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Mobilversionen von Internetseiten werden immer wichtiger

WPMobilePackWenn sie ihre eigenen Internetseiten mit einem Smartphone aufrufen, ist das für viele Seitenbetreiber eine Art Offenbarungseid.

Je nach verwendetem Browser sieht man nur einen Bruchteil der Seite (die ersten anderthalb Einträge im Horizontalmenü) oder alles auf einmal (aber so klein, dass man es kaum lesen kann).

Und versuchen Sie mal, da einen Link durch Antippen mit dem Finger zu treffen – das braucht viele Versuche oder aber eine Zweifingergeste, um den Bildschirmausschnitt mit dem gewünschten Link darin erst mal zu vergrößern, damit man im zweiten Schritt dann auch erfolgreich draufklicken kann.

Auch so mancher WordPress-Blogbetreiber hat bisher noch kein Mobil-Plugin zugeschaltet. Sei es wegen der schwachen Konfigurierbarkeit des WP-Mobile Packs oder wegen der Sorge, dass Piwik oder Google Analytics Besuche über die Mobilversion nicht mitbekommen könnten.

Deshalb müssen sich die Besucher dann auch weiterhin durch für die kleinen Bildschirme der Mobilgeräte völlig ungeeignete Internetseiten quälen – und rufen solche Angebote nur noch auf, wenn es absolut keine Alternative gibt.

Da lacht die Konkurrenz – und so mancher Interessent wird nicht zum Kunden, weil die angebotene Internetseite einem aus der immer größer werdenden Zahl der Smartphone-Surfer keine Chance lässt…

Firefox 38.0.5 kommt mit Offline-Reader Pocket

Firefox38.0.5PocketDie gerade erschienene Version 38.0.5 des Mozilla-Browsers Firefox kommt schon jetzt mit integriertem Pocket-Dienst. Diese Erweiterung war eigentlich erst für die Version 40 erwartet worden.

Der gestattet es den Nutzern, Artikel, Videos und Internetseiten zunächst abzuspeichern, um sie dann zu einem späteren Zeitpunkt zu lesen oder anzuschauen.

Pockets steht in den Sprachen Englisch, Japanisch, Russisch, Spanisch und Deutsch zur Verfügung – weitere Sprachen und Funktionen sollen noch folgen.

Böse Zungen behaupten allerdings, dass Mozilla sich davon nur erhofft, dass mehr Anwender des Browsers auch ein Firefox-Benutzerkonto anlegen

Suchmaschine Bing mit Apps im Index

Bing-logo-orangeIn einem Blogartikel bittet Bing-Manager Vincent Wehren Webmaster und SEO-Experten um Unterstützung beim Aufbau eines Index für Apps und App-Funktionen.

Bisher konnten solche Inhalte für die Suchmaschinen nur  als geschlossene und nicht einsehbare Bereiche daherkommen.

Wir bei Bing glauben, dass es einen besseren Weg für Suchende gibt, Apps zu finden und mit ihnen zu interagieren”, schreibt der Manager. Daraus eröffne sich außerdem auch ein Modell mit großen Chancen für Publisher von Apps: “Viele von Ihnen werden dadurch in überlaufenen Kategorien besser konkurrieren können, in denen gewöhnlich eine Handvoll führender Anwendungen dominiert.

Für mehr und bessere Suchergebnisse zu Apps unterstützt Bing zwei offene Standards. Mit ihren Auszeichnungen sollen jetzt Betreiber von Internetseiten die Verbindung zwischen ihren Inhalten und ihrer App aufbauen – sowohl zu deren Inhalten als auch zu den Aufgaben, die sie damit erfüllt.

Das von Facebook verbreitete App Links ist als offener Standard für das Deep-Linking von Apps konzipiert. Es arbeitet mit dem bekannten Konzept der URL, um eine Beziehung zu gleichen Inhalten oder zu Aktivitäten innerhalb einer App herzustellen.

Anders das von allen relevanten Suchmaschinen unterstützte Schema.org: Es zeichnet strukturierte Daten aus und kann deshalb sowohl auf Objekte als auch auf Aktionen verweisen, die eine App oder ein Service damit ausführen.

Wehren zeichnet dazu das Szenario eines Nutzers, der mit seinem Mobiltelefon auf dem Heimweg das Hörbuch “Coraline” (Objekt) des Autors Neil Gaiman anhören (Aktion) möchte – und dem eine Suchanfrage das ohne große Umwege ermöglichen sollte.

Mit seiner Suche nach App-Inhalten will Bing iOS, Android und Windows 10 unterstützen. Indizierten Apps sollen auch in von Bing gelieferten Suchergebnissen auftauchen, beispielsweise beim Sprachassistenten Cortana oder in Windows 10.

Der neue Microsoft-Browser Edge

MicrosoftEdgeMicrosoft will seinen gerade vorgestellten neuen Browser Edge für Windows 10 von dem Ballast befreien, der die Ursache für den schlechten Ruf des Vorläufers Internet Explorer bildete.

Dafür werden lange gepflegte Technologien wie beispielsweise ActiveX und Browser Helper Objects (BHO) ausgemustert.

Edge wurde unter dem Codenamen “Spartan” entwickelt, und mit der in wenigen Wochen erscheinenden endgültigen Version (RTM – Release to Manufacturing) von Windows 10 sind noch weitere Features für den Browser geplant.

Dazu gehört natürlich auch die Unterstützung von Erweiterungen (Plugins). Plugins für Skype, Reddit und Pinterest hat Microsoft schon auf mehreren Veranstaltungen für Entwickler gezeigt.

Ein Schwachpunkt des Browsers Edge soll zurzeit die HTML 5-Unterstützung sein, die noch deutlich hinter den HTML5-Fähigkeiten von Firefox und Chrome zurückliegt – da wird Microsoft aber wohl bis zur Veröffentlichung von Windows 10 noch nachlegen…

Fünf Sicherheitslücken in Safari für OS X geschlossen

safari-icon-appleNeue Versionen des Apple-Browsers Safari decken insgesamt fünf Schwachstellen unter OS X 10.8.5 Mountain Lion, 10.9.5 Mavericks und 10.10.3 Yosemite ab.

Angreifer könnten diese Sicherheitslücken benutzen, um über eine manipulierte Internetseite die Kontrolle über das System des Benutzers zu übernehmen.

Mehr Details zu den Verbesserungen in der Speicherverwaltung des Apple-Betriebssystems finden Sie in einem  Support-Dokument. Drei der Probleme sind nämlich im Grunde Speicherfehler, dazu kommt eine Lücke in der WebKit History und eine im Ladeprozess der Webseiten in Webkit.

Alle fünf Lücken können über entsprechend präparierte Internetseiten zur Übernahme des Rechners genutzt werden.

Wer Internetseiten mit dem Mac erstellt, sollte deshalb sein System schnellstmöglich mit einer der Versionen Safari 8.0.6, Safari 7.1.6 oder Safari 6.2.6. updaten. Die neuen Versionen von Safari können über die Softwareaktualisierung heruntergeladen und installiert werden.

Google-Browser Chrome empfängt jetzt Push-Nachrichten

Chrome-LogoGestern hat  Google die Version 42 des Chrome-Browsers veröffentlicht. Der aktualisierte Browser für Windows, Mac und Linux ist jetzt auch in der Lage, Push-Nachrichten von Internetseiten zu empfangen.

Über diese Funktion können die Benutzer auch Neuigkeiten erhalten, wenn sie die sendende Internetseite überhaupt nicht geöffnet haben – vorausgesetzt, sie haben sich vorher damit einverstanden erklärt. Programmtechnisch kommen diese Nachrichten über das Push API, das als Editor’s Draft schon beim W3C vorliegt.

Viele sehen das aber weniger als sinnvolle Verbesserung, sondern mehr als ein neues Einfallstor für Spam an.

Darüber hinaus wurden in Chrome 42 insgesamt 45 Sicherheitslücken geschlossen, darunter auch mehrere kritische. Eine ausführliche Liste aller Neuerungen hält das Changelog bereit.

Facebook-Videos in Internetseite einbinden

FacebookEmbedZu den Neuerungen, die Facebook auf seiner gestern begonnenen Entwicklerkonferenz f8 angekündigt hat, kündigte das Soziale Netzwerk einige interessante neue Funktionen an.

Dazu gehören auch überarbeitete Social Plugins, mit deren Hilfe Betreiber von Internetseiten Inhalte von Facebook auf ihren Seiten anzeigen können.

Zu diesen neuen Plugins gehört jetzt auch ein Video-Player, mit dem sich auf Facebook veröffentlichte Videos jetzt auch auf externen Seiten anzeigen lassen. Viele sehen das als einen Angriff auf Googles Video-Plattform YouTube. Besucher einer Webseite, auf der Facebook-Videos so eingebunden sind, können damit umgehen wie mit einem auf der Facebook-Website selbst eingebetteten Video.

Flash mit Google AdWords in HTML5 wandeln

GoogleAdWordsFlashToHTML5Zur Freude von Erstellern und Betreibern von Internetseiten macht ein neues Feature von Google AdWords Flash-Anzeigen durch Umwandlung in HTML5 auch auf Mobilgeräten verfügbar, die von Haus aus Flash nicht unterstützen.

Die Hälfte der online verbrachten Zeit wird inzwischen vor Mobilgeräten investiert”, liest man dazu in Googles AdWords-Blog. „Dies ist eine gewaltige Chance für Werbetreibende, um ihre Kunden den ganzen Tag zu erreichen, egal mit welchem Gerät sie im Netz unterwegs sind. Aber es gibt eine allzu verbreitete Barriere: Viele Mobilgeräte und manche Browser unterstützen derzeit kein Flash. Daher haben wir einen Weg eingeführt, um Flash automatisch in HTML5 zu konvertieren, was Werbetreibenden besseren Zugriff auf den Teil des Inventars des Google Display Network gibt, der sich auf HTML5 beschränkt.

Das jetzt verfügbare Konversionswerkzeug hatte Google schon im September 2014 zusammen mit anderen Tools vorgestellt, um Display-Anzeigen mobilgerätetauglich zu machen.

Dazu gehörte auch ein Tool für automatische Größenanpassung von Anzeigen und Templates für Rich-Media-Werbung. Zurzeit können allerdings noch nicht alle Flash-Kampagnen vollautomatisch in HTML5 umgewandelt werden.

Deshalb stellt Google das Werkzeug Swiffy bereit, um das im konkreten Einzelfall zu überprüfen.

TLS-Zertifikate gratis aus China

WosignNoch vor ein paar Jahren waren Zertifikate für verschlüsselte HTTPS-Webseiten noch relativ teuer. Inzwischen gibt es aber einen neuen Trend, TLS-Zertifikate mehr und mehr kostenlos verfügbar zu machen.

Wosign ist jetzt zu dem Kreis der Zertifizierungsstellen gestoßen, die kostenlose Zertifikate ausstellen. Wosign hat seinen Sitz in Shenzhen / China, was vermutlich bei manchem für Vorbehalte sorgt.

Aus technischer Sicht sind Vorbehalte gegen Wosign aber unbegründet. Das Problem ist eher das Interface für die Beantragung eines Zertifikats aus China. Wer kein Mandarin versteht, hat da eher schlechte Karten.

Eine inoffizielle englischsprachige Anleitung mit Screenshots im Blog von Freerk Ohling hilft aber zusammen mit Google Translate, auch ohne Mandarin-Sprachkenntnisse ein Zertifikat zu bestellen.

Alternativ liefert auch die israelische Firma StartSSL ebenfalls kostenlose TLS-Zertifikate. Die gelten allerdings nur ein Jahr lang und dürfen auch nicht für kommerzielle Projekte benutzt werden.

 

Apple legt zurückgezogene Safari-Updates neu vor

Eine Woche nachdem Apple die Safari-Updates für OS X 10.8, 10.9 und 10.10 kommentarlos zurückgezogen hat, liegen jetzt frische Updates für den Browser aus dem Hause Apple vor.

Seit gestern Morgen werden Safari 6.2.2 für OS X Mountain Lion, Safari 7.1.2 für OS X Mavericks und Safari 8.0.2 für OS X Yosemite über die Softwareaktualisierung in der Mac-App-Store-Anwendung unters Volk gebracht..

Die Updates enthalten zahlreiche Sicherheitsfixes, die auch in Safari 6.2.1, 7.1.1 und 8.0.1 steckten, beseitigen aber auch ein „seltenes“ Problem, bei dem „der Zugriff auf Safari“ nach dem Update nicht mehr möglich gewesen sein soll. Wie sich das genau äußerte, gab Apple allerdings nicht preis.