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Anzeigen, ob ein Besucher bei Facebook, Twitter oder Google+ eingeloggt ist

Einen interessanten Trick hat sich Tom Anthony einfallen lassen, um bei allen wichtigen Browsern festzustellen, ob ein Besucher seiner Internetseite aktuell bei Facebook, Twitter oder Google+ eingeloggt ist. Bei Facebook ist das ja noch einfach, denn die Funktion FB.getLoginStatus aus dem API beantwortet die Frage direkt.

Auch Twitter bietet mit twitterSessionsPresent eine ähnlich API-Funktion, die funktioniert aber nicht bei Surfern, die mit dem Internet Explorer 9 unterwegs sind. Google+ bietet keine API-Funktion dazu, so dass sich der Entwickler etwas einfallen lassen musste.

Bei seiner Lösung nutzt er aus, dass eine Ressource, genau gesagt ein Bild, nur aufrufbar ist, wenn der Benutzer eingeloggt ist. In dem Fall kann er über eine Redirect-URL auf das Bild zugreifen.

Die gesamte Lösung mit allen Details hat Tom Anthony auf seiner Homepage veröffentlicht.

 

Windows 8 – die Chance für Softwareentwickler

Microsoft nennt sein neues Windows 8 auch “Windows Reimagined”, und seit Windows 95 gab es keine umfassendere Änderung des Microsoft-Betriebssystems. Das neue Benutzerinterface Metro und die neue Programmierschnittstelle WinRT sind dabei die deutlichsten Neuerungen.

Damit nimmt Windows 8 keine Rücksicht mehr auf Altlasten von Windows 7, Vista, 2000, XP, 98 oder 95 – ein mutiger, aber sinnvoller Schritt von Microsoft.

Es wird sicherlich Probleme geben, denn die Benutzer erwarten schon, dass vorhandene Programme und Rechner auch weiter funktionieren. Eine Gratwanderung zwischen den Welten. Den Desktop wird es auch unter Windows 8 noch geben, aber er tritt hinter dem neuen Metro-Benutzerinterface zurück.

Für Softwareentwickler ist es eindeutig eine Verbesserung. Denn mit Ihren Anwendungen, die mit der neuen Programmierschnittstelle WinRT realisiert wurden, erreichen sie jetzt auch die Nutzer von Smartphones und Tablets. Ein gutes Argument für den Umstieg, denn so kann man auch Applikationen für den Desktop mit Webtechnik ausstatten.

Dienstag ist wieder Patchday bei Microsoft

Insgesamt neun Sicherheitsupdates will Microsoft beim Februar-Patchday am nächsten Dienstag verteilen. Damit sollen Sicherheitslücken im Betriebssystem Windows, im Internet Explorer und in Silverlight geschlossen werden.

Die damit geschlossenen Sicherheitslücken werden vom Risiko her mit “hoch” eingestuft. Sie ermöglichen die Ausführung von Programmcode über das Netz oder die unauthorisierte Erweiterung der Rechte eines Nutzers.

Zusätlich will Microsoft an diesem Tag das .NET-Framework auf einen neuen Stand bringen. Dadurch sollen die Stabilität, die Leistung und die Zuverlässigkeit des Frameworks erhöht werden.

Die Veröffentlichung der Updates beginnt am Dienstagabend.

Firefox 10 ESR – Der Browser für Unternehmen

Firefox 10 ESR ist die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung, die nicht alle 6 Wochen ein Update erhält wie der normale Firefox 10-Browser. Das Extended Support Release (ESR ) ist gut auf der Website von Mozilla versteckt, denn es ist nur für Unternehmen gedacht, die mit den schnellen Release-Zyklen der Standardversion Probleme haben.

Bis alle Firmenprogramme und wichtigen Internetseiten mit dem Standard-Browser getestet sind, ist dieser wegen der kurzen Lebenszeit häufig schon wieder obsolet. Man kommt also aus dem Testen nicht mehr heraus.

 

Die Grafik von Mozilla zeigt die Lebenszyklen der Standard- und ESR-Version.

 

Es wird auch extra darauf hingewiesen, dass Privatnutzer die normale Version des Browser nutzen sollen, damit sie immer über die aktuellsten Funktionen verfügen können. Deshalb bittet Mozilla Nutzer der ESR-Version auch, sich in die Mailingliste der Enterprise Working Group einzutragen, damit sie über alles Neue von ESR informiert werden können.

Auch wer Webseiten erstellt, ist besser beraten, die Standard-Version zu nutzen, damit er möglichst schnell die Besonderheiten des Browsers bei Darstellung und Funktionalität in den Griff bekommt.

Der Menüknopf von Android soll verschwinden

Im Android-Entwicklerblog war zu lesen: Wer Anwendungen für Smartphones und Tabs unter Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) entwickelt, sollte sich langsam von dem Menü-Knopf verabschieden. Seit Android 3.0 gibt es ja die Klasse ActionBar, die in Zukunft statt des Menüknopfes genutzt werden soll. Da Android 4 auf immer mehr Geräten läuft, ist dieser Umstieg sehr sinnvoll.

Dabei führt das Starten einer für Android 2.3 entwickelten App dazu, dass rechts in der ActionBar ein Icon mit drei Punkten gezeigt wird. Das ist der “Action Overflow Button”, der den Aufruf der auf Android 2.3-Geräten unter dem physischen Menüknopf liegenden Funktionen ermöglicht. Man sieht diesen virtuellen Menüknopf auch, wenn die App gar keine entsprechenden Funktionen anbietet.

Joomla 2.5 mit neuen Funktionen

Das Open Source CMS Joomla kommt in der neuen Version 2.5 mit einigen Neuerungen daher. Dazu gehört zum Beispiel die erweiterte Suchfunktion, die nun mit Wortstämmen und automatischer Vervollständigung arbeiten kann. Die Suche an sich soll auch deutlich schneller geworden sein und dabei auch natürliche Sprache erkennen können.

Für den Webseitenersteller könnte interessant sein, dass Joomla jetzt nicht mehr nur MySQL unterstützt. Version 2.5 arbeitet auch mit dem Microsoft SQL-Server, in Kürze sollen auch PostgresSQL, SQLite, Oracle und PDO mit Joomla zusammenarbeiten.

Die mit Joomla 1.6 eingeführten automatischen Updates informieren den Admin jetzt auch, wenn ein Update zur Installation bereitsteht. Im Joomla-Blog findet man weitere Details.

DDoS-Angriffe werden für Kriminelle mit Javascript einfacher

Bisher wurden für DDoS-Angriffe auf Internetseiten entweder zentral über einen Kommandoserver gesteuerte Botnets oder aber DDoS-Programme wie das von Anonymous favorisierte Low Orbit Ion Cannon (LOIC), das jeder Mit-Angreifer vor dem Einsatz downloaden und dann die anzugreifende Adresse eingeben muss, eingesetzt.

Beim “Dankeschön” für die Abschaltung von Megaupload und die Verhaftung von Kim Schmitz in der letzten Woche nutzte die Hackergruppe eine neue Javascript-Variante für den DDoS-Angriff. Wer immer die entsprechend präparierte Seite aufrief, sendete damit massenweise http-Anfragen an den schon voreingestellten anzugreifenden Internetserver. Es können also auch Leute an dem Angriff teilnehmen, die sich dessen überhaupt nicht bewusst sind.

Diese Methode dürfte auch bald bei den immer häufigeren DDoS-Angriffen zur Erpressung von “Lösegeld” über Ucash auftauchen.

Was muss man beim World IPv6 Launch beachten?

Am 6. Juni 2012 fällt der Startschuss für den kommenden Webstandard IPv6. Der World IPv6 Launch wurde von der Internet Society (ISOC) ausgerufen. Dabei wollen viele Internetfirmen, Netzbetreiber und Produkthersteller das IPv6-Protokoll parallel zum bisherigen IPv4 einsetzen, um die Umstellung auf das neue Protokoll zu beschleunigen.

Dazu gehören unter anderem Firmen wie AT&T, Time Warner Cable, Comcast, Google, Facebook, Bing und Yahoo.

Der Parallelbetrieb ist nur der Beginn, auf die Dauer soll IPv6 IPv4 vollständig ersetzen. Dadurch wird ein fast unendlich großer IP-Adressraum von mehreren Hundert Sextillionen IP-Adressen erzeugt, was Voraussetzung für das “Internet der Dinge” ist. Jede Armbanduhr, jeder Kühlschrank und jeder Stromzähler kann dann über seine eigene eindeutige IP-Adresse im Netz angesprochen werden.

Da IPv6 ein sehr tief liegendes Protokoll ist, brauchen wir weder als Internet-Nutzer noch als Ersteller von Internetseiten besondere Vorkehrungen für den Worls IPv& Launch treffen.  Natürlich können zum Beispiel bei der beliebten Funktion “Das ist Ihre IP-Adresse:” je nach Programmierung Umbrüche oder unschöne Erweiterungen der HTML-Container auftreten, aber funktionelle Probleme sind nicht zu erwarten.

Auf http://test-ipv6.com  oder http://ipv6test.google.com kann man seine Internetseite auch vorher auf die Funktionalität mit IPv6 überprüfen.

Die neue Google-Suche unter SEO-Aspekten

Google hat letzte Woche eine personalisierte Suche eingeführt, bei der Google+ – Inhalte stark in die Ergebnisse eingehen. Twitter beschwerte sich als Erster, aber auch viele andere werfen Google vor, damit Anwender zu Lasten anderer Sozialer Netzwerke zu Google+ drängen zu wollen.

Die neue Suche bei Google hat das Electronic Privacy Information Center (EPIC) veranlasst, eine Beschwerde bei der Handelsaufsicht der USA (FTC) einzureichen und die Veränderungen am “dominierenden Suchalgorithmus des Internet” überprüfen zu lassen. Google könnte mit dem neuen Algorithmus auch gegen einen Vergleich mit der FTC verstoßen haben.

Die deutlichste Kritik kommt aber von den SEO-Spezialisten weltweit. In den meisten SEO-Foren liest man inzwischen, dass man durch Teilnahme bei Google+ bedingt durch den neuen Suchalgorithmus von Google bessere Platzierungen in den Ergebnislisten der Suchmaschine erzielen kann.

Um die eigene Seite optimal zu platzieren, kann es also nicht falsch sein, Google+ beizutreten. Man sollte allerdings auch davon ausgehen, dass aus Beschwerden schnell auch eine Kartellklage werden kann, die das ganze Konzept wieder umwirft, und die Google-Suche im Auge behalten.

Weitergehende Informationen finden Sie beim ZDNet.

Aufruf des BSI zum Check Ihres Rechners auf die Schadsoftware DNS-Changer

Vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden alle Internetuser aufgefordert, ihren Rechner auf den möglichen Befall mit dem Schadprogramm “DNS-Changer” zu testen.

Für professionelle Internetschaffende ist es natürlich noch wichtiger, sicherzustellen, dass nicht plötzlich die DNS-Auflösung den Geist aufgibt und die DNS-Server nur noch mit Error 404 und Ähnlichem antworten, statt sich mit dem Erstellen von Internetseiten beschäftigen zu können.

Genau das ist es nämlich, was passiert, wenn der Schädling sich im Rechner einnisten konnte, und zwar im März 2012. Bis dahin sollte man einmal auf die Internetadresse http://www.dns-ok.de/ gegangen sein. Sieht man einen breiten grünen Balken mit der Angabe “Ihre DNS Konfiguration ist korrekt”, dann ist der Rechner nicht infiziert. Im Falle einer Infektion mit DNS-Changer ist der Balken rot und man liest darin “ACHTUNG: Ihre DNS Konfiguration ist manipuliert.

Es gibt im Falle der erkannten Infektion auch gleich Empfehlungen dazu, wie man seinen PC wieder säubern kann, zum Beispiel mit dem Tool “DE-Cleaner”.