der beiden Versionen 2.8 und 3.0 gehören eine neue LDAP-Komponente, die Änderung der Prioritäten von Event-Listenern und auch einige Security-Erweiterungen.

Auch beim Debugging und Profiling hat sich einiges geändert. Die komplette Liste der Änderungen gegenüber Symfony 2.7 finden Sie in dem Blog-Beitrag, mit dem Potencier die Beta-Version von Symfony 2.8 ankündigte. Viele der Neuerungen in Symfony betreffen den Umgang mit Web-Formularen, zu denen es einen zusätzlichen Eintrag gibt.

Die Rückwärtskompatibilität

Das Programmier-Team hat jetzt auch einige der alten Funktionen für überholt erklärt (deprecated). In der Version 3.x wurden viele dieser veralteten Funktionen ausrangiert und dann die Minimalanforderung für PHP dementsprechend auf die Version 5.5.9 angehoben. 

So erreicht man zwar eine bessere Leistung, allerdings müssen die Entwickler ihren Programmcode eventuell noch entsprechend anpassen. Die Version Symfony 2.8 bietet die neuen Funktionen aus 3.0 bei besserer Rückwärtskompatibilität.

Symfony steht unter einer MIT-Lizenz und wird auf GitHub auch im Quellcode zum Download angeboten.

MS-Connect(); zeigt Visual Studio und C# 7.0

Sowohl die nächste Version von Visual Studio „Visual Studio vNext“ als auch das neue C# 7.0 wurden auf Microsofts Entwickler-Konferenz nur relativ kurz vorgestellt – der Zeitplan der Konferenz mit ihren vielen Neuerungen war wohl zu eng.

Visual Studio kann jetzt auch PHP und R

Bei Visual Studio vNext reichte es aber noch für den Hinweis, dass Microsoft im nächsten Visual Studio auch die Webserversprache PHP und die Sprache R für statistisches Rechnen und statistische Grafiken unterstützt.

Im neuen Projektmappen-Explorer können die Entwickler mit „Open Code Folder“ jetzt direkt zum entsprechenden Verzeichnis im Dateisystem wechseln.

Kaum Details zu C# 7.0

In seiner nächsten Version wird C# (gesprochen C Sharp) auch Pattern Matching unterstützen. So können Entwickler beispielsweise durch eine Überladung für den is-Operator nun statt dem Code links auch den kürzeren rechts benutzen:

var v=expr as Type;
if (v != null) {
//Code mit v
}
if (expr is Type v) {
//Code mit v
}

Zusätzlich plant Microsoft auch die Unterstützung für Tupel und eine bessere Kontrolle der Entwickler über Speicherallokationen.

Weitere Pläne für C# 7.0 und auch den aktuellen Stand der Implementierung können Sie auf GitHub mitverfolgen. C# 7.0 soll genau wie die aktuelle Programmversion C# 6.0 auf allen .NET-Versionen ab .NET 2.0 laufen.

Meistgenutzte Programmiersprachen: JavaScript und Java

GithubLangages201508Der webbasierte Filehosting-Dienst für Software-Entwicklungsprojekte Github hat die populärsten dort genutzten Programmiersprachen nach Häufigkeit ihrer Benutzung in den dort gehosteten Projekten bewertet.

Das Resultat ist die nebenstehende Tabelle. Aktueller Top-Favorit ist eindeutig Javascript – gefolgt von Java.

Wer als Webworker gelegentlich in interaktiven Seiten auch programmieren muss, stellt sich ja regelmäßig die Frage, ob er das Coding in PHP oder JaveScript oder gar im früher proprietären Microsoft-Dialekt C# erledigen sollte.

Daß man eine Programmiersprache gut beherrscht, darf heute nicht mehr der Hauptgrund für die Auswahl sein. Die Github-Tabelle kann hier helfen, sich an den Präferenzen anderer Programmierer zeitgemäßer Projekte zu orientieren.

Weitere Informationen zur Entwicklung der einzelnen Sprachen finden Sie bei Heise.

Code-Editor Atom von GitHub ist Open Source

Der bei Programmierern beliebte Hostingdienst GitHub hat jetzt seinen im Februar vorgestellten Code-Editor Atom jetzt doch unter einer Open-Source-Lizenz kostenlos zur Verfügung gestellt. Atom soll die besten Eigenschaften der Editoren Sublime, TextMate, Emacs und Vim in sich vereinen.

Nach Abschluss der Beta-Phase, in der sich Interessierte auf Anfrage beteiligen konnten, hat GitHub seinen Codeeditor Atom komplett unter eine MIT-Lizenz gestellt. Darüber hinaus sind  keine Pläne bekannt, das Produkt in irgendeiner anderen Form zu lizenzieren oder etwa Add-ons dazu zu vermarkten.

Atom basiert auf Chromium von Google. Allerdings ist er zurzeit noch ausschließlich unter Mac OS verfügbar, Windows und Linux sollen in Kürze folgen.

PHP-Framework Symfony 2.1 ist verfügbar

Wer Webseiten mit PHP erstellt, kennt sicher schon das PHP-Framework Symfonie. Mehrere Tausend Änderungen finden sich in der neuen Version 2.1 des quelloffenen PHP-Frameworks. Auch die Dokumentation und einige Tausend Unit-Tests sind hinzugekommen. Für eine so große Überarbeitung  ist die Kompatibilität zur Vorversion sehr gut geblieben.

Neu ist der Composer, mit dem man einfach und schnell neue Projekte einrichten kann und der auch fast alle Abhängigkeiten berücksichtigt. Auch das Formularmodul und der Swiftmailer wurden überarbeitet und beide sind merklich schneller geworden.

Das Symphony 2.1-Framework kann auf der Github-Projektseite als Tart- oder Zip-Archiv heruntergeladen werden. Auch einzelne Komponenten von Symfonie lassen sich dort einzeln herunterladen.