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Kein Flash mehr im Browser Edge

edgeMicrosoft will jetzt auch den Nutzern seines Browsers Edge die vollständige Kontrolle über den Einsatz von Adobes Flash in die Hand geben.

Flash ist eine proprietäre Seitenerstellungssprache von der Firma Adobe, die ihren Hype schon länger hinter sich hat, immer häufiger durch Sicherheitslücken in den Schlagzeilen ist und dank HTML 5 für nichts mehr wirklich benörigt wird – im Grunde also eine gefährliche schlechte Angewohnheit.

flash-playerSo wie es auch Google schon für seinen Browser Chrome angekündigt hat, soll auch beim Edge-Browser die Nutzung von Flash nach und nach nur noch auf ausdrücklichen Wunsch des Benutzers aktiviert werden. Der Hersteller teilte in einem Blogbeitrag mit, dass Windows Insider die neue Funktion in den nächsten Vorabversionen testen können.

Allerdings nannte Microsoft noch keinen genauen Termin für den Anfang vom Ende von Flash in der normalen Anwenderversion des Browsers.

Adobe patcht 25 Flash-Sicherheitslücken

flash-playerWie schon angekündigt hat Adobe jetzt ein Sicherheitsupdate für seinen Flash Player herausgegeben. Der Patch stopft insgesamt 25 Sicherheitslücken, die Adobe als kritisch einstuft. Dazu gehört unter anderem auch eine Zero Day-Lücke, die aktuell schon aktiv für Angriffe benutzt wird.

Von dem Problem sind alle aktuellen Flash-Versionen inklusive der in den Browsern Chrome, Internet Explorer 11 und Edge eingebundenen Plug-ins betroffen.

Laut einem Sicherheitsbulletin können Angreifer durch diese Lücken Schadcode einschleusen und ausführen. So ist es unter Umständen durchaus möglich, die komplette Kontrolle über ein solches System zu übernehmen.

Die Benutzer sollten so schnell wie möglich die fehlerbereinigten Versionen 21.0.0.242 oder 18.0.0.352 für Windows und OS X und 11.2.202.621 für Linux installieren, die Adobe über die integrierte Update-Funktion und über das Flash Player Download Center bereitgestellt hat.

Die nötigen Patches für die Microsoft-Browser IE 11 und Edge sind schon seit Dienstagabend online. Auch Google hat gestern ein Update für Chrome 50 bereitgestellt, das schon die aktuelle Flash-Player-Version enthält.

Im Grunde neigt sich die Zeit des proprietären Flash, das immer wieder neue Sicherheitsprobleme erzeugt, ihrem Ende zu, denn Flash wurde inzwischen weitestgehend vom Internet-Standard HTML 5 abgelöst.

Der neue Microsoft-Browser Edge

MicrosoftEdgeMicrosoft will seinen gerade vorgestellten neuen Browser Edge für Windows 10 von dem Ballast befreien, der die Ursache für den schlechten Ruf des Vorläufers Internet Explorer bildete.

Dafür werden lange gepflegte Technologien wie beispielsweise ActiveX und Browser Helper Objects (BHO) ausgemustert.

Edge wurde unter dem Codenamen “Spartan” entwickelt, und mit der in wenigen Wochen erscheinenden endgültigen Version (RTM – Release to Manufacturing) von Windows 10 sind noch weitere Features für den Browser geplant.

Dazu gehört natürlich auch die Unterstützung von Erweiterungen (Plugins). Plugins für Skype, Reddit und Pinterest hat Microsoft schon auf mehreren Veranstaltungen für Entwickler gezeigt.

Ein Schwachpunkt des Browsers Edge soll zurzeit die HTML 5-Unterstützung sein, die noch deutlich hinter den HTML5-Fähigkeiten von Firefox und Chrome zurückliegt – da wird Microsoft aber wohl bis zur Veröffentlichung von Windows 10 noch nachlegen…

Edge löst den Internet-Explorer unter Windows 10 ab

Wer Internetseiten erstellt, hat sich sicher schon häufig über Probleme mit dem bisherigen Mictrosoft-Browser Internet Explorer geärgert, der bei Entwicklern einen sehr schlechten Ruf hat – zu Recht!

Jetzt hat Microsoft komplett mit den Altlasten in seinem alten Browser gebrochen und stellt mit Edge ein Konzept vor, in dem Dinge wie ActiveX oder Browser Helper Objects (BHO) nicht mehr vorkommen.

Der neue Browser wurde unter dem Codenamen “Spartan” entwickelt, und mit der in einigen Wochen erscheinenden endgültigen Version (RTM – Release to Manufacturing) von Windows 10 sind noch weitere Features für Edge geplant.

Dazu gehört insbesondere auch die Unterstützung von Erweiterungen (Plugins). Plugins für Skype, Reddit und Pinterest hat der Softwareriese schon auf diversen Entwicklerveranstaltungen gezeigt.

Der größte Schwachpunkt des neuen Browsers Edge soll aktuell noch die HTML 5-Unterstützung sein, die noch deutlich hinter den HTML5-Fähigkeiten von Mozillas Firefox und Googles Chrome zurückliegt – da wird Microsoft aber sicher bis zur Veröffentlichung von Windows 10 noch nachlegen…

Flash für Android ist nicht tot zu kriegen

Flash11AndroidEigentlich wollte Adobe sich dem Trend zu HTML 5 anschließen und für Flash auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets nur noch reduzierten Support bieten. Jetzt gab es aber doch wieder eine neue Version (11.1.115.34) von Flash herausgebracht, in der die Google Play-Bugs beseitigt und die Performance verbessert wurden.

Allerdings werden Smartphones und Tablets mit dem aktuellen Betriebssystem Android 4.1 wie gehabt nicht mehr unterstützt. Sie verweigern auch die Installation aus Google Play heraus.

Auf diesen Geräten kann man aber eine APK-Datei im Forum xda-developers finden, die sich installieren läßt. Laufen will sie aber nicht mit dem Android-Original-Browser, sondern mit nachinstallierten Browsern wie Firefox für Android und Dolphin.

W3C: Arbeiten an HTML 5 abgeschlossen

Die Arbeiten an HTML 5 hat das Worls Wide Wb Consortium (W3C) jetzt für abgeschlossen erklärt und die Spezifikationen als Candidate Recommendation veröffentlicht. Nach einiger Zeit im Test wird dann daraus eine Proposed Recommendation verabschiedet.

Seit ein paar Tagen war schon bekannt geworden, dass das W3C schon an HTML 5.1 arbeitet. Im Grunde bildet die Spezifikation aber nur einen Teil dessen ab, was allgemein als HTML 5 betrachtet wird. Der Rest findet sich in eigenen Entwürfen, die man über das Entwicklerverzeichnis des W3C erreicht. Dazu gehören unter Anderem Microdata oder WebSockets.

HTML 5: Mozilla und Telefonica investieren in everything.me

Das israelische Startup everything.me gibt seinen Anwendern vom Smartphone aus Zugriff auf Cloud-Apps, die wie native Apps auf dem Schlaufon angezeigt werden. Das Unternehmen suchte eine Anlauffinanzierung und bekam jetzt 25 Millionen Dollar von bekannten, großen Firmen, darunter die O2-Mutter Telefonica und Mozilla.

Es geht eigentlich darum, die Möglichkeiten des Internet auch vollständig auf den Mobilgeräten zu nutzen, und der Schlüssel dazu ist HTML 5. Und hier hat das israelische Startup einen Schatz an Knowhow, was auch die HTML 5-basierte Mobilplattform von everything.me.

Das zeigt, wie wichtig im Zeitalter von Smartphones und Tablets die Zielgruppe der mobilen Surfer geworden ist. Nicht nur ein Großkonzern, sondern jeder, der gerade eine neue Internetseite für sein Unternehmen plant, tut gut daran, auf die neue HTML5- und CSS3-Technologie umzuschalten.

Chrome 18 ist meistbenutzte Browser-Version

Wer Internetseiten erstellt, sollte eigentlich immer wissen, wie viele Surfer welchen Browser benutzen, um die Seiten entsprechend zu prüfen und zu optimieren. Nicht jeder Browser stellt eine Internetseite genauso dar wie ein anderer, und auch die Unterstützung neuer Funktionalitäten wie HTML 5 und CSS 3 ist noch sehr unterschiedlich.

Der Website-Monitoring-Dienst Pingdom hat gerade neue Zahlen auf der Basis von StatCounter-Daten ermittelt, wonach aktuell die meisten Surfen den Google-Browser Chrome 18 benutzen, um im Internet zu surfen. Er hat jetzt einen Marktanteil von 25,6 %, gefolgt von Firefox 11 (15,8 %), Internet Explorer 9 (15,7 %) und Internet Explorer 8 (14,6 %).

Ohne Berücksichtigung der Browser-Versionen ist Microsoft‘ s Internet Explorer mit 34 % immer noch der führende Browser.

Flash-Dateien nach HTML 5 konvertieren mit Google’s Swiffy

Interessante Neuigkeit für Webdesigner, die schon HTML 5 einsetzen: Bei Google gibt es jetzt ein Tool mit dem Namen Swiffy, das Flash-Dateien in HTML 5 umwandelt. Diese Dateien kann man nach der Umwandlung auch auf Geräten anzeigen, die Flash nicht unterstützen wie Apple Tablets und Smartphones.

Im Google Code Blog erklärt der Swiffy Product Manager Marcel Gordon, dass es sich um eine frühe Vorabversion handelt, die noch nicht alle Flash-Inhalte übersetzen kann. Bei Anzeigenbannern und Animationen klappt das aber schon recht gut, man findet einige Beispiele auf der Swiffy-Webseite. Die mit Swiffy erzeugten Dateien sind kaum größer als die Flash-Vorlagen, Google nennt da 10 %.

Swiffy verarbeitet SWF-Dateien als Quelle. Wenn Sie auch FLA-Dateien konvertieren möchten, schauen Sie sich das Tool Wallaby von Adobe an.

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