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Verbesserter Malware-Schutz in Googles Chrome

Die Windows-Version seines Browsers Chrome 62 hat Google jetzt um drei neue Funktionen erweitert. Alle drei sollen die Erkennung und Entfernung von Schadsoftware verbessern.

Insbesondere will der Browserhersteller verhindern, dass Malware und gefährliche Erweiterungen Suchergebnisse verändern oder Nutzer unfreiwillig in die Arme schädlicher Websites weiterleiten. Dabei erhält Google Unterstützung von dem slowakischen Sicherheitsanbieter Eset.

Google nicht verhindern, dass gefährliche Erweiterungen installiert werden, Deshalb kann Chrome jetzt aktiv werden, wenn eine Erweiterung Einstellungen des Browsers wie zum Beispiel die voreingestellte Suchmaschine ändert. In solchen Fällen weist Chrome auf die Änderung hin und bietet dann an, die ursprüngliche Einstellung wiederherzustellen.

Außerdem wurde die Funktion zum Zurücksetzen des Browsers auf die Werkseinstellungen (z.B. nach einer Malware-Infektion) neu gestaltet. Sie zeigt jetzt eine Warnung an, wenn Chrome eine unerwünschte Software entdeckt, und bietet auch Unterstützung bei deren Entfernung an. Bis jetzt gab es für diesen Zweck nur das separate Chrome Cleanup Tool. Auch die Warnmeldungen wurden neu gestaltet, um besser erkennen zu können, welche Software da entfernt wird.

Die dritte Neuerung bei Chrome 62 ist eine Malware Detection Engine, die nun als fester Bestandteil zu Chrome Cleanup gehört. Die stammt von Eset und arbeitet mit der Sandbox von Chrome zusammen. Damit ist Chrome jetzt in der Lage, deutlich mehr unerwünschte Software vom den Rechnern der Benutzer fernzuhalten als bisher.

 

Firefox 57 (Quantum) mit doppeltem Speed

Mozilla hat jetzt die erste Beta-Version seines Browsers Firefox 57 (Quantum) mit seiner ganz neuen Bedieneroberfläche (Photon) freigegeben. Die neue Browser-Version soll, wie schon Vorläufer Firefox 55, vor allem eine bessere Performance aufweisen als seine Vorgänger.

Beim Benchmark-Test Speedometer 2.0 erreicht Firefox 57 nach Angaben von Nick Nguyen, Vice President of Product bei Mozilla, die doppelte Leistung wie Firefox 52. Es geht hauptsächlich darum, dem Marktführer Google Chrome Marktanteile abzunehmen.

In einem Youtube-Video vergleicht Mozilla die beiden Browser dann auch direkt und lässt sie dabei jeweils zehn bei den Benutzern beliebte Internetseiten laden.

In den meisten Fällen zeigt Firefox in der Tat die aufgerufenen Seiten schneller an als Googles Chrome. Sogar die Suche nach „San Francisco to New York“ mit Googles eigener Suchmaschine kann Firefox schneller abschließen.

SEO: Google straft mobile Popups ab

MobilePopupsDer Suchmaschinen- und Werbegigant Google will jetzt Internetseiten abstrafen, die in ihrer Mobilansicht zu viele Inhalte durch Werbung überdecken. Die neue Regelung soll ab Januar 2017 in Kraft treten, gibt der Konzern im Webmaster Central-Blog bekannt. Die aktuell grassierenden Werbeformen irritierten die Nutzer, begründet Google diesen Schritt.

Sogenannte Interstitials zum Beispiel mit Hinweisen auf die Cookie-Nutzung oder zur Altersprüfung und  “angemessen” kleine Banner sollen aber nicht zur Abstrafung führen.

Webseiten, die aufdringliche Werbung zeigen, bieten eine schlechtere Nutzererfahrung als Webseiten, die ihre Inhalte direkt anzeigen“, begründet Produktmanager Doantam Phan diesen Schritt. Google-Mitarbeiter hätten viele Internetseiten gefunden, die die von der Suchmaschine indexierten Inhalte mit displayfüllenden Anzeigen überdeckten oder sogar entsprechende Popups einsetzen. Dies sei es aber nicht, was Nutzer erwarteten, wenn sie auf ein Suchergebnis bei Google klickten.

Legale und technische Popups gestattet

Internetseiten, auf denen solche Werbeformen für Mobilgeräte einsetzt werden, werden ab dem 10. Januar 2017 innerhalb der Google-Suchergebnisse heruntergestuft.

Die Kernfrage für Google ist dabei: Ist der gewünschte Inhalt auf den ersten Blick sichtbar oder muss der Nutzer erst einen anderen Inhalt wegklicken oder überscrollen?

Popups aus legalen Zwecken wie die allgegenwärtigen Cookie-Warnungen, ebenso Altersverifizierungen oder Login-Formulare sind weiterhin erlaubt. Werbebanner dürfen aber nur einen “angemessenen Teil des Bildschirms” bedecken – wieviel das genau ist, lässt Google leider offen.

Wie stark eine Seite dafür herabgestuft wird, muß man abzuwarten. “Die Absicht hinter einer Suchanfrage ist immer noch ein ziemlich starkes Signal. Also kann eine Seite mit relevanten und guten Inhalten künftig immer noch ziemlich hoch eingestuft werden“, schreibt Phan dazu. Der Einsatz solcher penetranter Werbung sei nur einer von Hunderten von Faktoren, die in Googles Ranking einflössen.

Wer also auf seiner Homepage noch Popups und andere penetrante Werbung verwendet, sollte das besser bis zum Jahresende in der mobilen Variante der Seiten ändern…

Suchmaschine Bing mit Apps im Index

Bing-logo-orangeIn einem Blogartikel bittet Bing-Manager Vincent Wehren Webmaster und SEO-Experten um Unterstützung beim Aufbau eines Index für Apps und App-Funktionen.

Bisher konnten solche Inhalte für die Suchmaschinen nur  als geschlossene und nicht einsehbare Bereiche daherkommen.

Wir bei Bing glauben, dass es einen besseren Weg für Suchende gibt, Apps zu finden und mit ihnen zu interagieren”, schreibt der Manager. Daraus eröffne sich außerdem auch ein Modell mit großen Chancen für Publisher von Apps: “Viele von Ihnen werden dadurch in überlaufenen Kategorien besser konkurrieren können, in denen gewöhnlich eine Handvoll führender Anwendungen dominiert.

Für mehr und bessere Suchergebnisse zu Apps unterstützt Bing zwei offene Standards. Mit ihren Auszeichnungen sollen jetzt Betreiber von Internetseiten die Verbindung zwischen ihren Inhalten und ihrer App aufbauen – sowohl zu deren Inhalten als auch zu den Aufgaben, die sie damit erfüllt.

Das von Facebook verbreitete App Links ist als offener Standard für das Deep-Linking von Apps konzipiert. Es arbeitet mit dem bekannten Konzept der URL, um eine Beziehung zu gleichen Inhalten oder zu Aktivitäten innerhalb einer App herzustellen.

Anders das von allen relevanten Suchmaschinen unterstützte Schema.org: Es zeichnet strukturierte Daten aus und kann deshalb sowohl auf Objekte als auch auf Aktionen verweisen, die eine App oder ein Service damit ausführen.

Wehren zeichnet dazu das Szenario eines Nutzers, der mit seinem Mobiltelefon auf dem Heimweg das Hörbuch “Coraline” (Objekt) des Autors Neil Gaiman anhören (Aktion) möchte – und dem eine Suchanfrage das ohne große Umwege ermöglichen sollte.

Mit seiner Suche nach App-Inhalten will Bing iOS, Android und Windows 10 unterstützen. Indizierten Apps sollen auch in von Bing gelieferten Suchergebnissen auftauchen, beispielsweise beim Sprachassistenten Cortana oder in Windows 10.

Mit Chrome OS Android-Dateien manipulieren

ChromeOSAndroidDas angekündigte Update des Algorithmus der Suchmaschine Google legt den Schwerpunkt darauf, wie Internetseiten auf Mobilgeräten aussehen.

Passend dazu hat Google jetzt sein Betriebssystem Chrome OS durch ein Update dazu befähigt, Fotos und andere Dateien auf einem über USB verbundenen Android-Smartphone oder -Tablet zu verändern.

Noch ist es eine “experimentelle Funktion“, unterstreicht Google-Mitarbeiter François Beaufort bei seiner Vorstellung des Features auf Google+. Deshalb ist sie auch zunächst nur in der Entwickler-Version von Chrome OS integriert.

Die Suchmaschine Yandex kommt nach Deutschland

YandexMapsDie russische Konzern Yandex will demnächst eine Niederlassung in Berlin eröffnen. Die neuen Büroräume sind repräsentativ in der Nähe des Berliner Doms gelegen und sollen ab Ende dieses Jahres bis zu 130 Mitarbeitern Platz bieten.

Diese sollen sich vorrangig mit der Weiterentwicklung der internationalen Version des Kartendienstes Yandex Maps beschäftigen.

Bekannt ist Yandex vor allem für seine Suchmaschine, die im heimischen Russland Marktführer ist und weltweit als Nummer vier hinter Google, Baidu und Yahoo gilt. Damit liegt sie noch vor Microsofts Suchmaschine Bing und wird für Seitenersteller und Web-Dienstleister immer wichtiger.

Zurzeit gibt es noch keine Yandex-Version in deutscher Sprache. In Westeuropa hatte Yandex aktuell nur zwei Niederlassungen in Zürich und Luzern in der Schweiz.

Das Unternehmen aus Moskau finanziert sich ähnlich wie auch Platzhirsch Google durch Werbung und hat einen Börsenwert von ca 12,5 Milliarden US-Dollar.

Google Chrome mit Sprachsteuerung uns Sprachausgabe

ChromeMikroMit der neuesten Version des Browsers Google Chrome kann der Anwender Suchanfragen bei Google nicht nur per Mikrofon starten, sondern es gibt auch eine gesprochene Antwort aus dem Lautsprecher des PCs. Die Suchmaschine kann sogar Anschlussfragen dazu beantworten.

Diese Sprachsuche ist bei Google Chrome eigentlich schon seit ungefähr zwei Jahren vorhanden, aber mit dem Update auf Chrome 27 bringt der Browser dem Benutzer auch die Antworten in gesprochener Form. Leider funktioniert das im Moment nur auf Englisch, dafür aber schon relativ gut.

Warum sollte man (k)eine Website erstellen?

Das Wie der Erstellung einer Website ist hier schon öfter beleuchtet worden, aber das Warum ist bisher etwas zu kurz gekommen.

Es gibt da eine genauso nette wie falsche Antwort auf die Frage, warum man auf einen Berg steigt: Weil er da ist. Bitte nicht missverstehen – ich bezweifle nicht, dass es Menschen gibt, die auf einen Berg steigen, weil er da ist. Allerdings ist das ein ziemlich oberflächlicher Grund, der die tieferliegenden Beweggründe überdecken soll.

Ähnlich ist es bei Webseiten. Die Tatsache alleine, dass man Internetseiten erstellen kann, ist sicher kein ausreichender Grund dafür, auch eine Website zu machen. Denn wer kann das eigentlich nicht im Zeitalter von Seitenbaukästen und CMS?

Solche Schnellschüsse führten früher sehr schnell zu sogenannten “Me Too”-Seiten, die aber zum Glück in Zeiten von Facebook und anderen Sozialen Netzwerken merklich seltener geworden sind. Diese Seiten verkünden dem geneigten Leser nichts Anderes, als dass man “auch im Internet” ist – das wollte die Welt schon immer mal wissen…

Man braucht schon eine inhaltliche Grundlage, ein Thema, mit dem sich die Webseite beschäftigt. Und das sollte auch eine Anzahl Menschen interessieren – oder aber für eine ausreichende Anzahl von Menschen interessant gemacht werden.

Dazu gibt es die Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization oder kurz SEO), die hilft, passende Schlüsselwörter und Kombinationen davon zu finden, mit denen man seine Inhalte bei den alles entscheidenden Suchmaschinen nach vorne auf die ersten Ergebnisseiten bringen kann.

Die Optimierung der Website für diese Suchbegriffe ist sicher nicht banal – ein gutes Sprachgefühl zählt genauso zu den für eine gut besuchte Website notwendigen Voraussetzung wie das interessante Thema der Internetseite selbst.

Häufige Fehler bei Landing-Pages

Landing-Pages werden speziell dafür erstellt, dass Besucher über ein bestimmtes Werbemittel wie ein Banner oder eine Suchmaschine dort landen. Damit soll sichergestellt werden, dass diese Seite auf die Zielgruppe der Werbung abgestimmt ist. Auf ihr steht das beworbene Angebot ohne jedwede Ablenkungen im Fokus. Meist enthält eine Landing-Page auch ein Aktions- oder Response-Element wie ein Formular oder einen Link zum Internet-Shop.

Dabei muss eine Landing-Page einigen Kriterien genügen, damit sie ihren Zweck erfüllt. Sie muss konform mit den aus den Suchbegriffen bzw. dem Werbekontext erzeugten Erwartungen des Nutzers sein. Es sollten auch nur die dazu notwendigen Informationen auf der Landing-Page stehen, um den Besucher nicht abzulenken oder aus dem Konzept zu bringen. Der betrachtet die Seite nur sehr kurz, maximal 10 Sekunden. Wenn er bis dahin nicht seine Erwartungshaltung in der Landing-Page wiederfindet, ist er wieder weg. Die Landingseiten sollen den Benutzer dazu bringen, eine gewünschte Aktion auszuführen. Deshalb darf auch ein deutlicher Hinweis auf diese Aktion nicht fehlen.

Leider sieht man häufig, auch bei den Internet-Präsenzen großen Unternehmen, Landing-Pages, die diese wenigen Kriterien nicht erfüllen, in diesem Bereich werden sehr viele Fehler gemacht, durch die dann echtes Geschäft verloren geht.

Designunterschiede zwischen dem Werbemittel, das auf die Landing-Page führt und der Landing-Page führen dazu, dass der Besucher glaubt, er sei an der falschen Stelle gelandet und gleich wieder weiter surft. Wichtig dabei ist nicht nur, dass man beim Klick auf eine Autoseite nicht auf einer Landing-Page ankommt, auf der ein Naturfoto dominiert.

Sehr häufig sind Landing-Pages nicht in die Struktur der Internetpräsenz eingebunden. Dadurch sind die Möglichkeiten für folgende Aktionen stark reduziert und die Relation zur eigentlichen Zielwebsite geht verloren. Wenn der Besucher also nicht sofort die gewünschte Aktion (Anfrage, Anmeldung, Kauf) macht, wird er die Seite wahrscheinlich bei einem späteren Besuch nicht wiederfinden.

Obwohl auf dem angeklickten Werbebanner ein ganz bestimmtes Produkt beworben wurde, findet der Interessent auf der Landing-Page häufig eine Vielzahl an Produkten. Das beworbene Produkt tritt dann schnell in den Hintergrund, der Besucher verabschiedet sich – kein Geschäft!

Oft fehlt auch die Handlungs-Option auf der Landing-Page. Sie sind dann wie Sackgassen, man bekommt zwar einen groben Überblick über das beworbene Produkt, aber es geht nicht weiter zu detaillierten Produktinfos oder Handlungsoptionen wie Kauf des Produktes, eine Probefahrt mit dem Fahrzeug oder ein Probeabo einer Zeitschrift. Auch hier kommt der Besucher wieder nicht zum Abschluss.