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Browser Vivaldi 1.5 kann Hue-Lampen steuern

vivaldi1-5bHeute hat die Vivaldi Technologies die Version 1.5 ihres gleichnamigen Browsers veröffentlicht. Neben der üblichen Aktualisierung des darunterliegenden Chromium von Google bringt die Version viele Verfeinerungen der schon bestehenden Features mit.

So erfasst das Notiz-Feature automatisch auch einen Screenshot, sobald man Webseiten-Text markiert und dann über sein Kontextmenü eine Notiz anlegt. Tabs lassen sich zwischen Browser-Fenstern verschieben – auch mehrere gleichzeitig. Einen Lesemodus wie andere Browser hatte Vivaldi auch schon bisher, aber viele User dürften das erst mit dem neuen Button in der URL-Leiste merken.

Browser für das Internet der Dinge

Das wohl ungewöhnlichste Feature von Vivaldi 1.5 mag manchen wenig interessieren, für andere wiederum könnte es ein interessantes Gimmick sein: Die neue Browser-Version steuert jetzt auch Philips-Hue-Lampen im Internet der Dinge an.

So wie sich schon bisher der Browser der dominanten Farbe der geöffneten Internetseite anpasste, kann Vivaldi ab sofort auch das Raumlicht verändern über solche Hue-Lampen, zum Beispiel in Rot für YouTube und in Blau für Twitter.

Nameserver in unterschiedlichen Netzen nutzen

wurmmiraibotnetzDer Großangriff auf die Firma Dyn am Wochenende hat einmal mehr deutlich gemacht, wie wichtig der Nameservice aus verschiedenen, unabhängigen Netzen sein kann.

Große Seiten wie Twitter, Paypal, Netflix, Amazon, Airbnb oder Spotify mussten am Freitag reihenweise auf Besucher verzichten, weil der gemeinsame (und teilweise einsame) Nameservice-Dienstleiter Dyn massiv auch mit Hilfe des Akamai-Botnetzes aus dem Internet der Dinge (IoT) angegriffen wurde.

Zwei oder drei zusätzliche Nameserver von anderen Dienstleistern wie beispielsweise Amazon hätten das Problem zumindest deutlich abmildern können oder gar nicht erst aufkommen lassen.

Da waren nach einem Bericht bei Golem die US-Pornoseiten wie beispielsweise Pornhub schon besser gerüstet, weil sie sich redundante Nameservices mehrerer DNS-Dienstleister bedienten und der Kelch so weitgehend an ihnen vorüberging.

Besonders negativ hervorgetan hat sich Amazon, das ein wichtiges Rechenzentrum der Amazon Webservices der US-Ostküste ausschließlich Dyn als Nameservice nutzte und noch nicht einmal den hauseigenen DNS-Dienst redundant mitverwendete.

Tschüss, Systemsteuerung

Im Gespräch war es schon beim Start von Windows 10, aber dann kam das neue Microsoft.Betriebssystem  ja doch inklusive Systemsteuerung. Letzte Woche hat Microsofts Windows 10-Produktmanager Gabe Aul auf Twitter bestätigt, dass es die Systemsteuerung in Windows 10 in Zukunft nicht mehr geben wird.

Schließlich gibt es, wie auch das Artikelbild zeigt,  mit der App “Einstellungen” (links) unter dem neuen Windows 10 eine gleichwertige Alternative zur Systemsteuerung (rechts), die auch besser zum Gesamtbild von Windows 10 passt und in der man beispielsweise auch auf Tablets viel einfacher navigieren kann.

Wer als Entwickler häufiger mal in die Tiefen des Systems einsteigen muss, beispielsweise um einen Netzwerkadapter anders zu konfigurieren, sollte sich darauf vorbereiten, solche Tätigkeiten in Zukunft auch mit der Einstellungs-App von Windows 10 zu machen.

Am besten sollte man ab sofort versuchen, alles, was man bisher mit der Systemsteuerung machte,  mit der App zu erledigen. Es könnte nämlich sein, dass schon mit dem im November erwarteten ersten größeren Update für Windows 10 die Systemsteuerung Geschichte ist…

Twitters Diffy zeigt Fehler in Updates

Twitter setzt das in der Programmiersprache Scala geschriebene  Regressionswerkzeug Diffy schon längere Zeit als effizientere und effektivere Alternative zu selbstgeschriebenen Unit-Tests bei neuen Programmfunktionen ein.

Jetzt hat der Microblogging-Dienst Diffy für alle als Open Source freigegeben.

Diffy zeigt Fehler in Apache-Thrift- und HTTP-Services ganz automatisch an. Dabei agiert es wie ein Proxy, der den neuen und den alten Code Seite an Seite laufen lässt und dabei das Verhalten miteinander vergleicht und alle Unterschiede anzeigt.

Diffy

Wächst die Komplexität eines Systems, wird es schnell unmöglich, eine angemessene Testabdeckung über selbstgeschriebene Tests zu erreichen“, schreibt Puneet Khanduri, aus Twitters Tools- und Frameworks-Team: “Dann braucht man ambitioniertere automatisierte Techniken, bei denen Entwickler nur geringfügig eingreifen müssen.

Das Tool von Twitter könnte für die Pflege von komplexen Internetanwendungen sehr hilfreich sein und für kürzere Testzeiten und schnellere Updates sorgen.

Einbetten fremder Inhalte verletzt Copyright nicht

In seinem Grundsatzurteil vom 21. Oktober hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass das Einbetten von auf anderen Internetseiten öffentlich zugänglichen geschützten multimedialen Inhalten in die eigene Internetseite per Framing keinen Urheberrechtsverstoß darstellt (Az. C-348/13).

Man versteht darunter das Einbinden von Multimediadateien wie zum Beispiel Videos in einen Frame der eigenen Webseite. Das machen besonders Blogger oder Menschen in Sozialen Netzen häufig mit Youtube-Videos, deren Einbettungscode man zu dem Zweck auch schon direkt per Cut and Paste in die eigene Internetseite kopieren kann. Der multimediale Inhalt (in diesem Fall das Video) wird dabei auch nicht auf den eigenen Server kopiert, sondern von seiner Originaladresse geladen.

Dieses Urteil des EuGHg hat entscheidende Bedeutung für die Sozialen Medien unserer Zeit, die bei einem anderen Urteil hätten geändert werden müssen. Setzt man zum Beispiel auf Facebook oder Twitter einen Link auf ein YouTube-Video, dann wird dort auch gleich das ganze Video eingebettet und angezeigt.

Während das Setzen von Links auf normales urheberrechtlich geschütztes Material in früheren Urteilen schon immer für rechtmäßig gehalten wurde, traute sich der Bundesgerichtshof eine eigene Entscheidung darüber für solche eingebetteten Videos nicht selbst zu, obwohl es technisch gesehen eigentlich nichts anderes ist.

In Einzelfällen hatten deutsche Gerichte darin bis zu diesem Urteil sogar eine Urheberrechtsverletzung gesehen, deshalb war es dringend Zeit für eine höchstrichterliche Entscheidung – die in diesem Fall für das Internet und gegen die Abmahn-Mafia erging.

Apples Emoji-Icons sollen multikultureller werden

emojiZusammen mit dem Unicode-Konsortium sollen Apples Icons zur Chat-Kommunikation demnächst multikultureller werden. Das bestätigte eine Unternehmenssprecherin.

Apples aktueller Emoji-Zeichensatz zeigt in der Tat wenig Diversität: Das Smiley-Paket, das man unter anderem bei iMessage, Twitter oder in E-Mails nutzen kann, enthält genau zwei Personen schwarzer Hautfarbe.

Aber daran will Apple offensichtlich arbeiten. Wie Unternehmenssprecherin Katie Cotton gegenüber der MTV-Aktivismusplattform Act mitteilte, gibt es Gespräche mit dem Unicode-Konsortium, dem der Konzern angehört. “Unsere Emoji-Charaktere basieren auf dem Unicode-Standard, der notwendig ist, damit sich diese über viele Plattformen hinweg korrekt anzeigen lassen.” Apple sehe aber auch, dass “mehr Diversität” in den Emoji-Zeichensatz kommen müsse, erklärte Cotton. “Deshalb arbeiten wir eng mit dem Unicode-Konsortium zusammen, um den Standard zu aktualisieren.

Wann es dann wirklich mehr Personen mit unterschiedlichem ethnischem Hintergrund im Emoji-Zeichensatz geben wird, wurde nicht gesagt. Apple hatte zuletzt schwule und lesbische Paare als Teil von iOS 6 in den Icon-Zeichensatz aufgenommen.

Neue Version Piwik 1.10.1 mit Webtracking und Sozialen Netzwerken

piwikGerade hat das Piwik-Projekt die neueste Version 1.10.1 seiner freien und vor allem datenschutzkonformen Webtracking-Lösung freigegeben. Über das neue Overlay-Plugin lassen sich auf der Website statistische Daten wie beispielsweise die Klickraten auf Links auswerten.

Eine Auswertung für Soziale Netzwerke im Dashboard erlaubt es, Besucher, die über Twitter oder Facebook kommen, einfacher herauszufiltern.

Wie immer können Sie Piwik auf der Projektseite kostenlos als ZIP-Archiv herunterladen. Der Update ist einfach: Das ZIP-Archiv wird in ein Verzeichnis des Webservers entpackt und danach im Browser aufgerufen. Wer bei der Installation von Piwik Schreibrechte vergeben hat, kann auch die One Click Update-Funktion im Dashboard der Vorversion benutzen.

Twitter-Entwickler immer unsicherer

Twitter will die Regeln für seine Kurzmitteilungs-Plattform verschärfen, damit der Nutzer eine “konsistentere Erfahrung” angeboten bekommt. Wenn man das in Klartext übersetzt, könnte es heißen: Die Benutzer sollen die Originalfunktionen von Twitter nutzen, wo das Unternehmen auch Werbung schalten kann.

Das sagt natürlich noch nicht genau, was sich bei Twitter ändern wird. Aber die ersten Entwickler sind schon abgesprungen oder haben Probleme, weiteres Geld für Twitter-Projekte aufzutreiben. Es wurde sogar schon eine Petition dazu gestartet, weil Twitter hartnäckig zu den Fragen schweigt.

Also seine Sie vorsichtig bei der Erstellung von Internetseiten mit Twitter-Funktionen, denn es könnte sein, dass die bald nicht mehr funktionieren.

Jedes zweite Unternehmen nutzt inzwischen Soziale Netzwerke

Facebook ist nicht wirklich für alles geeignet, wie die Facebook-Party des CSU-Granden Horst (2.0) Seehofer am letzten Wochenende deutlich gezeigt hat. Aber die deutsche Unternehmerschaft glaubt offensichtlich, ihr Geschäft mit Facebook, Google+ und anderen Sozialen Netzwerken verbessern zu können.

Das ergibt eine repräsentative Studie des Branchenverbandes Bitkom bei 732 Unternehmen, die gestern veröffentlicht wurde. Danach setzt fast jedes zweite deutsche Unternehmen soziale Medien ein. Jedes dritte Unternehmen ist bei Facebook und weitere 15 % haben schon konkrete Pläne dazu.

Die Firmen nutzen immer mehr Soziale Netzwerke, Twitter oder Blogs dafür, ihr Unternehmen, ihre Marken oder ihre Produkte bekannter zu machen. Das ist natürlich auch eine Chance für Ersteller von Internetseiten und Programmierer, die Erfahrungen mit Facebook und Co. gesammelt haben.