Nach Beseitigung der letzten Bugs steht die neue 3,0er Version des freien 3D-Grafik-Programms wie immer kostenlos zum Download bereit.

Nach dem Programmstart begrüßt den Benutzer eine neue Grafik im Schnellmenü, die aus dem aktuellen Kurzfilm Sprite Fright der Blender Foundation stammt.

Die Release Notes geben einen Überblick der vielen Neuerungen in der neuen Version Blender 3.0.

Der neue Asset Browser

Sehr praktisch ist die Erweiterung um den Asset Browser. Der gestattet es, einzelne Bestandteile eines Projekts separat zu abspeichern und macht es dadurch leichter, sie in anderen Projekten erneut zu verwenden. Man kann damit ganze Bibliotheken anlegen, die dann beispielsweise Objekte und Materialien enthalten.

Das neue Fenster des Asset Browsers zeigt die Items übersichtlich an, und sie lassen sich mit der Maus dann auch ganz einfach in die aktuelle Szene hineinziehen.

Mehr Power für Cycles

Auch an der Leistung wurde kräftig geschraubt:. Der Cycles-Renderer ist je nach den Inhalten doppelt bis achtfach so schnell wie zuvor. Auch die Echtzeit-Vorschau im Viewport wurde drastisch beschleunigt.

Nvidia-Grafikkarten werden zwar besser unterstützt als die von AMD, aber auch Letztere haben einen Leistungsschub bekommen. Die neuen Apple-Chips lassen sich allerdings noch nicht voll ausnutzen, aber daran die Entwicklerschon mit dem Hersteller zusammen. Die OpenCL-Unterstützung gibt es allerdings nicht mehr.

Die Update-Zyklen wurden seit Blender 2.8 stark verkürzt, deshalb ist mit der Folgeversion 3.1 wohl schon im März 2022 zu rechnen. Die Planung der Blender Foundation zeigt, dass auch kollaborative Funktionen über das Netz weiter ausgebaut werden sollen.

Zurzeit beinhaltet der Onlinedienst Blender Studio für 10 Euro im Monat Zugang zu Materialien der Blender-Filme, vielen Tutorials und einigen zusätzlichen Werkzeugen.

Blender 3.0 steht ab sofort zum Download bereit. Auch ältere Versionen mit Langzeitunterstützung wie 2.93 gibt es weiterhin.