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Update für Googles Browser Chrome 36 stopft Sicherheitslücken

chromeSoeben hat Google ein Sicherheitsupdate für seinen Browser Chrome 36 veröffentlicht. Die neue Version steht für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit und beseitigt insgesamt zwölf Sicherheitsprobleme des Browsers.

Auch für Benutzer von Googles Mobilbetriebssystem Android steht eine fehlerbereinigte Chrome-Version zur Installation bereit.

Nutzer, die die Desktopversion von Chrome schon installiert haben, bekommen das Update 36.0.1985.143 automatisch. Sie können es aber auch von der Google-Website herunterladen. Chrome 36.0.1985.135 für Android soll in den nächsten Tagen über den Play Store auf die Smartphones und Tablets der Anwender gebracht werden.

Browser-Test mit Chrome 35, Firefox 30, Internet Explorer 11 und Safari 8

BrowserSpeedometerAußer der Bedienung spielt für viele Anwender auch die Geschwindigkeit bei der Wahl eines Browsers eine entscheidende Rolle. Auch die Kompatibilität zu modernen Standards wie HTML5 sollte so weit wie möglich gehen.

ZDNet hat die vier aktuellen Browser Chrome 35, Firefox 30, Internet Explorer 11 und Safari 8 unter Windows 8.1 und OS X 10.10 DP1 durch den Test gejagt und die Ergebnisse veröffentlicht.

Bei diesem Test belegt Safari 8 deutlich den ersten Platz. Firefox 30 erreicht unter OS X mit erheblichem Abstand Rang nur in etwa das Niveau von Safari 7.0.4. Chrome kommt bei diesem Test unter allen Browsern am schlechtesten weg – sogar der Internet Explorer erreicht ein besseres Ergebnis.

Google-Browser Chrome saugt Laptop-Akkus leer

ChromeSucksDas Betriebssystem Windows erzeugt 64 mal pro Sekunde einen Timer-Interrupt, entsprechend einem Intervall von 15,6 ms. Dieser Wert soll sicherstellen, dass die CPU nicht durchgehend beschäftigt ist. Auf Notebooks soll dadurch vor allem  Strom gespart werden.

Schon vor Jahren  warnte der Chef-Entwickler von Windows 7, Steven Sinofsky, in einem Blogbeitrag davor, dies Intervall auf 1 ms zu verkürzen, denn das könne bis zu 25 Prozent der Akkulaufzeit kosten. Während des Timer-Interrupts sendet das Betriebssystem Ereignisse (Events) wie beispielsweise Mausklicks an laufende Programme.

Chrome erzeugt aber dummerweise 1000 Interrupts pro Sekunde, also einen pro Millisekunde – mit der Folge, dass die Akkulaufzeit von Notebooks durch den Browser deutlich verkürzt wird. Nach dem schon zweiten Fehlerbericht  dazu im Jahr 2010 wurde das Verhalten angeblich korrigiert.

Aber 2012 kamen erneut Beschwerden, Chrome setze das Intervall während seiner Laufzeit immer auf 1 ms herab. Nun scheint ein Artikel im US-Wirtschaftsmagazin Forbes dazu zu führen, dass die Google-Entwickler das Problem endlich und auch endgültig beheben wollen. Die Energieschluckerei soll jetzt angeblich mit höchster möglicher Priorität behoben werden.

Google bringt Betaversion von Chrome 37

chromium_headerDirekt nach der Vorstellung einer neuen Finalversion hat Google wie immer nach dem stabilen Chrome 36 jetzt auch die erste Betaversion von Chrome 37 online gestellt.

Schriften sind unter Windows besser lesbar

Für Nutzer von Windows geht ein lange bestehender Wunsch in Erfüllung. Die Schriften in den Webseiten werden jetzt besser lesbar gerendert. Chrome nutzt jetzt für die Schriften Microsofts Programmierschnittstelle DirectWrite API, die geräteunabhängig ein klareres Schriftbild liefert.

Bis jetzt nutzte Chrome das alte GDI. Windows-Nutzer forderten schon seit Jahren Verbesserungen. Die Umstellung auf DirectWrite hat angeblich so lange gedauert, weil eine umfangreiche Überarbeitung der Font-Rendering-Engine nötig gewesen ist. Mit der endgültigen Version von Chrome 37 sollten alle Windows-Anwender beim Erscheinungsbild von Texten die Verbesserungen deutlich erkennen, verspricht Google.

Neues bei HTML5, CSS Shapes und JavaScript

Ganz neu ist jetzt auch, dass Chrome 37 das HTML-5-Element dialog versteht, mit dem man Dialoge erstellen kann. Das Element kann mit einem form-Element kombiniert werden, so dass Programme Formulare in eigenen Fenstern anzeigen können.

Bisher ging so etwas nur mit JavaScript-Frameworks. Solche Dialoge können auch modal sein, so dass das Weiterarbeiten erst nach ihrem Schließen möglich ist. Dabei liefern sie auch einen Rückgabewert an die Anwendung.

Standardmäßig ist jetzt zum Berechnen von Hashwerten, Signieren und Prüfen von Signaturen sowie zum Ver- und Entschlüsseln die JavaScript Cryptography API aktiviert, ebenso das CSS-Shapes-Modul, mit dem man Text um beliebig geformte Flächen herumfließen lassen kann.

Google veröffentlicht Chrome 36

GoogleChrome36Gerade hat Google seinen Browser Chrome in der Finalversion 36 zum Download bereitgestellt. Neben der Beseitigung von 26 Fehlern bringt die neue Version Detailverbesserungen für Stabilität und Performance sowie neue Programmierschnittstellen (APIs), mit denen die Modularisierung von Internet-Apps erleichtert wird.

Mit HTML-Imports können Entwickler jetzt ihre Apps stärker modularisieren und Javascript-Programme können jetzt mithilfe der Methode Object_observe() auf Veränderungen der Objekte bzw. deren Attribute reagieren.

Mehr Details zum Update des aktuell beliebtesten Internet-Browsers finden Sie bei Heise.

JPG-Bildformat von Mozilla verbessert

Bildformate_Wikipedia-psnrhvsm-9583fc51868edeb5Ungefähr  fünf Prozent Platzersparnis soll eine verbesserte Version des vor allem für Fotos eingesetzten Komprimierungsverfahrens bringen. Facebook beteiligt sich ebenfalls an der Weiterentwicklung.

Eigentlich geht es hier um, oder besser: gegen das von Google gepushte neue Bildformart WebP. Mozilla vertrat die Ansicht, dass WebP zum Komprimieren von Bilddaten keine Vorzüge gegenüber dem etablierten JPEG bringe.

Jetzt stellt Mozilla seine eigene JPEG-Bibliothek mozjpeg 2 vor, die bei gleicher Qualität durchschnittlich 5 Prozent kleinere Bilder erzeugen soll.

Parallel erschien eine neue Untersuchung, die die Bildgrößen mit JPEG, JPEG XRHVEC-MSP, WebP und dieser neue Bibliothek vergleicht. Danach hat  mozjpeg 2 in fast allen Fällen die Nase vorn. Mit ihrer neuen Bibliothek wollen die Firefox-Entwickler hauptsächlich Google Paroli bieten.

Auch Facebook unterstützt die Mozilla Foundation in Sachen JPEG-Format. Es testet gerade die neue Bibliothek und fördert die weitere Entwicklung mit 60.000 Dollar. Weil Bilder einen großen Teil der im Internet übertragenen Daten ausmachen, dürften auch relativ kleine Gewinne bei der Dateigröße große Auswirkungen sowohl bei der Übertragungszeit als auch beim nötigen Speicherplatz haben.

WebIDE von Mozilla in Firefox-Browser integriert

MozillaWebIDEFür die Entwicklung von Webanwendungen braucht man nicht unbedingt verschiedene Werkzeuge und Vorlagen, die man extra irgendwo herunterladen muss? Dafür reicht schließlich auch der Browser, meint Mozilla.

Das Unternehmen teilt mit, eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) sei jetzt Bestandteil der Nightly-Builds von Firefox. Sie nennt sich einfach nur WebIDE.

Damit die Entwickler bei der Benutzung der WebIDE nicht ganz von vorn anfangen müssen, ist eine Beispiel-App als Vorlage enthalten, die im Grunde nur einen kleinen Button zeigt.

Mit den Werkzeugen der DIE kann man dann die eigentliche Entwicklung vornehmen. Die WebIDE erlaubt neben dem Schreiben auch das Testen direkt im Browser. Die Anwendung kann man aber auch einfach auf Firefox OS Geräten oder Simulatoren installieren. Mit den bekannten Entwicklerwerkzeugen im Firefox-Browser kann das erstellte Programm dann wie gehabt debuggen.

Die erste Beta des Webkit-Browsers „Otter“

OtterSeit einem knappen halbem Jahr arbeitet der polnische Entwickler Michał Dutkiewicz zusammen mit einer kleinen Gruppe von Beitragenden an einem Browser auf Basis von Qt5 mit der Webkit-Engine.

Das Team will die Oberfläche und Funktionalität von Opera 12 nachahmen und stellt jetzt eine erste Beta-Version des Otter-Browsers bereit.

Die neueren Opera-Browser basieren ja inzwischen nicht mehr auf der Presto-Engine, sondern auf Chromium.

Google Chrome 35 kommt mit mehr Möglichkeiten für Entwickler

Chrome35okGoogles neuester Browser Chrome 35 bringt weniger offensichtliche Neuerungen, die aber für Entwickler sehr interessant sind.

Neben neuen JavaScript-Funktionen unterstützt der Browser zusätzliche APIs. In der neuen Version wurden auch 23 Sicherheitslücken gestopft.

Google hat jetzt die fertige Version 35 seines Chrome-Browsers veröffentlicht. Die Neuerungen dürften besonders Programmierer und Ersteller von Internetseiten sehr interessieren: Die Kontrollmöglichkeiten für Touch-Eingaben wurden verbessert und Chrome unterstützt jetzt neue JavaScript-Funktionen, zusätzliche APIs (Programmierschnittstellen) und das Shadow-DOM-API ohne Präfix.  Mit CSS Font Loading, kann Chrome 35 jetzt auch dynamisch Web-Fonts nachladen.

Chrome 35 steht in Versionen für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Die Android-Version gibt es bei Google Play.

Gratis-Font Source Serif Pro von Adobe ohne Umlaute

AdobeSourceSerifProAdobe hat jetzt seine hundertste Schrifttype vorgestellt und sie unter einer Open-Source-Lizenz verfügbar gemacht. Damit feiert der Hersteller offiziell 25 Jahre digitale Schriftarten. Die Schrift heißt Source Serif Pro.

Source Serif Pro gibt es in den drei Schriftstärken Standard, Halbfett und Fett.

adobe-source-serif-pro-demoDie neue Schrift kommt mit den wichtigsten Ligaturen und Ziffern sowohl im modernen als auch im alten Stil mit unterschiedlicher Höhe.

Leider gibt es einen dicken Haken, der Source Serif Pro für deutsche Entwickler und Programmierer völlig uninteressant macht: Zumindest zunächst gibt es die kostenlose Schrift nur für das lateinische Alphabet – also ohne Umlaute.