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Apple bringt MacOS 10.13 High Sierra

Apple hat jetzt im Mac App Store die nächste MacOS-Version zum kostenlosen Download freigegeben. Die Beta-Phase, die mit dem Goldmaster Candidate erst vor 14 Tagen gestartet wurde, ist damit abgeschlossen.

Die neue Version MacOS 10.13 (High Sierra) bringt im Wesentlichen Neuerungen im Unterbau mit. Dabei wird unter anderem das Dateisystem APFS Pflicht für Nutzer, die eine SSD besitzen. Für Festplatten und Fusion Drives ist das neue System allerdings noch nicht geeignet, deshalb kommt die Unterstützung für diese Datenträger noch nicht mit diesem Update.

Neu in High Sierra ist (nur für neuere Macs) die Unterstützung von High Efficiency Video Encoding (HEVC), wozu  man allerdings einen recht schnellen Prozessor benötigt. Zu den weiteren Neuerungen zählt auch  die Grafikschnittstelle Metal 2 .

Das Update auf High Sierra beseitigt auch viele Sicherheitslücken, die in seinen Vorläufer-Versionen noch vorhanden sind.

Allerdings gibt es auch noch Kompatibilitätsprobleme zum Beispiel mit Wacom-Equipment. Nach Informationen von Macworld UK gibt es auch noch Risiken bei den Programmen AutoCADCivilization 5 und Sophos AV. Diese Software soll im Beta-Betrieb mit High Sierra Probleme machen.

MacOS 10.13 High Sierra wird ab sofort als kostenloses Update angeboten, ist aber aktuell bei vielen Nutzern nur über den manuellen Link in zum App Store zu bekommen. Die Dateigröße des Downloads liegt bei ca. 4,8 GByte.

SSD-Hersteller Kingston zieht mit der UV400 nach

Der Markt für die Halbleiter-Festplatten ist in Bewegung geraten, und es ist ein guter Zeitpunkt, seinen Arbeitsplatzrechner auf preisgünstige Art und Weise deutlich schneller zu machen:

Nachdem Samsung die neue Einstiegsserie SSD 750 Evo mit einem Einstiegsmodell für nur 65 Euro auf den Markt gebracht hat, zog Speicherhersteller Kingston jetzt nach.

Die neuen Laufwerke arbeiten deutlich schneller als die seit Jahren angebotene Reihe SSDNow V300 – einschließlich des 960-GByte-Modells V310.

Mit dem Einstiegspreis von nur 40 Euro für das Einstiegsmodell unterbietet Kingston das Einstiegsmodell von Samsungs EVO 750 deutlich.

Von dem Preiskampf bei den Halbleiter-Festplatten kann man als Verbraucher nur profitieren.

Günstige SSD Samsung 750 Evo beschleunigt Client und Server

Für den Arbeitsplatzrechner hat es sich schon herumgesprochen, aber auch Internetserver können durch den Einsatz von Halbleiter-Festplatten um mehr als eine Größenordnung beschleunigt werden.

Gerade wenn man auf dem Internetserver Anwendungen fährt, die häufig auf die Festplatte zugreifen müssen (typischerweise Datenbank-Anwendungen), ist die SSD schon länger das Mittel der Wahl, die Auslieferung der Seiten zu beschleunigen.

Dem kommt auch die neue Einstiegsserie SSD 750 Evo von Samsung, die die teureren 850 Evo und 850 Pro ersetzt. Die 2,5-Zoll-Laufwerke der 750-Evo-Reihe sollen bald in Kapazitäten von 120, 250 und 500 GByte zu kaufen sein. Die Anbindung ans System erfolgt per 6-GBit/s-SATA-Schnittstelle. Als Cache dienen 256 MByte DRAM.

Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen für das 120-GByte-Modell bei 65 Euro, für die 250-GByte-Version bei 89 Euro und bei 159 Euro für die 500-GByte-Version. Online ist die mittlere Variante schon ab rund 70 Euro erhältlich.

Der neue Linux-Kernel 3.10 ist fertig

linuxNach nur neun Wochen Entwicklung hat Linus Torvalds  jetzt den Linux-Kernel 3.10 freigeben. Der besitzt jetzt mit BCache ein zweites Framework, um Festplattenzugriffe mit einer als Cache verwendeten SSD merklich zu beschleunigen.

Auch eine neue Unterstützung für den Video-Beschleuniger, den moderne Radeon-Grafikkerne von AMD enthalten, wurde integriert.

Zu der  jetzt veröffentlichten Kernel-Version gehören auch jede Menge neue und verbesserte Treiber, unter anderem ein Eingabegerätetreiber für die Infrarot-Empfänger moderner Macs.

Das XFS-Dateisystem kann seine Metadaten jetzt mit Checksummen versehen, um Fehler zu erkennen, die ansonsten zu einem Datenverlust führen könnten. Es gab auch eine Änderung am Netzwerkstack, die alle HTTP-Verbindungen beschleunigt.

Weitere Details dazu gibt es bei Heise.

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Linux-Kernel 3.9 bringt mehr Leistung auf modernen Systemen

linux3.9Linux-Erfinder Linus Torvalds hat letzte Nacht den neuen Linux-Kernel 3.9 freigegeben. Mit dem neuen Device-Mapper-Target des neuen Kernels kann man auch die modernen, schnellen SSDs als Cache für Festplatten einrichten.

Eine weitere Anpassung an modernste Hardware erhöht die Verarbeitungsgeschwindigkeit: Jetzt kann schon der Kernel eingehende Netzwerkdaten auf die verschiedenen Threads einer Server-Software verteilen und so die Last effizienter auf mehrere CPU-Kerne zu verteilen.

Eine Übersicht über die vielen weiteren Neuerungen im Linux-Kernel 3.9 liefert ein Artikel auf heise open.

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