Die EU untersucht Windows 8 – Browsermöglichkeiten

Nach einem Bericht der Agentur Reuters untersucht die EU gerade, ob Microsoft bei Windows 8 Konkurrenten daran hindert, ihre Webbrowser zu installieren. Es wird auch untersucht, ob Microsoft fremde Browser nicht auf alle APIs zugreifen lässt. Die Untersuchung ist eine Reaktion auf die Beschwerde von konkurrierenden Softwarefirmen, von Microsoft an der Erstellung konkurrenzfähiger Browser zu hindern. Es gibt ein formelles Kartellverfahren gegen Microsoft, das eröffnet wurde, nachdem klar war, dass das Unternehmen gegen eine frühere Vereinbarung (bei Windows 7) verstoßen und auf ein Auswahlfenster zur Installation alternativer Browser verzichtet. Ein ungünstiger Zeitpunkt für ein Kartellverfahren, denn Microsoft hat gerade den offiziellen Starttermin für Windows 8 (26.10.2012) bekannt gegeben.

2012-07-20T10:48:16+02:00Juli 20th, 2012|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Die EU untersucht Windows 8 – Browsermöglichkeiten

Ist Micro-XML XML für Dummies?

Das Standardisierungsgremium W3C fördert das sogenannte Micro-XML durch Gründung der MicroXML Community Group. Es geht darum, eine Untermenge der Extensible Markup Language (XML) zusammenzustellen, die deutlich weniger unfassend und komplex ist als der gesamte XML-Standard. In dieser Gruppe können Einzelne ihre Vorstellungen und Ideen einbringen und so an der Entwicklung von Micro-XML teilhaben. Das Subset soll einfach genutzt werden können und rückwärts zum XML-Standard kompatibel sein. Seine Spezifikationen sollen deutlich weniger Umfang haben und sie sollen auch einfacher zu verstehen sein als die von XML. Selbst ein einfacher verwendbares Datenmodell ist angedacht. Weitere Informationen dazu finden Sie im Newsticker von Heise.

2012-07-17T08:50:15+02:00Juli 17th, 2012|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Ist Micro-XML XML für Dummies?

HTML5-Tag output

Mit dem neuen HTML5-Tag <output> lassen sich nur dynamisch zum Beispiel mit Jacascript erzeugte Werte ausgeben. Ein typisches Fallbeispiel ist die Summe der Artikel in einem Warenkorb. Es besitzt ein value-Attribut, das durch DOM mit Javascript festlegen kann, was auf dem Bildschirm als Output erscheint. Das ist für den Programmierer durchaus bequemer und einfacher beim Erstellen von Internetseiten als die bisherigen Möglichkeiten. Hier ein Codebeispiel für eine Berechnung und die Ausgabe des Ergebnisses per Output-Tag: <form onsubmit="return false" oninput="o.value = parseInt(a.value) + parseInt(b.value)">   <input name="a" type="number" step="any"> +   <input name="b" type="number" step="any"> =   <output name="o"></output> </form> In diesem Codebeispiel wird auch das neue HTML5-Attribut "number" des Input-Tags benutzt…

2012-07-17T08:01:21+02:00Juli 17th, 2012|HTML|Kommentare deaktiviert für HTML5-Tag output

Mozilla’s Firebug 1.10 ist verfügbar

Besonders der Cookie-Manager und das Syntax-Highlighting fallen bei der neuen Version 1.10 des Web-Entwicklungstools Firebug von Mozilla auf. Firebug 1.10 ist nicht nur kompatibel zur aktuellen Firefox-Version 13, sondern auch zu den nachfolgenden Versionen 14 bis 16. Wenn Sie Firebug zum ersten Mal installieren, brauchen Sie den Browser nicht mehr neu starten, was bei einem Update von der Vorversion Firebug 1.9 noch gemacht werden muss. Interessant für Web-Entwickler, die mit Cookies, zum Beispiel bei Sessions, arbeiten, ist der neue Cookie-Manager, mit dem man Cookies verwaltet und auch neue setzen kann. Auch das Syntax-Highlighting und die Auto-Completion machen das Arbeiten mit Firebug 1.10 einfacher und erlauben schnellere Turnarounds. Eine Übersicht aller neuen Features gibt es auf hacks.mozilla.org.

2012-07-16T17:56:00+02:00Juli 16th, 2012|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Mozilla’s Firebug 1.10 ist verfügbar

Support-Ende für Java Development Kit (JDK) 6 angekündigt

Haben Sie vielleicht auch noch Lösungen in Betrieb, die auf Java 6 nicht verzichten können? Da ist dann die von Oracle angekündigte Einstellung des kostenlosen Supports zum JDK 6 im November 2012 ein Schlag ins Kontor. Nach einer Untersuchung der Java 7-Nutzung wird Java 7 erst von 22 % der Befragten in produktiven Umgebungen eingesetzt, der Rest braucht zwingend noch Java 6 und hat Java 7 maximal im Testbetrieb. "Der Druck von Oracle auf die Java-Community ist zu hoch, die Anwender können damit nicht Schritt halten", sagt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender des iJUG. Und Tobias Frech, iJUG-Vorstand und Board-Mitglied der Java User Group Stuttgart, meint:  "Das Thema 'Update auf Java 7' ist bei vielen Herstellern javabasierter Software noch gar nicht richtig angekommen. Oracle geht zwar mit erfreulichem Beispiel voran und stellt das zu Java 7 kompatible Release seiner Fusion Middleware zur Verfügung. Jedoch gilt auch hier, dass ein Update auf die neueste Version notwendig ist."

2012-07-12T22:54:05+02:00Juli 12th, 2012|Javascript|Kommentare deaktiviert für Support-Ende für Java Development Kit (JDK) 6 angekündigt

HTML5-Tags details und summary

Mit den Tags <details> und <summary> kann man etwas wirklich Neues in HTML5 machen, was bisher nur mit Javascript realisiert werden konnte. Viele Webseiten haben zwar schon Bereiche, die zunächst verdeckt sind und sich durch Anklicken öffenen (sogenannte expanding/collapsing-blocks), allerdings zurzeit von den Erstellern der Internetseiten noch fast durchgängig mit Javascript realisiert. Der Inhalt eines <details>-Elementes wird solange verborgen, bis das im <details>-Element vorhandene <summary>-Element angeklickt wird. Das <summary>-Element ist dabei immer sichtbar. Hier ein Beispiel dafür: <details>     <summary>Details ein- oder ausblenden</summary>     <p>         Hier sehen Sie die Datails dazu.     </p> </details> Das <details>-Tag macht das jetzt ohne jeglichen Zusatzprogramme einfach mit HTML5. Man kann erwarten, dass es auf die Dauer die Javascript-Lösungen für solche Funktionen vollständig ablösen wird.

2012-07-06T09:04:31+02:00Juli 6th, 2012|HTML|Kommentare deaktiviert für HTML5-Tags details und summary

Das EuGH-Urteil macht den Einsatz von Gebrauchtsoftware sicher.

Gestern hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass auch Software, die ohne Datenträger verkauft wurde, zum Beispiel per Download, und damit nur eine dauerhafte Nutzungslizenz darstellt, genau wie auf einer CD oder DVD gekaufte Software weiterverkauft werden darf und vor allem legal erworben werden kann. Bei Autos oder anderen materiellen Gütern ist das ja auch so. Das gilt im Grunde sogar auch für Musik oder Filme, deren Dateien man auch dann weiter verkaufen kann, wenn man sie per Download gekauft hat. Im konkreten Fall war der Rechtsstreit zwischen Usedsoft, einem Gebrauchtsoftwarehändler und Oracle, von denen Usedsoft viele gebrauchte Lizenzen aufgekauft hatte, vor das höchstinstanzliche Gericht gebracht wurde. Aber die Entscheidung im Sinne des Verbrauchers  wirkt sich weit darüber hinaus aus. Und das gilt natürlich auch für Webschaffende, Ersteller von Internetseiten oder Programmierer von Apps. Selbst bei einem gebrauchten Computer mit Betriebssystem, aber ohne CD oder DVD dazu, war es bisher nach Ansicht der Softwarehersteller nicht erlaubt, den Computer, so, wie er ist, also mit Betriebssystem und Anwendungsprogrammen zu erwerben, denn die Lizenzen sind nach den Lizenzbedingungen in aller Regel nicht übertragbar. Das hat der höchstrichterliche Spruch für ganz Europa jetzt dem Recht bei materiellen Gütern gleichgestellt. Morgen kaufe ich mir ein gebrauchtes Photoshop. Hoffentlich geht Adobe dabei [...]

2012-07-04T22:42:50+02:00Juli 4th, 2012|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Das EuGH-Urteil macht den Einsatz von Gebrauchtsoftware sicher.

HTML5-Tags Article und Section

Auch mit den semantischen HTML5-Tags <article> und <section> kann man die Suchmaschinen-Sichtbarkeit beim Erstellen von Internetseiten genau wie mit <header> und <footer> deutlich verbessern. Artikel können aus mehreren Sektionen zusammengestellt werden, und eine Sektion kann auch über mehrere Artikel verfügen. Das klingt erstmal etwas verwirrend – ist es aber nicht. Ein Artikel stellt einen vollen Inhaltsblock dar, und eine Section ist ein Stück eines größeren Ganzen. Schaut man sich beispielsweise ein Blog an, hat die Startseite z.B. eine Sektion, die Liste aller Postings, und jedes einzelne Posting kann wieder ein Artikel sein, der zwei Sektionen beinhaltet, zum einen eben diesen Artikel und zum anderen die Kommentare dazu.

2012-06-30T09:20:28+02:00Juni 30th, 2012|HTML|Kommentare deaktiviert für HTML5-Tags Article und Section

Der kostenlose Programm-Editor Brackets von Adobe

Eigentlich hat Adobe seinen quelloffenen Programm-Editor für Entwickler von Internetseiten schon mehrfach auf diversen Veranstaltungen vorgestellt. Der Code dazu war auch schon länger auf GitHub verfügbar. Allerdings wurde Brackets bisher von Adobe nicht wirklich gepusht. Das hat sich jetzt geändert. Vermutlich ist die aktuelle Version inzwischen so stabil und funktionell, dass Adobe den Editor jetzt intensiv bekannt macht, obwohl die Entwicklung noch nicht ganz abgeschlossen ist. Brackets ist ein schlanker Editor, der selbst komplett in HTML, CSS und Javascript erstellt wurde. Er unterstützt Inline-Editing, Haltepunkte und die Liveanbindung an den Google-Browser Chrome. Ersteller von Internetseiten können beispielsweise Änderungen im CSS bei einer Seite schnell im Browser überprüfen. Es ist auch eine Version geplant, die direkt im Browser läuft.

2012-06-26T09:42:15+02:00Juni 26th, 2012|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Der kostenlose Programm-Editor Brackets von Adobe

Media Queries unter CSS3 freigegeben

Als Empfehlung (Recommendation) für den endgültigen Standard wurden vorgestern vom World Wide Web Consortium die Media-Queries freigegeben. Diese Empfehlung entspricht einer CSS3-Spezifikation und definiert, wie Ersteller von Internetseiten ihre Stylesheets für verschiedene Geräteklassen zuordnen können. Grundsätzlich war das ja auch schon bisher unter HTML4 und CSS2 möglich. Mit den neuen HTML5-Media Queries kann der Programmierer oder Designer die Zuordnung eines Stylesheets von weiteren Eigenschaften des aufrufenden Gerätes abhängig machen. Hat man zum Beispiel eine CSS-Datei erstellt, die nur für mobile Geräte zugeordnet werden soll, die mindestens 1000 Pixel Bildschirmbreite haben, sieht das jetzt so aus: <link rel="stylesheet" media="screen and (min-device-width: 1000px)" href="ab1000px.css" /> Neben der Und-Verknüpfung mit "and" wie im Beispiel gibt es auch noch eine Verneinung mit "not". Eine Oder-Verknüpfung ist nicht vorgesehen.

2012-06-21T17:13:31+02:00Juni 21st, 2012|CSS, HTML|Kommentare deaktiviert für Media Queries unter CSS3 freigegeben
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