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Keine modalen JavaScripts mehr in Chrome

Googles Browser Chromium soll in Zukunft anders mit JavaScript-Dialogen umgehen. Die Entwickler planen, dass solche Dialoge zumindest nicht mehr modal sind, das heißt, dass sie die JavaScript-Anwendung bis zur Reaktion des Nutzers anhalten. Die Methode ist bei Scammern beliebt, um Anwender beispielsweise auf vermeintliche Infektionen hinzuweisen.

Deshalb sollen über alert(), confirm() oder prompt() erstellte Dialoge demnächst nicht mehr App-modal sein, sondern wie auch schon in Safari 9.1 beim Wechseln des Tabs automatisch geschlossen werden. Ein Beitrag auf Googles Developer Site empfiehlt Entwicklern auch, JavaScript-Dialoge durch andere Methoden zu ersetzen: Für Benachrichtigungen wird die Notifications API empfohlen und für Eingaben des Nutzers das HTML-Element <dialog>.

Die sehr nervige Benutzung von onbeforeunload-Strings, die für Dialoge à laWollen Sie diese Seite wirklich verlassen?“ beliebt sind, funktioniert in den aktuellen Versionen von Chrome, Firefox und Safari sowieso nicht mehr.

Mittelfristig möchte das Chromium-Team in den Google-Browser einen Gate-Mechanismus einbringen, der JavaScript-Dialoge auf Internetseiten komplett unterbindet, die insgesamt nur eine geringe Nutzerinteraktion anbieten.

PHP 7 kann skalare Typen deklarieren

phpmarginDie meistdiskutierte Funktion von PHP 7 ist sicher die Deklaration skalarer Typen. Bei einer gestern Abend durchgeführten Abstimmung erreichte die inzwischen fünfte Version des Vorschlags jetzt die nötige Zweidrittelmehrheit der beteiligten Entwickler. Also wird PHP 7 jetzt um die Typen Int, Float, String und Bool erweitert.

Allerdings muss die Verwendung einer strengen Überprüfung dieser Typen von den Nutzern explizit in jeder Datei über die Anweisung declare(strict_types=1) erzwungen werden. Das muss die erste Direktive in einer Programmdatei stehen und führt an anderen Stellen zu einer Fehlermeldung. Ohne diese Codezeile wird standardmäßig nur eine schwache Typenüberprüfung durchgeführt.

Wenn die neue Anweisung genutzt wird, müssen alle Funktionsaufrufe und Rückgabewerte in der Datei selbst und in darauf aufbauenden Erweiterungen und eingebaute PHP-Funktionen beim Parsen einer Typprüfung standhalten, sonst wird auch ein Fehler ausgegeben.

Im Gegensatz zu der schwachen Überprüfung, bei der die Werte noch in andere Typen umgewandelt werden können, gibt es unter der starken Überprüfung nur eine einzige erlaubte Umwandlung, nämlich die von Int zu Float.

PHP 7: Ausstieg einer Entwicklerin und die Folgen

phpmarginPer E-Mail mit dem Betreff „I quit – Ich höre auf“ hat Andrea Faulds ihren Rückzug aus der Entwicklung von PHP ankündigt.

In den letzten zwei Jahren hat Faulds an einigen grundlegenden Arbeiten an der nächsten Hauptversion der Programmiersprache mitgearbeitet und umfassende Änderungen für das kommende PHP 7 vorgeschlagen, deren Weiterentwicklung jetzt durch ihren Ausstieg ungewiss ist.

Das betrifft besonders das geplante und kontrovers diskutierte skalare Typensystem in PHP 7. Damit würde die Sprache um die Typen int, float, string und bool erweitert – und auch um eine strikte Überprüfung dieser Typen pro Datei, falls man das wünscht.

Faulds ist bisher auch für den Drei-Wege-Vergleichsoperator, den Void-Rückgabewert sowie die Unterstützung für sogenannte Big-Ints verantwortlich gewesen. Lassen wir uns überraschen, welche der Neuerungen den Weg in PHP 7 noch schaffen…

Python 3.3.0 wurde freigegeben

Rund 500 Funktionen des API wurden in Python 3.3.0 überarbeitet oder neu hinzugefügt. Der yield-Ausdruck, der den einfachen Umgang mit Iterationen und deren Unterbrechung und Wiederausführung erlaubt, hat jetzt ein yield from dazu bekommen, mit dem man an einen Subgenerator delegieren kann.

Auch die Stringverwaltung wurde stark verbessert. Sie unterstützt den Unicode jetzt auch im vollen Umfang. Darüber hinaus hat Python 3.3.0 vier neue Module erhalte, einen Faulthandler, Objekte für IP-Adressen und Masken, Datenkompression und virtuelle Umgebungen.

Auf der Downloadseite findet man alle Informationen zur neuen Version.

Neue JavaScript-Funktionen von Microsoft

Unter „Javascript-Prototypen für Globalisierung, Mathematik, Zeichenketten und Zahlen“ veröffentlicht Microsoft als Teinehmer der EMCA-Arbeitsgruppe TC39 neue Erweiterungen von Javascript, zunächst noch experimenteller Art.

Das Problem kennen Webdesigner und –programmierer. Mit HTML5 werden die Funktionalitäten immer umfangreicher und die Webanwendungen anspruchsvoller. Umgebungen, in denen auch für triviale Aufgaben der Server erneut abgefragt werden muss, kommen kaum mehr in Frage.

Die neuen Funktionen sollen JavaScript tauglicher für zukünftige Anwendungen machen. Referenzimplementierungen kann man schon von Microsoft’s HTML5 Labs downloaden, dort gibt es auch Beispiele wie die Globalization Demo. Zum Testen muss man aber den Internet Explorer 9 verwenden, darauf wird auch beim Download hingewiesen, wenn man das mit einem älteren IE oder einem anderen Browser versucht.