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Vivaldi 1.13 mit neuer Tab-Verwaltung

Wer häufig mit vielen geöffneten Tabs seines Browsers im Internet verliert dabei schnell den Überblick, was unter welchem Tab steckt.Denn statt der URLs sind dann nur noch bunte Favicons zu sehen, was es deutlich erschwert, dort eine bestimmte Seite zu lokalisieren. Hier will die neueste Version des Vivaldi-Browser Abhilfe schaffen: Der aktuelle Vivaldi 1.13 bietet mit seinem “Window Panel” eine praktische Möglichkeit zur Verwaltung von mehreren Tabs.

Das neue Panel in Vivaldi 1.13 zeigt in der Seitenleiste alle geöffneten Tabs in einer Baumansicht an. In diesem Bereich kann der Benutzer jetztr die Tabs mit Drag and Drop umsortieren und sie anheften, aktualisieren, duplizieren oder auch schließen. Sogar eine Tabsuche ist mit an Bord. Zum Platzsparen kann man mehrere Tabs auch in einer Gruppe zusammenführen.

Über das neue Panel kann man auch mit unerwünschtem Sound nervende Tabs gezielt zur Ruhe bringen (“Audio aus”).

Genau wie Opera und Chrome basiert auch Vivaldi auf Chromium. Vivaldi 1.13 steht ab sofort für die Betriebssysteme Windows, macOS und Linux zum kostenlosen Download zur Verfügung. Das Update wird nach und nach verteilt, und ein schon installierter älterer Vivaldi-Browser lädt das Update in aller Regel auch automatisch herunter.

Operas Konzept-Browser Neon

Opera Software hat soeben seinen neuen Browser „Neon“ für Windows und macOS herausgebracht. Dieser sogenannte „Konzept-Webbrowser“ soll nicht etwa Operas bisherige Browser-Linie ablösen, sondern als eine Art Design-Studie neue Ideen zu den Oberflächen und zur Bedienung ausloten.

Alles, was sich davon in der Praxis bewährt, soll dann in die regulären Opera-Browser übernommen werden – ähnlich wie es Opera schon 2013 mit dem Tablet-Browser „Coast“ gemacht hat.

Neon soll offensichtlich mit modernem Design eine eher jüngere Zielgruppe anzusprechen und konzentriert sich dabei auf Schwerpunkte wie zum Beispiel die Interaktion mit Bildern und Videos.

Bisherige Browser behandeln das Web wie Dokumente in einem Aktenkoffer“sagt die Designerin Joanna Czajka, die das Neon-Projekts in Operas Entwicklungs-Standort im polnischen Wroclaw (Breslau) leitet.

Die Tabs und Schnellwahl-Icons werden als Kugeln dargestellt, die sich in einer lustigen Animation zum Platzen bringen lassen, wenn man sie wegnimmt. Tabs ordnen sich in der Seitenleiste vertikal an. Ein schlauer Algorithmus soll diese den Benutzerinteressen entsprechend sinnvoll sortieren.

Auch Operas Browser Neon arbeitet wie der Standardbrowser von Opera auf der technischen Basis von Chromium.

Opera-Gründer bringt Browser Vivaldi heraus

VivaldiDer Name des neuen Browsers von Jon von Tetzchner klingt  nach Musik. Opernfan und Opera-Gründer Tetzchner hat sich schon mit dem Namen seines Erstlings-Browsers recht musikalisch gegeben.
Nachdem Tetzchner sich von Opera zurückgezogen hatte, will der Internet-Veteran jetzt von Island aus mit Vivaldi “enttäuschte Nutzer seiner Ex.Firma abholen“, wie Heise es treffend ausdrückt.
Inzwischen gibt es eine erste technische Vorschau, eine Art frühe Beta-Version für Windows, Mac OS und Linux, die man von der Vivaldi-Internetseite kann.
Bei Opera gibt es ja bekanntlich eine neue Philosophie, die den Funktionsumfang seit Version 15 stark reduziert hat. Mit Vivaldi will von Tetzchner jetzt wieder dem früheren Opera-Kurs folgen und anspruchsvollen Nutzern eine umfangreiche Grundausstattung mitgeben. “Die meisten Browser wollen heute allen gefallen, aber das bedeutet, dass sie alle gleich aussehen und ähnliche Features haben“, umreißt, wie er sich vom Einheits-Browser-Brei abheben will. Auch E-Mail soll Vivaldi beherrschen, ein Adressbuch ist schon integriert.
Die aktuelle frühe Vorabversion von Vivaldi beinhaltet noch nicht alle zukünftigen Funktionen und hakt gelegentlich auch noch ein wenig, aber sie wirkt durchaus vielversprechend. Es gibt sogar schon eine deutsche Lokalisierung inklusive vorinstallierter Lesezeichensammlung.
Einen ausführlicheren Bericht finden Sie bei Heise.

Die erste Beta des Webkit-Browsers „Otter“

OtterSeit einem knappen halbem Jahr arbeitet der polnische Entwickler Michał Dutkiewicz zusammen mit einer kleinen Gruppe von Beitragenden an einem Browser auf Basis von Qt5 mit der Webkit-Engine.

Das Team will die Oberfläche und Funktionalität von Opera 12 nachahmen und stellt jetzt eine erste Beta-Version des Otter-Browsers bereit.

Die neueren Opera-Browser basieren ja inzwischen nicht mehr auf der Presto-Engine, sondern auf Chromium.

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