Putty-Version mit eingebautem Trojaner

Wer Internetseiten und insbesondere Internet-Server administriert, kommt an dem SSH-Client Putty kaum vorbei. Nach einem aktuellen Bericht der Sicherheitsfirma Symantec breitet sich gerade eine Version des kostenlosen Open Source-Programms im Internet aus, die einen Trojaner auf dem Rechner absetzt, um dann darüber Daten abzugreifen. Nach dem Symantec-Bericht gibt es diese kompromittierte Putty-Version zwar schon seit gut einem Jahr, in letzter Zeit taucht sie aber vermehrt wieder im Netz auf. Deshalb sollte man den SSH-Client besser nicht irgendwo, sondern nur von der Download-Seite des Projekts herunterladen.

2015-05-19T17:36:15+02:00Mai 19th, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Putty-Version mit eingebautem Trojaner

Javascript-Engine Chakra unter Windows 10 für alle Anwendungen

Das haben sich viele Programmierer gewünscht, und Microsoft erfüllt den Wunsch nun endlich: Die Javascript-Engine Chakra, die mit HTML, CSS und JavaScript geschriebene Browser-Anwendungen in Windows 10 ausführt, kann unter dem kommenden Windows Programme auch außerhalb des Browsers ablaufen lassen. Chakra kann unter Windows 10 sowohl in klassischen Win32-Programmen als auch in Verbindung mit Universal Windows Applications. Die geänderten APIs unterstützen die Universal Windows Platform (UWP) sowie ECMAScript 6 nativ und werden in einem Blogbeitrag der Entwickler im Detail beschrieben. Bisher ließ sich Chakra außerhalb des Browsers nur für besondere serverseitige Anwendungsfälle in Verbindung mit Microsoft-Produkten wie Outlook.com und DocumentDB, Microsofts eigener NoSQL-Datenbank auf Azure nutzen. Screenshot: thewindowsclub.com  

2015-05-19T15:58:43+02:00Mai 19th, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Javascript-Engine Chakra unter Windows 10 für alle Anwendungen

Facebook bekommt Dislike von belgischen Datenschützern

Mit der Feststellung, dass Facebook „auf EU-Datenschutzgesetzen herumtrampelt“, greift jetzt auch die belgische Datenschutzbehörde CPVP/CBPL das Soziale Netzwerk Facebook an. Die belgischen Datenschützer arbeiten gerade mit Behörden in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Spanien an einer umfassenden Analyse der Praktiken von Facebook und seinen im Januar überarbeiteten Nutzungsbestimmungen. Konkret wird dem Sozialen Netzwerk vorgeworfen, sowohl eigene User als auch Anwender ohne Facebook-Konto ohne deren Zustimmung zu tracken und den Fragen dazu von Regulierungsbehörden auszuweichen. Facebook berufe sich darauf, es sei ausschließlich  irischen Datenschutzgesetzen verpflichtet, wo seine Europazentrale sitzt, beschweren sich die Datenschützer aus Belgien. So mancher Ersteller von Internetseiten überdenkt jetzt, ob es noch sinnvoll sein kann, Like-Buttons von Facebook auf den Seiten einzubauen - man will ja nicht zum Mittäter werden…

2015-05-18T21:57:50+02:00Mai 18th, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Facebook bekommt Dislike von belgischen Datenschützern

Flash-und Acrobat-Update beseitigen Sicherheitslücken

Wenn Sie Flash oder PDF benutzen, sollten Sie jetzt Ihre Adobe-Programme dringend updaten. Die gestern erschienenen Sicherheitsupdates für Flash Player sowie Reader und Acrobat schließen insgesamt 52 Sicherheitslücken, die Adobe als kritisch eingestuft hat. Durch nicht upgedatete Software könnte ein Angreifer über die Sicherheitslücken die Kontrolle über Ihr System gewinnen. Das Flash-Update steht für Linux, OS X und Windows zur Verfügung. Betroffen sind die Versionen bis 17.0.0.169 und 13.0.0.281. Auf einer Adobe-Internetseite können Sie überprüfen, welche Version sie aktuell installiert haben. PDF-Nutzer müssen Reader und Acrobat XI (11.0.10) und früher für Windows und Mac OS X sowie Reader und Acrobat X (10.1.13) und früher für Windows und Mac OS X updaten, damit wieder Sicherheit einkehrt.

2015-05-14T19:33:16+02:00Mai 14th, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Flash-und Acrobat-Update beseitigen Sicherheitslücken

Der neue Microsoft-Browser Edge

Microsoft will seinen gerade vorgestellten neuen Browser Edge für Windows 10 von dem Ballast befreien, der die Ursache für den schlechten Ruf des Vorläufers Internet Explorer bildete. Dafür werden lange gepflegte Technologien wie beispielsweise ActiveX und Browser Helper Objects (BHO) ausgemustert. Edge wurde unter dem Codenamen “Spartan” entwickelt, und mit der in wenigen Wochen erscheinenden endgültigen Version (RTM – Release to Manufacturing) von Windows 10 sind noch weitere Features für den Browser geplant. Dazu gehört natürlich auch die Unterstützung von Erweiterungen (Plugins). Plugins für Skype, Reddit und Pinterest hat Microsoft schon auf mehreren Veranstaltungen für Entwickler gezeigt. Ein Schwachpunkt des Browsers Edge soll zurzeit die HTML 5-Unterstützung sein, die noch deutlich hinter den HTML5-Fähigkeiten von Firefox und Chrome zurückliegt – da wird Microsoft aber wohl bis zur Veröffentlichung von Windows 10 noch nachlegen…

2015-05-11T22:34:02+02:00Mai 11th, 2015|Allgemein, CSS, HTML, Javascript, PHP|1 Kommentar

Edge löst den Internet-Explorer unter Windows 10 ab

Wer Internetseiten erstellt, hat sich sicher schon häufig über Probleme mit dem bisherigen Mictrosoft-Browser Internet Explorer geärgert, der bei Entwicklern einen sehr schlechten Ruf hat – zu Recht! Jetzt hat Microsoft komplett mit den Altlasten in seinem alten Browser gebrochen und stellt mit Edge ein Konzept vor, in dem Dinge wie ActiveX oder Browser Helper Objects (BHO) nicht mehr vorkommen. Der neue Browser wurde unter dem Codenamen “Spartan” entwickelt, und mit der in einigen Wochen erscheinenden endgültigen Version (RTM – Release to Manufacturing) von Windows 10 sind noch weitere Features für Edge geplant. Dazu gehört insbesondere auch die Unterstützung von Erweiterungen (Plugins). Plugins für Skype, Reddit und Pinterest hat der Softwareriese schon auf diversen Entwicklerveranstaltungen gezeigt. Der größte Schwachpunkt des neuen Browsers Edge soll aktuell noch die HTML 5-Unterstützung sein, die noch deutlich hinter den HTML5-Fähigkeiten von Mozillas Firefox und Googles Chrome zurückliegt – da wird Microsoft aber sicher bis zur Veröffentlichung von Windows 10 noch nachlegen…

2015-05-08T08:12:51+02:00Mai 8th, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Edge löst den Internet-Explorer unter Windows 10 ab

Mozilla will HTTP nicht mehr unterstützen

Erst diskutierten die Mozilla-Entwickler, und dann verkündete Sicherheitschef Richard Barnes offiziell im Mozilla-Blog, dass der Browserhersteller das unsichere, unverschlüsselte HTTP-Protokoll in Zukunft nicht mehr unterstützen will. Als erstes sollen unverschlüsselt übertragene Inhalten etwa neue Firefox-Funktionen nicht nutzen können, auf die Dauer aber auch bestehende Features des Browsers nur noch sicheren Internetseiten zur Verfügung stehen. Das Ziel sei es, die Betreiber der Webseiten zum Umstieg auf HTTPS zu bewegen und so das Internet sicherer zu machen. Ein guter Grund, sich für seine Internetseiten jetzt ein entsprechendes Zertifikat – zum Beispiel das kostenlose StartSSL – zu beschaffen und einzusetzen.

2015-05-03T23:36:24+02:00Mai 3rd, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Mozilla will HTTP nicht mehr unterstützen

Update von auf Debian 8 mit Systemd

Die Linux-Distribution Debian ist gerade bei Admins mit technischem Schwerpunkt sehr beliebt und legt besonderen Wert auf Stabilität. Deshalb brauchte es ganze zwei Jahre, bis mit der gerade erschienenen Version Debian 8 alias Jessie zum ersten Mal Systemd als Startumgebung integriert ist. Das Update von laufenden Systemen unter Debian 7 alias Wheezy ist aber alles andere als einfach. Deshalb hat Golem jetzt eine Anleitung für Umsteiger veröffentlicht, nach der diese das Update mit Apt-get unter Vermeidung der vorhandenen Fallstricke auch meistern können. Bei der Einrichtung eines neuen Servers kann diese Anleitung auch hilfreich sein, beim Upgrade eines laufenden Systems ist sie fast unverzichtbar zu nennen.

2015-04-28T12:37:04+02:00April 28th, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Update von auf Debian 8 mit Systemd

Google supportet Chrome unter XP noch bis Jahresende

Nachdem Berliner Datenschützer verlangt haben, nach dem Supportende 10.000 PCs in der Verwaltung der Hauptstadt abzuschalten, weil sie noch unter dem nicht mehr von Microsoft unterstützten Betriebssystem Windows XP laufen, machen sich auch private XP-Nutzer verstärkt Gedanken zum Wechsel. Jetzt springt Google den verunsicherten XP-Nutzern noch einmal bei. “Wir wissen, dass nicht jeder leicht auf ein neueres Betriebssystem wechseln kann”, äußert Mark Larson, als Director of Engineering bei Google für Chrome verantwortlich, in einem Blogeintrag. “Millionen Menschen arbeiten noch immer täglich mit XP-Rechnern. Wir wollen, dass diese Menschen die Option haben, einen Browser zu benutzen, der so aktuell und sicher wie auf einem nicht mehr unterstützten Betriebssystem möglich ist.” Deshalb will Google seinen Browser unter Windows XP noch bis Ende dieses Jahres unterstützen. Mit einer nochmaligen Support-Verlängerung ist ab 2016 aber wohl auch von Google nicht mehr zu rechnen. Larson empfiehlt den Benutzern auch dringend, jetzt auf ein noch vom Hersteller unterstütztes und sicheres Betriebssystem umzusteigen, weil XP-Rechner seit über einem Jahr keine Sicherheitsupdates mehr erhalten hätten und schon mehrere kritische Schwachstellen hätten. “Auf Betriebsystemsebene sind Computer mit Windows XP grundsätzlich in Gefahr, durch Schadsoftware und Viren infiziert zu werden, was es für Chrome auch schwierig macht, eine sichere Umgebung zum Surfen zu bieten”, macht Larson das Problem recht deutlich.

2015-04-18T19:41:47+02:00April 18th, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Google supportet Chrome unter XP noch bis Jahresende

Angriffe über http.sys auf Windows-Server

Eine Sicherheitslücke erlaubt sogar die Remotecodeausführung, wenn ein Angreifer eine spezielle HTTP-Anforderung an ein betroffenes Windows-System sendet. Die Lücke hat in der National Vulnerability Database (NVD) die Kennung CVE-2015-1635. Im seinem Security Bulletin MS15-034 beschreibt Microsoft diese kritische Schwachstelle als Sicherheitsproblem in HTTP.sys, einer im IIS genutzten Komponente. Diverse Honeypot-Fallen zeigen den Sicherheitsexperten, dass die Lücke schon aktiv ausgenutzt wird, allerdings bis jetzt in den meisten Fällen nur für DoS-Angriffe und noch nicht zur Remotecode-Ausführung. Ein von Microsoft schon bereitgestelltes Sicherheitupdate behebt das Problem, indem es die Verarbeitung der Anforderungen durch den HTTP-Stack von Windows modifiziert. Dies Update sollten Sie als Admin von Internetservern unter Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows Server 2012, Windows 8.1 sowie Windows Server dringend einspielen.

2015-04-18T17:03:37+02:00April 18th, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Angriffe über http.sys auf Windows-Server
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