Tag-Archive for » Projekte «

Das Ende des Windows App Tools

Zum Ende des Jahres 2017 schließt Microsoft die kostenlose Online-Anwendung Windows App Studio. Wer das beliebte Werkzeug zur einfachen Erstellung von UWP(Universal Windows Platform)-Anwendungen  auf Basis von Vorlagen noch nutzt, kann seine Projekte und Daten bis zum 1. Dezember 2017 von dort herunterladen.

Ab dem 15. Juli, also in 12 Tagen, können Sie sich beim Windows App Studio nicht mehr als neuer Benutzer registrieren. Der Online-Application Editor selbst funktioniert sogar nur noch bis zum 15. September.

Windows Template Studio ersetzt Windows App Studio

Microsoft hat das Werkzeug aber nicht ersatzlos gestrichen, sondern empfiehlt stattdessen jetzt den Umstieg der Benutzer auf das Windows Template Studio, das gerade erst in Version 1.1 erschienen ist.

Nach einem Blogbeitrag zum Ende von Windows App Studio ist das neue Tool eine Weiterentwicklung des Windows App StudioWindows Template Studio ist jetzt auch anders als sein Vorgänger Open-Source-Software. Einzelheiten zu dem Migrationsprozess will Microsoft den Benutzern jetzt per Email mitteilen.

Anfangs hieß das Windows App Studio noch Windows Phone App Studiound hatte seine Wurzeln in den Bemühungen von Microsoft um eine übergreifende Entwicklung für alle Windows-Plattformen. Damals waren das Windows Phone 8.1 und Windows 8.1.

Mit dem Tool lassen sich nicht nur einfache Apps komplett erstellen, sondern auch auch Gerüste dazu, die Software-Entwickler dann in Visual Studio um weitere Funktionen erweitern können.

Microsoft schliesst CodePlex

Zum Monatswechsel hat Microsoft auf die Dominanz von Repositories wie GitHub reagiert und die Schließung seiner Open-Source-Bibliothek CodePlex angekündigt. Seitdem lassen sich keine neuen Softwareprojekte mehr in CodePlex anlegen.

Ab Oktober dieses Jahres soll die Bibliothek in einem Nur-Lese-Modus aufgerufen werden können – ab dem Zeitpunkt können auch dort schon vorhandene Projekte nicht mehr geändert werden. Die komplette und dauerhafte Schließung kommt dann am 15. Dezember 2017.

Danach soll CodePlex nur noch als Archiv genutzt werden. Benutzer können weiterhin alle dort veröffentlichten Projekte einsehen. Darüber hinaus will Microsoft auch noch downloadbare Archivdateien mit alle Inhalten eines Projekts in Formaten wie beispielsweise Markdown und JSON anbieten.

Entwickler, die mit ihren Projekten auf eine andere Plattform wie beispielsweise GitHub umgezogen sind, können vom CodePlex-Archiv aus auch auf die neue Internetadresse ihres Projekts verlinken.

c’t-Sonderheft „Programmieren“ im Handel

Programmierer müssen immer auf dem Laufenden sein, was aktuelle Entwicklungen in der Programmierung von Anwendungen (Programme bzw. Apps) angeht. Eine gute Quelle für Informationen zu aktuellen Trends, neuen Techniken mit Tutorials und Programmier-Projekten ist das gerade erschienene Sonderheft „Programmieren“ der führenden Computerzeitschrift c’t aus dem Hause Heise.

Zu einem der Schwerpunkte des Sonderhefts zählen mobile Apps für Android und iOS, denn viele Android-Entwickler suchen nach Alternativen zu Java wie beispielsweise JetBrains „Kotlin“. Kotlin bringt uns das Heft in einem dreiteiligen Tutorial (Einführung, Testmöglichkeiten und Architektur) näher.

Für Apple-Programmierer gibt es einen Zweiteiler zum Thema Sicherheit, der ihnen zeigt, wie sie sich gegen Angriffe auf ihre Apps wehren können.

In anderen Beiträgen werden komplexe Anwendungen mithilfe von Facebooks JavaScript-Framework React zerlegt und praktische Anwendungsbeispiele für einfache und komplexere Aufgaben unter Python behandelt.

Auch der Frage, wie progressive Web-Apps die Grenzen zwischen responsivem Webdesign und hybriden Apps verwischen könnten, wird in dem Sonderheft nachgegangen.

Ab sofort kann das 9,90 Euro teure Heft „c’t Programmieren 2017“ über den heise Shop vorbestellt werden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Versand bis zum 26. März 2017 versandkostenfrei.

Als digitale Version kostet das Heft nur noch 8,99 Euro; bestellen kann man es über die c’t-App für Android oder iOS sowie im PDF-Format als E-Book. In der nächsten Woche (ab dem 20. März) ist das Sonderheft dann auch im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Gulp-Projekte: Android überholt iOS

Wer häufiger mobile Projekte programmiert, sollte immer die Nachfrage im Auge behalten. Dazu berichtet die Plattform für IT-Freiberufler Gulp, daß Projekte in ihrem Mobilbereich immer häufiger auf Googles Android und nicht auf iOS von Apple basieren. Bei der Nachfrage nach Mobil-IT-Projekten dürfte iOS noch im laufenden Jahr von Android überholt werden.

Das verlautbarte die Freiberufler-Plattform, die nach eigenen Angaben dazu die Projektanfragen der letzten drei Jahre ausgewertet hat, gestern als Pressebericht.

„2015 drehten sich die meisten Mobile-Projekte um iOS. Doch schon beim mittelfristigen Potenzial gewinnt Android. Blackberry ist noch überraschend gut zu monetarisieren, bietet aber wie Windows Mobile in Zukunft keine sichere Auftragslage“, kann man in der Auswertung nachlesen.

Meistgenutzte Programmiersprachen: JavaScript und Java

GithubLangages201508Der webbasierte Filehosting-Dienst für Software-Entwicklungsprojekte Github hat die populärsten dort genutzten Programmiersprachen nach Häufigkeit ihrer Benutzung in den dort gehosteten Projekten bewertet.

Das Resultat ist die nebenstehende Tabelle. Aktueller Top-Favorit ist eindeutig Javascript – gefolgt von Java.

Wer als Webworker gelegentlich in interaktiven Seiten auch programmieren muss, stellt sich ja regelmäßig die Frage, ob er das Coding in PHP oder JaveScript oder gar im früher proprietären Microsoft-Dialekt C# erledigen sollte.

Daß man eine Programmiersprache gut beherrscht, darf heute nicht mehr der Hauptgrund für die Auswahl sein. Die Github-Tabelle kann hier helfen, sich an den Präferenzen anderer Programmierer zeitgemäßer Projekte zu orientieren.

Weitere Informationen zur Entwicklung der einzelnen Sprachen finden Sie bei Heise.

Microsoft unterstützt Programmiersprache Rust

Die Programmiersprache Rust bekommt jetzt auch von Microsoft volle Aufmerksamkeit. Der Konzern hat nämlich inzwischen in seine Entwicklungsumgebung Visual Studio die Unterstützung für die bei Mozilla entstandene Sprache eingebaut.

RustQuellcodeDazu wurde mit Visual Rust ein Plug-in entwickelt, nach dessen Einrichtung ein Projekt-Template alles Wesentliche zum Aufbau von Rust-Projekten bereit stellt.

Darüber hinaus kann auch Microsofts Cross-Plattform-Editor Visual Studio Code schon das Arbeiten mit Rust-Code durch Syntax-Highlighting vereinfachen. Dessen Rust-Unterstützung wurde im Juni mit der Freigabe von Version 3.0 bekannt gegeben.

Informationen zu Rust

Rust wurde 2012 von Mozilla vorgestellt und ihre Syntax ist der von C und C++ recht ähnlich. Semantisch gibt es aber signifikante Unterschiede. Rust ist vor allem für Aufgaben in der Browserentwicklung, Spieleentwicklung, bei Embedded-Systemen und auch als Endpunkt einer nativen Schnittstelle mit Skriptsprachen gedacht.

Anfänglich war Rust als Konkurrent für Googles neue Programmiersprache Go konzipiert. In den letzten Jahren ist die Sprache aber weiter zu einer Alternative für C und C++ gereift, besonders deshalb, weil sich die Entwickler von etlichen Features aus den Anfängen der Entwicklung verabschiedet haben. Seit Mitte Mai gibt es Rust in Version 1.0.

Die Final-Version von Chrome 16 steht im Download

In dieser Woche hat Google die Final-Version seines Browsers Chrome 16 zum Download bereitgestellt.

Der Browser kann jetzt mit mehreren Benutzerkonten gleichzeitig arbeiten, wobei jeder seine eigenen Bookmarks und Passwörter hat. Die Synchronisation zwischen den verschiedenen Instanzen der Benutzer wurde stark überarbeitet und funktioniert jetzt auch mit allen Einstellungen, Themes, installierten Apps und dem Verlauf der Omnibox.

Diese Benutzer sind allerdings kaum voneinander abgeschottet, so dass das wohl eher mit unterschiedlichen Profilen eines Benutzers, zum Beispiel privat und dienstlich, genutzt werden wird.

Die Benutzerverwaltung ist auch als Projektverwaltung für die Ersteller von komplexeren Internetseiten interessant, man kann damit für jedes Projekt gleich die richtigen Internetseiten öffnen und hat alle wichtigen Links und Passwörter für das aktuell bearbeitete Projekt direkt im Zugriff.

Seitenersteller und Webdesigner sind gut beraten, sich die Funktionen einmal anzuschauen. Mit dem Update wurden auch 15 Sicherheitslücken geschlossen.