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Jeder Zweite surft mit Googles Chrome

Überall auf der Welt ist Googles Browser Chrome inzwischen die Nummer Eins und hat die früheren Platzhirsche Internet Explorer von Microsoft oder Firefox von Mozilla deutlich auf die Plätze verwiesen. Jeder zweite Surfer weltweit benutzt inzwischen Chrome.

Auch hier in Deutschland ist Chrome auf dem Vormarsch. Die Daten von  StatCounter zeigen ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen Chrome und Firefox, wobei beide ungefähr ein Drittel Marktanteil haben. Andere Portale wie zum Beispiel  browser-statistik.de sehen Chrome aber auch schon vor Firefox.

Als Internet Explorer und später Firefox noch das Maß aller Dinge waren, mußte man als Ersteller von Webseiten besonders auf saubere Darstellung unter diesen Browsern achten. Das hat sich inzwischen klar in Richtung Chrome verschoben.

SEO: Google straft mobile Popups ab

MobilePopupsDer Suchmaschinen- und Werbegigant Google will jetzt Internetseiten abstrafen, die in ihrer Mobilansicht zu viele Inhalte durch Werbung überdecken. Die neue Regelung soll ab Januar 2017 in Kraft treten, gibt der Konzern im Webmaster Central-Blog bekannt. Die aktuell grassierenden Werbeformen irritierten die Nutzer, begründet Google diesen Schritt.

Sogenannte Interstitials zum Beispiel mit Hinweisen auf die Cookie-Nutzung oder zur Altersprüfung und  „angemessen“ kleine Banner sollen aber nicht zur Abstrafung führen.

Webseiten, die aufdringliche Werbung zeigen, bieten eine schlechtere Nutzererfahrung als Webseiten, die ihre Inhalte direkt anzeigen„, begründet Produktmanager Doantam Phan diesen Schritt. Google-Mitarbeiter hätten viele Internetseiten gefunden, die die von der Suchmaschine indexierten Inhalte mit displayfüllenden Anzeigen überdeckten oder sogar entsprechende Popups einsetzen. Dies sei es aber nicht, was Nutzer erwarteten, wenn sie auf ein Suchergebnis bei Google klickten.

Legale und technische Popups gestattet

Internetseiten, auf denen solche Werbeformen für Mobilgeräte einsetzt werden, werden ab dem 10. Januar 2017 innerhalb der Google-Suchergebnisse heruntergestuft.

Die Kernfrage für Google ist dabei: Ist der gewünschte Inhalt auf den ersten Blick sichtbar oder muss der Nutzer erst einen anderen Inhalt wegklicken oder überscrollen?

Popups aus legalen Zwecken wie die allgegenwärtigen Cookie-Warnungen, ebenso Altersverifizierungen oder Login-Formulare sind weiterhin erlaubt. Werbebanner dürfen aber nur einen „angemessenen Teil des Bildschirms“ bedecken – wieviel das genau ist, lässt Google leider offen.

Wie stark eine Seite dafür herabgestuft wird, muß man abzuwarten. „Die Absicht hinter einer Suchanfrage ist immer noch ein ziemlich starkes Signal. Also kann eine Seite mit relevanten und guten Inhalten künftig immer noch ziemlich hoch eingestuft werden„, schreibt Phan dazu. Der Einsatz solcher penetranter Werbung sei nur einer von Hunderten von Faktoren, die in Googles Ranking einflössen.

Wer also auf seiner Homepage noch Popups und andere penetrante Werbung verwendet, sollte das besser bis zum Jahresende in der mobilen Variante der Seiten ändern…

Neue Anzeige für HTTPS-Seiten mit Chrome 46

Chrome46SSLGoogle hat die Browserversion Chrome 46 veröffentlicht. Das Update auf Version 46.0.2490.71 vom 13. Oktober enthält Patches für 24 Sicherheitslücken – vier davon sogar von hoher Priorität.

Als offensichtlichste Änderung hat die Suchmaschine aber die Anzeige des Sicherheitslevels von Webseiten überarbeitet.

Bei verschlüsselten HTTPS -Seiten mit kleineren Fehlern erschien bisher über dem Schlosssymbol zusätzlich das bekannte gelbe Warndreieck.

Diese Warnung soll laut Google die Nutzer verwirrt und letztlich sogar dazu geführt haben, dass viele Surfer fälschlicherweise dachten, fehlerhaft verschlüsselte Seiten seien unsicherer als Seiten, die HTTPS überhaupt nicht unterstützten (Anm. d. Autors: Das ist auch mein Feedback von vielen Surfern).

Also hat Google das gelbe Warndreieck jetzt ersatzlos gestrichen. Sichere Webseiten bekommen wie bisher ein grünes Schloss, Webseiten mit abgelaufenem Sicherheitszertifikat oder groben Fehlern in HTTPS bekommen wie immer ein rotes X.

Chrome 43 mit MIDI-Schnittstelle

Neben Verbesserungen der Sicherheit und einer einfacheren differenzierten Verwaltung der Berechtigungen fällt eine neue Funktion in der neuen Version Chrome 43 des Google-Browsers aus dem Rahmen: ein Web-API für MIDI.

Durch den MIDI-Standard können verschiedene Instrumente wie beispielsweise Synthesizer oder Keyboards miteinander kommunizieren, ohne dass dazu die eigentlichen Audiodaten übertragen werden müssen.

Chrome 43 enthält nun die Unterstützung für ein Web-API, das den Zugriff auf MIDI erlaubt. Geräte wie beispielsweise eine Drummachine oder oder ein Keyboard lassen sich so über Webseiten oder Webanwendungen steuern, statt wie sonst üblich über separate native Anwendungen.

Noch einfacher ausgedrückt: Ein befreundeter Musiker kann meinem Keyboard Musik entlocken, ohne mich zu besuchen – das eröffnet interessante Möglichkeiten nicht nur für Musiker-Webseiten…

Fünf Sicherheitslücken in Safari für OS X geschlossen

safari-icon-appleNeue Versionen des Apple-Browsers Safari decken insgesamt fünf Schwachstellen unter OS X 10.8.5 Mountain Lion, 10.9.5 Mavericks und 10.10.3 Yosemite ab.

Angreifer könnten diese Sicherheitslücken benutzen, um über eine manipulierte Internetseite die Kontrolle über das System des Benutzers zu übernehmen.

Mehr Details zu den Verbesserungen in der Speicherverwaltung des Apple-Betriebssystems finden Sie in einem  Support-Dokument. Drei der Probleme sind nämlich im Grunde Speicherfehler, dazu kommt eine Lücke in der WebKit History und eine im Ladeprozess der Webseiten in Webkit.

Alle fünf Lücken können über entsprechend präparierte Internetseiten zur Übernahme des Rechners genutzt werden.

Wer Internetseiten mit dem Mac erstellt, sollte deshalb sein System schnellstmöglich mit einer der Versionen Safari 8.0.6, Safari 7.1.6 oder Safari 6.2.6. updaten. Die neuen Versionen von Safari können über die Softwareaktualisierung heruntergeladen und installiert werden.

Photoshop fokussiert sich auf Smartphones

Wer für die Erstellung von Webseiten das beliebte und komplexe Grafikprogramm Photoshop nutzt, kratzt sich bei dieser Überschrift vermutlich am Kopf und schaut auf den Kalender, ob es ein Aprilscherz sein könnte.

Aber Photoshop-Erfinder Thomas Knoll meint das wohl ernst. Er erklärte in einem Interview, dass Photoshop in Zukunft stärker auf den Einsatz mit Smartphones ausgerichtet wird.

Für viele Nutzer sind ihre Mobiltelefone ausreichend leistungsstarke Computer, um alles damit zu machen„, erklärte Knoll in einem Blogeintrag zum 25. Jubiläum des Grafikprogramms. Deshalb müsse sich auch Photoshop wandeln – „und das steht für uns jetzt groß im Fokus.“

Die meisten Kommentare im Internet nehmen das nicht wirklich ernst, was jeder, der ernsthaft mit dem Boliden arbeitet, auch sofort nachvollziehen kann.

 

Ab sofort Werbung auf neuen Firefox-Tabs

firefox-logoDer Mozilla-Browser Firefox zeigt ab sofort beim Öffnen neuer Tabs wie schon im Februar angekündigt Werbung an.

Die Ads erscheinen zwischen den kleinen Vorschaubildern (Thumbnails) der zuletzt besuchten Internetseiten.

Zu Beginn soll es in erster Linie um Anzeigen der am häufigsten benutzten Webseiten eines Nutzers gehen. 

AdExchanger berichtet aber, dass Mozilla auch mit der Medienagenturen wie Mindshare North America, Booking.com und dem Video-on-Demand-Portal Radius-TWC des Filmstudios Weinstein Company zusammenarbeitet.

Das wird den Feuerfuchs, der eigentlich ein Kleiner Panda ist, von so manchem Desktop verbannen – denn der Firefox sammelt dabei ja Daten des Benutzers, um passende Anzeigen auswählen zu können. Man könnte das auch “Selbstmord auf Raten” nennen.

Videochat-Lösung Hello im Firefox

Eine interessante neue Möglichkeit für Entwickler von Internetseiten, Videotelefonate per Browser in die Webseiten einzubinden, ist die WebRTC-Technologie.

Monatelang hat Mozilla seine neue Videochat-Lösung namens Hello für Firefox getestet und jetzt offiziell angekündigt. Damit will Mozilla die kommunikativen Möglichkeiten von Anwendungen wie Skype oder Hangouts in seinen Desktop-Browser bringen.

Mit der in der neuesten Beta-Version von Firefox integrierten Lösung können Anwender kostenlose Sprach- und Videotelefonate oder Chats mit anderen Firefox-Nutzern direkt im Browser führen. In den nächsten Wochen will Mozilla das Feature sukzessive freigeben.

Firefox Hello basiert auf der WebRTC-Technologie, die Sprach- und Video-Chats über eine Peer-to-Peer-Verbindung zwischen Browsern ohne Plug-ins oder Apps ermöglicht. Bislang unterstützen die Browser FirefoxChrome und Opera den Echtzeitkommunikationsstandard. In Internet Explorer und Safari ist er bislang hingegen nicht integriert.

Anders als bei Diensten wie FaceTime, Google Hangouts oder Skype braucht der Anwender für die Nutzung von Firefox Hello kein eigenes Konto, bei dem er sich mit seinen Zugangsdaten anmelden muss. Wer ein Videotelefonat oder einen Chat starten möchte, muss seinem Gegenüber lediglich einen entsprechenden Website-Link schicken, um die Sitzung zu starten. Auch die Installation separater Software fällt für den Nutzer weg.

Was hat Google an seinem Algorithmus geändert?

Am Wochenende veröffentlichte Google in seinem offiziellen Blog Inside Search eine Liste mit allen 52 Änderungen, die alleine im April am Algorithmus der Suchmaschine gemacht wurden. Die einzelnen algorithmischen Änderungen haben lustige Bezeichnungen ähnlich den Mobilbetriebsystemen von Apple und Google.

Einige dieser Änderungen sind besonders interessant für Webseitenbetreiber und SEO-Spezialisten und wollen in Zukunft bedacht sein, um ein optimales Ranking bei Google zu erreichen.

So sorgt Horde dafür, dass nicht zu viele Suchergebnisse von derselben Website auf die Ergebnisseiten kommen. Xirtam3 soll Inhalte, die auf mehrere Seiten verteilt sind, in den Ergebnissen reduzieren. Sudoku soll die Quellen einer Website genauer erkennen, und zwar über Domains, Subdomains und Verzeichnisse hinaus bis zu einzelnen Dokumenten.

Solar soll Texte vom Seitenanfang für Ergebnis-Schnipsel bevorzugen. Sep verbessert die Positionierung besonders aktueller Suchergebnisse und Raquel sorgt dafür, dass eine landesspezifische Seite gezeigt wird, wenn vorhanden. Norot soll Inhalte, die zwar aktuell, aber nicht hochwertig eingestuft werden, in den Ergebnissen weiter hinten halten.

Firefox 10 ESR – Der Browser für Unternehmen

Firefox 10 ESR ist die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung, die nicht alle 6 Wochen ein Update erhält wie der normale Firefox 10-Browser. Das Extended Support Release (ESR ) ist gut auf der Website von Mozilla versteckt, denn es ist nur für Unternehmen gedacht, die mit den schnellen Release-Zyklen der Standardversion Probleme haben.

Bis alle Firmenprogramme und wichtigen Internetseiten mit dem Standard-Browser getestet sind, ist dieser wegen der kurzen Lebenszeit häufig schon wieder obsolet. Man kommt also aus dem Testen nicht mehr heraus.

 

Die Grafik von Mozilla zeigt die Lebenszyklen der Standard- und ESR-Version.

 

Es wird auch extra darauf hingewiesen, dass Privatnutzer die normale Version des Browser nutzen sollen, damit sie immer über die aktuellsten Funktionen verfügen können. Deshalb bittet Mozilla Nutzer der ESR-Version auch, sich in die Mailingliste der Enterprise Working Group einzutragen, damit sie über alles Neue von ESR informiert werden können.

Auch wer Webseiten erstellt, ist besser beraten, die Standard-Version zu nutzen, damit er möglichst schnell die Besonderheiten des Browsers bei Darstellung und Funktionalität in den Griff bekommt.