Internetwährung Bitcoins auf Allzeithoch

Die Internet-Währung Bitcoin ist nach einem Bericht von Heise heute aufein neues Allzeithoch geklettert. Zum Handelsstart notierte sie in Japan an der wichtigsten Bitcoin-Börse Mt. Gox bei einem Kurs von 33 US-Dollar, das sind fast 26 Euro pro Bitcoin. Noch im Januar 2013 konnte man einen Bitcoin für weniger als 15 US-Dollar kaufen – somit hat sich der Wert von Bitcoins seitdem mehr als verdoppelt. Manche haben die Bitcoins wegen mehrerer Einbrüche und Diebstähle in Bitcoin-Börsen schon totgesagt. Das gibt durchaus Raum für die Überlegung, bei Internetprojekten mit interner Währung wie Sozialen Netzen oder Pokerseiten Bitcoins einzusetzen. Mit Wordpress, Reddit oder dem Internet Archive ist man da inzwischen in guter Gesellschaft.

2013-02-28T18:45:36+02:00Februar 28th, 2013|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Internetwährung Bitcoins auf Allzeithoch

Schon wieder ein Notfall-Update für Adobes Flashplayer

Es ist erst zwei Wochen her, dass das letzte Update des Flash-Players durch den Programmhersteller Adobe herauskam. Wegen zwei gravierenden und aktiv genutzten Sicherheitslücken kommt gerade das dritte Update für Flash im Monat Februar! Und es kommt natürlich wieder mit eingebauter Werbung! Wenn Sie den Flash-Player manuell bei Adobe aktualisieren, achten Sie im eigenen Interesse bitte darauf, vor dem Download des Programms die Option zum Mitinstallieren des unnützen Zusatzprogramms McAfee Security Scan Plus zu deaktivieren.

2013-02-27T09:24:42+02:00Februar 27th, 2013|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Schon wieder ein Notfall-Update für Adobes Flashplayer

Firefox 22 blockiert Third-Party-Cookies

Ein Patch für Firefox, der ab Version 22 wirksam wird, sorgt dafür, dass Third-Party-Cookies weitgehend blockiert werden. Das sind solche Cookies, die nicht von der besuchten Website, sondern von darin eingebundenen Inhalten Dritter gesetzt werden (sollen) – in den meisten Fällen Werbung oder Funktionen Sozialer Netzwerke wie Facebook. Webseiten, auf denen der Surfer vorher gewesen ist, dürfen auch weiterhin ihre Cookies setzen, um den Surfer durch das Internet zu verfolgen. Es werden also Third-Party-Cookies von solchen Seiten angenommen, die davor ein First-Party-Cookie setzen durften. Das ist für Ersteller von Internetseiten recht wichtig, denn wer Onlinewerbung oder Trackinglösungen anbietet bzw. programmiert, muss die Surfer jetzt vor dem Setzen eines Third Party Cookies um Erlaubnis fragen oder sich besser direkt ein anderes Konzept überlegen.

2013-02-25T10:18:15+02:00Februar 25th, 2013|HTML, Javascript, PHP|1 Kommentar

Google neues Protokoll QUIC

Schon das Google-Netzwerkprotokoll SPDY („speedy“) war so überzeugend, dass es als Grundlage für den im November letzten Jahres veröffentlichten HTTP 2.0-Entwurf diente. Nun setzt Google mit dem Protokoll QUIC eine Netzwerkebene tiefer an . Anders als TCP erlaubt QUIC mehrere Datenverbindungen in einer Sitzung und unterstützt Verschlüsselung, Vorwärts-Fehlerkorrektur sowie eine Congestion Control zur Vermeidung von Datenstaus. Mit diesen Eigenschaften bietet sich QUIC nicht nur zum Surfen, sondern auch für Video-Streaming oder VoIP-Telefonie an.

2013-02-25T07:31:30+02:00Februar 25th, 2013|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Google neues Protokoll QUIC

Firefox 20 Beta mit Privatmodus für einzelne Fenster

Nahezu zwei Jahre haben die Entwickler bei Mozilla die Funktion “Privates Surfen” im Browser Firefox überarbeitet.  Dort lief der Privatmodus bisher immer nur für alle offenen Fenster. Wer also ein Fenster im “privaten” Modus betreiben wollte, musste vorher die Browser-Session mit allen offenen Fenstern beenden und den Browser wieder neu starten. Der neue Code war zunächst in den aktuellen “Nightly Builds” getestet worden und ist nun in die reguläre Beta-Version Firefox 20 übernommen worden. Der Downloadmanager von Firefox 20 wurde ebenfalls stark überarbeitet und zeigt nun den Fortschritt der Downloads direkt in der Firefox-Toolbar an statt in einem eigenen Fenster. Neu hinzugekommen ist in Firefox 20 auch das API getUserMedia, über das Web-Apps auf Webcam und Mikrofon des Rechners zugreifen können – das ist die erste Unterstützung von WebRTC direkt im Browser. Darüber hinaus gibt es reichlich HTML5-Verbesserungen: die CSS Flexbox zur Anpassung an verschiedene Bildschirmgrößen ist für Entwickler genauso hilfreich wie die Webkonsole, der Debugger, der Inspector und auch der Style-Editor. Neu in Firefox 20 sind auch die Canvas-Blendmodi.

2013-02-25T00:26:06+02:00Februar 25th, 2013|Allgemein, CSS, HTML, Javascript|Kommentare deaktiviert für Firefox 20 Beta mit Privatmodus für einzelne Fenster

NetBeans 7.3 ist da!

Gerade wurde die neue Version 7.3 der quelloffenen Entwicklungsumgebung NetBeans von Oracle veröffentlicht. Viele Programmierer und Ersteller von Internetseiten nutzen diese IDE für PHP oder C++, aber hauptsächlich wird sie als Java-IDE auch für Java verwendet. Die Verbesserungen sind besonders in den Bereichen HTML5, JavaScript und CSS zu finden, so zum Beispiel der neue JavaScript-Editor und -Debugger. Mehr Details zu NetBeans 7.3 in Deutsch finden Sie bei Heise.

2013-02-22T23:14:16+02:00Februar 22nd, 2013|CSS, HTML, Javascript, PHP|Kommentare deaktiviert für NetBeans 7.3 ist da!

Probleme mit Nodes von Openstreetmap

Wer beim Erstellen von Internetseiten auch mit Openstreetmap arbeitet, könnte Probleme mit den für 32-Bit-Variablen zu großen Node-IDs von Openstreetmap bekommen. Seit dem 9. Februar bekommen neue Nodes des Systems zu große IDs, weil inzwischen über 2 Milliarden Node Identifiers die Oberfläche der Erde beschreiben. Bei der Bearbeitung von Openstreetmap-Daten kann das zu Abstürzen führen, deshalb sollte man auf 64 Bit-fähige Software umsteigen. Eine entsprechende Liste (inklusive Negativliste) hat das Openstreetmap-Projekt jetzt veröffentlicht.

2013-02-14T12:51:45+02:00Februar 14th, 2013|Bildbearbeitung, Javascript, PHP|Kommentare deaktiviert für Probleme mit Nodes von Openstreetmap

Oracle veröffentlicht SQL-Datenbank MySQL 5.6

Zwei Jahren nach der relationalen SQL-Datenbank MySQL 5.5 hat Oracle jetzt die neue Version MySQL 5.6 im Internet zum Download bereitgestellt. Das transaktionsfähige Backend InnoDB war ja schon mit der Version 5.5 von Oracle eingeführt worden. Jetzt kann InnoDB das frühere Backend MyISAM komplett ersetzen, denn es beherrscht in dieser neuen Version endlich auch die Volltextsuche in der DB. In MySQL 5.6 wurden Subqueries merklich beschleunigt. Hilfsmittel wie Semi-Joins oder Materialisierung machen Subqueries jetzt so schnell, dass Software-Entwickler sie nicht mehr aus Performancegründen durch Joins ersetzen müssen.

2013-02-05T16:46:04+02:00Februar 5th, 2013|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Oracle veröffentlicht SQL-Datenbank MySQL 5.6

Videokonferenz zwischen Chrome und Firefox per WebRTC

WebRTC erlaubt Videotelefonate im Browser ohne dazwischen geschaltete Server, Software oder Browser-Plugins. Die Technik kommt von Google und wird gerade vom World Wide Web Consortium (W3C) und von der Internet Engineering Task Force (IETF) standardisiert. Google und auch Mozilla als starker Unterstützer von WebRTC integrieren mit jeder neuen Version ihrer Browser Chrome bzw. Firefox mehr Funktionen von WebRTC. Mit der Chrome 25-Beta und einem aktuellen Nightly Build von Firefox ist es jetzt nach einem Bericht von Golem erstmalig möglich, zwischen Chrome und Firefox Videotelefonate nur mit Hilfe offener Webstandards abzuhalten. Als Videocodec wird dabei VP8 und als Audiocodec Opus benutzt. Die Verbindung wird mit DTLS-SRTP und ICE verschlüsselt und funktioniert dabei durchaus durch Firewalls hindurch.

2013-02-05T10:10:41+02:00Februar 5th, 2013|Allgemein, Bildbearbeitung|Kommentare deaktiviert für Videokonferenz zwischen Chrome und Firefox per WebRTC

Einen Mac mit 8 Zeichen ins Nirwana schicken

Man kann eine Mac-Anwendung unter Mac OS X 10.8 alias Mountain Lion sehr leicht mit einer kurzen Zeichenfolge zum Absturz zu bringen. Geeignet dafür sind zum Beispiel die Zeichenketten “FILE:///”, “ filE:///” oder „FiLe:///“. Und das funktioniert sogar, wenn man die Killerzeichenkette per Mail an einen Mac schickt… Es soll nach einem Bericht von Heise an der systemweiten Rechtschreibprüfung und zusätzlichen Faktoren liegen. Bemerkenswert ist der Hinweis von Golem unter einem entsprechenden Bericht: „Kommentare, die mit dem Ziel eingetragen werden, Browser zum Absturz zu bringen, werden von uns gelöscht. Wir bitten davon abzusehen, die Zeichenkette File:/// zu posten.“

2013-02-04T08:49:39+02:00Februar 4th, 2013|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Einen Mac mit 8 Zeichen ins Nirwana schicken
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