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Neue JavaScript-Funktionen von Microsoft

Unter “Javascript-Prototypen für Globalisierung, Mathematik, Zeichenketten und Zahlen” veröffentlicht Microsoft als Teinehmer der EMCA-Arbeitsgruppe TC39 neue Erweiterungen von Javascript, zunächst noch experimenteller Art.

Das Problem kennen Webdesigner und –programmierer. Mit HTML5 werden die Funktionalitäten immer umfangreicher und die Webanwendungen anspruchsvoller. Umgebungen, in denen auch für triviale Aufgaben der Server erneut abgefragt werden muss, kommen kaum mehr in Frage.

Die neuen Funktionen sollen JavaScript tauglicher für zukünftige Anwendungen machen. Referenzimplementierungen kann man schon von Microsoft’s HTML5 Labs downloaden, dort gibt es auch Beispiele wie die Globalization Demo. Zum Testen muss man aber den Internet Explorer 9 verwenden, darauf wird auch beim Download hingewiesen, wenn man das mit einem älteren IE oder einem anderen Browser versucht.

Das Google-Add-On Backfire ergänzt Firebug optimal

Firebug bietet die fantastische Möglichkeit, CSS-Änderungen da zu machen, wo man ihren Effekt sofort sehen kann: im Browser. Dieses “Design im Browser” findet immer mehr Liebhaber. Es gibt nur ein Problem dabei: die Änderungen sind nicht persistent. Um sie zu erhalten, muss man sie mit seinen Seitenbearbeitungs-Werkzeugen ein zweites Mal nachvollziehen, damit sie dauerhaft erhalten bleiben.

Hier setzt Backfire an. Die Hin-und zurück-Lösung sammelt Ihre CSS-Änderungen, überträgt sie auf den Server und speichert sie dort dauerhaft. Dazu nutzt es die Javascript-Methode backfire.save(), daher auch der Name des Add-Ons. Das Programm ist Open Source und als kostenlose Browsererweiterung für Firefox bei Google erhältlich.

Der Einsatz von Cloud-Servern

Einer der wichtigsten Trends der letzten Jahre ist Cloud Computing, und das findet man heute schon im Serverbereich bei allen großen Internet-Providern. Das System bietet jederzeit verfügbare und in beide Richtungen skalierbare Kapazitäten, für die man nur nach der tatsächlichen Nutzung bezahlt.

Cloud Computing ist schon fast ein Synonym für Kosteneinsparung und entwickelt sich wegen seines unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnisses immer mehr zu einer Alternative zum klassischen Hosting. Im Grunde bekommt man dabei Infrastruktur als Service.

Cloud Server vereinen die Vorteile eines dedizierten Servers mit denen eines virtuellen Servers. Der Anwender hat also alleinigen Systemzugriff wie auf einem dedizierten Server und kann dabei die Prozessorleistung, den Arbeitsspeicher und den Festplattenplatz im Rahmen der Kapazitäten des Servers frei festlegen. Eine Änderung dauert nur wenige Minuten. Wenn man zum Beispiel durch eine Werbekampagne auf dem Server viel Verkehr erzeugt und die Antwortzeiten langsam in die Knie gehen, schaltet man einen oder mehrere Prozessorkerne hinzu und erweitert den Arbeitsspeicher, und schon ist der Server der hohen Last gewachsen und gibt die Seiten wieder mit akzeptablen Antwortzeiten aus.

Ist die Kampagne dann langsam abgeebbt, kann man die zusätzlichen Kapazitäten wieder freigeben und hat ab dem Zeitpunkt wieder geringere Kosten für den Server.

Der SSH-Client Putty

Wenn man häufig auf Rechner im Internet zugreifen muss, stellt sich schnell die Frage nach einer sicheren Verbindung. Wenn man auf die Einrichtung eines Virtuellen Privaten Netzwerks (VPN) verzichten möchte, bietet das SSH-Protokoll, auch Secure Shell genannt, eine gute und kostengünstige Alternative.

Die Putty-Oberfläche

Über SSH kann man eine verschlüsselte Verbindung zwischen zwei Rechnern aufbauen und so den gesamten Datenverkehr wirksam vor fremdem Zugriff schützen.

Dabei ist es völlig unerheblich, ob man auf dem entfernten Server die Internetseite pflegt, Datenbanken sichert oder beliebige andere Daten austauscht – mit SSH-Verbindungen über Putty ist man auf der sicheren Seite.

Putty ist vor drei Jahren zum letzten Mal upgedatet worden. Dabei ist er immer noch der beliebteste SSH-Client der Profis. Seine Beliebtheit bei Server-Admins hat sicher auch damit zu tun, dass das Programm nicht installiert werden muss und damit schnell einsatzbereit ist. Natürlich hat auch die kostenfreie Nutzung zu Puttys weiter Verbreitung beigetragen.

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