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Erstes Update für Firefox Klar

Seit einem Monat ist die Android-Version des Privatsphäre-Browsers Firefox Focus unter dem Namen Firefox Klar veröffentlicht.

Firefox Klar kann man kostenlos bei Google Play (Android) und bei iTunes (iOS) herunterladen. Für die nächsten Monate hat Mozilla weitere „tolle Updates“ angekündigt.

Nachdem im letzten Monat schon eine Million Nutzer den Browser heruntergeladen haben, gibt Mozilla jetzt ein Update mit drei von den Usern gewünschten neuen Funktionen heraus.

Nicht für alle, aber für „die meisten Video-Seiten“ bietet Firefox Klar einen Vollbild-Videomodus – dummerweise funktioniert das aber ausgerechnet beim weltweit meistgenutzten Video-Portal YouTube noch nicht.

Ein Fehler bei Google stört die Funktion. Sie soll aber nachgebessert werden, sobald Google die nötige Korrektur realisiert hat, verspricht der Hersteller.

Außerdem kann der Browser mit dem Update „alle Arten von Dateien herunterladen“. Die dritte Neuerung sind die jetzt mit einem Shortcut zu Firefox Klar ausgestatteten Benachrichtigungen. Diese kleinen Hinweise erinnern den Benutzer daran, seinen Suchverlauf zu löschen.

Chrome zeigt immer weniger Flash-Inhalte an

ChromeKillsFlashSchon mit Version 42 hat Googles Web-Browser Chrome einige Flash-Inhalte nicht mehr standardmäßig dargestellt. Benutzer mussten sie anklicken, um sie trotzdem zu sehen.

Zukünftig soll Chrome noch weniger Flash-Inhalte laden. Aktuell arbeiten laut Google 90 Prozent aller Flash-Inhalte im Hintergrund, beispielsweise für Analyse-Zwecke. Das bremst die Browser aus, und deshalb werde Chrome 53 ab September solche Inhalte blockieren.

Flash habe einen entscheidenden Anteil an der Verbreitung von Video, Spielen und Animationen im Web, In einem Blog-Beitrag schiebt der Konzern  gleich nach, dass inzwischen HTML5 die Technik der Wahl sei. Der offene Web-Standard biete mehr Sicherheit, konsumiere weniger Ressourcen und führe zu schnelleren Ladezeiten, so Google.

Und damit hat der Konzern sicher Recht. Es wird also jetzt höchste Zeit, die letzten noch in Flash realisierten Teile Ihrer Internetseiten endlich auf den HTML5-Standard umzustellen.

Im Dezember soll Google mit Chrome 55 standardmäßig nur noch HTML5-Inhalte anzeigen, außer bei Seiten, die ausschließlich Flash benutzen. Dann fragt Chrome beim Nutzer nach, ob die Seite Flash-Inhalte anzeigen darf. Die Reichweite solcher Seiten dürfte aber dadurch dermaßen eingeschränkt sein, daß es kaum noch Sinn macht, sie weiter laufen zu lassen.

Screenshot: fossbytes.com

Google schaltet 5 APIs ab

google-chromeWer eine dieser fünf APIs zur Video- und Bildersuche von Google benutzt, muß seine Funktionen jetzt von dem Javascript-Interface auf die Custom Search API umstellen:

Das Abschalten dieser APIs kündigte Vijay Subramani, Technical Program Manger der Google Cloud Platform, auf dem Entwickler-Blog des Unternehmens für den 15. Februar an.

Ohne Programmierkenntnisse PowerApps erstellen

Im Rahmen seiner Convergence EMEA Conference hat Microsoft geradeseinen neuen Cloud-Service PowerApps vorgestellt. Mit PowerApps  erhalten Unternehmen ein Werkzeug zur Erstellung einfacher mobiler Apps und Web-basierter Geschäftsanwendungen, die auf allen Smartphones und Tablets laufen.

Zur Nutzung des Cloud-Service sollen keine Programmierkenntnisse nötig sein. PowerApps kombiniert ein Cloud-Backend mit einfach zu bedienenden Werkzeugen, mit denen man die gewünschten Apps mittels vorkonfigurierter Templates mit Drag-and-drop zusammenstellen kann.

Auf der Internetseite von PowerApps hält Microsoft ein (Video-)Tutorial zum Abruf bereit, das ein einfaches Beispiel zur Erstellung einer App auf Basis von bei Dropbox gespeicherten Daten zeigt. Da die PowerApps Browser-basiert sind, kann man sie auf nahezu allen wichtigen Mobilplattformen von iOS über Android bis Windows 10 nutzen.

Adobe bringt Photoshop Elements 14 heraus

adobe-ps-elements14bSoeben hat Adobe seine Foto- und Videolösungen Photoshop Elements und Premiere Elements auf die Version 14 aktualisiert. Die beiden bei Internetschaffenden recht beliebten Programme gestatten  es jetzt, Inhalte mit 4K-Auflösung zu erzeugen. Auch der Algorithmus zur Gesichtserkennung wurde überarbeitet und liefert nun schneller genauere Ergebnisse. Die Software soll Gesichter selbst mit vielen Jahren Abstand und sogar mit Sonnenbrillen geschützt erkennen.

Die Programme Photoshop Elements 14 und Premiere Elements 14 brauchen dem Bericht zufolge zumindest Windows 7 oder höher oder mindestens Mac OS X 10.9. In den USA kosten sie je 99,99 Dollar oder beide zusammen 149,99 Dollar. Auf seiner deutschen Internetseite bietet Adobe allerdings zurzeit immer noch die Version 13 an…

Facebook-Videos in Internetseite einbinden

FacebookEmbedZu den Neuerungen, die Facebook auf seiner gestern begonnenen Entwicklerkonferenz f8 angekündigt hat, kündigte das Soziale Netzwerk einige interessante neue Funktionen an.

Dazu gehören auch überarbeitete Social Plugins, mit deren Hilfe Betreiber von Internetseiten Inhalte von Facebook auf ihren Seiten anzeigen können.

Zu diesen neuen Plugins gehört jetzt auch ein Video-Player, mit dem sich auf Facebook veröffentlichte Videos jetzt auch auf externen Seiten anzeigen lassen. Viele sehen das als einen Angriff auf Googles Video-Plattform YouTube. Besucher einer Webseite, auf der Facebook-Videos so eingebunden sind, können damit umgehen wie mit einem auf der Facebook-Website selbst eingebetteten Video.

Google Web Designer – ein kostenloses HTML5-Tool

GoogleWebdesignerGoogles kostenloses Werkzeug Web Designer ist nicht nur für Werbetreibende geeignet. Es wurde eigentlich programmiert, um damit animierte HTML5-basierte Anzeigen zu erstellen, zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Web Designer ist aber auch ein gutes visuelles Werkzeug, um Websites mithilfe grafischer Tools per Mausklick erstellen lassen.

Nach der Produktseite lässt sich das Werkzeug neben Googles Werbeplattformen DoubleClick und AdMob auch für alle anderen Anzeigennetzwerke benutzen, ohne dass wieder neuer Code geschrieben werden muss.

Es macht ja nicht nur bei Anzeigen Sinn, das Adobes Flash durch HTML5 zu ersetzen. Ein deutlicher Vorteile von HTML5 dabei ist, dass es anders als Flash auch unter Apples iOS funktioniert.

Die meisten Android-Geräte unterstützen zwar Flash, aber Google will den Benutzern von Web Designer das Erstellen von Anzeigen so einfach wie möglich machen. Dazu gehört insbesondere, sie universell für die meisten verfügbaren Plattformen zu erzeugen.

Weiterführende  Informationen zu dem Tool, das soeben als erste Betaversion veröffentlicht wurde, gibt es eine Google+-Seite, ein Nutzerforum und eine Supportseite. – die helfen dem Interessierten weiter.

Chrome 29 – Beta erlaubt Video-Telefonate im Browser

chromeDie gerade veröffentlichte Beta des Google-Browsers Chrome-29 unterstützt jetzt auch unter Android die wesentlichen WebRTC-Funktionen wie beispielsweise getUserMedia zum Zugriff auf Mikrofon und Kamera , Peerconnection für die direkte Verbindungen zwischen mehreren Clients, auch durch NAT-Firewalls hinweg und auch Datachannels, um beliebige Dateien auszutauschen.

Das heißt im Klartext, Android-Nutzer können mit ihren Smartphones in Zukunft auch telefonieren, und zwar mit Video und Dateiübertragung direkt im Chrome-Browser.

Da die Desktopversion von Chrome das schon länger unterstützt, haben Ersteller von Internetseiten jetzt interessante Möglichkeiten für Browser-zu-Browser-Kommunikation durchgehend von PCs und Tablets bis zu Smartphones an die Hand bekommen.

Google neues Protokoll QUIC

Schon das Google-Netzwerkprotokoll SPDY („speedy“) war so überzeugend, dass es als Grundlage für den im November letzten Jahres veröffentlichten HTTP 2.0-Entwurf diente.

Nun setzt Google mit dem Protokoll QUIC eine Netzwerkebene tiefer an . Anders als TCP erlaubt QUIC mehrere Datenverbindungen in einer Sitzung und unterstützt Verschlüsselung, Vorwärts-Fehlerkorrektur sowie eine Congestion Control zur Vermeidung von Datenstaus.

Mit diesen Eigenschaften bietet sich QUIC nicht nur zum Surfen, sondern auch für Video-Streaming oder VoIP-Telefonie an.