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SSH-Client Putty 0.63 veröffentlicht

putty63Fast jeder, der mit Internetservern arbeitet oder Internetseiten erstellt, kennt den beliebten SSH-Client Putty als optimales Tool für die Remote-Wartung und Pflege.

Insgesamt vier Sicherheitslücken waren in Putty 0.62 sowie den meisten Vorläufern des SSH- und Telnet-Clients bekannt.

Deshalb hat Entwickler Simon Tatham eine neue Version erzeugt und jetzt veröffentlicht.

Putty und die anderen dazugehörigen Tools stehen in der neuen Version 0.63 als Download zur Verfügung.

Jeder Nutzer sollte seine alte Putty-Installation möglichst bald gegen Putty 0.63 austauschen.

PHP 5.5 ist erschienen

Noch immer ist PHP die meistbenutzte Programmiersprache für das Erstellen von Internetseiten.

Nach der Version 5.4, die im März letzten Jahres erschien, kam nun die neue Version PHP 5.5 mit dem Opcode-Cache Zend Optimizer+ heraus.

PHP 5.5 enthält eine Reihe neuer Eigenschaften und Möglichkeiten wie die array_column()-Funktion und unterstützt nichtskalare Iterator-Schlüssel in einer foreach()-Schleife. Dadurch können Entwickler einfache Zusatzroutinen implementieren.

Die Entwickler machen deutlich, dass PHP 5.5 auch ein paar Inkompatibilitäten mit älteren Versionen mitbringt. Beispielsweise wurde die Unterstützung für Windows XP und 2003 entfernt.

Die PHP-Entwickler empfehlen  Anwendern mit nichtenglischer Codebasis und älterem Code, der nicht auf ASCII-Kodierung beruht, ihre Anwendung erst gegen PHP 5.5 zu testen, bevor sie auf die neue Version umstellen.

Adobe hat Photoshop Lightroom 5 veröffentlicht

Lightroom5AdobeWer Internetseiten erstellt, kennt auch das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop von Adobe. Jetzt hat Adobe seine neueste Photoshop-Version  Lightroom 5 veröffentlicht. Seit der im April herausgekommenen Beta gab es noch ca. 400 Änderungen.

Insbesondere in den beiden Modulen “Bearbeiten” und “Buch” hat sich viel in Lightroom 5 getan, auch das Modul “Diashow” wurde ganz neu programmiert.

Einen detaillierten Bericht zu Lightroom 5 finden Sie bei Golem.

Sind Youtube-Videos auf der Homepage legal?

paragrfBeim BGH stand gestern der sogenannte YouTube-Fall zur Entscheidung an. Dabei geht es um das Framing, also das Einbinden von Multimediainhalten in eine Webseite, wobei diese durch einen elektronischen Verweis vom Ursprungsort abgerufen und in einem Rahmen (Frame) auf der eigenen Seite wiedergegeben werden.

Ein typischer und häufig vorkommender Fall von Framing sind die YouTube-Videos, die ja auch bei YouTube zur Einbindung auffordern. Wer Internetseiten erstellt, weiß, wie häufig das von den Kunden gewünscht wird.

Ob das zumindest im Einzelfall einen Urheberrechtsverstoß darstellen kann, hat der BGH nicht geklärt. Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat diese Frage jetzt zur Beantwortung dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg vorgelegt.

Mehr Details dazu finden Sie bei ZDNet.

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phpMyAdmin 4.0 jetzt ohne Frames

Mit der neuen Version 4.0 des Datenbankeditors phpMyAdmin, die jetzt zum Download bereitsteht, wurde endlich mit den HTML-Frames Schluss gemacht. Stattdessen wurde eine Baumstruktur in JavaScript für die Navigation eingeführt.

Jeder, der Internetseiten erstellt und dazu auch die MySQL-Datenbank nutzt, kennt phpMyAdmin. Das Programm ist ein in PHP geschriebenes Werkzeug, das zur Administration und Pflege von MySQL-Datenbanken über das Internet gedacht ist.

Mit phpMyAdmin kann der Entwickler Datenbanken erstellen und löschen, Tabellen und Spalten erstellen, löschen oder ändern, Indizes von Spalten verwalten und SQL-Anweisungen ausführen.

Blackberry-Chef Thorsten Heins macht den Auguren

ThorstenHeinsDer deutsche Manager Thorsten Heins übernahm im Januar ein vollständig heruntergekommenes Unternehmen von den Gründern Jim Balsillie und Mike Lazaridis.

Research in Motion (RIM) steckte (und steckt auch noch) tief in den roten Zahlen und machte nur noch schlimmere Schlagzeilen bei den Eskapaden seiner Manager, die solange volltrunken das Air Canada-Flugpersonal ihrer Maschinen nach China drangsalierten, bis der Flieger umkehrte und die beiden Herren rauswarf.

Ausgerechnet Blackberry Boss Heins versucht jetzt, was sein Laden mit einem Produkt nicht geschafft hat, auch allen (erfolgreichen) anderen Herstellern abzusprechen: Er sagte die boomenden Tablet-Computer einfach tot! Dabei lag das Wachstum dort im letzten Quartal bei ca. 150%!

Deshalb scheint es  wohl nötig, Herrn Heins einen Spiegel seines Unternehmens hinzuhalten.

Das hat sich nämlich wegen unangemessen hochtrabender Ziele, die sich auch in seinem Namen “Research in Motion (RIM)” widerspiegelten und diametral entgegengesetztem Handeln auf den Märkten im Grunde kurz vor seinem Tod nochmal aufgerappelt und versucht, sich mit seinem neuen BB10-Betriebssystem und einer Änderung seines Namens in “Blackberry” an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen.

Und kaum neu mit einem unverfänglichen Namen versehen, erklären die Oberschlaumeier von Blackberry jetzt den anderen Herstellern den Markt – das nenne ich Chuzpe.

“Ich glaube, in fünf Jahren wird es keinen Grund mehr geben, ein Tablet zu besitzen”, erklärt Blackberry-Chef Heins jetzt der Welt. “Vielleicht einen großen Bildschirm am Arbeitsplatz, aber kein Tablet an sich. Tablets sind kein gutes Geschäftsmodell.”

Hinter vorgehaltener Hand oder sogar laut und deutlich hört man überall unter Bezug auf Blackberrys eigenes Tablet “Playbook” (ein Vollflop, der dann verramscht wurde), dass es noch lange nicht heißt, dass etwas nicht funktioniert, nur weil Blackberry das nicht hingekriegt hat…

Wer selbst Internetseiten erstellt oder betreibt, ist durchaus gut beraten, nicht auf Herrn Heins zu hören, sondern auch weiterhin eine separate CSS für Tablets auf seinem Internetserver vorzuhalten.

Die Browsertest-Plattform modern.IE jetzt auch in Deutsch

modern.IEWer professionell Internetseiten erstellt, kommt an einem Tool wie der Browsertest-Plattform modern.IE von Microsoft nicht vorbei.

Mit diesem Dienst stellt Microsoft Web-Entwicklern eine Testsuite zur Verfügung, mit der sie ihre Webseiten auf verschiedenen Versionen des Internet Explorer und unter verschiedenen Windows-Versionen testen können.

Jetzt ist das Portal auch in Deutsch und 17 weiteren Sprachen und mit neuen Features verfügbar. Neu dazugekommen sind virtuelle Maschinen für IE10 auf Windows 7 und IE8 auf Windows XP.

Es soll nun auch möglich sein, den Code von Seiten hinter einer Firewall zu bearbeiten. Zusätzlich stellt modern.IE neben den virtuellen Maschinen für Tests auch reichlich Dokumentation und Tutorials für Web-Entwickler bereit.

Firefox 22 blockiert Third-Party-Cookies

firefox9Ein Patch für Firefox, der ab Version 22 wirksam wird, sorgt dafür, dass Third-Party-Cookies weitgehend blockiert werden. Das sind solche Cookies, die nicht von der besuchten Website, sondern von darin eingebundenen Inhalten Dritter gesetzt werden (sollen) – in den meisten Fällen Werbung oder Funktionen Sozialer Netzwerke wie Facebook.

Webseiten, auf denen der Surfer vorher gewesen ist, dürfen auch weiterhin ihre Cookies setzen, um den Surfer durch das Internet zu verfolgen. Es werden also Third-Party-Cookies von solchen Seiten angenommen, die davor ein First-Party-Cookie setzen durften.

Das ist für Ersteller von Internetseiten recht wichtig, denn wer Onlinewerbung oder Trackinglösungen anbietet bzw. programmiert, muss die Surfer jetzt vor dem Setzen eines Third Party Cookies um Erlaubnis fragen oder sich besser direkt ein anderes Konzept überlegen.

NetBeans 7.3 ist da!

netbeans_logoGerade wurde die neue Version 7.3 der quelloffenen Entwicklungsumgebung NetBeans von Oracle veröffentlicht. Viele Programmierer und Ersteller von Internetseiten nutzen diese IDE für PHP oder C++, aber hauptsächlich wird sie als Java-IDE auch für Java verwendet.

Die Verbesserungen sind besonders in den Bereichen HTML5, JavaScript und CSS zu finden, so zum Beispiel der neue JavaScript-Editor und -Debugger.

Mehr Details zu NetBeans 7.3 in Deutsch finden Sie bei Heise.

Entwickler-Wettbewerb von RIM verlängert

Blackberry-Hersteller RIM macht zurzeit alles mögliche, um mit seinem neuen Betriebssystem Blackberry 10 zurück in die schwarzen Zahlen zu kommen. Wer nicht nur Webseiten erstellen, sondern auch Anwendungen für Smartphones (Apps) programmieren kann, kann jetzt noch an RIMs Entwicklerwettbewerb „Built for BlackBerry“ teilnehmen, denn der Blackberry-Hersteller hat die Laufzeit verlängert.

Apps, die mit den Programmierumgebungen Adobe Air, RIMs WebWorks oder Native SDK erstellt wurden, können am Wettbewerb teilnehmen.

Zeit ist noch bis zum 18. Februar, also ein knapper Monat. Als Preise stehen über 10 Millionen US-Dollar in Aussicht, mit denen die Einnahmen aus einer App in einem Jahr auf 10.000 Dollar aufgestockt werden.