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Das Ende des Windows App Tools

Zum Ende des Jahres 2017 schließt Microsoft die kostenlose Online-Anwendung Windows App Studio. Wer das beliebte Werkzeug zur einfachen Erstellung von UWP(Universal Windows Platform)-Anwendungen  auf Basis von Vorlagen noch nutzt, kann seine Projekte und Daten bis zum 1. Dezember 2017 von dort herunterladen.

Ab dem 15. Juli, also in 12 Tagen, können Sie sich beim Windows App Studio nicht mehr als neuer Benutzer registrieren. Der Online-Application Editor selbst funktioniert sogar nur noch bis zum 15. September.

Windows Template Studio ersetzt Windows App Studio

Microsoft hat das Werkzeug aber nicht ersatzlos gestrichen, sondern empfiehlt stattdessen jetzt den Umstieg der Benutzer auf das Windows Template Studio, das gerade erst in Version 1.1 erschienen ist.

Nach einem Blogbeitrag zum Ende von Windows App Studio ist das neue Tool eine Weiterentwicklung des Windows App StudioWindows Template Studio ist jetzt auch anders als sein Vorgänger Open-Source-Software. Einzelheiten zu dem Migrationsprozess will Microsoft den Benutzern jetzt per Email mitteilen.

Anfangs hieß das Windows App Studio noch Windows Phone App Studiound hatte seine Wurzeln in den Bemühungen von Microsoft um eine übergreifende Entwicklung für alle Windows-Plattformen. Damals waren das Windows Phone 8.1 und Windows 8.1.

Mit dem Tool lassen sich nicht nur einfache Apps komplett erstellen, sondern auch auch Gerüste dazu, die Software-Entwickler dann in Visual Studio um weitere Funktionen erweitern können.

Data Becker schließt am 31.3.2014

Der IT-Verlag und Software-Anbieter Data Becker aus Düsseldorf schließt nach Angaben eines Unternehmenssprecherin gegenüber Heise am 31. März 2014.

„Erfolgreiche Produkte“ sollen an Dritte übergeben werden. Ob man darüber schon verhandelt, was der Hintergrund der Schließung ist und was aus den zurzeit ca. 100 Mitarbeitern wird, wurde allerdings nicht gesagt.

Es hieß nur, Data Becker werde bis zur Schließung allen seinen Verpflichtungen nachkommen.

Das Unternehmen wurde 1981 von den Brüdern Achim und Harald Becker als Computerladen gegründet. Zunächst war es das Konzept, PC-Einsteiger an die Hand zu nehmen und ihnen dabei preisgünstige einfache Software, Zeitschrift und Bücher anzubieten.

Heutzutage lassen sich aber mit einfacher Software für Privatanwender kaum noch Geschäfte machen. Data Becker setzte deshalb immer mehr auf an Unrecht grenzende Lizenzbedingungen und verlangte zum Beispiel bei seinem Brot-und-Butter-Programm zum Erstellen von Webseiten, dem Seitenbaukasten Web to Date, dass man mit den gekauften und bezahlten Programmen nur eigene Dokumente erzeugen darf.

Das wäre so, als müsste sich jemand Microsoft Word kaufen, weil ich für ihn mit meinem selbst gekauften Word einen Brief geschrieben habe.

Viele haben deswegen das Ende von Data Becker schon erwartet – mit solchen aberwitzigen Geschäftspraktiken gewinnt man heute keine Kunden mehr!