Apache Big Data Project stellt HBase 1.0 vor

Wer Aufgaben im Big Data-Bereich erledigen muss, sollte sich die nach sieben Jahren Entwicklungsarbeit jetzt vorgestellte Hadoop-Datenbank HBase 1.0 der Apache Software Foundation ansehen. Es handelt sich um eine verteilte NoSQL-Datenbank nach dem Prinzip von Googles BigTable-Technik, die vorrangig im Kontext von Hadoop- und HDFS-Anwendungen (Hadoop File System) zum Einsatz kommt - deshalbn auch als die Datenbank schlechthin für das Big-Data-Framework bezeichnet wird. Sie kann mit verteilt liegenden Tabellen von Milliarden von Datensätzen uns Millionen von Spalten in Echtzeit sehr performant umgehen. Unternehmen wie Facebook, eBay, Salesforce und Yahoo, die ja sehr große Datenmengen verarbeiten müssen, setzen auf HBase – vielleicht auch für Ihr Projekt?

2015-02-25T10:20:44+02:00Februar 25th, 2015|Allgemein, MySQL|Kommentare deaktiviert für Apache Big Data Project stellt HBase 1.0 vor

Javascript-Konferenz enterJS in Darmstadt

Nach der zum ersten Mal im letzten Jahr in Köln abgehaltenen Konferenz für Javascript enterJS 2014 wird die Folgeveranstaltung in diesem Jahr vom 17. Bis zum 19. Juni im Darmstadtium in Darmstatt abgehalten. Wie von den letztjährigen Teilnehmern gewünscht, beginnt es gleich am 17. Jun mit einem Workshop-Tag, an dem für interessierte Entwickler Gelegenheit besteht, sich anhand praktischer Beispiele und Übungen intensiv mit den angesagten Themen aus dem JavaScript-Umfeld praktisch zu befassen. Angeboten werden diesmal die Schwerpunkte "JavaScript für Java- und C#-Entwickler", "Testgetriebene Entwicklung mit AngularJS", "Node.js, io.js und Co.: Entwickeln für die Cloud", "Eventgetriebene Programmierung und Architektur" und "Der Docker-Basis-Workshop". Am 18. und 19. Juni läuft dann die eigentliche Konferenz mit knapp 40 Vorträgen zu verschiedenen Themen. Das Programm der enterJS 2015 ist nun online verfügbar und die Registrierung ist eröffnet.

2015-02-23T15:06:55+02:00Februar 23rd, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Javascript-Konferenz enterJS in Darmstadt

Photoshop fokussiert sich auf Smartphones

Wer für die Erstellung von Webseiten das beliebte und komplexe Grafikprogramm Photoshop nutzt, kratzt sich bei dieser Überschrift vermutlich am Kopf und schaut auf den Kalender, ob es ein Aprilscherz sein könnte. Aber Photoshop-Erfinder Thomas Knoll meint das wohl ernst. Er erklärte in einem Interview, dass Photoshop in Zukunft stärker auf den Einsatz mit Smartphones ausgerichtet wird. "Für viele Nutzer sind ihre Mobiltelefone ausreichend leistungsstarke Computer, um alles damit zu machen", erklärte Knoll in einem Blogeintrag zum 25. Jubiläum des Grafikprogramms. Deshalb müsse sich auch Photoshop wandeln – "und das steht für uns jetzt groß im Fokus." Die meisten Kommentare im Internet nehmen das nicht wirklich ernst, was jeder, der ernsthaft mit dem Boliden arbeitet, auch sofort nachvollziehen kann.  

2015-02-22T16:46:49+02:00Februar 22nd, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Photoshop fokussiert sich auf Smartphones

TLS-Zertifikate gratis aus China

Noch vor ein paar Jahren waren Zertifikate für verschlüsselte HTTPS-Webseiten noch relativ teuer. Inzwischen gibt es aber einen neuen Trend, TLS-Zertifikate mehr und mehr kostenlos verfügbar zu machen. Wosign ist jetzt zu dem Kreis der Zertifizierungsstellen gestoßen, die kostenlose Zertifikate ausstellen. Wosign hat seinen Sitz in Shenzhen / China, was vermutlich bei manchem für Vorbehalte sorgt. Aus technischer Sicht sind Vorbehalte gegen Wosign aber unbegründet. Das Problem ist eher das Interface für die Beantragung eines Zertifikats aus China. Wer kein Mandarin versteht, hat da eher schlechte Karten. Eine inoffizielle englischsprachige Anleitung mit Screenshots im Blog von Freerk Ohling hilft aber zusammen mit Google Translate, auch ohne Mandarin-Sprachkenntnisse ein Zertifikat zu bestellen. Alternativ liefert auch die israelische Firma StartSSL ebenfalls kostenlose TLS-Zertifikate. Die gelten allerdings nur ein Jahr lang und dürfen auch nicht für kommerzielle Projekte benutzt werden.  

2015-02-07T14:56:33+02:00Februar 7th, 2015|Allgemein, HTML|1 Kommentar

Opera-Gründer bringt Browser Vivaldi heraus

Der Name des neuen Browsers von Jon von Tetzchner klingt  nach Musik. Opernfan und Opera-Gründer Tetzchner hat sich schon mit dem Namen seines Erstlings-Browsers recht musikalisch gegeben. Nachdem Tetzchner sich von Opera zurückgezogen hatte, will der Internet-Veteran jetzt von Island aus mit Vivaldi “enttäuschte Nutzer seiner Ex.Firma abholen“, wie Heise es treffend ausdrückt. Inzwischen gibt es eine erste technische Vorschau, eine Art frühe Beta-Version für Windows, Mac OS und Linux, die man von der Vivaldi-Internetseite kann. Bei Opera gibt es ja bekanntlich eine neue Philosophie, die den Funktionsumfang seit Version 15 stark reduziert hat. Mit Vivaldi will von Tetzchner jetzt wieder dem früheren Opera-Kurs folgen und anspruchsvollen Nutzern eine umfangreiche Grundausstattung mitgeben. “Die meisten Browser wollen heute allen gefallen, aber das bedeutet, dass sie alle gleich aussehen und ähnliche Features haben“, umreißt, wie er sich vom Einheits-Browser-Brei abheben will. Auch E-Mail soll Vivaldi beherrschen, ein Adressbuch ist schon integriert. Die aktuelle frühe Vorabversion von Vivaldi beinhaltet noch nicht alle zukünftigen Funktionen und hakt gelegentlich auch noch ein wenig, aber sie wirkt durchaus vielversprechend. Es gibt sogar schon eine deutsche Lokalisierung inklusive vorinstallierter Lesezeichensammlung. Einen ausführlicheren Bericht finden Sie bei Heise.

2015-01-27T18:07:05+02:00Januar 27th, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Opera-Gründer bringt Browser Vivaldi heraus

Warenkorb-Erinnerungen per Email sind nicht erlaubt

Bricht ein Kunde seinen Online-Einkauf ab, darf der Betreiber des Online-Shops diesem anschließend keine Warenkorb-Erinnerungs-Email schicken, selbst wenn er die E-Mail-Adresse des Kunden durch den abgebrochenen Einkauf bekommen hat. Diese Einschätzung gibt der Verein “Wettbewerbszentrale“, eine Institution zur Selbstkontrolle der deutschen Wirtschaft aus Frankfurt, bekannt: “In wettbewerbsrechtlicher Hinsicht liegt hier ein Fall der unzulässigen und belästigenden E-Mail-Werbung vor (§ 7 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 3 UWG), wenn der Verbraucher zuvor keine Einwilligung erteilt hat. Der Verbraucher entscheidet sich in solchen Fällen üblicherweise bewusst gegen eine Bestellung und möchte deshalb auch nicht an den Bestellabbruch erinnert werden. Sofern er die Bestellung dennoch abschließen will, besteht für Ihn die Möglichkeit, den Bestellvorgang erneut zu durchlaufen, weshalb es keiner Erinnerung bedarf.“ Wer Internetseiten mit Shop-Funktionen erstellt, sollte das zur Vermeidung von Abmahnungen durch Wettbewerber besser berücksichtigen und solche Funktionen bis zur verbindlichen Klärung deaktivieren.  

2015-01-23T18:22:43+02:00Januar 23rd, 2015|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Warenkorb-Erinnerungen per Email sind nicht erlaubt

ZUGFeRD 1.0 (englisch) für PDF-Rechnungen ist da

Wer über seine Website im Inter- oder Intranet auch PDF-Rechnungen erstellt, kennt vermutlich den Standard zur automatisierten Verarbeitung von Rechnungen. Soeben ist die Version 1.0 in Englisch erschienen. Die Version 1.0 in Deutsch gibt es schon seit dem Sommer letzten Jahres. ZUGFeRD soll das Verarbeiten von Rechnungen über Unternehmens- und Landesgrenzen hinweg automatisieren, indem alle für die Verarbeitung notwendigen Angaben standardisiert und in die Metadaten der PDF-Rechnung eingetragen werden. Der Standard wird unter anderem vom Bundeswirtschaftsministerium und vom IT-Branchenverband Bitkom unterstützt und könnte in der Zukunft sogar europaweit genutzt werden.

2015-01-16T11:22:33+02:00Januar 16th, 2015|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für ZUGFeRD 1.0 (englisch) für PDF-Rechnungen ist da

Spartan ist der neue Browser für Windows 10

Bis jetzt ging man davon aus, dass Spartan nur ein Codename für Microsofts IE 12-Browser ist. Jetzt hat sich aber nach Angaben von ZDNet gezeigt, dass Microsoft unter diesem Namen einen ganz neuen Browser für sein neues Betriebssystem entwickelt. Allerdings wird Spartan sowohl Microsofts JavaScript-Engine Chakra als auch die hauseigene Rendering-Engine Trident weiter nutzen – und nicht etwa WebKit. Das berichtet auch Neowin, demzufolge Microsoft an zwei verschiedenen Weiterentwicklungen von Trident arbeitet, vermutlich, weil  es zwei verschiedene Trident-basierte Browser baut. Der endgültige Name des neuen Microsoft-Browsers steht noch nicht fest. Der Konzern hat im Laufe des Jahres schon einmal im Rahmen einer Fragesession auf Reddit angedeutet, dass man über eine Änderung des Namens – weg von Internet Explorer – nachdenkt, um klar zu machen, dass der neue Browser nichts mehr mit Microsofts Sonderwegen in der Vergangenheit zu tun hat.

2014-12-30T12:47:54+02:00Dezember 30th, 2014|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Spartan ist der neue Browser für Windows 10

Lebensmittel optimal fotografieren

Für viele Webschaffende, die mit der Erstellung von Internetseiten zu tun haben, sind gute Fotos einer der Schlüssel für den Erfolg – auch für mich. Deshalb lese ich auch regelmäßig die Fachzeitschrift c’t Fotografie, die sich in der neuen Ausgabe 1/2015 der Lebensmittel-Fotografie widmet. Wie macht man appetitanregende Fotos von kulinarischen Leckerbissen auch ohne Haarspray oder Lack? Das beginnt schon beim Einkauf frischer, fehlerfreier Lebensmittel in ihrer typischen Form und geht über die sorgfältige Komposition bis zur passenden Beleuchtung. Weitere Themen des Foto-Specials aus dem Heise-Verlag sind unter anderem das Comeback der bisher rückläufigen Kompaktkameras, 4k-Videos und Fotoserien.

2014-12-17T16:52:19+02:00Dezember 17th, 2014|Allgemein, Webwerkzeuge|Kommentare deaktiviert für Lebensmittel optimal fotografieren
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