Tag-Archive for » Internetseiten erstellen «

SSH-Client Putty 0.63 veröffentlicht

putty63Fast jeder, der mit Internetservern arbeitet oder Internetseiten erstellt, kennt den beliebten SSH-Client Putty als optimales Tool für die Remote-Wartung und Pflege.

Insgesamt vier Sicherheitslücken waren in Putty 0.62 sowie den meisten Vorläufern des SSH- und Telnet-Clients bekannt.

Deshalb hat Entwickler Simon Tatham eine neue Version erzeugt und jetzt veröffentlicht.

Putty und die anderen dazugehörigen Tools stehen in der neuen Version 0.63 als Download zur Verfügung.

Jeder Nutzer sollte seine alte Putty-Installation möglichst bald gegen Putty 0.63 austauschen.

Adobe hat Photoshop Lightroom 5 veröffentlicht

Lightroom5AdobeWer Internetseiten erstellt, kennt auch das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop von Adobe. Jetzt hat Adobe seine neueste Photoshop-Version  Lightroom 5 veröffentlicht. Seit der im April herausgekommenen Beta gab es noch ca. 400 Änderungen.

Insbesondere in den beiden Modulen “Bearbeiten” und “Buch” hat sich viel in Lightroom 5 getan, auch das Modul “Diashow” wurde ganz neu programmiert.

Einen detaillierten Bericht zu Lightroom 5 finden Sie bei Golem.

Sind Youtube-Videos auf der Homepage legal?

paragrfBeim BGH stand gestern der sogenannte YouTube-Fall zur Entscheidung an. Dabei geht es um das Framing, also das Einbinden von Multimediainhalten in eine Webseite, wobei diese durch einen elektronischen Verweis vom Ursprungsort abgerufen und in einem Rahmen (Frame) auf der eigenen Seite wiedergegeben werden.

Ein typischer und häufig vorkommender Fall von Framing sind die YouTube-Videos, die ja auch bei YouTube zur Einbindung auffordern. Wer Internetseiten erstellt, weiß, wie häufig das von den Kunden gewünscht wird.

Ob das zumindest im Einzelfall einen Urheberrechtsverstoß darstellen kann, hat der BGH nicht geklärt. Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat diese Frage jetzt zur Beantwortung dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg vorgelegt.

Mehr Details dazu finden Sie bei ZDNet.

Blackberry-Chef Thorsten Heins macht den Auguren

ThorstenHeinsDer deutsche Manager Thorsten Heins übernahm im Januar ein vollständig heruntergekommenes Unternehmen von den Gründern Jim Balsillie und Mike Lazaridis.

Research in Motion (RIM) steckte (und steckt auch noch) tief in den roten Zahlen und machte nur noch schlimmere Schlagzeilen bei den Eskapaden seiner Manager, die solange volltrunken das Air Canada-Flugpersonal ihrer Maschinen nach China drangsalierten, bis der Flieger umkehrte und die beiden Herren rauswarf.

Ausgerechnet Blackberry Boss Heins versucht jetzt, was sein Laden mit einem Produkt nicht geschafft hat, auch allen (erfolgreichen) anderen Herstellern abzusprechen: Er sagte die boomenden Tablet-Computer einfach tot! Dabei lag das Wachstum dort im letzten Quartal bei ca. 150%!

Deshalb scheint es  wohl nötig, Herrn Heins einen Spiegel seines Unternehmens hinzuhalten.

Das hat sich nämlich wegen unangemessen hochtrabender Ziele, die sich auch in seinem Namen “Research in Motion (RIM)” widerspiegelten und diametral entgegengesetztem Handeln auf den Märkten im Grunde kurz vor seinem Tod nochmal aufgerappelt und versucht, sich mit seinem neuen BB10-Betriebssystem und einer Änderung seines Namens in “Blackberry” an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen.

Und kaum neu mit einem unverfänglichen Namen versehen, erklären die Oberschlaumeier von Blackberry jetzt den anderen Herstellern den Markt – das nenne ich Chuzpe.

“Ich glaube, in fünf Jahren wird es keinen Grund mehr geben, ein Tablet zu besitzen”, erklärt Blackberry-Chef Heins jetzt der Welt. “Vielleicht einen großen Bildschirm am Arbeitsplatz, aber kein Tablet an sich. Tablets sind kein gutes Geschäftsmodell.”

Hinter vorgehaltener Hand oder sogar laut und deutlich hört man überall unter Bezug auf Blackberrys eigenes Tablet “Playbook” (ein Vollflop, der dann verramscht wurde), dass es noch lange nicht heißt, dass etwas nicht funktioniert, nur weil Blackberry das nicht hingekriegt hat…

Wer selbst Internetseiten erstellt oder betreibt, ist durchaus gut beraten, nicht auf Herrn Heins zu hören, sondern auch weiterhin eine separate CSS für Tablets auf seinem Internetserver vorzuhalten.

Die Browsertest-Plattform modern.IE jetzt auch in Deutsch

modern.IEWer professionell Internetseiten erstellt, kommt an einem Tool wie der Browsertest-Plattform modern.IE von Microsoft nicht vorbei.

Mit diesem Dienst stellt Microsoft Web-Entwicklern eine Testsuite zur Verfügung, mit der sie ihre Webseiten auf verschiedenen Versionen des Internet Explorer und unter verschiedenen Windows-Versionen testen können.

Jetzt ist das Portal auch in Deutsch und 17 weiteren Sprachen und mit neuen Features verfügbar. Neu dazugekommen sind virtuelle Maschinen für IE10 auf Windows 7 und IE8 auf Windows XP.

Es soll nun auch möglich sein, den Code von Seiten hinter einer Firewall zu bearbeiten. Zusätzlich stellt modern.IE neben den virtuellen Maschinen für Tests auch reichlich Dokumentation und Tutorials für Web-Entwickler bereit.

Firefox 22 blockiert Third-Party-Cookies

firefox9Ein Patch für Firefox, der ab Version 22 wirksam wird, sorgt dafür, dass Third-Party-Cookies weitgehend blockiert werden. Das sind solche Cookies, die nicht von der besuchten Website, sondern von darin eingebundenen Inhalten Dritter gesetzt werden (sollen) – in den meisten Fällen Werbung oder Funktionen Sozialer Netzwerke wie Facebook.

Webseiten, auf denen der Surfer vorher gewesen ist, dürfen auch weiterhin ihre Cookies setzen, um den Surfer durch das Internet zu verfolgen. Es werden also Third-Party-Cookies von solchen Seiten angenommen, die davor ein First-Party-Cookie setzen durften.

Das ist für Ersteller von Internetseiten recht wichtig, denn wer Onlinewerbung oder Trackinglösungen anbietet bzw. programmiert, muss die Surfer jetzt vor dem Setzen eines Third Party Cookies um Erlaubnis fragen oder sich besser direkt ein anderes Konzept überlegen.

NetBeans 7.3 ist da!

netbeans_logoGerade wurde die neue Version 7.3 der quelloffenen Entwicklungsumgebung NetBeans von Oracle veröffentlicht. Viele Programmierer und Ersteller von Internetseiten nutzen diese IDE für PHP oder C++, aber hauptsächlich wird sie als Java-IDE auch für Java verwendet.

Die Verbesserungen sind besonders in den Bereichen HTML5, JavaScript und CSS zu finden, so zum Beispiel der neue JavaScript-Editor und -Debugger.

Mehr Details zu NetBeans 7.3 in Deutsch finden Sie bei Heise.

Das W3C bringt Grobentwurf für Aufzählungszeichen

Das W3C hat einen ersten Grobentwurf der CSS Counter Styles für CSS3 vorgestellt. Darin wird festgelegt, wie Ersteller von Internetseiten eigene Zeichenfolgen zur Verwendung in der CSS-Eigenschaft list-style und in list-style-type festlegen können.

Die dazu nötige Regel @counter-style enthält die Angaben system, symbols und suffix, wobei system die Verarbeitungsweise, symbols das oder die Aufzählungszeichen und suffix ggfs. nachfolgende Zeichen enthält.

Im ersten Beispiel wird ein kleines o mit nachfolgendem Leerzeichen vor jedem Item ausgegeben:

@counter-style kreis {   system: cyclic;   symbols: o;   suffix: ''; }

Das Ergebnis sieht dann so aus:

o eins
o zwei
o drei

Im zweiten Beispiel ist die Verarbeitungsweise anders (symbolic):

@counter-style fussnote { system: symbolic;  symbols: *;  suffix: ''; }

Das führt dann zu folgender Liste:

*.      eins
**.     zwei
***.    drei

PayPal IPN unterstützt HTTP 1.0-Protokoll ab 1.2.2013 nicht mehr

Wer Internetseiten für Shops erstellt oder pflegt, die auch eine PayPal-Zahlungsschnittstelle nutzen, muss möglicherweise Änderungen vornehmen.  PayPal erweitert den IP-Adresspool seiner Server. Als Teil dieses Übergangs plant der Zahlungsdienstleister, die Unterstützung des HTTP 1.0-Protokolls ab 1. Februar 2013 einzustellen.

Das wirkt sich auf die Instant Payment Notification (IPN) aus in den Zahlungsschnittstellen von Internetshops und Verkaufsstellen aus, die IPN nutzen.

PayPal hat sich in einem Foren-Eintrag und per Email bei Kunden, die IPN schon nutzen, dazu geäußert und weist insbesondere darauf hin, dass die IPN- Scripte nur noch funktionieren, wenn das HTTP 1.1-Protokoll verwendet wird, das den Header “Host: www.paypal.com” im Request beinhalten muss.

Hier ein Auszug aus der Email, nach dem Programmierer ihre Zahlungsschnittstelle umstellen können:

 

Was bedeutet das im Detail?

Alle eingehenden Anfragen benötigen ab dem 1. Februar 2013 einen “Host”-Header, der den HTTP 1.1-Spezifikationen entspricht. Dieser Header wurde für HTTP 1.0 nicht benötigt. IPN- und PDT-Skripte, die nach dem 1. Februar 2013 HTTP 1.0 verwenden, werden möglicherweise die Fehlermeldung “HTTP/1.0 400 Bad Request” erhalten. Aus diesem Grund können IPN-Benachrichtigungen nicht erfolgreich bestätigt werden oder PDT-Skripte können keine Transaktionsinformationen abrufen.

Erforderliche Maßnahmen vor dem 1. Februar 2013

Händler müssen Ihre IPN- und/oder PDT-Skripte aktualisieren, HTTP 1.1 verwenden und den “Host”-Header in dem IPN-Verifizierungsskript einfügen.

Beispiele:

ASP:

//Set values for the request back
req.Method=”POST”;
req.Host=”www.paypal.com“;
req.ContentType=”application/x-www-form-urlencoded”;

 

Perl:

$req=HTTP::Request->new(‘POST’, ‘https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr’);
$req->content_type(‘application/x-www-form-urlencoded’);
$req->header(Host=> ‘www.paypal.com’);

 

PHP:

// post back to PayPal system to validate
$header .=”POST /cgi-bin/webscr HTTP/1.1\r\n”;
$header .=”Content-Type: application/x-www-form-urlencoded\r\n”;
$header .=”Host: www.paypal.com\r\n“;

 

Java:

HttpsURLConnection  uc=(HttpsURLConnection) u.openConnection();
uc.setDoOutput(true);
uc.setRequestProperty(“Content-Type”,”application/x-www-form-urlencoded”);
uc.setRequestProperty(“Host”, “www.paypal.com“);

 

Die PayPal-Sandbox wurde konfiguriert, um alle HTTP-Anfragen ohne “Host”-Header mit dem Fehlercode “HTTP 400 Error” abzulehnen. Händler können die Sandbox-Umgebung verwenden, um die Änderung der IPN- und PDT-Skripte zu testen.

Mehr Informationen zu PDT und IPN finden Sie unter  http://www.paypal.com/pdt und http://www.paypal.com/ipn. Weitere Informationen zu dieser Änderung finden Sie unter https://www.paypal.com/mts.

 

Twitter-Entwickler immer unsicherer

Twitter will die Regeln für seine Kurzmitteilungs-Plattform verschärfen, damit der Nutzer eine “konsistentere Erfahrung” angeboten bekommt. Wenn man das in Klartext übersetzt, könnte es heißen: Die Benutzer sollen die Originalfunktionen von Twitter nutzen, wo das Unternehmen auch Werbung schalten kann.

Das sagt natürlich noch nicht genau, was sich bei Twitter ändern wird. Aber die ersten Entwickler sind schon abgesprungen oder haben Probleme, weiteres Geld für Twitter-Projekte aufzutreiben. Es wurde sogar schon eine Petition dazu gestartet, weil Twitter hartnäckig zu den Fragen schweigt.

Also seine Sie vorsichtig bei der Erstellung von Internetseiten mit Twitter-Funktionen, denn es könnte sein, dass die bald nicht mehr funktionieren.