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Politik plant Aktionsplan gegen Verschlüsselung

Verschluesselung2015Wer bei Google mit seiner Homepage optimal punkten will, muss seine Seiten verschlüsselt ausliefern – sonst wird die Homepage nicht so weit vorn in den Suchergebnissen gezeigt, wie es sein könnte.

Ähnlich schwierig sieht es auch schon mit unverschlüsselt transferierten Emails aus – bei so manchem Email-Provider geht das gar nicht mehr.

Politik und Sicherheit – eine Posse auf großer Bühne

Die Politik sieht Verschlüsselung aber offensichtlich eher kritisch, denn nach einem Bericht von Golem plant Frankreich gemeinsam mit Deutschland eine internationale Initiative zur Entschlüsselung verschlüsselter Kommunikation.

„Das ist eine zentrale Frage im Kampf gegen den Terrorismus“, sagte der französische Innenminister Bernard Cazeneuve am letzten Donnerstag in Paris. Zusammen mit seinem deutschen Amtskollegen Thomas de Maizière (CDU) wolle er am 23. August 2016 in Paris über eine gemeinsame europäische Initiative gegen Verschlüsselung sprechen. Das soll dann eine internationale Aktion vorbereiten, ergänzte Cazaneuve.

Weiterhin und stärker verschlüsseln!

Was will uns das sagen? De Maizière hatte sich im letzten Jahr mehrmals gegen Überlegungen gewandt, Hersteller von Handys oder Anbieter von Messengerdiensten zur Einrichtung von Hintertüren zu zwingen. Ganz im Gegenteil: Deutschland solle„Verschlüsselungsstandort Nr. 1 auf der Welt“ werden, heißt es unter anderem beispielsweise in der Digitalen Agenda der Regierung.

Offenbar nutzen die Politiker vor den anstehenden Wahlen einmal wieder die „gute Gelegenheit“, die aktuell viele terroristische Anschläge in Europa bieten, die Rechte der Bürger weiter einzuschränken und die Menschen gläserner zu machen.

Davon sollte man sich aber bezüglich seiner Internetseiten, Emails und allgemein seiner Internet-Kommunikation nicht beeindrucken lassen. Für Betreiber von Internetseiten ist die Verschlüsselung weiterhin sehr sinnvoll – egal, was die De Maizières dieser Welt dazu von sich geben…

Günstige SSD Samsung 750 Evo beschleunigt Client und Server

Für den Arbeitsplatzrechner hat es sich schon herumgesprochen, aber auch Internetserver können durch den Einsatz von Halbleiter-Festplatten um mehr als eine Größenordnung beschleunigt werden.

Gerade wenn man auf dem Internetserver Anwendungen fährt, die häufig auf die Festplatte zugreifen müssen (typischerweise Datenbank-Anwendungen), ist die SSD schon länger das Mittel der Wahl, die Auslieferung der Seiten zu beschleunigen.

Dem kommt auch die neue Einstiegsserie SSD 750 Evo von Samsung, die die teureren 850 Evo und 850 Pro ersetzt. Die 2,5-Zoll-Laufwerke der 750-Evo-Reihe sollen bald in Kapazitäten von 120, 250 und 500 GByte zu kaufen sein. Die Anbindung ans System erfolgt per 6-GBit/s-SATA-Schnittstelle. Als Cache dienen 256 MByte DRAM.

Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen für das 120-GByte-Modell bei 65 Euro, für die 250-GByte-Version bei 89 Euro und bei 159 Euro für die 500-GByte-Version. Online ist die mittlere Variante schon ab rund 70 Euro erhältlich.

Internet Explorer weiter auf dem Rückzug

Für Webdesigner und Programmierer ist es immer wichtig, zu wissen, welcher Browser welchen Anteil am Markt hat, denn keine zwei Browser zeigen eine Seite hundertprozentig gleich an, ohne dass man bei der Erstellung der Seiten  browserspezifische Optimierungen nutzt.

Die neuesten Zahlen von Net Applications zeigen, dass der Microsoft Browser Internet Explorer weltweit weitere Anteile verliert und jetzt nur noch 51,87 % Marktanteil hat. Für den Dezember 2011 lagen die Verluste bei knapp einem Prozent, aber im Laufe des ganzen Jahres 2011 kamen immerhin mehr als 7 Prozent Verlust zusammen.

Der Google-Browser Chrome profitiert davon offensichtlich am meisten. Er gewann im Dezember weitere 0,9 Prozent und liegt jetzt bei 19,11 Prozent Marktanteilen.

Firefox konnte nicht von den Schwächen des Internet Explorer profitieren. Der Browser von Mozilla hat gegenüber dem November im Dezember etwas verloren und liegt jetzt bei 21,83 Prozent Anteil.

Internetseiten erstellen mit dem CMS WordPress

Gerade wenn es auf Inhalte ankommt, bietet sich WordPress als Content Management System (CMS) aus dem Open Source-Bereich an. Wer schon einmal Webseiten mit WordPress erstellt hat, weiß, wie einfach man neue Seiten anlegen und pflegen kann.

Auch was Designs angeht hat man die freie Auswahl – es gibt Tausende von freien Designs zu WordPress. Auch die meisten kostenpflichtigen Designs sind ihr Geld wert, und wer sich tiefer mit der Materie beschäftigt, hat auch kein Problem damit, eigene zu erstellen.

Das sind wohl auch die Gründe dafür, dass eine Untersuchung von Water & Stone vor einer guten Woche zeigte, das WordPress inzwischen das beliebteste kostenlose Content Management System geworden ist, und das mit einem deutlichen Abstand zu den zweit- und drittplatzierten CMS Joomla und Drupal.