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Grafiktreiber von AMD für VR und 8K-Monitore

Soeben hat AMD einen neuen Grafikkarten-Treiber mit der Bezeichnung Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.4.1 herausgebracht. Dieser Treiber enthält viele Neuerungen, die das effizientere Rendern von VR-Spielen und das Ansteuern von hochauflösenden Bildschirmen erlauben.

Mit dem neuen Treiber können Radeon-Grafikkarten der RX-400-Generation jetzt auch große 33-Megapixel-Displays mit Auflösungen bis zu 7680 × 4320 Pixel (8K) ansteuern.

Dazu muss die Grafikkarte einen DisplayPort-1.4-Ausgang besitzen. Mit einem Kabel lassen sich so 8K-Displays mit einer Bildfrequenz von 30 Hz nutzen.

Wer eine Grafikkarte mit zwei DisplayPort-1.4-Buchsen besitzt, kann 8K-Monitore mit zwei Kabeln auch mit 60 Hz ansteuern. So lässt sich zum Beispiel der 8K-Monitor UltraSharp UP3218K von Dell anschließen, der noch im April für ca. 5000 Dollar in den USA verfügbar sein soll. Dieser Monitor hat eine Bildschirmdiagonale von 32 Zoll und eine Pixeldichte von ca. 280 dpi.

Außerdem behebt der neue Treiber auch noch mehrere Probleme seiner Vorläufer. Downloaden kann man den neuen Grafiktreiber direkt bei AMD:

 

Googles veröffentlicht Android 7

Webschaffende müssen den Mobilgerätemarkt immer mehr im Auge haben, denn die von ihnen erstellten Internetseiten werden mehr und mehr von Smartphones und Tablets abgerufen.

Gerade hat Google die nächste Android-Hauptversion veröffentlicht und für die Mobilgeräte seiner Nexus- und Pixel-Familien bereitgestellt. Andere Hersteller dürften aber wie üblich einige Monate für ihre Android 7-Updates brauchen, wenn die denn überhaupt kommen…

Android 7 bringt einen Mehrfenstermodus, verbesserte Benachrichtigungen direkter Antwortmöglichkeit, schnellere 3D-Grafik für Spiele und viele Verbesserungen im Detail.

Gestern wurde das seit Monaten unter dem Codenamen Nougat getestete Android N veröffentlicht und auch Updates für die hauseigenen Geräte bereitgestellt, gab der Konzern im Android-Blog bekannt. Auch für die Entwickler stehen schon ausführliche Informationen bereit.

Googles Smartphones Nexus 5X, 6 und 6P, die Tablets Nexus 9 und Pixel C und auch der Nexus Player bekommen das Update auf Android 7 zum Download am Gerät (OTA), alternativ stehen aber auch Images zum Download bereit.

Als erstes Fremdgerät mit Android 7 nennt Google das LG V20. Samsung hat für das neulich vorgestellten Galaxy Note 7 ein zeitnahes Update angekündigt, liefert das Smartphone aber erst einmal weiter mit Android 6 aus.

Chrome zeigt immer weniger Flash-Inhalte an

ChromeKillsFlashSchon mit Version 42 hat Googles Web-Browser Chrome einige Flash-Inhalte nicht mehr standardmäßig dargestellt. Benutzer mussten sie anklicken, um sie trotzdem zu sehen.

Zukünftig soll Chrome noch weniger Flash-Inhalte laden. Aktuell arbeiten laut Google 90 Prozent aller Flash-Inhalte im Hintergrund, beispielsweise für Analyse-Zwecke. Das bremst die Browser aus, und deshalb werde Chrome 53 ab September solche Inhalte blockieren.

Flash habe einen entscheidenden Anteil an der Verbreitung von Video, Spielen und Animationen im Web, In einem Blog-Beitrag schiebt der Konzern  gleich nach, dass inzwischen HTML5 die Technik der Wahl sei. Der offene Web-Standard biete mehr Sicherheit, konsumiere weniger Ressourcen und führe zu schnelleren Ladezeiten, so Google.

Und damit hat der Konzern sicher Recht. Es wird also jetzt höchste Zeit, die letzten noch in Flash realisierten Teile Ihrer Internetseiten endlich auf den HTML5-Standard umzustellen.

Im Dezember soll Google mit Chrome 55 standardmäßig nur noch HTML5-Inhalte anzeigen, außer bei Seiten, die ausschließlich Flash benutzen. Dann fragt Chrome beim Nutzer nach, ob die Seite Flash-Inhalte anzeigen darf. Die Reichweite solcher Seiten dürfte aber dadurch dermaßen eingeschränkt sein, daß es kaum noch Sinn macht, sie weiter laufen zu lassen.

Screenshot: fossbytes.com

Google Chrome 14 mit Native Client kann C-Code ausführen

Google hat am Freitag die Final von Chrome 14 zum Download bereitgestellt. Die neue Version des Browsers hat eine interessante Neuerung: Mit Native Client kann C- und C++-Code direkt im Browser ausgeführt werden, und das sowohl sehr schnell als auch sicher.

Als Basis wird Pepper genutzt, um den C-Code an die HTML-Dokumente anzubinden. Mit dieser Technik lassen sich auch sehr komplexe Anwendungen sehr schnell und völlig ohne Plugins im Browser ausführen, so zum Beispiel Spiele.

Aktuell können nur die im Chrome Web Store gelisteten Programme mit Native Client arbeiten, das soll sich aber schon bald ändern.

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