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Grafiktreiber von AMD für VR und 8K-Monitore

Soeben hat AMD einen neuen Grafikkarten-Treiber mit der Bezeichnung Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.4.1 herausgebracht. Dieser Treiber enthält viele Neuerungen, die das effizientere Rendern von VR-Spielen und das Ansteuern von hochauflösenden Bildschirmen erlauben.

Mit dem neuen Treiber können Radeon-Grafikkarten der RX-400-Generation jetzt auch große 33-Megapixel-Displays mit Auflösungen bis zu 7680 × 4320 Pixel (8K) ansteuern.

Dazu muss die Grafikkarte einen DisplayPort-1.4-Ausgang besitzen. Mit einem Kabel lassen sich so 8K-Displays mit einer Bildfrequenz von 30 Hz nutzen.

Wer eine Grafikkarte mit zwei DisplayPort-1.4-Buchsen besitzt, kann 8K-Monitore mit zwei Kabeln auch mit 60 Hz ansteuern. So lässt sich zum Beispiel der 8K-Monitor UltraSharp UP3218K von Dell anschließen, der noch im April für ca. 5000 Dollar in den USA verfügbar sein soll. Dieser Monitor hat eine Bildschirmdiagonale von 32 Zoll und eine Pixeldichte von ca. 280 dpi.

Außerdem behebt der neue Treiber auch noch mehrere Probleme seiner Vorläufer. Downloaden kann man den neuen Grafiktreiber direkt bei AMD:

 

Mörderischer Treiber der Firma FTDI gestoppt

KillertreiberUSBDer neue Treiber für die weit verbreiteten USB-Schnittstellenbausteine FT232R des Unternehmens FTDI wird nach massiven Protesten nicht mehr über Windows Update verteilt, gab der Hersteller jetzt in einem Blogbeitrag bekannt.

Die meist als Killer-Treiber bezeichnete bisherige Version 2.12.0 der Treibersoftware war darauf programmiert, Fälschungen dieser Chips durch Änderung ihrer USB-ID (PID) unbrauchbar zu machen.

Natürlich darf man sich als Chiphersteller gegen Produktpiraterie wehren. Wenn eine Produktfälschung aussieht wie das Original, aber nicht ganz so gut oder gar nicht funktioniert, ist der Gewinn geschmälert, der Ruf ruiniert und letztendlich auch der Kunde der Betrogene.

Der USB-Spezialist FTDI ist aber wohl deutlich zu weit gegangen, als er nichtsahnenden Käufern von Geräten, die mit einem gefälschten Chip bestückt sind, einen Treiber unterjubelte, der die meist funktionierende Nachahmung eines USB-Seriell-Adapters kurzerhand per Software unbrauchbar machte.

Das ist in meinen Augen einfach nur  Computersabotage, und ein Unrecht rechtfertigt keine Reaktion, die ebenfalls Unrecht ist. Das scheint die Firma jetzt auch eingesehen zu haben, denn sie hat ihren Treiber-Kettenhund wieder an die Leine gelegt.

Ein Tipp für Betroffene: Bei Heise finden Sie eine Anleitung, wie Sie von dem Killer-Treiber stillgelegte USB-Adapter wieder in Funktion bekommen…

Photoshop-Tastatur mit über 300 Tasten

Adobe Photoshop lässt sich nahezu durchgehend mit der Tastaturkürzeln steuern, aber wer kann sich schon all diese  Tastenkombinationen merken?

Deshalb hat sich der Designer Sorin Neica das Shortcut-S ausgedacht, eine riesige Tastatur mit 319 Tasten, die mit Photoshop-Shortcuts belegt ist und über Kickstarter finanziert werden soll.

Statt der drei oder vier Tastendrücke, die bei Photoshop durchaus häufig erforderlich sind, müssen Nutzer des Shortcut-S nur eine einzige Taste betätigen  – wenn sie sie denn finden. Besonders übersichtlich scheint diese Lösung nicht unbedingt zu sein, auch wenn die Tasten nach Funktionen geordnet sind. Das Shortcut-S-Keyboard wird via USB mit dem Rechner verbunden und braucht keine separaten Treiber. 20 der Tasten sind individuell belegbar, um sie mit Funktionen zu hinterlegen, die man besonders häufig benötigt.

Die Photoshop-Tastatur ist mit 403 x 306 x 8 mm relativ groß und soll mit einem 1,5 Meter langen USB-Kabel ausgeliefert werden. Für die Produktion werden 185.000 US-Dollar gebraucht. Eine Tastatur soll dann rund 90 US-Dollar zuzüglich 28 US-Dollar für den Versand kosten. Die Auslieferung soll im Juli 2014 starten – vorausgesetzt, die Finanzierung klappt.

Die Crowdfunding-Kampagne für die Shortcut-S-Tastatur läuft noch bis zum 31. März 2014.