Extrem schnelle NoSQL-Datenbank ScyllaDB

Wer als Webentwickler bei schnellen Antwortzeiten mit großen Datenbanken umgehen muss, sollte mal einen Blick auf die neue NoSQL-Datenbank ScyllaDB werfen. Im Rahmen des Cassandra-Summit stellten die Entwickler mit Scylla ihre "schnellste spaltenorientierte NoSQL-Datenbank der Welt" vor. Die unter der GNU Affero General Public License v3 geschützte Open-Source-Datenbank soll den Durchsatz stark verbessern und dabei mit sehr niedrigen Latenzen wie Redis aufwarten. Weil ScyllaDB kompatibel zu Apache Cassandra ist, soll ein Wechsel zwischen den beiden Systemen außerdem recht einfach durchzuführen sein. Aktuell hat das Projekt den Status einer frühen Beta, das erste stabile Release ist für Januar 2016 avisiert. Hinter ScyllaDB verbirgt sich ein Team, das schon für die Entwicklung des KVM Hypervisor verantwortlich zeichnete. Die NoSQL-Datenbank ist Ergebnis seiner Arbeiten als Cloudius Systems, allerdings hat sich das Unternehmen mittlerweile in ScyllaDB umbenannt. Apache Cassandra diente als Vorlage und ScyllaDB soll auch eine schnellere Alternative dafür positioniert. Cassandra ist in Java verfasst und wird als eine Art Hybrid zwischen spaltenorientierter Datenbank und Key-Value-Speicher angesehen.

2015-09-24T11:39:31+02:00September 24th, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Extrem schnelle NoSQL-Datenbank ScyllaDB

Programmiersprache Python 3.5 veröffentlicht

Eineinhalb Jahre nach dem letzten größeren Release wurde jetzt die auch bei Webschaffenden beliebte Programmiersprache Python in der Version 3.5 freigegeben. Zu den Neuerungen in Python 3.5 zählen unter anderem der neue @-Operator für Matrixmultipliationen (PEP 465), eine generalisierte Unpacking-Syntax für Containertypen und die neuen Schlüsselwörter async und await für asynchronen und nebenläufigen Code (PEP 492). Python gibt es zwar schon seit über 25 Jahren, aber erst in den letzten Jahren hat sich diese Allzweck-Programmiersprache so richtig durchgesetzt. Da die Sprache auch recht einfach erlernt werden kann, wird Python  auch an vielen amerikanischen Universitäten als erste Sprache für Studienanfänger genutzt.

2015-09-14T09:42:31+02:00September 14th, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Programmiersprache Python 3.5 veröffentlicht

Twitters Diffy zeigt Fehler in Updates

Twitter setzt das in der Programmiersprache Scala geschriebene  Regressionswerkzeug Diffy schon längere Zeit als effizientere und effektivere Alternative zu selbstgeschriebenen Unit-Tests bei neuen Programmfunktionen ein. Jetzt hat der Microblogging-Dienst Diffy für alle als Open Source freigegeben. Diffy zeigt Fehler in Apache-Thrift- und HTTP-Services ganz automatisch an. Dabei agiert es wie ein Proxy, der den neuen und den alten Code Seite an Seite laufen lässt und dabei das Verhalten miteinander vergleicht und alle Unterschiede anzeigt. "Wächst die Komplexität eines Systems, wird es schnell unmöglich, eine angemessene Testabdeckung über selbstgeschriebene Tests zu erreichen", schreibt Puneet Khanduri, aus Twitters Tools- und Frameworks-Team: "Dann braucht man ambitioniertere automatisierte Techniken, bei denen Entwickler nur geringfügig eingreifen müssen." Das Tool von Twitter könnte für die Pflege von komplexen Internetanwendungen sehr hilfreich sein und für kürzere Testzeiten und schnellere Updates sorgen.

2015-09-04T18:24:10+02:00September 4th, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Twitters Diffy zeigt Fehler in Updates

Googles Browser Chrome pausiert seit heute Flash-Inhalte

Schon seit zwei Monaten pausiert die Beta des Browsers Chrome von Google bestimmte Flash-Inhalte automatisch. Diese Flash-Bremse wird seit dem heutigen 1. September auch in der stabilen Version des Browsers aktiv, verrät Googles Werbesystem AdWords. Die geblockten Inhalte Vor allem die nervigen Werbeanzeigen sind von der Änderung betroffen, die ja meist noch im proprietären Flash-Format von Adobe ausgeliefert werden. Modernere animierte Werbebanner im HTML5-Format sind von der Zwangspause nicht betroffen. Eine intelligente Erkennungsfunktion ist dafür zuständig, dass der Browser „zentrale Elemente“ wie beispielsweise Videos nicht automatisch stoppt. Wenn das aber doch einmal passiert, kann der Benutzer die Wiedergabe mit einem Mausklick wieder starten. Die Stromsparfunktion bei Google Chrome soll den Stromverbrauch bei Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets „signifikant reduzieren„, - das hatte Google schon im Juni versprochen. Der Flash-Player gilt als unsicher und unbeliebt Adobe hat es derzeit mit seinem Flash-Player nicht leicht: Regelmäßig gefährden Sicherheitslücken in dem Programm die Rechner seiner Nutzer. Deshalb hatte Firefox das Plug-in Juli dieses Jahres schon kurzerhand blockiert. Dem verstorbenen früheren Apple-Chef Steve Jobs wäre das nicht weit genug gegangen: Schon 2010 wünschte er Flash ein schnelles Ende. Schließlich gebe es mit HTML5 einen offenen Web-Standard als besseren Ersatz. Wer noch Internetseiten mit Flash erstellt, wird durch das Verhalten von Chrome erneut darauf hingewiesen, dass Flash keine Zukunft mehr [...]

2015-09-01T20:05:37+02:00September 1st, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Googles Browser Chrome pausiert seit heute Flash-Inhalte

Google Map Maker mit eingebautem Aufpasser

Für Ersteller von Internetseiten eine gute Nachricht: Google hat seinen im Mai 2015 vorübergehend geschlossenen Dienst Map Maker jetzt in 51 Ländern wieder verfügbar gemacht. Um das erneute Aufkommen von Zwischenfällen zu vermeiden, wird der Map Maker jetzt in jedem Land von Moderatoren administriert. Vor der Schließung im Mai hatten Unbekannte zum Beispiel Polygone eingeschmuggelt, die einen auf Apples Logo pinkelnden Android-Roboter zeigten. Nach dem Neustart gibt es zusätzlich zu den regionalen Administratoren auch einen automatischen Prüfvorgang, und wenn der Zweifel hat, schaut sich ein Google-Mitarbeiter die entsprechenden Änderungen an. Leider können Freiwillige jetzt auch keine Polygone mehr hinzufügen und auch existierende nicht mehr bearbeiten. Map Maker kam schon vor zwei Wochen im Testbetrieb nach Bangladesch, Brasilien, Indien, Kanada, den Philippinen und der Ukraine zurück. Jetzt folgten 45 weitere Länder, darunter auch Deutschland und Googles Heimat USA, wie man in einem Blogbeitrag nachlesen kann. Es gibt aber auch eine freie Alternative zum Google Map Maker: das schon 2004 gegründete internationale Projekt OpenStreetMap. Auch hier können Nutzer an der Schaffung der Weltkarte mitwirken, indem sie zum Beispiel Fehler melden, bestehende Daten vervollständigen, neue Gebäude aus Luftbildern abzeichnen oder aber Straßen, Wege und interessante Orte per GPS-Gerät erfassen. Als besonders gutes Beispiel einer Karte auf der Grundlage dieser Daten gilt für viele europäische Länder die Freizeitkarte OSM.

2015-08-27T07:06:14+02:00August 27th, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Google Map Maker mit eingebautem Aufpasser

Netbeans 8.1 Beta mit JUnit

Die IDE NetBeans 8.1 hat jetzt ihren Beta-Status erreicht. Nutzer der ursprünglich für die Java-Programmierung gedachten Entwicklungsumgebung können die Vorabversion über die Internetseite des Projekts beziehen und sich bereits mit den neuen Release vertraut machen. Zu den Neuerungen seit dem letzten Release gehört unter anderem, dass die Bundles für HTML/JavaScript-, PHP- und C/C++-Entwickler jetzt auch das Java Runtime Environment (JRE) enthalten, so daß hier keine eigene Java-Installation mehr nötig ist. Eine Zusammenfassung aller Änderungen bringen wie immer die Release Notes. Den Highlights von Netbeans‘ Beta Information kann man entnehmen, daß es auch im Bereich PHP Verbesserungen gibt: Dazu gehören beispielsweise der Support von Phing, die Integration des Symfony-Installers und die verbesserte Integration mit dem Composer.

2015-08-25T09:24:20+02:00August 25th, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Netbeans 8.1 Beta mit JUnit

„Happy Birthday“ könnte gemeinfrei werden

Was fällt dem Webdesigner ein, wenn er Besucher einer Plattform an deren Geburtstag gratulieren möchte? Natürlich „Happy Birthday“ in einer der über hundert Varianten in Englisch, Deutsch oder meinetwegen auch in Klingonisch (gibt es wirklich!). Sobald dieser Programmierer die Begrüßung von Geburtstagskindern mit Happy Birthday in Javascript oder PHP online gestellt hat, dürften sich dann der Musikriese Warner mit einer in der Regel vierstelligen Rechnung bei ihm melden, denn die Burschen glauben, sie hätten das Copyright auf den fast 100 Jahre alten Gassenhauer und kassieren damit jährlich zwei Millinen Dollar. Einige Künstler sehen das anders und haben nach einem Bericht von Heise vor einem amerikanischen Gericht geklagt – mit guten Aussichten, daß Happy Birthday bald gemeinfrei ist und ohne Lizenzgebühren benutzt werden darf.

2015-08-24T10:20:39+02:00August 24th, 2015|Allgemein, Javascript, PHP|Kommentare deaktiviert für „Happy Birthday“ könnte gemeinfrei werden

Mozilla verbessert Privatmodus von Firefox

Die Entwickler von Firefox haben eine Vorabversion des Browsers vorgestellt, die neue Funktionen zum Schutz persönlicher Daten enthält. Im Privatmodus blockt der Browser beispielsweise Elemente auf Internetseiten, die Daten über den Benutzer sammeln oder dem Tracking dienen. Hersteller Mozilla weist daraufhin, dass das Blockieren solcher Elemente dazu führen kann, dass die besuchte Website defekt erscheint. Man habe allerdings auch die Möglichkeit gelassen, die blockierten Elemente manuell freizugeben. Einen weiteren Schritt in Richtung Sicherheit möchte man mit überprüften Add-Ons gehen. Die Pre-Beta von Firefox blockiert deshalb standardmäßig nicht verifizierte Add-Ons. Mehr Informationen dazu finden Sie im Add-Ons-Blog von Mozilla. Die Pre-Beta von Firefox können Sie hier herunterladen.

2015-08-16T23:46:39+02:00August 16th, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Mozilla verbessert Privatmodus von Firefox

Firefox 40 bringt noch mehr Sicherheit

Die gerade veröffentlichte Version 40 von Mozillas Browser Firefox verbessert den Schutz vor Schadsoftware, führt das Signaturen für Browser-Erweiterungen ein und zeigt unter Windows 10 auch ein neues Aussehen. Die Bedienoberfläche hat der Hersteller aber nur leicht angepasst – sie erhielt ein „frisches, neues“ Aussehen. Signaturen für Erweiterungen Um Firefox-Nutzer künftig besser zu schützen, authentifiziert Mozilla seine Firefox-Add-ons jetzt mit Signaturen. Diese sollen auch bald Pflicht werden, plant der Browser-Hersteller: Danach ist dann nur noch die Installation signierter Erweiterungen möglich. Die Entwickler von Firefox-Addons müssen sich nach diesem Zeitpunkt an festgelegte Regeln halten, um eine Signatur zu bekommen. In der Firefox 40 erscheint zurzeit nur eine Warnung, die auf die fehlende Signatur hinweist – installieren kann man die Erweiterung zurzeit trotzdem. Schutz vor Malware Darüber hinaus hat Mozilla den Schutz vor heruntergeladener Schadsoftware verbessert. Beim Download von ausführbaren Dateien fragt der Browser beim Safe-Browsing-Service von Google, ob es sich bei der Software möglicherweise um Malware handelt. Zu diesem Zweck gibt Firefox einige Metadaten an Google weiter. Dazu gehören Dateinamen, Dateigröße, Hashwert und die Download-URL. Wurde die Software als gefährlich eingestuft, stoppt der Download. Der Nutzer kann den Download in Version 40 aber noch manuell freigeben.

2015-08-12T14:08:57+02:00August 12th, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Firefox 40 bringt noch mehr Sicherheit

Sicherheitslücken im PHP File Manager

Das Programm PHP File Manager kann man für nur 5 Dollar kaufen. Man installiert es dann auf seinem Internetserver und kann danach beliebige Dateien zwischen seinem PC und dem Server einfach mit dem Browser austauschen. Dummerweise können das alle anderen auch – vom Programmierer bis zum Hacker! Weil es so bequem ist, nutzen offensichtlich auch viele große Unternehmen das Tool zum Dateitransfer. Dazu gehören beispielsweise Eneco, Nintendo, Danone, Nestle, Loreal, EON, Siemens, Vattenfall, Oracle, Oxford, Hilton, T-Mobile, CBS, UPC und 3M (und vermutlich noch viele andere), von deren Internetservern seitdem jedermann vertrauliche Dateien ohne Probleme herunterladen kann. Denn in dem PHP-Skript PHP File Manager schlummern seit mindestens fünf Jahren mehrere kritische Sicherheitslücken, die der Hersteller kennt, aber einfach nicht schließt. Darauf macht Security-Berater Sijmen Ruwhof in seinem Blog jetzt aufmerksam. So soll es zum Beispiel durch zwei Lücken möglich sein, über das Skript ohne Authentifizierung Code auf den Server zu laden und auch auszuführen. Das Schärfste daran ist aber ein speziell versteckter Superuser mit dem Namen  ****__DO_NOT_REMOVE_THIS_ENTRY__****,  der in allen Installationen des File Managers dasselbe Passwort nutzt. Um es Hackern einfach zu machen, ist dies Passwort auch gleich als MD5-Hash im Script. Hersteller Revivedwire hat den PHP File Manager inzwischen auf verschämte Art und Weise auf seinem Vertriebsserver gesperrt. Man liest dort ein unverfängliches „Wir konnten die aufgerufene Seite leider [...]

2015-07-28T10:31:10+02:00Juli 28th, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Sicherheitslücken im PHP File Manager
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