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Formular mit Javascript abschicken

Manchmal steht man bei der Erstellung von Webseiten vor dem Problem, dass Daten via POST zu einer anderen Seite transferiert werden sollen, ohne dass der Benutzer das z.B. durch Mausklick auf einen Submit-Button initiiert.

Dazu gibt es eine einfache Lösung mit Javascript. Zunächst werden die per POST zu übertragenden Daten mit dem Attribut “hidden” in ein Formular eingetragen, das einen Namen haben muss, im Beispiel “f1″, damit man es per Javascript ansprechen kann. Alternativ ließe es sich auch als Index ansprechen.

<form action=”EmpfangendeSeite.php” method=”POST” name=”f1″ >
<input type=”hidden” name=”charset” value=”utf-8″>
<input type=”hidden” name=”next” value=”3″>
</form>

Direkt hinter dem Formular steht das nachfolgende Einzeiler-Programm, das den Transfer der Daten zur Zielseite auslöst.

<script>
document.f1.submit();
</script>

Der neue Firefox 6 steht bereit

Schon am Wochenende konnte man Firefox 6.0 von der Mozilla-FTP-Site downloaden. Die augenfälligste kleine Neuerung des neuen Browsers ist die Hervorhebung der Domain in der URL-Zeile durch Fettschrift.

Firefox bringt viel Neues wie die HTML5-Funktion Progress zur Erzeugung von Echtzeit-Fortschrittsanzeigen oder das Track-Element für ergänzende Textinfos zu Audio- oder Videoinhalten, die über eine Zeitsteuerung eingeblendet werden.

Für Entwickler von Internetseiten dürfte das integrierte Scratchpad das Highlight der Version sein. Damit lassen sich auf sehr einfache Art und Weise Javascript-Programme im Browser testen. Bei Antennasoft.net kann man sehen, wie das funktioniert und was man damit alles machen kann.

Datumsausgabe mit Javascript

Wer bei seinem Hoster PHP nicht nutzen kann oder wer sich mit PHP überhaupt nicht auskennt, muss trotzdem nicht auf aktuelle Datums- oder Zeitangaben verzichten. Es gibt ja noch Javascript.

<script type="text/javascript">
function DatZeit() {
var date=new(Date);
document.write(
date.getDate()+
'.'+
(date.getMonth()+1)+
'.'+
(date.getYear()+1900)+
'  -  '+
date.getHours()+
' Uhr, '+
date.getMinutes()+
' Minuten und '+
date.getSeconds()+
' Sekunden');
};
DatZeit()
</script>

Diese Javascript – Funktion gibt beim Aufruf das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit aus:

2.5.2011 – 8 Uhr, 19 Minuten und 45 Sekunden

Auch wenn PHP verfügbar ist, sind auch Umstände denkbar, unter denen die Datumsausgabe mit Javascript der mit PHP vorzuziehen ist.

Zend Studio 8.0 veröffentlicht

Die führende PHP-Entwicklungsumgebung hat einen weiteren Entwicklungssprung auf Version 8.0 gemacht. In der neuen Version koppelt sich die DIE an VMware Workstation, so dass die Entwickler ihr Projekt direkt in einem Abbild der Produktionsumgebung testen können.

Für Navigation, Codierung und Fehlersuche stehen den Benutzern in Zend Studio 8.0 neue Funktionen zur Verfügung. Dazu gehört auch eine auf Vorlagen basierende Inhaltsunterstützung. Das Programm erleichtert Lösungen, die in einer Cloud laufen sollen, und auch Javascript lässt sich deutlich einfacher nutzen als in der Vorversion. Auch das Syntax-Highlighting ist neu und wurde an die Standards von Eclipse angepasst.

Darüber hinaus gab es natürlich auch viele Bugfixes in dem runden Release, und die Ablaufgeschwindigkeit wurde weiter verbessert.

Das Javascript-Framework RICO

Zu Javascript findet man eine ganze Reihe von Bibliotheken und Frameworks. In die Kategorie Framework gehört auch RICO, mit dem sich sehr interessante Effekte und Funktionen auf eine Website bringen lassen.

Das Framework RICO punktet mit einer AJAX-Anbindung, sehr guter Drag and Drop-Unterstützung und interessanten Einzelkomponenten. RICO basiert letztlich auf der Prototype-Bibliothek, die im Wesentlichen das teilweise etwas umständliche Arbeiten mit Javascript leichter machen soll.

Prototype kommt als eine einzige Datei, in der das komplette API integriert ist. Durch diese reine Javascript-Technologie arbeitet RICO völlig unabhängig von serverseitiger Technik.

RICO hat zwar auch gute “Normalfunktionen” wie zum Beispiel das SimpleGrid, das einfache Tabellen als Objekt erzeugt. Methoden erzeugen Reihen und Spalten und die Methode render() erstellt die Tabelle dann. Aber seine Stärken zeigt RICO zum Beispiel beim Akkordeon-Effekt, mit dem sichsehr leicht Textboxen ein- und ausblenden lassen. Mit einigen Definitionen ist das Akkordeon-Modul eingebaut. Umgesetzt wird die Funktion letztlich in einer HTML-Seite mit verschachtelten div-Containern.

Datumseingabe mit JSCal2 1.8

Nicht nur bei Webseiten mit internationaler Zielgruppe kann die Überprüfung von Formularen auf korrekte Datumseingabe aufwändig werden. Auch in Deutschland gibt es unterschiedliche Datumsschreibweisen, und da kann der DHTML-Kalender JSCal helfen.

Das Problem lässt sich mit dem Tool einfach lösen. Statt eines Eingabefeldes fürs Datum wird der kleine Javascript-Kalender eingeblendet, der Besucher stellt das Datum ein und schon ist der korrekte Datumsstring in den Formulardaten, egal ob 6.9.10, 2010.09.06 oder 6. September 2010.

Das Script läßt keine Wünsche offen. Es unterstützt viele Sprachen, funktioniert in allen modernen Browsern und kann auch per Tastatur bedient werden. Um die Kalendereingabe zu benutzen, bindet man die Dateien calender-win2k-1.css, calender-setup.js, lang/calender-de.js und calender.js mit dem “script”-Tag in die entsprechende Seite ein. Es muss natürlich ein Formularfeld existieren, in das der Kalender das eingestellte Datum einträgt.

Die vielen Möglichkeiten zur Anpassung des Scripts erreichen Sie mit der Setup-Funktion. Verschiedene Skins legen das Aussehen des Kalenders fest. Per CSS lässt sich der Kalender sehr gut an die Website anpassen.

SelfHTML als Wiki

Jeder, der Internetseiten erstellt, kennt auch SelfHTML. Hier wird jede Frage zu HTML ausführlich beantwortet und neben den Grundlagen und Befehlsreferenzen auch Tutorials und Kurse zu HTML, XML, XHTML, Javascript, Perl und CSS angeboten. Es gibt fast keine Frage zu diesen Themen, die nicht ausführlich behandelt wird.

Jetzt haben die Verantwortlichen eine neue Entwicklung begonnen: SelfHTML wird sukzessive zu einem Wiki umgebaut. Das bisherige SelfHTML unter selfhtml.org wird noch parallel angeboten, bis das Wiki weitgehend aufgebaut ist und einen zufriedenstellenden Standard hat.

Wenn ein Thema im neuen Wiki schon gut abgehandelt ist, wird in der alten Dokumentation ein Link auf den Eintrag im Wiki gesetzt. Auf der Startseite des alten SelfHTML gibt es auch einen Aufruf, als Autor beim neuen Wiki mitzuarbeiten. Die Inhalte des Wiki unterliegen der Crative Commons-Lizenz. Das erlaubt die Weiterverwendung und Vervielfältigung der Inhalte bei Nennung des Rechteinhabers.

Das neue Wiki von SelfHTML finden Sie unter wiki.selfhtml.org.

Bluefish Version 2.0 – ein guter Programm-Editor für Anfänger

Bluefish ist ein flexibler Editor für Entwickler, der unter Anderem PHP, CSS, Javascript, XML, C, C++, CFML, gettext PO, HTML, Perl, Python, Ruby, Unix Shell, SQL und Java unterstützt. Man kann sehr produktiv mit Bluefish 2.0  arbeiten und spart sich gegenüber einem Standard-Texteditor viel Zeit.

Der Editor verfügt über immer mehr Lokalisierungen (zur Zeit zehn) und ist auch auf die deutsche Sprache umschaltbar. Auch die Installationsroutine des Programms spricht Deutsch. Früher war Bluefish nur für Linux und Mac zu bekommen, seit der Version 1.3.7 gibt es auch eine native Version für Windows.

Bluefish 2.0

Bluefish 2.0

Bluefish ist leicht und schnell. Im Vergleich mit anderen Programmeditoren braucht der Editor nur ein Drittel der Speicherressourcen. Er startet auch auf schwächeren Computern wie Netbooks echt schnell und lädt hunderte von Dateien in Sekunden. Dabei kann das Multi-Datei-Interface über 500 Dateien gleichzeitig geöffnet halten.

Man kann mehrere Projekte mit Bluefish verwalten und selbstverständlich auch mit Dateien auf Netzwerkrechnern arbeiten. Eine unbegrenzte Undo/Redo-Funktion ist genauso selbstverständlich wie ein Auto-Recovery nach einem Crash oder ähnlichen Problemen.

Intern arbeitet der Editor mit UTF8, unterstützt aber die meisten anderen Codierungen. Man kann Bluefish 2.0 kostenlos herunterladen, der Editor steht unter der Gnu Public License (GPL).