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PHP 7 kann skalare Typen deklarieren

phpmarginDie meistdiskutierte Funktion von PHP 7 ist sicher die Deklaration skalarer Typen. Bei einer gestern Abend durchgeführten Abstimmung erreichte die inzwischen fünfte Version des Vorschlags jetzt die nötige Zweidrittelmehrheit der beteiligten Entwickler. Also wird PHP 7 jetzt um die Typen Int, Float, String und Bool erweitert.

Allerdings muss die Verwendung einer strengen Überprüfung dieser Typen von den Nutzern explizit in jeder Datei über die Anweisung declare(strict_types=1) erzwungen werden. Das muss die erste Direktive in einer Programmdatei stehen und führt an anderen Stellen zu einer Fehlermeldung. Ohne diese Codezeile wird standardmäßig nur eine schwache Typenüberprüfung durchgeführt.

Wenn die neue Anweisung genutzt wird, müssen alle Funktionsaufrufe und Rückgabewerte in der Datei selbst und in darauf aufbauenden Erweiterungen und eingebaute PHP-Funktionen beim Parsen einer Typprüfung standhalten, sonst wird auch ein Fehler ausgegeben.

Im Gegensatz zu der schwachen Überprüfung, bei der die Werte noch in andere Typen umgewandelt werden können, gibt es unter der starken Überprüfung nur eine einzige erlaubte Umwandlung, nämlich die von Int zu Float.

Chrome-Erweiterungen mit Werbung fliegen aus dem Store

Zwei bisher unauffällige Add-ons (“Add to Feedly” und “Tweet This Page”) begannen plötzlich, die Nutzer von Googles Web-Browser Chrome mit Werbung zu nerven. Deshalb hat die Suchmaschine sie nun aus dem Chrome-Store entfernt.

Das berichtet aktuell das Wall Street Journal. Die beiden Erweiterungen hatten allerdings jeweils nur einige zehntausend Nutzer.

Google prüft zwar Add-ons für Chrome, bevor sie im Chrome-Store freigegeben werden. Dabei ist aber unklar, ob diese Kontrolle auch bei Updates schon zugelassener Programme erneut durchgeführt wird.

Das Desktop-API von Skype wird im Dezember eingestellt

Der Videofonie- und Chat-Service Skype stellt nach einem Bericht von Heise die 2004 entwickelte Programmierschnittstelle Desktop-API (Application Programming Interface) für seine Anwendung zum Dezember 2013 ein.

Programmentwickler sollen stattdessen den Skype-URI (Uniform Resource Identifier) für die Erstellung von Erweiterungen benutzen. Leider bietet der deutlich weniger Funktionen und deshalb auch deutlich weniger Möglichkeiten für Entwickler.

Sollte Skype die Ankündigung wirklich umseten, werden zahlreiche Anwendungen für Skype im nächsten Jahr nicht mehr funktionieren.

Das betrifft unter Umständen auch Hardware wie beispielsweise Headsets, deren Skype-Steuerknöpfe dann nicht mehr funktionieren werden, räumt der Betreiber selbst ein.

Der Grund dafür soll sein, dass das API anders als das URI mobile Anwendungen nicht unterstützt.

Keine Photoshop-Updates mehr für XP

Zu den beliebtesten Tools bei der Erstellung von Webseiten zählt das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop. Nach einem Bericht von Golem wird Adobe keine neue Version von Photoshop mehr unter Windows XP anbieten.

Auch zukünftige Erweiterungen für das Programm Photoshop CS6 wird es nicht mehr für Windows XP geben. Wer also Photoshop in seiner jeweils aktuellsten Version und mit den aktuellsten Erweiterungen nutzen möchte, sollte jetzt auf Windows 7 umsteigen.

Windows Vista wird offiziell von Photoshop nicht unterstützt. Man kann die aktuelle Version zwar unter Vista nutzen, aber es gibt dafür keinen Support.

Und Funktionen, die mit Photoshop unter XP nicht zur Verfügung stehen, gibt es ja schon jetzt, beispielsweise Verbesserungen der 3D-Funktionen und Beleuchtungseffekte.