Apple wegen fehlender HTML5-Unterstützung verklagt

Wer als Webworker auch für die Apple-Welt programmiert, hat sich vermutlich auch schon häufig über die mangelnde HTML5-Unterstützung des Apple-Browsers Safari geärgert. Die französische Firma Nexedi, die ERP-Software auf HTML5-Basis erstellt, will es jetzt wissen und hat vor einem Zivilgericht in Paris Klage gegen Apple eingereicht. Wie Challenges.fr schreibt, will das Unternehmen damit erreichen, dass Apple seine HTML5-Implementation in Safari unter iOS verbessert. Das Unternehmen führt dazu auf seiner Website Tests vor, nach denen Apples Safari aktuell gegenüber anderen Browsern wie Chrome, Opera Mobile, Edge oder Firefox Mobile hinterherhinkt. Unter anderem wird die Klage mit der Argumentation begründet, ein Supermarkt dürfe Marken auch nicht vorschreiben, nur Bohnen zu verkaufen, die mit den Samen des Supermarktes erzeugt worden seien. Die Erfolgsaussichten der Klage sind schwer zu beurteilen – der erste Verhandlungstermin ist für den 4. Februar 2017 anberaumt.

2016-10-10T22:10:53+02:00Oktober 10th, 2016|Allgemein, CSS, HTML|Kommentare deaktiviert für Apple wegen fehlender HTML5-Unterstützung verklagt

Bessere Videos mit Firefox 49

Mozilla hat seinen Browser soeben auf die Version 49 aktualisiert. Die neue Version verbessert die Videowiedergabe auf allen Systemen, die die Befehlssatzerweiterung SSE3 unterstützen, aber keine Hardwarebeschleunigung anbieten. Deshalb wurde das Kontextmenü um Kontrollelemente für HTML-5-Audio und –Video ergänzt. Die Benutzer können Mediendateien jetzt in einer Schleife wiedergeben oder die Wiedergabegeschwindigkeit erhöhen. Hinzu kommt ein wichtiges Update für den Login Manager des Browsers. Der ist jetzt in der Lage, Nutzer bei mit sicherem HTTPS verschlüsselten Websites anzumelden, auch wenn die Anmeldedaten schon gespeichert wurden, als die fragliche Seite noch keine Verschlüsselung aufwies. Für Seitenbetreiber will Mozilla so das Projekt Let’s Encrypt stützen, in dessen Rahmen diese kostenlose Zertifikate erhalten und durch die Verschlüsselung des Datenverkehrs zwischen Browser und Websites die Privatsphäre und Sicherheit der Besucher verbessern können.

2016-09-21T11:05:10+02:00September 21st, 2016|CSS, HTML, Javascript|Kommentare deaktiviert für Bessere Videos mit Firefox 49

Editor Vim 8.0 veröffentlicht

Nach mehr als zehn Jahren haben die Entwickler des Editors Vim (Vi IMproved) jetzt die neue Hauptversion Vim 8.0 veröffentlicht. Neu in Vim 8.0 sind Features wie die asynchrone Ein- und Ausgabe über sogenannte Channels für die Kommunikation zwischen Vim und externen Prozessen über Pipes und Sockets, Partials – also Funktionsreferenzen mit vorgegebenen Argumenten. Außerdem sind Fenster-IDs neu hinzugekommen, ebenso die drei Vimscript-Datentypen Special, Job und Channel, und darüber hinaus assert-Funktionen für Style-Tests. Viele der Änderungen betreffen Plugin-Entwickler. Weil neu entwickelte Plug-ins bei bestimmten Funktionen nicht mit den älteren Versionen des Editors laufen können, wurde beschlossen, mit dem neuen Release einen großen Versionssprung zu vollziehen. Zu den neuen Fähigkeiten des Editors gehört auch, dass Lua jetzt als benutzbare Skriptsprache aufgenommen wurde. Auch die Unterstützung für Lambda-Funktionen bzw. Closures haben die Entwickler mit Vim 8.0 erweitert. So gibt es unter anderem inzwischen mit test-functions eine passende Umgebung, um Funktionen und Skripte testen zu können Weiterführende Informationen zum neuen Release gibt es in der Dokumentation.

2016-09-13T10:57:06+02:00September 13th, 2016|Allgemein, CSS, HTML|Kommentare deaktiviert für Editor Vim 8.0 veröffentlicht

Flash auf HTML5-Konverter Swiffy wird abgeschaltet

Google hat gerade angekündigt, sein Online-Werkzeug Swiffy auslaufen zu lassen. Mit Swiffy kann man  Flash-Dateien im .SWF-Format nach HTML5 konvertieren. Mit Ablauf des laufenden Monats Juni steht das Tool nicht mehr zur Verfügung. Die gleichnamigen Flash-Erweiterungen funktionieren danach auch nicht mehr. Schon konvertierte Dateien laufen weiter Ein Mitarbeiter des AdWords-Team betont aber, „jede Datei, die Sie vor dem Stichtag konvertieren, wird weiter laufen.“ Die Laufzeitumgebungen zu Swiffy würden auch in Zukunft weiterhin ausgeliefert. Swiffy war ursprünglich für Werbetreibende und Kreativagenturen gemacht worden, die traditionell Adobes Flash für ihre interaktiven Anzeigen benutzten. Mit Swiffy wollte Google ihnen vor fünf Jahren eine einfache Möglichkeit anbieten, auf den moderneren und auch sichereren Webstandard HTML5 umzusteigen. Nebenbei ist HTML5 laut Adwords-Team auch schneller als Adobes Flash. Adwords und Doubleclick nehmen kein Flash mehr an Das Abschalten des Konverters hat einen einfachen Grund: Wie Google schon im Februar 2016 angekündigt hatte, nehmen seine Werbewerkzeuge AdWords und Doubleclick nach dem 30. Juni keine Werbung in Flash mehr an. Vor diesem Termin hochgeladene Werbung in diesen Formaten werden in Doubleclick und dem Google Display Network ab 2. Januar 2017 nicht mehr laufen. Übrigens konvertiert Google Flash-Werbung ja schon seit 2015 automatisch in HTML5.

2016-06-16T16:56:05+02:00Juni 16th, 2016|CSS, HTML|Kommentare deaktiviert für Flash auf HTML5-Konverter Swiffy wird abgeschaltet

Veraltete WordPress-Plugins locken Hacker an

Die Sicherheitsfirma Sucuri hat im ersten Quartal dieses Jahres mehr als 11.000 kompromittierte Internetseiten untersucht. Aus ihrem Bericht geht hervor, dass häufig  erweiterbare Komponenten von CMS den Angreifern als Einfallstor dienen. Mehr als 1 Milliarde Internetseiten auf CMS-Basis Zurzeit sind über eine Milliarde Internetseiten aufrufbar, und hinter mehr als einem Drittel von ihnen stehen die Content-Management-Systeme (CMS) WordPress, Joomla, Drupal und Magento. Von diesen CMS hat WordPress einen Marktanteil von über 60 Prozent, was auch auf seine durch Themes und Plugins vielfach erweiterbare Plattform zurückzuführen ist. Bei WordPress fanden die Sucuri-Sicherheitsforscher auf jeder vierten der gehackten Seiten veraltete und anfällige Versionen der Plugins RevSlider, GravityForms und TimThumb. Die untersuchten Hackerangriffe hatten jedoch kaum etwas mit der Kernanwendung des CMS zu tun, sondern mehr mit unsachgemäßer Installation, Konfiguration und Wartung durch Administratoren oder Hoster. Die Infektionsursachen Die häufigste Ursache von Infektionen waren Schwachstellen in den Erweiterungs-Komponenten i.e. Plugins, Erweiterungen, Module, Templates, Themes und ähnlichen Komponenten Obwohl schon lange automatische Updates möglich sind, waren 56 Prozent aller infizierten WordPress-Sites nicht auf dem aktuellen Stand. Das ist im Vergleich zu den anderen Plattformen noch ein guter Wert, denn Joomla war zu 84 Prozent veraltet, Drupal zu 81 Prozent und Magento sogar zu 96 Prozent! Ursachen für die mangelhaften Updatestände sind stark angepasste Installationen, Probleme mit der Rückwärtskompatibilität und last not least fehlende Mitarbeiter mit der notwendigen Kompetenz… Auf 66 Prozent aller kompromittierten Installationen fand Sucuri eine PHP-basierte Backdoor. Durch diese Hintertüren konnten [...]

2018-01-27T21:20:02+02:00Mai 25th, 2016|CMS, CSS, HTML, PHP|Kommentare deaktiviert für Veraltete WordPress-Plugins locken Hacker an

Adobe patcht 25 Flash-Sicherheitslücken

Wie schon angekündigt hat Adobe jetzt ein Sicherheitsupdate für seinen Flash Player herausgegeben. Der Patch stopft insgesamt 25 Sicherheitslücken, die Adobe als kritisch einstuft. Dazu gehört unter anderem auch eine Zero Day-Lücke, die aktuell schon aktiv für Angriffe benutzt wird. Von dem Problem sind alle aktuellen Flash-Versionen inklusive der in den Browsern Chrome, Internet Explorer 11 und Edge eingebundenen Plug-ins betroffen. Laut einem Sicherheitsbulletin können Angreifer durch diese Lücken Schadcode einschleusen und ausführen. So ist es unter Umständen durchaus möglich, die komplette Kontrolle über ein solches System zu übernehmen. Die Benutzer sollten so schnell wie möglich die fehlerbereinigten Versionen 21.0.0.242 oder 18.0.0.352 für Windows und OS X und 11.2.202.621 für Linux installieren, die Adobe über die integrierte Update-Funktion und über das Flash Player Download Center bereitgestellt hat. Die nötigen Patches für die Microsoft-Browser IE 11 und Edge sind schon seit Dienstagabend online. Auch Google hat gestern ein Update für Chrome 50 bereitgestellt, das schon die aktuelle Flash-Player-Version enthält. Im Grunde neigt sich die Zeit des proprietären Flash, das immer wieder neue Sicherheitsprobleme erzeugt, ihrem Ende zu, denn Flash wurde inzwischen weitestgehend vom Internet-Standard HTML 5 abgelöst.

2016-05-13T09:36:04+02:00Mai 13th, 2016|CSS, HTML|Kommentare deaktiviert für Adobe patcht 25 Flash-Sicherheitslücken

Beta von Googles Android Studio 2.0 veröffentlicht

Bei Google gibt es jetzt die erste Beta seiner runderneuerten Entwicklungsumgebung Android Studio 2.0. Die aktuelle Version ist schon die Beta 2, weil es einige Probleme mit der ersten Testversion gab. Neu in Version 2.0 von Android Studio sind unter anderem die höhere Arbeitsgeschwindigkeit beim Kompilieren von Apps und beim Ausliefern von Paketen über die ADB-Schnittstelle zum neuen, auch deutlich verbesserten Emulator. Der Emulator wurde in der Beta im Vergleich zur Vorschau aus dem Dezember weiter ausgebaut. Instant Run macht Code-Anpassungen deutlich schneller: Mit der neuen Funktion Cold Swap kann die App jetzt mit einem Klick im Emulator neu gestartet werden, wenn Änderungen am Code gemacht wurden. Die Steuerung der Ausrichtung wurde auch repariert. Die Multi-Touch-Unterstützung ermöglichlaubt es jetzt, solche Zoomgesten zu simulieren. Sie erhalten die Beta 2 über den Canary-Channel in Android Studio und auf der Projektseite.

2016-02-07T09:40:04+02:00Februar 7th, 2016|Allgemein, Bildbearbeitung, CSS, HTML, Javascript|Kommentare deaktiviert für Beta von Googles Android Studio 2.0 veröffentlicht

Firefox 44 mit Videochat und besseren Fehlermeldungen

Bisher wurde die Medienunterstützung für HTML5-Videos im Mozillas Browser Firefox je nach genutztem Codec und offiziell nur  getestet. Mit der soeben veröffentlichten Version 44 von Mozillas  Browsers ist das aber inzwischen abgeschlossen. Firefox 44 nutzt jetzt als Voreinstellung den System-Dekoder für H.264, wenn er verfügbar ist. Macht das Probleme, wird stattdessen die Nutzung des freien Codec VP9 und des WebM-Containers aktiviert. Verschönert wurden die Warnhinweise und Fehlermeldungen im Zusammenhang mit Zertifikaten und Verbindungen. Statt der bisher genutzten eher allgemeinen Texte mit schwer zu deutenden Symbolen zeigt der Firefox jetzt kurze und klare Fehlermeldungen in unaufdringlichem Design an. Schon seit mehr als einem Jahr testet Mozilla seine Implementierung des WebRTC-Standards mit seinem eigenen, in den Browser eingebauten Videochat „Hello“. Wie man den Neuerungen für Entwickler entnehmen kann, hat Mozilla bei Firefox 44 die Hersteller-Präfixe seiner Implementierung von WebRTC jetzt entfernt. Das heißt also, dass die Implementierung jetzt standardkonform sein sollte. Deshalb ist der Hello-Client wohl auch nicht mehr als Beta-Version gekennzeichnet.

2016-01-27T10:55:30+02:00Januar 27th, 2016|CSS, HTML, Javascript|Kommentare deaktiviert für Firefox 44 mit Videochat und besseren Fehlermeldungen

Ex-Mozilla-Chef bringt neuen Browser „Brave“

Ex-Mozilla-CEO Brendan Eich hat gerade die erste Vorabversion seines auf Chromium basierenden quelloffenen Browsers Brave veröffentlicht. Das Logo des Browsers erinnert an den König der Löwen. Das Programm kann man aber nicht wirklich direkt herunterladen, sondern man muß sich erst unter Angabe der benutzten Betriebssysteme (mobil und Desktop) und einer Email-Adresse als Tester anmelden. Das habe ich soeben getan, aber leider bekam ich dafür keinen Download-Link, sondern nur den Hinweis darauf, daß eine Warteliste existiert und daß ich bald einen Downloadlink per Email zugesandt bekomme. Nicht der beste Einstand für den …

2016-01-21T12:11:53+02:00Januar 21st, 2016|CSS, HTML, Javascript, test|Kommentare deaktiviert für Ex-Mozilla-Chef bringt neuen Browser „Brave“

Microsofts Visual Studio Code wird Open Source

Microsoft will sein Entwicklungswerkzeug Visual Studio Code ab sofort zu Open-Source-Software machen. Das kündigte der Konzern jetzt auf seiner Konferenz Connect(); an. Außerdem steht wieder eine neue Beta von Visual Studio Code für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Das Entwicklungswerkzeug unterstützt auch Erweiterungen und beinhaltet einen Marktplatz für Addons, den sogenannten Visual Studio Marketplace, in dem sich schon 60 Erweiterungen für Visual Studio Code finden.

2015-11-19T23:51:38+02:00November 19th, 2015|Allgemein, CSS, HTML, Javascript, MySQL|Kommentare deaktiviert für Microsofts Visual Studio Code wird Open Source
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