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Keine modalen JavaScripts mehr in Chrome

Googles Browser Chromium soll in Zukunft anders mit JavaScript-Dialogen umgehen. Die Entwickler planen, dass solche Dialoge zumindest nicht mehr modal sind, das heißt, dass sie die JavaScript-Anwendung bis zur Reaktion des Nutzers anhalten. Die Methode ist bei Scammern beliebt, um Anwender beispielsweise auf vermeintliche Infektionen hinzuweisen.

Deshalb sollen über alert(), confirm() oder prompt() erstellte Dialoge demnächst nicht mehr App-modal sein, sondern wie auch schon in Safari 9.1 beim Wechseln des Tabs automatisch geschlossen werden. Ein Beitrag auf Googles Developer Site empfiehlt Entwicklern auch, JavaScript-Dialoge durch andere Methoden zu ersetzen: Für Benachrichtigungen wird die Notifications API empfohlen und für Eingaben des Nutzers das HTML-Element <dialog>.

Die sehr nervige Benutzung von onbeforeunload-Strings, die für Dialoge à laWollen Sie diese Seite wirklich verlassen?“ beliebt sind, funktioniert in den aktuellen Versionen von Chrome, Firefox und Safari sowieso nicht mehr.

Mittelfristig möchte das Chromium-Team in den Google-Browser einen Gate-Mechanismus einbringen, der JavaScript-Dialoge auf Internetseiten komplett unterbindet, die insgesamt nur eine geringe Nutzerinteraktion anbieten.

HTML 5.1 ist fertig geworden

html51Die Web Platform Working Group des World Wide Web Consortium (W3C) hat die W3C Recommendation von HTML 5.1 (HyperText Markup Language) nach vier Jahren Bearbeitungszeit soeben veröffentlicht. „Recommendation“ heißt in diesem Kontext, dass das die Überarbeitung der HTML-Spezifikation jetzt fertig ausgearbeitet ist. Ihr Vorläufer HTML5 war Ende Oktober 2014 nach langer Entwicklungszeit finalisiert worden. Am neuen HTML 5.1 wird auch schon seit 2012 gearbeitet.

Stabile Updates der Sprachspezifikation HTML sollen künftig im Jahresrhythmus kommen. Für die Beschleunigung des Veröffentlichungsprozesses soll unter anderem die Entscheidung sorgen, die Standardisierung öffentlich über die speziell in Sachen Web populäre Hosting-Plattform GitHub zu betreiben. Zusätzlich wurde noch festgelegt, dass neue Features in mindestens zwei aktuellen Browsern funktionieren müssen, ansonsten würden sie entfernt werden.

Entrümpelung und neue Features

Zum einen wurde der Übergang zu HTML 5.1 genutzt, die Sprachspezifikation zu entrümpeln, zum anderen gibt es aber auch neue Features darin. Den Aufräumarbeiten fielen Elemente wie context attribute, contextmenu, date-time, date-time-localdialog, inputmode attribute, menu und menuitem zum Opfer.

Die meisten Neuerungen werden schon in den wichtigsten Browsern unterstützt und erhalten jetzt in der Finalisierung der Spezifikation einen offiziellen Charakter. Dazu gehören beispielsweise das Element picture, mit dem sich verschiedene Bilder über je ein eigenes source-Element auszeichnen lassen. Das srcset-Attribut zeichnet hingegen Bilder für besonders hochauflösende Bildschirme aus.

Die Elemente week und month lassen die Seitenbauer einen Monat oder eine Kalenderwoche auswählen. Bei Datumsangaben für input konnte man bis jetzt nur Tage und Uhrzeiten auswählen.

Netbeans 8.1 legt Schwerpunkt auf Javascript

netbeansGut ein Jahr nach dem Erscheinen von NetBeans 8.0 ist nun mit der Version 8.1 ein neues Release von Oracles Open-Source-Entwicklungsumgebung fertig. Während der Schwerpunkt damals auf der Unterstützung des zu dieser Zeit neuen Java 8 lag, gibt es bei Version 8.1 insbesondere für JavaScript-Entwickler viel Neues.

NetBeans ist vom Ursprung her zwar eine Java-IDE, doch schon bald wurden von der Entwicklungsumgebung auch andere Programmiersprachen wie C/C++, PHP und auch Ruby und eben mittlerweile auch JavaScript unterstützt.

Netbeans 8.1 unterstützt jetzt unter anderem die Arbeit mit Node.js durch einen Projekt-Wizard, Konfigurationsoptionen, Problemerkennungsmechanismen, Synchronisation zwischen dem Projekt und dessen package.json-Date sowie einen Editor und einen Debugger.

Außerdem haben die Entwickler die Codeergänzung für JavaScript und den JSDoc-Support erweitert und im Debugger die Möglichkeit geschaffen, Breakpoints zu setzen, die nur unter festgelegten Bedingungen zum Einsatz kommen.

Für Webentwickler wichtige Optionen sind in der Übersicht jetzt in einem eigenen HTML/JS-Bereich gruppiert. Dort findet man unter anderem auch alle Einstellungen für Grunt und Gulp, die die IDE in Version 8.1 neben weiteren Tools wie den Testframeworks Mocha, Selenium 2.0 und Arquilian integriert.

Netbeans 8.1 Beta mit JUnit

Die IDE NetBeans 8.1 hat jetzt ihren Beta-Status erreicht. Nutzer der ursprünglich für die Java-Programmierung gedachten Entwicklungsumgebung können die Vorabversion über die Internetseite des Projekts beziehen und sich bereits mit den neuen Release vertraut machen.

Zu den Neuerungen seit dem letzten Release gehört unter anderem, dass die Bundles für HTML/JavaScript-, PHP- und C/C++-Entwickler jetzt auch das Java Runtime Environment (JRE) enthalten, so daß hier keine eigene Java-Installation mehr nötig ist.

Netbeans8.1BetaEine Zusammenfassung aller Änderungen bringen wie immer die Release Notes. Den Highlights von Netbeans‘ Beta Information kann man entnehmen, daß es auch im Bereich PHP Verbesserungen gibt:

Dazu gehören beispielsweise der Support von Phing, die Integration des Symfony-Installers und die verbesserte Integration mit dem Composer.

Javascript-Engine Chakra unter Windows 10 für alle Anwendungen

Das haben sich viele Programmierer gewünscht, und Microsoft erfüllt den Wunsch nun endlich: Die Javascript-Engine Chakra, die mit HTML, CSS und JavaScript geschriebene Browser-Anwendungen in Windows 10 ausführt, kann unter dem kommenden Windows Programme auch außerhalb des Browsers ablaufen lassen.

Chakra kann unter Windows 10 sowohl in klassischen Win32-Programmen als auch in Verbindung mit Universal Windows Applications. Die geänderten APIs unterstützen die Universal Windows Platform (UWP) sowie ECMAScript 6 nativ und werden in einem Blogbeitrag der Entwickler im Detail beschrieben.

Bisher ließ sich Chakra außerhalb des Browsers nur für besondere serverseitige Anwendungsfälle in Verbindung mit Microsoft-Produkten wie Outlook.com und DocumentDB, Microsofts eigener NoSQL-Datenbank auf Azure nutzen.

Screenshot: thewindowsclub.com

 

Adobe-Editor Brackets 1.0 veröffentlicht

Adobe hat soeben seinen quelloffenen Editor Brackets in der  Version 1.0 veröffentlicht. Brackets wurde schon im Juni 2012 präsentiert, und obwohl er erst jetzt die für viele Open-Source-Projekte wichtige Version 1.0 erreicht hat, bekam er schon früh ein Backing auch durch kommerzielle Produkte.

Brackets ist unter anderem die Basis für Edge Code, den Editor von Adobes Creative Cloud, und wird auch bei Intels XDK (Cross Platform Development Kit) eingesetzt

Der Editor selbst wurde in HTML, CSS und JavaScript geschrieben und ist für die Entwicklung mit genau diesen Webtechniken vorgesehen. Er hat interessante Features wie eine „Live Preview“, über die man einfach zwischen Browser-Sicht und Sourcecode wechseln kann, einen Inline-Editor, Unterstützung für Präprozessoren und die Möglichkeit, Erweiterungen und Workflow-Tools wie Git-Integration und JSHint-Unterstützung zu nutzen.

Mit Brackets 1.0 zusammen gibt es eine Preview-Ausgabe von Extract for Brackets. Diese Erweiterung soll automatisch Design-Information wie Farben, Gradienten und Bildelementen aus einem Photoshop-Dokument ziehen und daraus ein CSS erzeugen können.

Ein interessantes Werkzeug von Adobe für Entwickler von Internetseiten!

Mozilla bringt neuen Firefox für Entwickler

firefox-logoDer Schwerpunkt der Verbesserungen bei der in der nächsten Woche erscheinenden neuen Version des Mozilla-Browsers Firefox zielt auf Entwickler.

Wir haben den Browser überarbeitet, indem wir ihn mit ganz anderen Augen betrachtet haben, um die Interessen von Entwicklern voranzustellen”, liest man dazu in einem Eintrag im Mozilla-Blog. Wer Internetseiten erstellt, wird sich über die vielen Programmiertools freuen, die jetzt in Firefox zur Verfügung stehen.

Dazu gehören Tools wie WebIDE, das eine integrierte Entwicklungsumgebung mit einem Editor für HTML, JavaScript und CSS-Dateien enthält,  und der Firefox Tools Adapter, der es den Programmierern ermöglicht, ihre Internetseiten und Apps mit Browsern anderer Anbieter wie Chrome für PCs, Chrome für Android und Safari für iOS zu testen.

HTML5 ist jetzt der neue Standard für Internetseiten

Es hat einige Jahre gedauert, bis das World Wide Web Consortium jetzt die neue Version der Beschreibungssprache für Internetseiten HTML5 standardisiert hat.

Als “Recommendation” (Empfehlung) und somit neue De-facto-Norm hat das World Wide Web Consortium (W3C) die Spezifikation der Hypertext Markup Language 5 veröffentlicht. Es begann damit schon 1997, als das W3C die Entwicklung an HTML bereits zugunsten des XML-Dialekts XHTML eingestellt hatte.

Ein Jahr später griff  der “Vater des Internet” Tim Berners-Lee die Aktivität der WHATWG (Web Hypertext Application Technology Working Group) auf und startete mit der Arbeit an einer neuen HTML-Version innerhalb des W3C durch.

Es brauchte bis Ende 2012, dann war HTML5 formal definiert, und seither wurden Erfahrungen mit der Implementierung gesammelt und bis zur jetzt erfolgten Standardisierung nur noch kleinere Korrekturen vorgenommen.

Zusätzliche Einzelheiten  zu den Neuerungen, die mit HTML5 gekommen sind, finden sie in einem aktuellen Artikel bei Heise.

Gema will Gebühren für eingebettete Youtube-Videos

Per Petition bei Change.org protestiert der Betreiber des Onlinemagazins Lets-Plays.de Michael Fuchs gegen den Plan der Gema , Lizenzgebühren für eingebettete Videos zu verlangen.  “Wenn dies durchgesetzt würde, wäre es der Untergang für viele Blogger und Internetseitenbetreiber”, sagt Fuchs dazu.

Möchte ein Einsteller bei Youtube nicht, dass seine Videos auf anderen Internetseiten eingebunden werden, könne dies mit einer Standardfunktion bei Youtube untersagt werden, unterstrich Fuchs. Ein Youtube-Video wird, wenn zum Beispiel das HTML-Tag Video SRC benutzt wird, vom Browser direkt dargestellt. Das Embed-Tag für Flash ist genauso betroffen.

Wenn ein Logo im Videoplayer für eine eindeutige Kennzeichnung nicht ausreichend sei, um die Nutzer erkennen zu lassen, dass das Video von einer anderen Seite stammt, wäre ja auch eine bessere Kennzeichnung möglich, z. B. ein Wasserzeichen, schlägt Fuchs vor.

Ob das Einbetten von Videos generell eine der Kabelweitersendung entsprechende, urheberrechtlich relevante Nutzungshandlung darstelle, werde aktuell beim Europäischen Gerichtshof in mehreren Verfahren geprüft, erklärte Gema-Sprecherin Ursula Göbel am 5. Februar 2014. “Wir warten natürlich die Entscheidung dieses Gerichts ab. Sollte der Europäischen Gerichtshof die Frage bejahen, wird von der Gema jedoch weiter zu prüfen sein, wie damit, vor allem vor dem Hintergrund der treuhänderischen Verpflichtungen gegenüber ihren Mitgliedern, umzugehen sein wird.”

Die EU-Kommission hatte im Dezember eine öffentliche Beratung zum Urheberrecht organisiert. Die Frist endete zuerst Anfang Februar, wurde dann aber bis zum 5. März 2014 verlängert.

PHP in Dateien mit der Endung .html ausführen

phpmarginWer des öfteren Internetseiten bearbeitet, kennt das Problem: Wenn man in eine HTML-Datei mit der Endung .html PHP-Code einfügen will, stellt man fest, dass das auf manchen Servern funktioniert und auf manchen nicht, abhängig von der Konfiguration des Servers.

Wenn der Provider das nicht ändern möchte, hilft es , die Dateiendung .html per AddType-Kommando in der .htaccess-Datei des Servers zu registrieren, wenn PHP als Apache-Modul läuft. Dazu fügen Sie die Zeile

AddType application/x-httpd-php .html

in die .htaccess-Datei ein. Sollte die Datei auf dem Server noch nicht existieren, legen Sie sie im Root-Verzeichnis der Webpräsenz neu an und tragen den Befehl dann ein.