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Neues c’t-Sonderheft „Programmieren“

Wer programmieren kann, ist klar im Vorteil: Wo Normalmenschen wiederkehrende Aufgaben jedes Mal wieder von Hand erledigen, schreiben sie einfach ein kleines Programm, das dasselbe schneller und besser macht.

Das könnten Sie im Grunde eigentlich auch: Mit dem Python-Grundkurs im Programmieren-Sonderheft 2016 der c’t schreiben auch Sie in kürzester Zeit Ihr erstes eigenes Programm, einen einfachen Passwortgenerator, der dann schrittweise zum Ihrem persönlichen Passwortmanager ausgebaut wird.

Außerdem führt das Heft in die Programmierung im Web, auf Android-Smartphones und Smartwatches und sogar auf die Programmierung von FPGAs und Neuronalen Netzen ein.

Mit der beiliegenden DVD können Sie sofort durchstarten. Das Sonderheft ist im heise Shop zu haben und kostet 9,90 Euro. Der Versand nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz ist bis zum 15. Mai 2016 versandkostenfrei.

Als digitale Version kostet das Heft nur 8,99 Euro. Bestellen kann man es ab sofort über die c’t-App für Android oder iOS oder auch im PDF-Format als E-Book. Ab dem 18. April 2016 soll das Sonderheft außerdem im Zeitschriftenhandel angeboten werden.

Build 2016: Ubuntu läuft unter Windows 10

UbuntuBashWin10Ein neues Windows-Subsystem erlaubt es, ein Linux-System unter dem Betriebssystem Windows 10 von Microsoft zu starten, ohne dafür eine Virtualisierungslösung nutzen zu müssen.

Bei einer Präsentation auf der Messe Build 2016 zeigte Microsoft als erste Anwendung des Gemeinschaftsprojektes mit Ubuntu-Hersteller Canonical die Bash- Shell, die unter diesem Linux-System läuft. Die Bash sei zu diesem Zweck nicht etwa cross-kompiliert worden, sondern laufe nativ in dem Ubuntu, unterstrich Microsoft. Der Linux-Editor Emacs wurde ebenfalls in dieser Umgebung vorgeführt.

Dieses Angebot richtet sich wohl vor allem an Web-Entwickler – warum sollte sich auch Normaluser die monochrome Kommandozeilenklempnerei unter Linux antun…

Rogue Wave hat PHP-Company Zend übernommen

PHP_RogueWave_ZendDas Softwarehaus Rogue Wave hat soeben den PHP-Spezialisten Zend Technologies übernommen.

Mit dieser Übernahme von PHP-Knowhow erweitert Rogue Wave sein Portfolio vor allem in die Bereiche Web und Mobile. Zend Technologies gehört zu den bekanntesten Unternehmen, wenn es um die beliebteste Scriptsprache im Internet PHP geht – das Unternehmen ist selbst an der PHP-Entwicklung beteiligt.

Der komerzielle Fokus der Firma Rogue Wave liegt mehr im Bereich High Performance Computing mit Entwicklerwerkzeugen für C, C++, Java und C#.

Zend-CEO Andi Gutmans, verspricht sich für den PHP-Protagonisten Zend Technologies eine breitere Kundenbasis im Enterprise-Segment. In seinem Blog-Beitrag auf LinkedIn unterstreicht er auch, dass der Zusammenschluss keine Abwendung von der Open-Source-Strategie bedeute, sondern dass er weiterhin zu PHP, dem Zend Framework und Eclipse PDT (PHP Development Tools) stehe. Seine Firma arbeite sehr hart an der Qualität von PHP 7, das Mitte November released werden soll, und der darauf folgenden Zend Engine.

Zu den finanziellen und sonstigen Details der Übernahme haben sich die Beteiligten bisher nicht geäußert.

Das Web-Framework Phoenix 1.0 ist da

elixir1.0_201508Gute Nachrichten für Web-Entwickler: Das in der modernen Programmiersprache Elixir geschriebene Open Source-Webframework Phoenix wurde gerade in der stabilen Version 1.0 veröffentlicht und für den Produktivbetrieb freigegeben.

Phoenix ist ein  besonders für die Entwicklung hochverfügbarer und performanter APIs, HTML5-Apps und Netzwerkservices geeignetes Framework. Nach fast zwei Jahren Entwicklung ist das Framework jetzt in seiner finalen Version 1.0 erschienen. Die runde Versionsnummer soll verdeutlichen, dass Phoenix inzwischen stabil ist und sich für Produktivszenarien eignet.

Phoenix implementiert das serverseitige MVC-Entwurfsmuster (Model View Controller) und soll damit den Programmierern helfen, echtzeitfähige und skalierbare Webanwendungen einfach zu erstellen. Elixir ist eine funktionale Sprache, die auf der Erlang Virtual Machine läuft und sich insbesondere durch Fehlertoleranz und Skalierbarkeit auszeichnet.

Es gibt wieder neue PHP-Sicherheitsupdates

phpDie beliebte Web-Programmiersprache PHP brauchte  schon wieder dringende Updates für die Sicherheit: Zum zweiten Mal innerhalb drei Wochen veröffentlichten die Entwickler sicherheitsrelevante Patches für die diversen PHP Versionen.

Mit dem Update PHP 5.6.2 haben die Entwickler vier Lücken geschlossen, darunter auch einen Integer Overflow in der unserialize()-Funktion, der vor rund einem Monat über das Bugtracking-System des Projekts gemeldet wurde. Er betrifft nur die 32-bit-Versionen von PHP.

Drei weitere Lücken klafften auch in den 64-bit-Builds. Sie steckten in den Modulen cURL, EXIF und XMLRPC. Für die Versionszweige 5.5 und 5.4 wurden ebenfalls Updates bereitgestellt, die Nummern der abgesicherten Versionen sind 5.5.18 und 5.4.34.

Die Suchmaschine Yandex kommt nach Deutschland

YandexMapsDie russische Konzern Yandex will demnächst eine Niederlassung in Berlin eröffnen. Die neuen Büroräume sind repräsentativ in der Nähe des Berliner Doms gelegen und sollen ab Ende dieses Jahres bis zu 130 Mitarbeitern Platz bieten.

Diese sollen sich vorrangig mit der Weiterentwicklung der internationalen Version des Kartendienstes Yandex Maps beschäftigen.

Bekannt ist Yandex vor allem für seine Suchmaschine, die im heimischen Russland Marktführer ist und weltweit als Nummer vier hinter Google, Baidu und Yahoo gilt. Damit liegt sie noch vor Microsofts Suchmaschine Bing und wird für Seitenersteller und Web-Dienstleister immer wichtiger.

Zurzeit gibt es noch keine Yandex-Version in deutscher Sprache. In Westeuropa hatte Yandex aktuell nur zwei Niederlassungen in Zürich und Luzern in der Schweiz.

Das Unternehmen aus Moskau finanziert sich ähnlich wie auch Platzhirsch Google durch Werbung und hat einen Börsenwert von ca 12,5 Milliarden US-Dollar.

MySQL Engines

Die meisten Web-Entwickler nutzen seit über einem Jahrzehnt MySQL als Datenbank. Im Grunde ist das auch eine gute Wahl, die dem Entwickler viele Möglichkeiten eröffnet. Insbesondere unterstützt MySQL mehrere Engines, von denen InnoDB und MyISAM wohl die wichtigsten und meist verwendeten sind.

Die Engines legen die Art und Weise der physikalischen Speicherung der Tabellen fest. Dabei bietet der Typ InnoDB Transaktionen und Foreign Key-Regeln bei optimaler Performance, ist also in aller Regel die bessere Wahl. MyISAM ist beispielsweise dann vorzuziehen, wenn man eine Volltextsuche in der Tabelle machen will oder GIS-Dateien durchsuchen möchte.

Unter Linux wird bis einschließlich Version 5.1 standardmäßig MyISAM bei der Anlage einer Tabelle ausgewählt. Möchte man als Vorgabe die InnoDB – Engine wählen, trägt man in der Konfigurationsdatei my.cnf die Zeile default_storage_engine = InnoDB ein.

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