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Sind Youtube-Videos auf der Homepage legal?

paragrfBeim BGH stand gestern der sogenannte YouTube-Fall zur Entscheidung an. Dabei geht es um das Framing, also das Einbinden von Multimediainhalten in eine Webseite, wobei diese durch einen elektronischen Verweis vom Ursprungsort abgerufen und in einem Rahmen (Frame) auf der eigenen Seite wiedergegeben werden.

Ein typischer und häufig vorkommender Fall von Framing sind die YouTube-Videos, die ja auch bei YouTube zur Einbindung auffordern. Wer Internetseiten erstellt, weiß, wie häufig das von den Kunden gewünscht wird.

Ob das zumindest im Einzelfall einen Urheberrechtsverstoß darstellen kann, hat der BGH nicht geklärt. Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat diese Frage jetzt zur Beantwortung dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg vorgelegt.

Mehr Details dazu finden Sie bei ZDNet.

Die DRM-Schnittstelle in HTML5 bleibt

EuroScheinMuenzeAm letzten Freitag hat das World Wide Web Consortium (W3C) nach einem Bericht von Heise den ersten öffentlichen Entwurf für die Encrypted Media Extensions (EME) in HTML5 vorgelegt. EME ermöglichen es Inhaltsanbietern, Schnittstellen für das Rechtemanagement (DRM) in Media-Player auf Basis von HTML5 zu integrieren.

Die Firmen Google und Microsoft sowie der Online-Streamingdienst Netflix arbeiten zusammen an den Encrypted Media Extensions. Die Verschlüsselungstechnik selbst ist aber nicht Bestandteil des vorgelegten Entwurfs.

Mit diesem neuen Entwurf setzt sich das W3C über alle Kritiker hinweg, die sich um die Free Software Foundation (FSF) herum versammelt haben. Deren Anti-DRM-Kampagne “Defective by Design” sammelte unter dem Motto “We don’t want the Hollyweb” Unterschriften gegen diesen “katastrophalen Entwurf”. Leider konnten die FSF und die anderen Kritiker nur 25.000 Unterstützer mobilisieren.

Googles Bildformat WebP im Test bei Facebook

webp-logo6Das neue Internet-Bildformat WebP (gesprochen: Weppy) von Google ist ein neues Datenformat für Bilder als Ersatz für JPG, das bei gleich guter Qualität nur 60 % der Dateigröße von JPG braucht. Das macht das Netz schneller und lässt die modernen Nicht-Flatrates später ablaufen.

WebP wird nach Mozilla jetzt auch bei Facebook getestet, denn das Soziale Netzwerk kann mit WebP ohne Qualitätseinbußen ca. 40% der Bandbreite einsparen. So könnte das Format die bisher noch fehlende Unterstützung bekommen, denn es unterstützt auch transparente Bereiche, Animationen und verlustfreie Komprimierung und kann deshalb auch das PNG-Format ablösen.

Surfer, die Facebook mit den Browsern Opera oder Chrome besuchen, bekommen im Rahmen eines limitierten Tests teilweise schon das neue WebP-Format ausgeliefert.

Weil aber Windows XP und Mac OS von Haus aus nicht mit WebP umgehen können und auch bekannte Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop das Google-Format derzeit noch nicht unterstützen, beschweren sich Facebook-Nutzer, die Bilder herunterladen wollten, über das unbekannte Format in Foren und auf Mailinglisten, weil sie  mit ihren Downloads nichts anfangen könnten.

Hier gibt es aber schon lange Abhilfe: Google bietet schon seit vorletztem Jahr einen kostenlosen Konverter an, der das WebP-Format in JPG- oder PNG-Bilder umwandeln kann.

Google-Suche bringt weniger schädliche Suchergebnisse

av-test_suchmaschinenEine Untersuchung von AV-Test sollte klären, wie effektiv die Suchmaschinen ihre Benutzer vor Schädlichen Websites schützen. Dabei wurden in 18 Monaten insgesamt 40 Millionen Websites mit sieben Suchmaschinen getestet.

Nach dieser Studie (PDF) lieferte Bing insgesamt 1285 mit Malware verseuchte Ergebnislinks. Bei Google waren es nur 272 Links auf gefährliche Adressen. Die beiden Suchmaschinen wurden mit je ca. zehn Millionen Websites getestet.

Die Malware-Studie unterstreicht nach AV-Test auch, dass es sehr wichtig ist, vorhandene Updates für Betriebssystem, Browser und andere Software immer möglichst umgehend zu installieren. “Die infizierten Websites verwenden meistens Malware, die bekannte Schwachstellen ausnutzt. Diese Anfälligkeiten stecken normalerweise in veralteten Browsern, alten Add-ons oder Erweiterungen und nicht aktuellen Versionen von PDF-Readern”, kann man in der Studie nachlesen. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit Malware über infizierte Internetseiten werde durch aktuelle Software sehr deutlich reduziert.

Mozilla will das Google-Bildformat WebP unterstützen

webp-logo6Nach einem Bericht von ZDNet hat sich Mozilla entschieden, Googles Bildformat WebP eine Chance zu geben. Damit kommt Mozilla einer Aufforderung mehrerer großer Websites nach, die das Dateiformat gerne nutzen wollen, aber darauf angewiesen sind, dass die Browser es auch verarbeiten können.

WebP ist aus Googles Videokompressionstechnik VP8 hervorgegangenund gilt als möglicher Ersatz für die heute auf Internetseiten verwendeten Grafikformate PNG und JPEG. Es liefert nach Angaben des Konzerns kleinere Dateien als JPEG und PNG.

Seit Kurzem stellt Google eine neue Version von WebP zur Verfügung, die auch Support für EXIF-Metadaten und ICC-Farbprofile unterstützt.

Die Browsertest-Plattform modern.IE jetzt auch in Deutsch

modern.IEWer professionell Internetseiten erstellt, kommt an einem Tool wie der Browsertest-Plattform modern.IE von Microsoft nicht vorbei.

Mit diesem Dienst stellt Microsoft Web-Entwicklern eine Testsuite zur Verfügung, mit der sie ihre Webseiten auf verschiedenen Versionen des Internet Explorer und unter verschiedenen Windows-Versionen testen können.

Jetzt ist das Portal auch in Deutsch und 17 weiteren Sprachen und mit neuen Features verfügbar. Neu dazugekommen sind virtuelle Maschinen für IE10 auf Windows 7 und IE8 auf Windows XP.

Es soll nun auch möglich sein, den Code von Seiten hinter einer Firewall zu bearbeiten. Zusätzlich stellt modern.IE neben den virtuellen Maschinen für Tests auch reichlich Dokumentation und Tutorials für Web-Entwickler bereit.

Der Einsatz von Lightbox 2 für Bilder und Galerien

lightboxSie kennen das Javascript-Programm Lightbox 2 sicher schon von diversen Seiten im Netz.

Gerade, wenn mehrere Bilder von Produktfotos bis zu Partnerseiten-Fotos angezeigt werden, wird die Seite dunkel geschaltet und ein Fenster mit dem ersten Bild als Overlay darüber gelegt.

Die Lightbox 2 gibt es kostenlos im Internet, aktuell ist die Version Lightbox 2.51. Nach dem Download wird das Paket entpackt. Für einen ersten Test kann man das Verzeichnis lightbox komplett auf den Internetserver verschieben. Mit Aufruf der index.html in diesem Verzeichnis bekommt man die Demobeispiele mit Einbindungsanleitung auf den Bildschirm.

Um die Lightbox im eigenen Projekt zu nutzen, gibt man im Header der Seite die Javascript-Dateien und die Style-Datei an:

<link href="css/lightbox.css" rel="stylesheet" />
<script src="js/jquery-1.7.2.min.js"></script>
<script src="js/lightbox.js"></script>

Die Lightbox wird durch das rel-Attribut angesteuert. Mit der Zeile

<a href="images/bild1.jpg" rel="lightbox" title="my caption">Bild 1</a>

wird ein einzelnes Bild im Lightbox-Overlay angezeigt, mit den Zeilen

<a href="images/bild1.jpg" rel="lightbox[roadtrip]">Bild 1</a>
<a href="images/bild2.jpg" rel="lightbox[roadtrip]">Bild 2</a>
<a href="images/bild3.jpg" rel="lightbox[roadtrip]">Bild 3</a>

bringt man alle drei Bilder als Galerie ins Lightbox-Overlay.

Beachten Sie aber beim Einbinden in Ihr Projekt die korrekten Pfade für die Javascript-Dateien, die CSS-Datei und auch für die Bilder und passen Sie die wenn nötig entsprechend an.

Tablets treiben Umsätze in Westeuropa

Samsung_Galaxy_TabsUm mehr als 350 % steigerten die IT-Händler in den ersten beiden Monaten des Jahres nach Zahlen von Context den Umsatz mit Tablets im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Auch beim Erstellen von Internetseiten kommt man an den Smartphones und Tablets nicht mehr vorbei.

Und das bedeutet, dass es mit einer HTML-Seite für alle nicht mehr geht – man muss schon Alternativen anbieten, die die Inhalte auf unter 5 Zoll großen Smartphone-Bildschirmen oder Tabletflächen mit 6-12 Zoll Diagonale angepasst anzeigen.

Über das „media“-Attribut lassen sich verschiedene CSS-Dateien für die unterschiedlichsten Bildschirmgrößen einbinden. Im nachstehenden Beispiel sehen Sie die Einbindung von zwei verschiedenen Stylesheet-Dateien für Normalgeräte und Smartphones.

<link rel="stylesheet" media="screen" href="pc.css">
<link rel="stylesheet" media="handheld" href="smarty.css">

Die Weiterleitung mit PHP

phpmarginWenn eine Internetseite umbenannt wurde und trotzdem noch unter ihrer bisherigen URL zu erreichen sein soll, hilft eine Weiterleitung (Redirect).  Es gibt verschiedene Möglichkeiten dafür, beispielsweise eine .htaccess-Datei  oder ein HTML-Meta-Tag.

Es geht aber auch mit reinem PHP. Der HTTP-Header für eine Weiterleitung mit dem am häufigsten verwendeten Statuscode 301 (Moved Permanently) sieht so aus:

HTTP/1.1 301 Moved Permanently
Location: http://www.neueurl.de

 

Den Header kann man mit der PHP-Funktion header() manipulieren. Der nachstehende PHP-Code führt einen Redirect auf die URL http://www.neueurl.de aus:

<?php
header (“HTTP/1.1 301 Moved Permanently”);
header (“Location: http://www. neueurl.de /”);
exit();
?>

 

Die URL in Location muss absolut sein, also mit http// beginnen. Es funktioniert auch ohne das exit(), aber das macht deutlich,  dass es hier nicht mehr weiter geht.

Häufig gibt es eine Fehlermeldung bei PHP-Redirects mit der Funktion header(), weil schon vor der Funktion eine Ausgabe stattgefunden hat – ein einzelnes Leerzeichen reicht da schon aus. Nach einer Ausgabe kann man den Header aber nicht mehr modifizieren, so dass in diesem Fall die Weiterleitung nicht durchgeführt wird.

Windows 8 jetzt doch mit Flash

Windows8RTEigentlich sollte es ja genau wie bei Apple keine Unterstützung des proprietären Adobe-Standards Flash mehr in Microsofts Windows 8 geben. Stattdessen sollte nur noch HTML5 genutzt werden.

Inzwischen ist Microsoft aber komplett davon abgerückt. Nachdem erstmal für einzelne Internetseiten Flash unter Windows 8 über eine Art Whitelist freigegeben wurde, hat Microsoft Adobe Flash heute für fast alle Webseiten im Internet im Internet Explorer 10 unter Windows 8 freigegeben. Das dazugehörige Update für Windows 8 und auch für Windows RT kommt wie üblich über die Windows Update-Schnittstelle.

Laut Microsoft sind die meisten Internetseiten mit Flash-Inhalten inzwischen für Windows 8 geeignet, lassen sich per Touch bedienen, sind schnell genug und belasteten den Akku auch nicht unnötig.