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Vivaldi 1.10 dockt Entwickler-Tools an

Neben neuen Möglichkeiten zur Gestaltung der Startseite kommt die neue Version des Browsers Vivaldi 1.10 mit einem besonders für Entwickler und Seitenersteller interessanten Feature daher.

Entwicklungswerkzeuge andockbar

Ab diesem Release kann Vivaldi die beliebten Entwickler-Tools nicht nur wie bisher in einem separaten Fenster aufrufen. Jetzt können die Tools neben oder unter der angezeigten Internetseite andocken, um zum Beispiel Elemente zu inspizieren oder Code zu testen und debuggen.

Neue und verbesserte Funktionen

Außer der Startseite und der Andockbarkeit der Entwicklerwerkzeuge wurden folgende Funktionen neu aufgenommen oder verbessert:

  • Sortierfunktion für Downloads
  • Bilder sichtbar/unsichtbar schalten
  • Schnelle Tastaturbefehle
  • Adressleise überarbeitet
  • Neue Tabs auch für Drittanbieter

Wolfram Language erkennt Bildinhalte

WolframImageWer häufiger mit der Erstellung von Internetseiten mit Fotos zu tun hat, könnte Interesse für das neue Wolfram Language Image Identification Project haben. Eine neue Funktion der Wolfram Language mit dem Namen ImageIdentify identifiziert dabei die Inhalte eines Fotos, wie unser Artikelbild zeigt.

Auf der Projektseite stehen einige Beispielbilder bereit, die Sie im Browser mit der Maus an den vorgesehenen Platz ziehen können, um den Bildinhalt auszuwerten. Alternativ kann man auch eigene Fotos auswählen und per Drag und Drop oder Image-Browser hochladen.

Angeblich ist das kostenlose Online-Tool schon jetzt in der Lage, mehr als 10.000 alltägliche Objekte zu erkennen. Mit der Zeit soll es dank Nutzer-Feedback immer bessere Resultate liefern.

Stephen Wolfram betont aber in einem Blogbeitrag , dass es derzeit noch nicht in allen Bereichen zuverlässig arbeitet. So habe es noch Probleme mit abstrakter Kunst, bestimmten Personen oder ausgefallenen Objekten.

Google hat mit Goggles auch schon eine App für die visuelle Suche herausgebracht, die Nutzern dabei helfen kann, Landschaften, Gemälde und andere Dinge auf Bildern zu erkennen.

Die Wolfram-Routine geht aber deutlich darüber hinaus. Weil Entwickler mit der Wolfram Language Anwendungen erstellen können, dürfte es auch bald die ersten Apps mit der Funktionalität von ImageIdentify geben, so dass man dafür nicht mehr zwingend die Internetseite des Projektes nutzen muss. Seitenersteller mit programmiertechnischem Background könnten die Bilderkennung auch auf ihren erstellten Internetseiten nutzen.

Flash mit Google AdWords in HTML5 wandeln

GoogleAdWordsFlashToHTML5Zur Freude von Erstellern und Betreibern von Internetseiten macht ein neues Feature von Google AdWords Flash-Anzeigen durch Umwandlung in HTML5 auch auf Mobilgeräten verfügbar, die von Haus aus Flash nicht unterstützen.

Die Hälfte der online verbrachten Zeit wird inzwischen vor Mobilgeräten investiert”, liest man dazu in Googles AdWords-Blog. „Dies ist eine gewaltige Chance für Werbetreibende, um ihre Kunden den ganzen Tag zu erreichen, egal mit welchem Gerät sie im Netz unterwegs sind. Aber es gibt eine allzu verbreitete Barriere: Viele Mobilgeräte und manche Browser unterstützen derzeit kein Flash. Daher haben wir einen Weg eingeführt, um Flash automatisch in HTML5 zu konvertieren, was Werbetreibenden besseren Zugriff auf den Teil des Inventars des Google Display Network gibt, der sich auf HTML5 beschränkt.

Das jetzt verfügbare Konversionswerkzeug hatte Google schon im September 2014 zusammen mit anderen Tools vorgestellt, um Display-Anzeigen mobilgerätetauglich zu machen.

Dazu gehörte auch ein Tool für automatische Größenanpassung von Anzeigen und Templates für Rich-Media-Werbung. Zurzeit können allerdings noch nicht alle Flash-Kampagnen vollautomatisch in HTML5 umgewandelt werden.

Deshalb stellt Google das Werkzeug Swiffy bereit, um das im konkreten Einzelfall zu überprüfen.

Änderung der Umsatzsteuer auf Digitalprodukte rückt näher

europaparlamentDie neuen Vorschriften zur Umsatzsteuer auf Digitalprodukte, die 2015 wirksam werden und verlangen, dass die Steuer in dem Land abgeführt wird, aus dem der Besteller kommt, rücken näher.

Das bringt Arbeit für Seitenersteller und Programmierer, weil dem privaten Endkunden ja im Onlineshop immer die Bruttopreise angezeigt werden müssen, und die darin enthaltene Umsatzsteuer schwankt ja beispielsweise bei E-Books in den einzelnen Ländern der EU zwischen 3 und 27 %.

Das geht aber auch bis hin zur Rechnungserstellung, denn auch die muss ja die landesspezifische Umsatzsteuer des Bestellers ausweisen.

Mehr Details und weiterführende Links dazu finden Sie im Webwork-Magazin.