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Die Performance von Firefox 55

Firefox-Entwickler Dietrich Alaya berichtet in seinem Blog von der angeblich drastischen Performanceverbesserung des 55er Feuerfuchses. Mit viel Aufwand lädt der Mann ein Profil von ca. 1.700 Internetseiten – allerdings ohne mit dem Internet verbunden zu sein – und freut sich dann, dass das relativ wenig Speicher verbraucht…

Dieser Test zeigt zwar bei den unterschiedlichsten Firefox-Versionen gemäß der Grafik eine Super-Performance an, aber alle üblichen Tests wie beispielsweise Speedometer, Motion Mark oder ARES 6 zeigen nach einem Bericht von ZDNet, dass der Mozilla-Browser nicht wirklich nennenswert an Performance gewonnen hat und Firefox schneidet dabei auch im Vergleich mit Googles Chrome deutlich schwächer ab.

Es bleibt also für Mozilla noch einiges zu tun.

Neue Javascript V8-Version senkt Speicherbedarf

v8logoGoogles V8-Team hat wie alle sechs Wochen turnusmäßig wieder einen Branch (Zweig) der JavaScript-Engine angelegt. Die gerade veröffentlichte Version 5.4 setzt wie ihr Vorgänger vor sechs Wochen auch besonders auf geringere Speicherauslastung und verbesserte Performance.

Für solche Endgeräte, die nur 512 MByte oder weniger RAM zur Verfügung haben, dient ein Teil der Optimierungen zur Verringerung von Speicherspitzen (Peak Memory).

Verbesserungen der Garbage Collection (Abfallsammlung) sollen den Speicher, den die Engine für interne Objekte maximal braucht, bis zu 40 Prozent reduzieren können.

Darüber hinaus hat das V8-Team auch die Speicherverwaltung des JavaScript-Parsers zur Vermeidung unnötiger Speicherzuweisungen vereinfacht, was insbesondere den Entwicklern von umfangreichen Skriptdateien hilft – dazu gehören auch mit dem Zwischencode asm.js erstellte Anwendungen. Diese Optimierungen verringern auch die Startzeit des Parsers merklich.

Java-Ersatz Kotlin 1.0 veröffentlicht

KotlinJavaEine gute Nachricht für Webschaffende mit Java-Schwerpunkt:

Nur gut eine Woche nach dem Erscheinen des Release Candidate ist jetzt die Version 1.0 der Programmiersprache Kotlin erschienen.

Version 1.0 sagt ja aus, dass die Kotlin-Entwickler bei JetBrains davon ausgehen, dass spätestens jetzt nichts mehr dagegen spreche, Kotlin auch in Produktivszenarien zu nutzen.

Die JVM-Sprache (Java Virtual Machine) ist inzwischen schon seit mehr als fünf Jahren in der Entwicklung und soll sich gegenüber Java insbesondere durch ihre gute Performance, die Sicherheit und ihre ausdrucksstarke und sehr gut lesbare Syntax auszeichnen.

Kotlin ist objektorientiert, statisch typisiert und mit Java kompatibel, wodurch der Kotlin-Compiler Java-Bytecode ausgeben beziehungsweise Java Kotlin-Code erzeugen und auch Java-Code aufrufen kann.

Den Markt auftrebender JVM-Sprachen teilt sich Kotlin unter anderem mit Scala, Clojure und Ceylon – sie alle sind Open Source.

Portscanner Nmap 7 wurde veröffentlicht

Ein Portscanner ist das Werkzeug für den Profi zum Scannen und Auswerten von Hosts in einem Computernetzwerk und fällt damit in die Kategorie der Portscanner.

Der populäre und leistungsfähige Open-Source-Scanner Nmap 7 mit 171 neuen Skripten und deutlich verbesserter IPv6-Unterstützung wurde soeben veröffentlicht.

Das Werkzeug für den Netzwerk-Admin und für Highend-Programmierer steht ab sofort auf der Projekt-Homepage für viele Betriebsysteme wie Linux, Mac OS und Windows zum Download bereit. Dort finden Sie auch die grafische OberflächeZenmap für Nmap 7.

Die aktuelle Version des Portscanners kommt mit 171 neuen NSE-Scripten, verbesserter IPv6-Unterstützung, SSL/TLS-Analyse-Möglichkeiten und einer merklich verbesserten Windows-Performance daher. Die vollständige Liste aller Neuerungen finden Sie hier.

Browser Edge 13 beherrscht HTML5 jetzt besser

HTML5-ZDNetIn der letzte Woche verteilte Microsoft sein großes Windows-10-Update 1511 Build 10586. Dabei hat der Konzern auch seinen Windows-10-Browser Edge aktualisiert.

Edge trägt jetzt die Versionsnummer 13 und besitzt nun eine deutlich verbesserte HTML5-Kompatbilität und hat auch seine Performance bei der Verarbeitung von JavaScript-Code merklich gesteigert.

Nach einem Bericht von ZDNet erzielt Edge 13 in Sachen HTML5-Kompatibilität ein im Vergleich zur Vorläuferversion um 56 Punkte besseres Ergebnis. Mit den erzielten 453 Punkten in dem HTML5-Test überflügelt Edge 13 sogar Mozillas Firefox, der auf 448 Punkte kommt. An der Spitze liegt weiterhin unangefochten mit einem Wert von 501 von maximal möglichen 550 Punkten Googles Browser Chrome.

Das Ende der Browser-Plugins naht

Chrome-LogoDeutliche Verbesserungen bei JavaScript und CSS haben die klassischen Plug-ins inzwischen zu überflüssigen Relikten gemacht. Weil es mit NPAPI kaum möglich ist, Plug-ins einigermaßen sicher in der Sandbox auszuführen oder wie bei modernen Browsern direkt Grafikprozessoren anzusprechen, um Performance-Reserven aus der Hardware herauszuholen, aber auch wegen häufiger Abstürze wird NPAPI in Chrome in Zukunft nicht mehr unterstützt.

Der Rückzug läuft etappenweise:Zurzeit führt Chrome solche Plugins (außer Java) noch per Default aus. Ab Januar laufen sie aber nur noch nach Aktivierung durch den Benutzer, und ab April 2015 auch dann nicht mehr, nur das Flag enable-npapi kann sie nach April ausnahmsweise nochmal aktivieren – bis auch das im September nächsten Jahres nicht mehr geht.

firefox-logoBei Mozillas Firefox sind die NPAPI-Plugins schon seit Version 30 defaultmäßig deaktiviert. Einige veraltete Plugins (z.B. Java, Quicktime und Flash) stehen dort schon auf einer Sperrliste.

Der Internet Explorer von Microsoft unterstützt die NPAPI-Plug-Ins aus Sicherheitsgründen schon seit mehr als 10 Jahren nicht mehr.

Google-Browser Chrome 37 veröffentlicht

chromeSoeben hat Google seinen Browser Chrome als stabile Version 37 für Windows, Linux und Mac OS X veröffentlicht.

Zu den Neuerungen der Version gehören zum Beispiel die verbesserte Darstellung von Schriften, aber auch mehrere neue Programmierschnittstellen (APIs). Wie immer bei einer neuen Version sind natürlich auch Stabilität und der Performance des Google-Browsers verbessert worden.

Besonders für Windows-Nutzer werden jetzt  Schriften im Chrome-Browser etwas schöner dargestellt. Das ist der Unterstützung von Microsofts DirectWrite-API zu verdanken, die die Chrome-Entwickler in Version 37 eingebaut haben.

Microsoft hatte das DirectX-API bei der Veröffentlichung seines Betriebssystems Windows Vista eingeführt. Damals ersetzte DirectWrite das Graphics Device Interface (GDI), das noch aus den 1980er-Jahre stammte, als die Monitore noch klobig waren und nur sehr geringe Auflösungen boten.

Linux-Kernel 3.14 wurde zum Monatswechsel freigegeben

Zum Monatswechsel wurde der neue Linux-Kernel 3.14 von Linus Torvalds freigegeben. Sein Netzwerkadapter kann jetzt kleine Datenportionenen bündeln und größere Downloads drosseln.

Neben diesen neuen Verteilungstechniken für die Prozessorzeit und einem weiteren Prozess-Scheduler bringt der neue Kernel auch die Unterstützung für eine neue Xen-Technik und mehrere kürzlich vorgestellte Grafikkerne mit. Verbesserungen an der Speicherverwaltung und modifizierte Locking-Mechanismen versprechen auch eine bessere Performance.

 

Oracle veröffentlicht SQL-Datenbank MySQL 5.6

Zwei Jahren nach der relationalen SQL-Datenbank MySQL 5.5 hat Oracle jetzt die neue Version MySQL 5.6 im Internet zum Download bereitgestellt.

Das transaktionsfähige Backend InnoDB war ja schon mit der Version 5.5 von Oracle eingeführt worden. Jetzt kann InnoDB das frühere Backend MyISAM komplett ersetzen, denn es beherrscht in dieser neuen Version endlich auch die Volltextsuche in der DB.

In MySQL 5.6 wurden Subqueries merklich beschleunigt. Hilfsmittel wie Semi-Joins oder Materialisierung machen Subqueries jetzt so schnell, dass Software-Entwickler sie nicht mehr aus Performancegründen durch Joins ersetzen müssen.

Update 13.0.1 beseitigt Fehler in Photoshop CS6

Ein Wartungsupdate für Adobe’s Bildbearbeitungsprogramm Photoshop CS6 13.0.1 beseitigt viele Fehler in dem Programm. Dazu gehören Abstürze, Probleme mit einzelnen Funktionen, Performance-Probleme und auch zwei kritische Sicherheitslücken.

Insgesamt sind 76 Fehler in Photoshop CS6 beseitigt worden. Die beiden geschlossenen Sicherheitslücken waren Pufferüberläufe (Buffer Overflows), über die Angreifer Schadcode auf dem betroffenen Rechner ausführen konnten.

Das Update können Sie direkt in Photoshop über die Menüpunkte Help ->Updates starten. Das startet den Adobe Application Manager. Hier wählen Sie Adobe Photoshop CS6 und klicken auf Update.

Eine Liste aller beseitigten Fehler und Verbesserungen finden Sie im Photoshop-Blog.