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Chat-Widget mit Nebentätigkeit

Viele Unternehmen setzen zum Online-Kundensupport Chat-Widgets ein, über die sie den Kontakt mit ihren Kunden auf der Webseite pflegen können. Das bekannte Tool Live Help Now ist nun bei einer ungenehmigten Nebentätigkeit erwischt worden:

In das Programm war das Krypto-Mining-Script Coinhive integriert, das im Betrieb die Leistung der beteiligten Rechner missbrauchte um darauf Kryptogeld zu schürfen. Dieses Chat-Tool wird von etwa 1.500 Websites benutzt. Sollten Sie als Webworker das Widget ebenfalls benutzt haben, wäre eine Prüfung der entsprechenden Internetpräsenzen dringend anzuraten.

Es ist noch nicht ganz klar, ob die Entwickler des Dienstes das Skript vielleicht vorsätzlich eingebaut haben oder ob sie selbst Opfer eines Angriffes von Dritten geworden sind. Sie waren wegen Thanksgiving (Feiertag) und Black Friday in den USA nicht auf Anhieb zu erreichen.

Nach vorliegenden Screenshots steigt die CPU-Auslastung nach Einbau des Skriptes mit  dem Mining-Code stark an. Die ca. 1.500 Webseiten, die das Widget aktuell nutzen, trugen damit unwissentlich zu einer deutlich höheren Leistungsaufnahme der PCs ihrer Kunden bei.

Bei einem aktuellen Test vor 2 Tagen konnte Golem den Coinhive-Code in dem Widget nicht mehr feststellen.

Neues c’t-Sonderheft „Programmieren“

Wer programmieren kann, ist klar im Vorteil: Wo Normalmenschen wiederkehrende Aufgaben jedes Mal wieder von Hand erledigen, schreiben sie einfach ein kleines Programm, das dasselbe schneller und besser macht.

Das könnten Sie im Grunde eigentlich auch: Mit dem Python-Grundkurs im Programmieren-Sonderheft 2016 der c’t schreiben auch Sie in kürzester Zeit Ihr erstes eigenes Programm, einen einfachen Passwortgenerator, der dann schrittweise zum Ihrem persönlichen Passwortmanager ausgebaut wird.

Außerdem führt das Heft in die Programmierung im Web, auf Android-Smartphones und Smartwatches und sogar auf die Programmierung von FPGAs und Neuronalen Netzen ein.

Mit der beiliegenden DVD können Sie sofort durchstarten. Das Sonderheft ist im heise Shop zu haben und kostet 9,90 Euro. Der Versand nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz ist bis zum 15. Mai 2016 versandkostenfrei.

Als digitale Version kostet das Heft nur 8,99 Euro. Bestellen kann man es ab sofort über die c’t-App für Android oder iOS oder auch im PDF-Format als E-Book. Ab dem 18. April 2016 soll das Sonderheft außerdem im Zeitschriftenhandel angeboten werden.

Adobe nimmt Änderung des Lightroom-Imports zurück

Lightroom_rollback_bWer sich als Designer oder Ersteller von Webseiten auch über die Änderung der Importfunktion in Lightroom geärgert hat, kann sich jetzt freuen:

Adobe hat jetzt passend  auf die zahlreichen Kundenproteste reagiert und soeben angekündigt, die vor knapp zwei Wochen in dem Bildbearbeitungsprogramm eingeführten Änderungen wieder rückgängig zu machen.

Mit dem Update auf Version 2015.10.2 der Creative-Cloud-Ausgabe bzw. Version 6.2 für Lizenzkunden hatte der Hersteller unter anderem die Importmethode für Fotos geändert – angeblich, um die Bedienung des Programms zu erleichtern. Dadurch gingen aber zahlreiche nützliche Funktionen verloren, und die Bestandskunden beschwerten sich lautstark.

Nach der kommenden Rückabwicklung sollen auch die verschwundenen Funktionen wieder verfügbar sein. Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit, Bilder schon beim Import von Schlieren zu befreien und Linsenprobleme zu korrigieren.

3D-Grafikprogramm Blender 2.76 verfügbar

Für den Design-Profi ist die 3D-Grafiklösung Blender eine gute Wahl. Das Open-Source-Programm gibt es kostenlos und seine Leistungsfähigkeit ist beeindruckend. Von kleinen 3D-Animationen bis hin zum animierten Führer durch die Internetseiten lässt sich fast alles mit Blender realisieren – bis hin zum abendfüllenden Comic-Film.

Soeben haben die Entwickler des 3D-Pakets die neueste Version 2.76 zum Download freigegeben, die sich insbesondere durch Geschwindigkeit und Performance auszeichnet.

Viele Optimierungen lassen die Echtzeit-3D-Ansicht (Viewport) jetzt merklich performanter arbeiten, wobei Blender 2.76 jetzt auch noch weniger Speicher benötigt. Dank OpenSubDiv laufen Blender-Animationen jetzt auch deutlich flüssiger.

Auch das Lesen von Dateien und die Erstellung von Vorschaubildern (Thumbnails) im Datei-Browser wurde deutlich beschleunigt – und auch dabei konnte der Bedarf an Arbeitsspeicher reduziert werden.

Blender ist eine herausragende Open-Source-Software, mit der man sehr gute Ergebnisse erzielen kann und für die die Anwender nichts bezahlen müssen. Das 3D-Grafikprogramm läuft unter den Betriebssystemen Windows, Mac OS X und Linux.

Javascript-Konferenz enterJS in Darmstadt

Nach der zum ersten Mal im letzten Jahr in Köln abgehaltenen Konferenz für Javascript enterJS 2014 wird die Folgeveranstaltung in diesem Jahr vom 17. Bis zum 19. Juni im Darmstadtium in Darmstatt abgehalten.

Wie von den letztjährigen Teilnehmern gewünscht, beginnt es gleich am 17. Jun mit einem Workshop-Tag, an dem für interessierte Entwickler Gelegenheit besteht, sich anhand praktischer Beispiele und Übungen intensiv mit den angesagten Themen aus dem JavaScript-Umfeld praktisch zu befassen.

Angeboten werden diesmal die Schwerpunkte “JavaScript für Java- und C#-Entwickler“, “Testgetriebene Entwicklung mit AngularJS“, “Node.js, io.js und Co.: Entwickeln für die Cloud“, “Eventgetriebene Programmierung und Architektur” und “Der Docker-Basis-Workshop“.

Am 18. und 19. Juni läuft dann die eigentliche Konferenz mit knapp 40 Vorträgen zu verschiedenen Themen. Das Programm der enterJS 2015 ist nun online verfügbar und die Registrierung ist eröffnet.

WebIDE von Mozilla in Firefox-Browser integriert

MozillaWebIDEFür die Entwicklung von Webanwendungen braucht man nicht unbedingt verschiedene Werkzeuge und Vorlagen, die man extra irgendwo herunterladen muss? Dafür reicht schließlich auch der Browser, meint Mozilla.

Das Unternehmen teilt mit, eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) sei jetzt Bestandteil der Nightly-Builds von Firefox. Sie nennt sich einfach nur WebIDE.

Damit die Entwickler bei der Benutzung der WebIDE nicht ganz von vorn anfangen müssen, ist eine Beispiel-App als Vorlage enthalten, die im Grunde nur einen kleinen Button zeigt.

Mit den Werkzeugen der DIE kann man dann die eigentliche Entwicklung vornehmen. Die WebIDE erlaubt neben dem Schreiben auch das Testen direkt im Browser. Die Anwendung kann man aber auch einfach auf Firefox OS Geräten oder Simulatoren installieren. Mit den bekannten Entwicklerwerkzeugen im Firefox-Browser kann das erstellte Programm dann wie gehabt debuggen.

Kann jeder dritte Deutsche programmieren?

Nach einer Umfrage des  Branchenverbandes Bitkom anlässlich des heutigen “Europäischen Tages der Sprachen” hat in der Tat jeder dritte Deutsche Grundkenntnisse in einer Programmiersprache.

Das entspricht ungefähr der Verbreitung von Französischkenntnissen der Deutschen, die auch bei 33 % liegen. Die Reihenfolge der am häufigsten genannten Sprachen: BASIC, JAVA, C und PHP.

Bei den Männern gaben 46 % und bei den Frauen 21 % an, Grundkenntnisse in einer Programmiersprache zu haben, im Mittel also 33 %.

Da es aber eine Befragung ohne Überprüfung war, kann man aber schon bezweifeln, dass jeder Dritte Deutsche auch nur ein mäßig anspruchsvolles Programm zum Laufen bringt…

Firebug – das Must-Have-Add-On für Webentwickler

Als Webentwickler kommt man an Firebug fast nicht vorbei. Es ist eine sehr leistungsfähige und auch sehr beliebte Entwicklungsumgebung für Internetseiten und Anwendungen, die man mit eigenen Programmen erweitern kann. Die Software hat eine eigene Schnittstelle, an die Entwickler ihre Programme anbinden können.

Firebug erhalten Sie kostenlos auf der Addon-Seite von Mozilla. Wenn das Add-On in Firefox eingebunden ist, kann es mit Klick auf den kleinen Käfer (Bug) in der Statusleiste aufgerufen werden. Dann wird das aktuelle Dokument komplett eingelesen und analysiert.

Besonders geeignet ist Firebug für die Analyse eigener und fremder Webseiten. Ein integrierter Editor hilft bei der Bearbeitung von HTML-Seiten und CSS-Stylesheets.