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Vivaldi 1.13 mit neuer Tab-Verwaltung

Wer häufig mit vielen geöffneten Tabs seines Browsers im Internet verliert dabei schnell den Überblick, was unter welchem Tab steckt.Denn statt der URLs sind dann nur noch bunte Favicons zu sehen, was es deutlich erschwert, dort eine bestimmte Seite zu lokalisieren. Hier will die neueste Version des Vivaldi-Browser Abhilfe schaffen: Der aktuelle Vivaldi 1.13 bietet mit seinem “Window Panel” eine praktische Möglichkeit zur Verwaltung von mehreren Tabs.

Das neue Panel in Vivaldi 1.13 zeigt in der Seitenleiste alle geöffneten Tabs in einer Baumansicht an. In diesem Bereich kann der Benutzer jetztr die Tabs mit Drag and Drop umsortieren und sie anheften, aktualisieren, duplizieren oder auch schließen. Sogar eine Tabsuche ist mit an Bord. Zum Platzsparen kann man mehrere Tabs auch in einer Gruppe zusammenführen.

Über das neue Panel kann man auch mit unerwünschtem Sound nervende Tabs gezielt zur Ruhe bringen (“Audio aus”).

Genau wie Opera und Chrome basiert auch Vivaldi auf Chromium. Vivaldi 1.13 steht ab sofort für die Betriebssysteme Windows, macOS und Linux zum kostenlosen Download zur Verfügung. Das Update wird nach und nach verteilt, und ein schon installierter älterer Vivaldi-Browser lädt das Update in aller Regel auch automatisch herunter.

Tor-Browser verrät die IP-Adresse

Ende Oktober fiel Filippo Cavallarin vom Sicherheitsunternehmen We Are Segment eine Sicherheitslücke im Tor-Browser unter Linux und MacOS auf.

Diese TorMoil genannte Schwachstelle öffnet Links, die mit „file://“ beginnen, am Tor-Browser vorbei. Dummerweise kann bei diesem Versuch die echte IP-Adresse des Nutzers mit übertragen werden – damit wird die vom Tor-Browser versprochene Anonymität dann ausgehebelt.

Es betrifft nur die Betriebssysteme MacOS und Linux

Nach den Erläuterungen der Sicherheitsexperten von We Are Segment steckt die Schwachstelle im Umgang des Browsers Firefox, der die Basis für den Tor-Browser bildet, mit Links. Windows-, Tail- und Sandbox-Nutzer sind von dem Problem nicht betroffen.

Noch vor dem letzten Wochenende haben die Tor-Entwickler einen Hotfix für den Tor-Browser erarbeitet. Der aktuelle Tor-Browser für Mac und Linux steht auf torproject.org in der Version 7.0.9 zum Download bereit.

Wer den Tor-Browser für Linux oder MacOS oder Tor-Software aus dem Alpha-Zweig der Entwicklung nutzt, sollte die neue Version so schnell wie möglich installieren. Heute soll noch eine überarbeitete Alpha-Version für Linux und MacOS online gestellt werden.

File-Links können dann nicht mehr angeklickt werden

Achtung: Der Hotfix in der neuen Browser-Version schließt zwar die Sicherheitslücke, bringt jedoch eine Einschränkung mit. Das Klicken auf „file://“-Links funktioniert damit nicht mehr. Nutzer können solche Links aber einfach in die Adressleiste ziehen, um dieses Problem zu umgehen.

Softmaker Office 2018 schreibt DOCX, XSLX und PPTX

IT-Schaffende haben viel zu dokumentieren und nutzen dafür am häufigsten ein Office-Paket. Das muss aber nicht immer Microsoft Office sein:

Der Nürnberger Softwarehersteller SoftMaker hat soeben sein neues Office2018-Paket  aus dem Textprogramm TextMaker, der Tabellenkalkulation PlanMaker und der Präsentationssoftware Presentations zum öffentlichen Beta-Test freigegeben.

Die Windows-Version dieser Office-Suite steht jetzt auf der Homepage von SoftMaker zum Download bereit. Beta-Versionen für Linux und zum ersten Mal auch für macOS sind noch in Arbeit und sollen auch bald freigegeben werden.

Ribbons oder klassische Menüs

Das komplett überarbeitete Bedienkonzept orientiert sich sichtlich an den aktuellen Microsoft-Office-Programmen mit Ribbons (Menübändern). Aber anders als bei Microsoft Office können die Nutzer auch auf klassische Menüs zugreifen oder das Paket sogar komplett auf die klassische Menüoberfläche mit den gewohnten Symbolleisten umstellen.

Die Benutzer früherer SoftMaker-Office-Versionen müssen sich also nicht unbedingt umgewöhnen –von der Usability her ist es aber schon empfehlenswert. Besonders User, die die neueren Microsoft-Office-Anwendungen gut kennen, finden sich durch die neue Oberfläche sehr schnell in den neuen SoftMaker-Programmen zurecht.

Erstenmalig nutzen die SoftMaker-Programme jetzt auch nativ Microsofts Dateiformate DOCX, XLSX und PPTX. Das soll den Austausch von Dokumenten mit Microsoft-Anwendern erleichtern, weil man sie jetzt einfach weitergeben kann, ohne die Dokumente vorher konvertieren zu müssen.

Testversion läuft bis 15. November

Die Beta-Version von SoftMaker Office 2018 für Windows ist ab sofort auf der Internetseite von SoftMaker zum Download verfügbar und läuft bis zum 15. November 2017. Spätestens zu diesem Zeitpunkt will SoftMaker die endgültige Version von Office 2018 freigeben.

Apple bringt MacOS 10.13 High Sierra

Apple hat jetzt im Mac App Store die nächste MacOS-Version zum kostenlosen Download freigegeben. Die Beta-Phase, die mit dem Goldmaster Candidate erst vor 14 Tagen gestartet wurde, ist damit abgeschlossen.

Die neue Version MacOS 10.13 (High Sierra) bringt im Wesentlichen Neuerungen im Unterbau mit. Dabei wird unter anderem das Dateisystem APFS Pflicht für Nutzer, die eine SSD besitzen. Für Festplatten und Fusion Drives ist das neue System allerdings noch nicht geeignet, deshalb kommt die Unterstützung für diese Datenträger noch nicht mit diesem Update.

Neu in High Sierra ist (nur für neuere Macs) die Unterstützung von High Efficiency Video Encoding (HEVC), wozu  man allerdings einen recht schnellen Prozessor benötigt. Zu den weiteren Neuerungen zählt auch  die Grafikschnittstelle Metal 2 .

Das Update auf High Sierra beseitigt auch viele Sicherheitslücken, die in seinen Vorläufer-Versionen noch vorhanden sind.

Allerdings gibt es auch noch Kompatibilitätsprobleme zum Beispiel mit Wacom-Equipment. Nach Informationen von Macworld UK gibt es auch noch Risiken bei den Programmen AutoCADCivilization 5 und Sophos AV. Diese Software soll im Beta-Betrieb mit High Sierra Probleme machen.

MacOS 10.13 High Sierra wird ab sofort als kostenloses Update angeboten, ist aber aktuell bei vielen Nutzern nur über den manuellen Link in zum App Store zu bekommen. Die Dateigröße des Downloads liegt bei ca. 4,8 GByte.

Chrome 59 macht Sicherheitslücken dicht

Mit einigen neuen Features kommt Chrome 59.0.3071.86 daher und schließt auch wieder eine Anzahl teilweise kritischer Sicherheitslöcher.

Hersteller Google will sich mit Details zu den Schwachstellen aber noch etwas zurückhalten, bis deren Behebung per Update bei einer Mehrzahl der Nutzer angekommen ist.

Google hat Chrome 59 soeben in den Stable Channel überführt und auch schon mit der Verteilung des Updates begonnen.

Benutzer unter Windows, Mac und Linux sollten die neue Version in den nächsten Tagen beziehungsweise Wochen erhalten. Auch Updates für Android und Chrome OS sollen in Kürze nachkommen.

Wer seinen Browser sofort updaten möchte, sollte die „Hilfe“ und dort „Über Google Chrome“ aufrufen.

Hier kann man nachschauen, welche Version von Google Chrome man aktuell nutzt, und wenn eine neuere Version wie Chrome 59 verfügbar ist, wird der Download mit anschließender Installation auch automatisch gestartet.

Bei mir hat das soeben schon funktioniert…

Grafiktreiber von AMD für VR und 8K-Monitore

Soeben hat AMD einen neuen Grafikkarten-Treiber mit der Bezeichnung Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.4.1 herausgebracht. Dieser Treiber enthält viele Neuerungen, die das effizientere Rendern von VR-Spielen und das Ansteuern von hochauflösenden Bildschirmen erlauben.

Mit dem neuen Treiber können Radeon-Grafikkarten der RX-400-Generation jetzt auch große 33-Megapixel-Displays mit Auflösungen bis zu 7680 × 4320 Pixel (8K) ansteuern.

Dazu muss die Grafikkarte einen DisplayPort-1.4-Ausgang besitzen. Mit einem Kabel lassen sich so 8K-Displays mit einer Bildfrequenz von 30 Hz nutzen.

Wer eine Grafikkarte mit zwei DisplayPort-1.4-Buchsen besitzt, kann 8K-Monitore mit zwei Kabeln auch mit 60 Hz ansteuern. So lässt sich zum Beispiel der 8K-Monitor UltraSharp UP3218K von Dell anschließen, der noch im April für ca. 5000 Dollar in den USA verfügbar sein soll. Dieser Monitor hat eine Bildschirmdiagonale von 32 Zoll und eine Pixeldichte von ca. 280 dpi.

Außerdem behebt der neue Treiber auch noch mehrere Probleme seiner Vorläufer. Downloaden kann man den neuen Grafiktreiber direkt bei AMD:

 

Microsoft schliesst CodePlex

Zum Monatswechsel hat Microsoft auf die Dominanz von Repositories wie GitHub reagiert und die Schließung seiner Open-Source-Bibliothek CodePlex angekündigt. Seitdem lassen sich keine neuen Softwareprojekte mehr in CodePlex anlegen.

Ab Oktober dieses Jahres soll die Bibliothek in einem Nur-Lese-Modus aufgerufen werden können – ab dem Zeitpunkt können auch dort schon vorhandene Projekte nicht mehr geändert werden. Die komplette und dauerhafte Schließung kommt dann am 15. Dezember 2017.

Danach soll CodePlex nur noch als Archiv genutzt werden. Benutzer können weiterhin alle dort veröffentlichten Projekte einsehen. Darüber hinaus will Microsoft auch noch downloadbare Archivdateien mit alle Inhalten eines Projekts in Formaten wie beispielsweise Markdown und JSON anbieten.

Entwickler, die mit ihren Projekten auf eine andere Plattform wie beispielsweise GitHub umgezogen sind, können vom CodePlex-Archiv aus auch auf die neue Internetadresse ihres Projekts verlinken.

Avira bringt den neuen Browser Scout

Der Antiviren-Hersteller Avira hat jetzt seinen eigenen Browser “Scout“ zum kostenlosen Download bereitgestellt, der mehr Sicherheit und Privatsphäre beim Surfen im Internet bringen soll.

Damit können Anwender laut Avira Online-Tracker blockieren und dadurch ihr Surfverhalten vor den Werbenetzwerken geheim halten. Der Browser bietet darüber hinaus Schutz gegen schädliche Webseiten wie zum Beispiel Phishing-Seiten.

Aviras Browser Scout basiert auf Chromium und lässt sich angeblich mit nur wenigen Klicks an die persönlichen Surf-Vorlieben anpassen. Der Bowser Scout ist mit Windows 7 und allen neueren Windows-Versionen kompatibel und kann ab sofort kostenlos von der Avira-Website heruntergeladen werden. Der auf Chromium basierende Scout Browser wird mit jeder neuen Chrome-Version automatisch aktualisiert.

Browserverlauf, Bookmarks, Cookies und Autofill Forms können von anderen Browsern des Rechners importiert werden. Dadurch sollten beim Umstieg auf Aviras Browser Scout keine Daten verloren gehen.

Scout-Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz können als Alternative zu Suchmaschinen wie Google auch die in Scout integrierte Schnellsuche von Cliqz benutzen. Nach eigenen Aussagen trackt Cliqz die Benutzer nicht und erstellt auch keine Benutzerprofile.

Tor-Browser 6.5 veröffentlicht

Leute, die sich für anonymes Surfen ohne Beobachtung durch wen auch immer interessieren, greifen normalerweise zum Tor-Browser des Tor-Projekts. Jetzt ist auch gerade ein passender Zeitpunkt dafür, weil das Tor-Projekt soeben eine neue Version des Browsers für Windows, Linux und Mac herausgebracht hat:

Seit vorgestern steht der Tor-Browser 6.5 auf der Homepage des Tor-Projektes zum kostenlosen Download bereit. Wer schon einen Tor-Browser zum anonymen Surfen auf seinem Rechner installiert hat, wird im Startbildschirm deutlich auf das verfügbare Update hingewiesen und kann Tor 6.5 dann direkt aus dem Browser heraus über das Zwiebel-Icon downloaden und installieren.

Das Changelog zum Tor-Browser 6.5 zeigt, was seit der letzten Version des Browsers alles überarbeitet wurde. Es gibt einen Eindruck davon, womit man sich unter Umständen herumärgern muss, wenn man auf das Update verzichte.

Version 15 von Photoshop und Premiere Elements

adobephotoshopelements15Die neuen Versionen 15 seiner Bildbearbeitung Photoshop Elements und der Videoschnittsoftware Premiere Elements hat Adobe gesten veröffentlicht.

In den insbesondere für Heimanwender gedachten, im Verhältnis zum „großen“ Photoshop preisgünstigen Programmen erlauben neue Assistenten diverse Bearbeitungen beispielsweise mit Hilfe von Reglern.

Adobe schreibt dazu in einer Pressemitteilung:

Elements ist speziell auf die Förderung von Kreativität und das Teilen von Inhalten bei privaten Nutzern ausgerichtet und wartet mit leistungsstarker Filmemachertechnik auf, wie sie auch in Adobes Profi-Software zu finden ist. Mit nutzerfreundlichen Oberflächen und diversen Modi für alle Nutzerniveaus bieten die neuen Elements-Versionen die ideale Kombination aus Leistung und einfacher Handhabung.

Kostenlose Testversionen von Photoshop Elements 15 und Premiere Elements 15 stehen ab sofort zum Download auf der Adobe-Seite bereit.

Voraussetzung zum Download der Testversionen ist die Anmeldung mit einer kostenlosen Adobe-ID.