Tag-Archive for » Tablet «

Operas Konzept-Browser Neon

Opera Software hat soeben seinen neuen Browser „Neon“ für Windows und macOS herausgebracht. Dieser sogenannte „Konzept-Webbrowser“ soll nicht etwa Operas bisherige Browser-Linie ablösen, sondern als eine Art Design-Studie neue Ideen zu den Oberflächen und zur Bedienung ausloten.

Alles, was sich davon in der Praxis bewährt, soll dann in die regulären Opera-Browser übernommen werden – ähnlich wie es Opera schon 2013 mit dem Tablet-Browser „Coast“ gemacht hat.

Neon soll offensichtlich mit modernem Design eine eher jüngere Zielgruppe anzusprechen und konzentriert sich dabei auf Schwerpunkte wie zum Beispiel die Interaktion mit Bildern und Videos.

Bisherige Browser behandeln das Web wie Dokumente in einem Aktenkoffer“sagt die Designerin Joanna Czajka, die das Neon-Projekts in Operas Entwicklungs-Standort im polnischen Wroclaw (Breslau) leitet.

Die Tabs und Schnellwahl-Icons werden als Kugeln dargestellt, die sich in einer lustigen Animation zum Platzen bringen lassen, wenn man sie wegnimmt. Tabs ordnen sich in der Seitenleiste vertikal an. Ein schlauer Algorithmus soll diese den Benutzerinteressen entsprechend sinnvoll sortieren.

Auch Operas Browser Neon arbeitet wie der Standardbrowser von Opera auf der technischen Basis von Chromium.

Mit Chrome OS Android-Dateien manipulieren

ChromeOSAndroidDas angekündigte Update des Algorithmus der Suchmaschine Google legt den Schwerpunkt darauf, wie Internetseiten auf Mobilgeräten aussehen.

Passend dazu hat Google jetzt sein Betriebssystem Chrome OS durch ein Update dazu befähigt, Fotos und andere Dateien auf einem über USB verbundenen Android-Smartphone oder -Tablet zu verändern.

Noch ist es eine “experimentelle Funktion“, unterstreicht Google-Mitarbeiter François Beaufort bei seiner Vorstellung des Features auf Google+. Deshalb ist sie auch zunächst nur in der Entwickler-Version von Chrome OS integriert.

Amazon als alternative Bezahlmethode

amazon_s3_thumb2Eine alternative Zahlungsart zu Paypal könnte in Zukunft für Onlineshops gefragt sein: Online-Handelsriese Amazon will jetzt sein eigenes Bezahlsystem auf den Markt bringen, das in Geschäften zum Einsatz kommen soll.

Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider.

Demnach wäre vorstellbar, dass die Händler ein modifiziertes Kindle-Tablet mit Kartenleser erhalten, mit dem sie die Bezahlvorgänge abwickeln. Es könnte auch eine digitale Brieftasche für das Smartphone eingesetzt werden, mit der Nutzer ihre Kreditkarten verwalten können.

Tech-Crunch geht außerdem davon aus, dass Amazons Bezahlsystem auch direkte, cloudbasierte Zahlungen von Nutzer zu Nutzer erlauben soll. Das soll sowohl mit Mobilgeräten als auch mit Desktop-Rechner funktionieren.

Konkrete Details bringt der Bericht dazu aber nicht. Damit würde Amazon direkt im Revier von Ebay-Tochter Paypals wildern. Als großes Pfund für den Vorstoss in Payment-Geschäft kann Amazon laut Wall Street Journal dabei die Kreditkarten- und Kontodaten von ca. 230 Millionen Kunden weltweit nutzen – Paypal soll nur über 142,6 Millionen Kunden verfügen.

Blackberry-Chef Thorsten Heins macht den Auguren

ThorstenHeinsDer deutsche Manager Thorsten Heins übernahm im Januar ein vollständig heruntergekommenes Unternehmen von den Gründern Jim Balsillie und Mike Lazaridis.

Research in Motion (RIM) steckte (und steckt auch noch) tief in den roten Zahlen und machte nur noch schlimmere Schlagzeilen bei den Eskapaden seiner Manager, die solange volltrunken das Air Canada-Flugpersonal ihrer Maschinen nach China drangsalierten, bis der Flieger umkehrte und die beiden Herren rauswarf.

Ausgerechnet Blackberry Boss Heins versucht jetzt, was sein Laden mit einem Produkt nicht geschafft hat, auch allen (erfolgreichen) anderen Herstellern abzusprechen: Er sagte die boomenden Tablet-Computer einfach tot! Dabei lag das Wachstum dort im letzten Quartal bei ca. 150%!

Deshalb scheint es  wohl nötig, Herrn Heins einen Spiegel seines Unternehmens hinzuhalten.

Das hat sich nämlich wegen unangemessen hochtrabender Ziele, die sich auch in seinem Namen “Research in Motion (RIM)” widerspiegelten und diametral entgegengesetztem Handeln auf den Märkten im Grunde kurz vor seinem Tod nochmal aufgerappelt und versucht, sich mit seinem neuen BB10-Betriebssystem und einer Änderung seines Namens in “Blackberry” an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen.

Und kaum neu mit einem unverfänglichen Namen versehen, erklären die Oberschlaumeier von Blackberry jetzt den anderen Herstellern den Markt – das nenne ich Chuzpe.

“Ich glaube, in fünf Jahren wird es keinen Grund mehr geben, ein Tablet zu besitzen”, erklärt Blackberry-Chef Heins jetzt der Welt. “Vielleicht einen großen Bildschirm am Arbeitsplatz, aber kein Tablet an sich. Tablets sind kein gutes Geschäftsmodell.”

Hinter vorgehaltener Hand oder sogar laut und deutlich hört man überall unter Bezug auf Blackberrys eigenes Tablet “Playbook” (ein Vollflop, der dann verramscht wurde), dass es noch lange nicht heißt, dass etwas nicht funktioniert, nur weil Blackberry das nicht hingekriegt hat…

Wer selbst Internetseiten erstellt oder betreibt, ist durchaus gut beraten, nicht auf Herrn Heins zu hören, sondern auch weiterhin eine separate CSS für Tablets auf seinem Internetserver vorzuhalten.

Responsives Webdesign für die mobile Zielgruppe

Wer seine Zielgruppe via Internetseite auch erreichen möchte, wenn sie mobil per Smartphone oder Tablet im Netz unterwegs ist, kommt am Responsiven Webdesign nicht mehr vorbei. Responsiv bedeutet hier, dass das Layout der Internetseiten sich dem zur Verfügung stehenden Platz auf dem Display des Mobilgerätes anpasst. Meist werden dazu verschiedene CSS-Dateien für die unterschiedlich großen Touchscreens der Mobilgeräte verwendet.

Dabei muss man immer im Auge behalten, dass die gleiche Punktauflösung bei einem PC-Monitor und einem Smartphone nicht gleich genutzt werden kann, weil die Bildpunkte bei den Mobilgeräten in aller Regel deutlich näher beieinander liegen.

Es geht ja nicht darum, dass alles irgendwie auf den mobilen Screen passt, sondern vor allem darum, dass der Benutzer eines Mobilgerätes die Inhalte ohne zu viel Spreizen und Wischen auf dem Touchscreen lesen kann.